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grau ist alle Theorie
Hallo,
zunächst mal gebe ich meinen Vorrednern grundsätzlich Recht.
Dennoch, der Zweifel sei mir einfach gestattet, lässt keiner dieser erwähnten Tipps pauschalisieren. Es hängt auch viel von der Spielstärke ab.
Einen Rollaufschlag auf die RH (Noppenseite) ist ab einer gewissen Klasse ein gefundenes Fressen. Ganz simpel mit den Noppen locker cross zurückdrücken und das war's dann. Oder aber, zwei Sidesteps und mit der VH die Linie entlang.
Also ich halte nicht so viel von irgendwelchen "das ist der richtige Schlag auf...".
Ich spiele in der Landesliga (Abwehr, mit einem Feint-soft auf der RH), also auch noch relativ weit unten. Meine Gegner, vorausgesetzt sie sind Angreifer, ziehen maximal zwei Tops hintereinander - dann kommt entweder eine kurze Ablage (wo ich dann wieder nach vorne rennen muss - hechel-hechel--) oder sonst etwas.
Wichtig und unabdingbar ist das Variieren. Verfolge nie blind drei Sätze lang eine Taktik. Langer Aufschlag - kurzer Aufschlag, schneller Spin -langsamer Spin - Hauptsache den Abwehrer nie in seinen Trott kommen lassen. Du kannst noch so harte Monsterspins ziehen - irgendwann stellt sich ein Abwehrer darauf ein. Hole ihn vor an den Tisch - jag ihn wieder nach hinten...usw. . Also immer möglichst ruhig (und eher langsamer als zu schnell) die Bälle spielen und auch immer wieder etwas anderes versuchen. Langsame, hohe und mit viel Spin gezogene Bälle auf die VH des Abwehrers, sind auf LL-Niveau hundertmal besser, als irgendwelche Monstertops.
Wie gesagt, vieles hängt auch von der Spielklasse ab. Dennoch, und da gebe ich allen meinen Vorrednern vollkommen Recht, gibt es in "unteren Klassen" (nicht falsch - verstehen, ihr wisst, wie ich das meine) ganz bestimmt Gegner, wo ein Rollauschlag in die Noppe Gold wert ist.
Gruss
Tony
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