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Einsatz von Nicht-EU-Ausländern
BFV korrigiert die Aussagen in vorstehendem Bericht zur Auslagen-Erstattung laut
Main-Post 13.08.2002 18:09
Fußball-Verband hat das Problem erkannt
Fussball (HOPS) Die Ausweisung der vier tschechischen Kicker der TSVgg Hausen (wir berichteten) sorgt natürlich weiter für Gesprächsstoff. Jürgen Igelspacher, Geschäftsführer des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), und dort zugleich zuständig für Rechtsangelegenheiten, gab gestern an, dass der BFV sich des Problems der Auslagen-Erstattung von eingesetzten Nicht-EU-Ausländern bewusst sei, jedoch keine verbindlichen Rechts-Auskünfte geben könne: "Es ist Sache der Behörden, im Einzelfall zu entscheiden, ob ein Rechts-Verstoß vorliegt."
Der BFV habe dieses Problem im Zusammenhang mit der Verpflichtung von Nicht-EU-Ausländern "schon länger erkannt". Der Verband habe schon öfter mit dem Bundes-Arbeitsministerium, dem Landes-Arbeitsministerium und auch dem Innen-Ministerium Kontakt aufgenommen, damit verbindliche Rechts-Regeln aufgestellt werden, nach denen sich Fußball- und andere Sportvereine richten könnten. Entsprechende Anfragen seien jedoch bislang nicht erfolgreich gewesen. Jürgen Igelspacher rät allen Clubs, die einen Spieler aus einem Nicht-EU-Land einsetzen wollen, den konkreten Fall im Vorfeld mit der zuständigen Ausländerbehörde abzusprechen.
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