@Material Ecke
Ich glaube, du hast dir die vorherigen Beiträge nicht richtig durchgelesen. Die Prämisse war, das jemand der ein Material spielt, das seine eigene Spielweise überhaupt nicht oder nur unzureichend unterstützt, sich natürlich noch durch eine geeignetere Auswahl verbessern kann. Aber jemand, der sich nur durch ein anderes Material, vielleicht gelockt durch Slogans wie "teuflischen Schnitt" oder "unberechenbare Flatterbälle" oder auch subjektive Tests aus der Materialecke (ist wirklich nicht als Vorwurf gemeint) zu verbessern sucht, sei gewarnt. Selbst wenn der neue Belag mehr Schnitt oder Flatterbälle produziert fehlt auf der anderen Seite irgendwas, denn eins ist doch klar, alle Beläge sind immer nur ein Kompromiss, die Wunderwaffe schlechthin gibt es (gott sei dank) nicht.
Deshalb kann ich dir auch nicht zustimmen, wenn du schreibst...
"kann auch eine kleine Verbesserung viel bewirken, denn mit zwei Punkten mehr pro Satz steht es nunmal 21:19 und nicht 19:21"
...denn wo sollen die 2 Punkte mehr herkommen (Wohlgemerkt ich gehe hier davon aus, das jemand nicht ein Material spielt, das seiner Spielweise entgegenwirkt)? Auch wenn der Gegner ein paar Bälle mehr ins Netz legt, weil mehr Schnitt im Ball ist, wirst du auf der anderen Seite wieder ein paar Bälle vergeigen, weil der neue Belag deinen Angriff nicht mehr so gut unterstützt oder sonst irgendwas. Wichtig ist hier eigentlich immer nur eins:
Es gibt keinen Vorteil ohne irgendeinen Nachteil woanders!!!
Fazit: Ab einem gewissen Niveau kann man Schwächen niemals mit Material ausgleichen sondern immer nur mit Training!!!
Nicht umsonst brauchen selbst Oberliga- oder Verbandsligaspieler Jahre um da hinzukommen.
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Alles Gute, bis zum nächsten Mal
[Diese Nachricht wurde von Uwe am 16-10-2000 editiert.]
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