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AW: Bayernliga Nord Saison 2007/2008
DJK Sparta Noris Nürnberg gewinnt Europapokalspiel in Luxemburg mit 4:2!
Die Herren der DJK Sparta Noris Nürnberg haben Geschichte geschrieben: durch einen hart erkämpften 4:2-Sieg beim luxemburgischen Erstligisten Union Luxemburg im Erstrundenmatch des Europapokals Inter-Cup gelang der erste Sieg auf internationalem Parkett in der Geschichte des Traditionsvereins.
Luxemburg war im Vorfeld leicht favorisiert und trat mit einer hoch dekorierten Mannschaft an: auf Position 1 wurde mit Hugo Krier ein luxemburgischer Jugendnationalspieler, die Nr. 2 des Landes, an Nr. 2 mit Igor Zirovnik ein jugoslawischer ex- Nationalspieler und an Position 3 mit Jean Krier der amtierende Senioren-Meister Luxemburgs aufgeboten. Nürnberg stellte Holger Schwierz, Tarik Mahroum und Wilhelm Haneke dagegen.
Im ersten Spiel traf Tarik Mahroum auf den jungen Hugo Krier. Dieser zeigte sich trotz seiner erst 16 Jahren sehr abgeklärt, konnte Tatik immer wieder als Linkshänder mit seiner Vorhand unter Druck setzen und so das Spiel mit 3:1 gewinnen.
Das zweite Spiel zwischen Wilhelm Haneke und Jean Krier verlief sehr ausgeglichen. Wilhelm konnte im Entscheidungssatz noch bis zum 7:6 die Führung behaupten, war dann aber gegen die Vorhandbälle des Linkshänders Krier machtlos und musste auch dieses Match mit 2:3 abgeben.
Mit einem 0:2-Rückstand seiner Mannschaft ging Holger Schwierz gegen den Jugoslawen Zirovnik als Außenseiter an den Tisch. Es entwickelte sich ein gutes Spiel, in dem Holger es immer gelang, auf die Angriffe seines Gegners zu kontern. Durch sicheren Topspinspiel aus der Halbdistanz brachte er den Spitzenspieler der Gastgeber schier zur Verzweifelung und gewann das Spiel überraschend deutlich mit 3:0. Damit war die Aufholjagd der Spartaner eingeleutet!
Im folgenden Doppel Mahroum/ Schwierz gegen Hugo Krier und Zirovnik konnte insbesondere Tarik Mahroum glänzen und stellte mit seinen Angriffen die Gastgeber immer wieder vor Probleme. Ein glatter 3:1-Sieg der nürnberger Kombination war die Folge und bedeutete den Ausgleich für die Gäste.
Das Spiel von Wilhelm Haneke gegen Hugo Krier war an Spannung kaum zu überbieten und der endgültige Wendepunkt der Partie. Wilhelm begann sehr agressiv und konnte den ersten Satz gewinnen und im zweiten eine 10:6-Führung herausarbeiten. Der junge Linkshänder Krier steckte aber nicht auf und ging seinerseits sehr agressiv in das weitere Spiel und konnte diesen und den nächsten Satz noch für sich entscheiden. Wilhelm kämpfte sich wieder ins Spiel zurück und erzwang den Entscheidungssatz. Nach einer 3:0-Führung riskierte Krier alles und ging mit 7:4 in Führung. Wilhelm mobilisierte die letzten Kräfte und konnte den Satz 11:8 und damit auch dieses Spiel für seine Farben durch unbändigen Kampfgeist und Willenskraft gewinnen.
Der Schlußpunkt blieb Tarik Mahroum vorbehalten, der -beflügelt durch seinen starken Auftritt im Doppel- gegen den Jugoslawen Zirovnik antreten musste. Dieser kam gegen das sehr unorthodoxe Spiel von Tarik kaum zurecht und verlor immer mehr den Faden und die Lust an diesem Spiel. Folgerichtig konnte Tarik einen nicht für möglich gehaltenen 3:0-Sieg feiern und so den 4:2- Endstand herstellen.
Durch diesen Erfolg konnten die DJK Sparta Nürnberg erstmals auch international Werbung in eigener Sache betreiben. Für alle Beteiligten bleibt dieses Wochenende in Luxemburg in bester Erinnerung, auch der Kontakt zu den luxemburger Sportkameraden wird weiter gehalten.
In der nächsten Runde treffen die Spartaner zu Hause Ende Dezember oder Anfang Januar auf den TTC Wiener Sportclub aus Österreich, einem sportlich sehr attraktiven Gegner aus der zweiten österreichischen Liga.
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