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#1
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Qualität der Hölzer im Laufe der Zeit
Guten Tag zusammen,
ich glaube das Thema wurde in jedem Thread mehr oder weniger mal angeschnitten... Mir ist das in letzter Zeit immer häufiger aufgefallen, dass die neuen Hölzer eine immer schlechtere Qualität aufweisen. Ich kann hier zwar nur von Butterfly-Hölzern sprechen, aber andere Marken werden wohl ein ähnliches Phänomen aufweisen. Dank meiner Testsucht habe ich mir in letzter Zeit immer mehr ältere Hölzer zugelegt ( Viscaria, Moonbeam, Adolescen ) und ich muss sagen qualitativ sind das die besten Hölzer. Die Griffschalen sind aus hochwertigem Material und fühlen sich super an und das Schlägerblatt vorallem ist immer gerade. Bei aktuellen Hölzern die ich mir zugelegt habe ( Korbel EU ) war ich mehr als unzufrieden. Die Griffschalen waren irgendwie "unecht" und das Schlägerblatt verzogen. In meinem Verein konnte ich auch des öfteren feststellen, das die neuen europäischen Hölzer anfälliger für Brüche sind als japanische Hölzer. Es gibt Spieler die seit über 10 Jahren das selbe Viscaria oder andere Hölzer spielen. Ein Butterfly Mitarbeiter hat mir erzählt, dass der europäische Markt immer mehr nach niedrigen Preisen schreit und die Qualität darunter leidet, wohingegen das in Japan nicht so ist, da Tischtennis dort "Volkssportart" ist. Ein Trikot kostet da auch schonmal umgerechnet 80€ und die Hölzer sind meist auch nicht unter 50€ zu bekommen. Jedoch stimmt die Qualität eigentlich immer! Immer mehr Leute suchen alte Stiga, Donic, Butterfly oder Joola Modelle und ich bezweifle das es nur so ist, weil es die Hölzer nichtmehr im Handel gibt, sondern weil die älteren Hölzer einfach eine höhere Qualität aufweisen. Wie seht ihr das? |
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#2
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AW: Qualität der Hölzer im Laufe der Zeit
Sehe ich auch so. Ich habe ,als ich angefangen habe mit TT, ein Primo EU gespielt. Weil ich aber mit den Spieleigenschaften des Japanischen einfach besser klarkam, habe ich mir eines zugelegt. Als ich es bekam war es schon 10
Jahre alt und ich spiele es jetzt seit 2 Jahren. Es ist immernoch top. Das Primo EU habe ich einem anderen Spieler anvertraut. Bei ihm ist es jedoch nach einem halben Jahr gebrochen. Bei Butterfly ist die Qualität der Japanischen Hölzer auf jedenfall besser(wie du schon gesagt hast). Wie das bei anderen Marken ist weiß ich leider nicht. Patrick |
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#3
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AW: Qualität der Hölzer im Laufe der Zeit
Kann das auch bestätigen. Die Japan-Versionen der BTY Hölzer sind qualitativ ihren europäischen Brüdern um Welten überlegen (wenn es europäische Varianten gibt).
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#4
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AW: Qualität der Hölzer im Laufe der Zeit
Zitat:
Es wird zwar immer gerne so gesagt, aber beweisen kann das keiner. Es liegt eher an den Eigenschaften die sich im Laufe der Jahre ändern, wenn die Hölzer abgelagert sind. Bei neuen Hölzern sind die Furniere oft noch nicht lange genug gelagert worden. Subjektiv sind diese dann schlechter. 5 Jahre liegen lassen und dann damit spielen, dann sind diese auch oft auf einmal besser. Ist zwar meine subjektive Meinung, aber ein paar Erfahrungen stützen diese. |
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#5
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AW: Qualität der Hölzer im Laufe der Zeit
Wie sieht das mit z.B. Stiga Hölzern aus? Die Hölzer werden ja imemrnoch in Schweden hergestellt, ist die Qualität denn immernoch die selbe? Hatte mal ein OFF-Classic und habe noch ein 13 Jahre altes Stiga Clipper und die Qualität war eigentlich sehr sehr gut, war aber spielerisch nichts für mich.
Trotzdem suchen viele nach älteren Stiga Modellen. Wegen des Sammlerwertes oder weil die Qualität besser ist??? |
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#6
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AW: Qualität der Hölzer im Laufe der Zeit
Ohne (eingebildete) Qualität kein Sammlerwert!
![]() Ich kann mir vorstellen, dass in dieser Beziehung eine ganze Menge Psychologie hereinspielt. "Das ist so ein uraltes Stiga-Holz...älter als mein Opa...Das war noch Qualität, alles Handarbeit"... Ich kann mir zwar bei besten Willen nicht vorstellen, dass das wirklich signifikante Auswirkungen auf die Spielweise hat, aber wer sich einen Uralt-Stiga-Holz-Testwahn leisten kann, der soll's doch tun...
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#7
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AW: Qualität der Hölzer im Laufe der Zeit
Naja, ich sag mal so: Wenn ich mir ein Uralt-Opa-Stiga Holz kaufen würde, was ca. 110g wiegt, nicht zu meiner Hand passt und sich nicht mit aktuellen Belägen kombinieren lässt, dann bilde ich mir keine Qualität ein.
Also ich finde, dass diese Hölzer nur noch Sammlerwert haben, da man sie mit aktuellen Belägen nicht spielen kann. Denke ich... Zu den Zeiten, als das Primo zu allererst rauskam, hat man auch schon frischgeklebt und Sandwich-Beläge gespielt, von daher denke ich schon das man sich die Qualtität nicht nur einbildet. Gewisse Einbildung ist irgendwo schon dabei. Man fühlt sich anders, wenn man ein Holz spielt, was nicht jeder hat
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#8
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AW: Qualität der Hölzer im Laufe der Zeit
"Zu den Zeiten, als das Primo zu allererst rauskam, hat man auch schon frischgeklebt und Sandwich-Beläge gespielt..."
da liegst du völlig daneben - als das erste primo rauskam, hast du vermutlich noch jacke und hose am stück getragen - definitiv wurde aber damals noch nicht frischgeklebt!gruss appelgren-fan |
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#9
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Seh' ich genauso wie Sven M.: Lasst bloß die Finger weg von dem alten Schrott! - Gerade Stiga Hölzer aus den 60ern werden gemeinhin sträflich überbewertet; die Preise sind für Spieler heutiger Tage durch nichts gerechtfertigt - Furnierqualitäten und Verarbeitung haben sich in den letzten 30 Jahren schliesslich ständig weiterentwickelt.
Solltet ihr irgendwann mal sowas in gutem Zustand irgendwo auftreiben - schickt mir 'ne PN: ich kenn' 'n paar unverbesserliche Sammler mit schwer nostalgischen Gefühlen - bei denen sind die alten Biester gut aufgehoben... ciao ragazzi
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) Geändert von Rieslingrübe (23.12.2006 um 20:06 Uhr) |
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#10
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AW: Qualität der Hölzer im Laufe der Zeit
Zitat:
Ansonsten wollte ich fragen ob es auch aktuelle Japanversionen von benannten Hölzern wie das Primorac gibt? Da man ein Holz ja in der Regel viel länger spielt als Beläge darf das auch etwas teurer sein Das Grubba made in Japan hatte hatte vor 12 Jahren einen Katalogpreis von 50,90 DM . Da die Inflation während dessen gering (weit unter 100 %) war, kann mir keine erzählen, dass das gleiche made in Japan über 50 Euro kosten muss. Übrigens wird m.E. mein Grubba durch regelmäßige Benutzung geschmeidiger, wenn ich es im Sommer 6 1/2 Wochen wegen der Ferien nicht benutze, fühlen sich die Griffe doch gleich auer an. Merkur Geändert von Merkur (23.12.2006 um 23:04 Uhr) |
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