Grundsätzlich ist es doch in jeder Sportart so. Ich gehöre auch zu denjenigen die einfach gerne neues Material testen. Wahrscheinlich wäre ein Job in einem TT-Großhandel oder in einer Prodution ein Traum für mich. Wirklich viel Geld kostet es nicht, denn jeden Belag den ich nur kurz getestet habe, kann ich für mehr als die Hälfte vom Anschaffungspreis wieder verkaufen. Es gibt durchaus teurere Hobbys.
Was dieses ganze KleinKlein angeht von wegen, hier nochmal 0,2mm mehr, da noch mal 3 Gramm leichter etc., zeigt eigentlich nur die Liebe zum Sport. Ich kenne im Gegensatz genügend Leute die ihre Laufbahn über immer den gleichen Sriver spielen auf einem Holz was 1970 erschien. Die nudeln die Beläge dann durch bis nur noch Schwamm übrig ist und springen dann vor Freude an die Decke, wenn sie für 5 Euro nen neuen "gebrauchten" Sriver von nem Kollegen abkaufen können. Es gibt also auch das andere Extrem. Letztendlich lebt auch die Industrie von Leuten, die viel testen und immer up to date sein wollen.
Ich glaube in der Auto Tuner Branche geht es noch viel schlimmer zu. Hier noch n besseres Schräubchen, da noch nen halben PS rauskitzeln etc. etc.
Sicherlich hast du Recht, wenn Du sagst, dass es einfach auf die Technik ankommt und dass man sich im Grunde auch an alles gewöhnen kann. Aber manche wollen das einfach nicht und suchen nach dem Material das "einfach passt". So wie das perfekte paar Schuhe für die Frau oder das Auto in das Du dich reinsetzt und Du merkst sofort "das ist mein Auto". Da es im TT eine sehr große Materialvielfalt gibt (man male sich mal aus was wäre, wenn es im Tennis zu den Bespannungen auch noch Beläge geben würde...) ist die Auswahl halt groß und der Weg zum passenden Material manchmal sehr lang. Wenn es dann aber passt, so wechsel ich auch nicht mehr. Deshalb habe ich nun drei Butterfly Kumpuru Hölzer.