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allgemeines Tischtennis-Forum Dies ist unser Hauptforum. Hier geht es um Tischtennis allgemein und hier gehört alles rein, was nicht in die Fachforen oder sonstigen Foren passt. |
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#221
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
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Sie dauerhaft zu halten, ist meiner Erfahrung nach schwieriger. Die Leute kommen mit höchst unterschiedlichen Erwartungen in den Verein. Da sind die Leistungsorientierten, die Gelegenheitsspieler, diejenigen, die nur Anschluss suchen. Und von Keinem weiß man zu Beginn, was er investieren möchte. Obendrein ist alles ein dynamischer Prozess: Das Kind kommt in die Pubertät, die Interessen ändern sich, der Jugendliche hat plötzlich eine feste Freundin, der Student hat weniger Zeit, der ältere Spieler muss der Gesundheit Tribut zollen. Obendrein bilden sich soziale Beziehungen zwischen Mitgliedern und zerfallen wieder. Jedermann gerecht zu werden, ist nicht möglich! Zitat:
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Stopp dem Windelmüll! |
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
Bei einer bestimmten Größe ist meist eine Betriebssport-Abteilung vorhanden. Diese sind gut organisiert und müssen sich mit so aufwändigen Themen wie Jugendarbeit nicht beschäftigen. Wir haben da eher Spieler verloren ...
Man könnte trotzdem bei anderen über eine Art "Firmenbeitrag" versuchen, Spieler in die Halle zu bekommen. Einsteigen vielleicht über die Schiene Tischtennis als Gesundheitssport (da werden ja auch Rücken-Kurse finanziert teilweise), das Unternehmen zahlt einen pauschalen Beitrag (inkl. Nennung als Sponsor, was ansonsten ja auch ein extrem schwieriges Thema ist) und dafür dürfen die Mitarbeiter im Training spielen. Voraussetzung ist wohl eine ausreichend große Halle, wenn dann tatsächlich einige kommen und Platz beanspruchen ... Und man könnte die Aktivsten identifizieren und versuchen, Sie für den Mannschaftssport und damit eine Einzelmitgliedschaft zu begeistern. |
#223
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
Aus eigener Erfahrung weiß ich ,dass viele ehemals Aktive TTler wegen Umzug zum Arbeitsplatz den Kontakt zum Heimatverein über die Zeit verlieren.Da hast du dann einen Kollegen der Jugensleiter im 100km entfernten Dorf ist ,da aber nur noch alle14tage hinkommt, undes wird kein Nachfolger gefunden und er
Selbst ist eigentlich nun auch nicht mehr aktiv. Und Tischtennis spieler findet man echt überall im Kollegenkreis. Hier fehlt es meiner Ansicht nach an der Vernetzung und dem guten Nutzen den man daraus ziehen könnte. Das Thema Halle /Hallenzeit regelt man über die Anzahl der AKTIVEN ,wenn ich 50 Mann jede Woche in der Bude hab dann ist das schon ein Argument. Dass das nicht mit Ich geh mal 2Stunden nur TTspielen vereinbar ist muss jedem klar sein ,hier muß man halt schauen wie man die Recourcen effektiv nutzt. Starre Start und Endzeiten sind da wenig hilfreich ,wenn die erste Halbe stunde NIEMAND spielt und dann prügeln sich 40Mann um 10 tische... Auch hier wäre es sehr sinnvoll die vorhandenen Kanäle intelligent zu nutzen um Tischbelegung zu optimieren. Inklusion, Integration mag unter dem Aspekt der sportlichen Perspektiven kein Burner sein (seh ich gaaanz anders),aber das ist ja auch gar nicht Vereinsziel! Oder will hier jemand behaupten dass in iregendeinem Verein optimal der sportliche Erfolg gefördert wird? Klar will man gewinnen und aufsteigen aber wo bitte ist der Highway zum sportlichen Erfolg in einem Verein erkennbar? Man will ja gar keine echten Spitzenleute ,sondern eben nur ziemlich gute haben , die Ausreißer nach oben wandern ja eh gleich ab ,sobald die Perspektive zu bleiben nicht attraktiv ist |
#224
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
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Stopp dem Windelmüll! |
#225
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
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#226
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
Erfährt man so was nicht normalerweise beim Kreistag/SGL-Treffen, oder auch beim Auswärtsspiel?
Die Frage ist auch, was genau man koordinieren will. Gemeinsame Jugendaktionen oder Trainings? Etwa um Leistungsgruppen besser individuell fördern zu können? Könnte je nach Ausprägung der Rivalitäten ein Ansatz sein... einmal im Monat statt 3 heterogenen Vereinsgruppen 3 vereinsgemischte und homogene Leistungsgruppen.
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Du hoschd Rächd un I han mei Ruh |
#227
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
Ich denke , man muß nicht alles selbst und neu erfinden,
Gute Kommunikation vertikal ist ja schön und gut aber oft ist der Kontakt zwischen den Vereinen nur auf Wettbewerbsebene statt , da ist es schon schwer offen zu sprechen ,vermutlich. Auch ist es nur ein Aspekt des Vereinslebens und möglicherweise ist an anderer Stelle effektiver nach synergien zu suchen... Zum Beispiel Sportstätten , wettkampfstätten um weite Anfahrtswege zu vermeiden ...etc . |
#228
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
Ja. Man muss halt rausarbeiten, was man gemeinsam gewinnt. Das muss das Risiko, dass die eigenen Spieler aus der homogenen Gruppe in einen anderen Verein gehen, überwiegen. Da dieses Risiko aber eh besteht, kann man ruhig mal was wagen.
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#229
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmenr
Natürlich geht auch der bisherige Weg, hat ja jahrzehntelang funktioniert. Aber er ist halt unbequem und unpraktisch. Eine informelle Vernetzung könnte die Zusammenarbeit stärken, mehr Austausch bei den Trainingspartnern ermöglichen oder auch besseres Training. Wie oft liest man hier im Forum: 'Bei uns will niemand systematisch trainieren.' Wie finde ich aktuell im Umkreis interessierte Trainingspartner, die gemeinsam Systemtraining machen wollen? Eine Quervernetzung, die nicht wie bislang hierarchisch strukturiert ist, könnte da helfen.
Hinzu kommt: Wir sind seit Jahrzehnten am Rande unseres TT-Kreises. D.h. die Hälfte der Vereine im Umkreis sind nicht in unserem Kreis. Daher gibt es dazu auch nur wenig Kontakt. Auch hier helfen die formalen Strukturen nicht weiter. Und die Angst, Spieler abgeben zu müssen, sollte die geringste Rolle spielen. Viel wichtiger wäre, was für Chancen sich auftun, etwa für die Öffentlichkeitsarbeit. Oder für besseres Training oder Zusammenarbeit in der Jugendarbeit. |
#230
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
Meine Tochter ist seit Jahren in genau solchen Trainingsgruppen.
Ihr gefällt das , man muß auch ganz klar feststellen dass da einfach deutlich strukturierter gearbeitet wird und weitestgehend die Teilnehmer auch top motiviert sind und ernsthaft arbeiten wollen. |
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Breitensport, Leistungssport, Vereinssterben |
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