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Stammtisch Hier könnt Ihr über "Gott und die Welt", Politik, Fernsehen, Bücher, Musik und alles was Euch sonst interessiert diskutieren. Plaudern in lockerer Atmosphäre ;-) |
Umfrageergebnis anzeigen: Wie würdet Ihr Euer politisches Interesse einschätzen? | |||
ich bin politisch interessiert |
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193 | 57,10% |
ich bin teilweise politisch interessiert |
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97 | 28,70% |
ich interessiere mich nicht für Politik |
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19 | 5,62% |
ich verweigere die Aussage |
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29 | 8,58% |
Teilnehmer: 338. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen |
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Themen-Optionen |
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AW: DER Thread für politisch Interessierte
Sehe ich auch so. Die Schmutzeleien, die die Groko beschloß, wurden immer der SPD angekreidet. Irgendwie schon komisch. Zu guter letzt ist Steinmeier ebenfalls für das weitere Tief der SPD mitverantwortlich.
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AW: DER Thread für politisch Interessierte
Zitat:
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AW: DER Thread für politisch Interessierte
Die Strategie der Medien scheint noch raffinierter zu sein. Man erwähnt nur negative Konsequenzen von geplanten Änderungen (erhöhte Spritpreise) und redet möglichst nicht über positive (Geld fließt auch zurück, Lenkungswirkung der CO2-Steuer). Wer meint, die Medien seien überwiegend linksgrünversifft, der soll das mal erklären (war ja nicht nur die Springer-Presse).
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9:9 - Kantenball - 10:9 - Netzroller - 11:9 Vielen Dank und tut mir ehrlich leid ... ![]() |
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AW: DER Thread für politisch Interessierte
Zitat:
Wir exportieren unsere "top, top, top" Taycan, E-tron RS, etc. sicherlich auch hauptsächlich nach China, die damit (und anderen E-Autos) ihre Stadtluft vom Muff säubern, die sie mit Kohlestrom aus modernen und mit deutscher Technik gebauten KKW und AKW (die natürlich auf dem "Dorf" stehen) billigst aufladen. Ich bin auch für "Umwelt", der Begriff ist mit 10 x lieber als "Klima". China usw. stehen aktuell etwa da, wo wir im Ruhrgebiet in den 60ern/70ern standen. Und gerade bei der Luftverschmutzung ist es für China durchaus sinnvoll moderne KKW und AKW zu bauen. Über 200 sind ja dort in der Mache. Und meine Sorge ist, dass wir zum Beispiel im Stahlbereich und anderen produktiven Bereichen vor Ort nicht mehr konkurrenzfähig sind und letztendlich "grünen" Stahl mit dem gasbetriebenem Schiff von dort herkarren, der dort mit Wasserstoff aus Atom-/Kohleenergie billig erzeugt wurde. Auch im deutschen Automobilbereich der Verbrenner ist der Gasantrieb ja schon da und würde schnell Effekte erzielen. Zumindest als Übergangstechnologie. Im Flugzeugbereich auch sehr interessant und auch in der Binnenschifffahrt. Auch beim "Ersatz" alter Ölheizungen. Das wäre halt weniger dogmatisch in puncto "null CO2" hätte aber recht schnell und kostengünstig Effekte. Auch die Abschaltung der AKW ist mMn. beim CO2 absolut kontraproduktiv. Erst die KKW und irgendwann die AKW wäre dort viel besser. Übrigens der Weg, den GB, Frankreich, Schweden usw. gewählt haben. Geändert von Noppenzar (07.06.2021 um 16:57 Uhr) |
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AW: DER Thread für politisch Interessierte
Zitat:
Ja, das Geld würde zum Teil zurückfließen. Aber nur, wenn man das macht, was die Grünen wollen. Letztendlich führt das dazu, dass ich zum Beispiel trotzdem nach Asien fliege, auch wenn es 500 Euro mehr kostet (und mich nebenher über den neugewonnenen Platz im Fllieger freue) und trotzdem mit den Dieseln weiterfahre (und möglichst die Preise anpasse) weil E-Autos für meine beruflichen Zwecke völlig unpraktikabel sind. Wo es Sinn macht, zum Beispiel im extremen Kurzstreckenbereich (Lieferdienst etc.) wird sich die E-Karre aus Kostengründen jetzt schon durchsetzen, genauso wie sich bei UPS das Erdgasauto durchgesetzt hat. Auch Pflegedienste usw. sehe ich aktuell schon mit E-Autos. Und im privaten Bereich wird dort die schwierigste Aufgabe sein die "Tankkosten" fair zu gestalten. Das ist aktuell absolut nicht der Fall. Es ist absoluter sozialer Sprengstoff, wenn der "Arbeiter" aus dem Mehrfamilienhaus in Köln-Chorweiler jedes Mal zum Laden für 1 Euro pro kWh an die Ionitysäule muss und dort auch noch eine Stunde verliert, während der gut betuchte EFH Bewohner mit Solardach sein Auto nahezu umsonst "auftankt". Dazu kommt der nicht vorhandene Gebrauchtwagenmarkt. Während der Pflegedienst oder Pizzadienst den Zoe oder Dacia nahezu umsonst einkauft und letztendlich egal ist, wenn er die Karre nach 5 Jahren auf den Müll wirft, hat der typische Gebrauchtwagenkäufer der aktuell einen 4-6 Jahre alten Golf kauft und 4 Jahre fährt, dann wenig Alternativen. Klingbeil wies in der Berliner Runde darauf hin und erntete nur Spott von KGE und Ziemiak. Mal ein einfacher Vergleich, nehmen wir mal Dacia, da der ja öfter von "Arbeitern" gefahren wird: Betrieblich (Pflege, Pizza): KP aktuell 20k. Förderung 9k, Erstattung USt bei Kauf 3.800. Bleiben 7.200 Kaufpreis. Bei 100% betrieblicher Nutzung und 40% Einkommensteuer trägt der Steuerzahler über 5 Jahre Abschtreibung nochmal 2.800 Euro. Bleiben zunächst 4.400 Kosten. Durch die KFZ-Steuerbefreiung und wegfallende Ölwechsel spart der Käufer in den 5 Jahren gegenüber dem Diesel nochmal 1.500-2.000 Euro. Bleiben Kosten von etwa 3.000 Euro für einen Neuwagen. Und selbst wenn die Batterie dann nur noch bei 70% ist, für 3k kann er die Karre nach 5 Jahren in Zahlung geben. Faktisch fährt er den Wagen also 5 Jahre umsonst. Sozial natürlich gegenüber dem Leiharbeiter mit seinen Dacia Diesel, den er weiterfahren muss, weil ihn das Arbeitsamt 50 KM weit weg von Zuhause zwangsvernittelt hat und der nichtmal die 11k für den subventionierten E-Wagen übrig hat und auch in 5 Jahren mit einem gebrauchten E-Auto mit abgeranzter Batterie nicht mal bis zum Arbeitsplatz käme sehr fair. Dazu muss er noch teuer an der Ladesäule tanken, während der Pizzadienst nachts an der Wallbox günstig auflädt... Geändert von Noppenzar (07.06.2021 um 17:31 Uhr) |
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AW: DER Thread für politisch Interessierte
@Noppenzar: Hattest Du eigentlich in der Schule oft ein Problem mit der Beurteilung "Thema verfehlt"? Tipp: Es ging um die Darstellung der Medien zum Thema CO2-Steuer.
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AW: DER Thread für politisch Interessierte
Nicht Thena verfehlt, eher Realität abgebildet. Und die Medien sind dabei noch den Grünen sehr gewogen. Bis auf Springer und FAZ, die das Thema langsam neutral aufgreifen. Die Ökosteuer von 1999 hat ja klar gezeigt, dass die Leute eben nicht weniger fahren. Sie beißen in den sauren Apfel und tanken weiter. Und die Habeckrechnung stimmt ja hinten und vorne nicht.
16 Cent pro Liter sind für einen Pendler mit 30.000 KM im Jahr (ich habe im engeren Kreis eine Krankenschwester, die jeden Tag 85 KM hin und zurück nach DO pendelt) bei 6 Liter Verbrauch am Tag schon 1 Euro Mehrkosten nur für die Pendelei. ÖPNV fällt aufgrund des Zeitaufwands und der Schichten flach. Die werden auch nicht die Heizung in ihrem Reihenhaus mal eben tauschen und auch nicht mal eben das Dach teuer mit Solar sanieren. Und dazu kommen ja noch die weitergegeben Kosten der Transportbranche. Die Speditionen fahren ja weiter Diesel. Das zählt der Endverbraucher indirekt. Die paar Euro, die Habeck da erstatten will reichen nie und nimmer . Die lohnen sich, passend zu meinem Vorbeitrag, für den Pizzadienst und den Lehrer, der mit seinem Fahrrad in die örtliche Schule zum Unterricht fährt. Auch hier käme es sozial zu massivem Sprengstoff und letztendlich zu grüner Klientelpolitik. |
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AW: DER Thread für politisch Interessierte
Wenn man in allen Schlagzeilen nur "Baerbock will Sprit um 16 Cent/l verteuern" findet, ist es eben keine balancierte Darstellung, sondern eine sehr einseitige.
Über das Thema Klimaschutz an sich mit Dir zu diskutieren, ist mir zu blöd. Wer meint, man kann mit Klimaanlagen und Grenzschutz alle Auswirkungen auffangen und deshalb bräuchte man nichts zu unternehmen, der ist einfach kein Gesprächspartner, bei diesem Thema.
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AW: DER Thread für politisch Interessierte
Eigentlich trivial. Es war eine Landtagswahl. Es war nicht die Generalprobe für die kommende Bundestagswahl.
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AW: DER Thread für politisch Interessierte
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Politik - der Thread für politisch Interessierte (ab Dezember 2021) | TT-NEWS Team | Stammtisch | 18891 | Gestern 09:16 |
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