Einige kennen sich ja ganz offensichtlich mit Noppenspiel prima aus!
Zurzeit spiele ich ja mal wieder LN auf der RH, konnte die eigentlich schon früh selbst gut spielen, habe die letzten Jahre nur kurze und mittellange Noppen gespielt, spiele immer noch just for fun NI auf der RH und spiele wohl aus diesen Gründen sehr erfolgreich gegen LN.
Wenn ich es auf das wesentliche reduziere, dann benötigt der LN-Spieler möglichst viel Rotation in den Bällen des Gegners für eigene - leicht zu spielende ;-) - gute Bälle, denn die eigenen Möglichkeiten zum Effet mit LN sind entweder höchst bescheiden und/oder riskant.
Also möglichst leer und gerade mit Tempowechsel spielen, das mag kein Langnoppi. Frag mal die Kurznoppis, von denen denkt keiner über eine Langnoppe nach.
Spinspieler dagegen machen LNoppis bärenstark! Topspin spiele ich nur zum direkten Punktgewinn. Sollte der zurückkommen, lege ich den i.d.R. mit wenig Risiko nur kurz zurück.
Das effetarme Spiel lässt sich sehr gut mit einer schnellen Kurznoppe mit dünnem Schwamm (damit er nicht zu schnell wird) erlernen. Ich erwähne mal als Beispiel den TSP Spectol. Diese Belagsklasse ist der ultimative LN-Killer! Immer ohne Effet spielen (dann wirken vereinzelte US-Aufschläge zwischen Rollaufschlägen und leeren Einwürfen Wunder

), gerade und schnörkellos abschießen!
Wenn man das weiß ist 'ne LN ein Riesenspaß zu kleinsten Preisen.
Übrigens, weil ich das weiß, spiele ich 'ne Langnoppe mit 1.0 mm Schwamm so offensiv wie möglich. Das ist dann auch die Sorte von Spielern gegen die ich dann auch selbst nur noch höchst angestrengt und mit Respekt spiele.

Davon gibt es jedoch nur wenige. In meinem Verein spielt der spielstärkste Langnoppi inzwischen auch einen Clou mit 0.5er Schwamm, den vernasche ich auf Turnieren regelmäßig.

Er spielt die LN nicht ausreichend nach vorne!
Was TT-Gaukler und SK-Pingponggott geschrieben haben, traf es gut.
Gruß, Spinshot