naja, vielleicht ein tempoelastisches, spinbetontes abachi-offensivholz (-)

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nee im ernst, die konstruktion von uli war schon ziemlich klasse (endtempo wie mein appel, aber dafür nach unten hin noch ein, zwei gänge mehr, sehr gute spinentwicklung ähnlich meinem stiga off70, dazu hervorragende kontrolle), und mit einem tick mehr dampf wäre ich versucht gewesen zu wechseln.
Habe die letzte und vorletzte saison mit appelgren v2(?) bestritten -das schnellere, weicher anschlag, innen weitgehend steif, nur im mitt-endtempo könnte noch ein-zwei gänge mehr drin sein).
Davor und zur zeit wieder spielte ich mit einem alten stiga 2000 offensiv (mittsiebziger, etwas härterer anschlag als appel, mehr vibration, aber erträglich, etwas mehr endtempo, deutlich bessere spinentwicklung), davor tube allround (habs zwischendrin mal wieder in die hand genommen, lahm und wackelig wie ein lämmerschwanz, überhaupt keine alternative mehr. Hab schon ewig das projekt, es mal auseinanderzunehmen und mit einer weiteren furnier-und zwischenschicht zu "tunen").
Zwischendurch habe ich stiga 2000-s (merkbare, aber erträgliche vibrationen, schneller als 2000off leider auch im langsamen spiel, weniger spin, weniger kontrolle), stiga caliber wood (spielt sich fast wie tube light, halt nur ein wenig schwerer, etwas zu schnell im kurzspiel, und es erfordert eine präzise technik, verzeiht fast nichts) und gergely carbon für einige zeit in die hand genommen.
Mit letzterem habe ich auch einige rundenspiele/turniere bestritten. Das Gergely spielt sich für mich erstaunlich kontrolliert im kurzspiel für so ein schnelles gerät und im endtempo nicht zu überbieten. Leider gingen doch zu viele kleine punkte flöten so dass ich es immer wieder in die ecke gelegt und mich auf sicherere bretter begeben habe.
Trotzdem ist es aber immer wieder mein zweitholz, und so bizarr das sein mag, habe ich doch einige deutlich langsamere hölzer eher als für mich zu unkontrolliert empfunden, als dieses (das ist es zwar auch, aber eben nicht so sehr).
Wegen der weitgehend guten erfahrungen mit dem Gergely hab ich auch langsamere hinoki-hölzer probiert, allerdings ohne erfolg (zu wabbelig, oder der touch fehlte, beim jonyer z.b. kam ich mit der tempoentwicklung im zwischenbereich gar nicht klar). Ausserdem getestet und definitiv für mich nicht gut befunden - stiga off modern, joola rossi exact, stiga metal, stiga alu (schön trocken, zu hohes grundtempo, zuwenig spin), titanium5.4 (recht gefühlsarmes ding), alser jubi (meins war sehr steif, mit recht hart ausfallendem anschlag, letztlich nichts halbes und nichts ganzes, sogar dem appelgren deutlich unterlegen), primo ohne (zuviel vibration, zu hohes grundtempo), rendler t1, t4, tsp 6.5(nie wieder Balsa!) nur um die wichtigsten zu nennen ...
tja, holzsuche ist wie der rest vom leben - das perfekte anstreben, und dann immer wieder demut mit dem nächstbesten zufrieden sein... was es dabei spannend macht? das immer wieder.
matt