|
Schiedsrichter- und Regelbereich & Rechtliches Alles rund um Schiedsrichter, Regeln, rechtliches (Vereinsrecht, Gesetze). Regelfragen, strittige Situationen, zu viele Regeländerungen oder neue Ideen für TT, Erfahrungen als/mit Schiedsrichter(n), Ausbildung, usw. |
![]() |
|
Themen-Optionen |
#21
|
|||
|
|||
AW: Kreieren eines Wettkampfs mit Kultcharakter
Ok, war auch nur so ein spontaner Gedanke von mir...
__________________
Holz: RE-IMPACT Symphonie |
#22
|
|||
|
|||
AW: Kreieren eines Wettkampfs mit Kultcharakter
Ohne Bezug zum Thema??? Na ja, Spontanität ist ein Privileg der Jugend. Es sei dir gegönnt.
|
#23
|
|||
|
|||
AW: Kreieren eines Wettkampfs mit Kultcharakter
Zitat:
![]() Und danke, dass du mir Spontanität gönnst... ![]() Und ich habe jetzt keine Lust mehr aufs Thema einzugehen, weil in der Diskussion so grundlegende Tatsachen einfach nicht anerkannt werden. Dass ist so, wie wenn ich jetzt den 1. Trainerschein machen würde... ![]() Verwarnung! Da jetzt mittlerweile schon mehrfach Beiträge von Dir gemeldet wurden und wir uns diese angeschaut haben, erteilen wir Dir hiermit jetzt eine Verwarnung, zukünftig wieder verstärkt auf Deine Ausdrucksweise zu achten. MfG, die Moderatoren von TT-NEWS
__________________
Holz: RE-IMPACT Symphonie |
#24
|
|||
|
|||
AW: Kreieren eines Wettkampfs mit Kultcharakter
Zitat:
Ich bildete mir damals (fälschlicherweise) ein, das Tennisspiel zu verstehen. Ein Fehler ist im Tennis einschätzbar. Ursache und Wirkung sind klar. Außerdem gibt es in jedem Spiel genügend dramatische lange Ballwechsel. Die vielen "leichten Fehler" im Tischtennis begreift kein Laie. Sie deuten sich nicht an. Sie geschehen und niemand weiß warum. Das ist der entscheidende Unterschied. Letzte Woche übertrug ein italienischer Sportkanal fast eine Stunde TT. Es war einfach zum Abgewöhnen. Aufschlag => Punkt das war´s.
__________________
Die Menge schwankt im ungewissen Geist, dann strömt sie nach, wohin der Strom sie reißt“. Goethe in Faust II |
#25
|
|||
|
|||
AW: Kreieren eines Wettkampfs mit Kultcharakter
Zitat:
Es gibt im Tennis genausoviele verschlagene Bälle (unforced errors) wie im Tischtennis. Das sind Bälle die der Laie als "einfach verschlagen" ansieht und die werden in der immer gezeigten Statistik als immens große Zahl sichtbar. Was der italienische Sender gezeigt hat weiß ich nicht, aber bei Spielen in der Weltspitze gibts durchaus Ballwechsel. Nach deiner Logik müßten die dann ja öfters im Fernsehen zu sehen sein. |
#26
|
|||
|
|||
AW: Kreieren eines Wettkampfs mit Kultcharakter
Das Problem liegt darin, dass der Laie Punktgewinne im Tennis als Leistung wahrnimmt, aber im Tischtennis meist als unerklärliche leichte Fehler des Gegners. Fehler im Tennis sind eher nachvollziehbar. Wäre es anders, hätten wir eine bessere Quote. Außerdem dauert ein kurzer Ballwechsel im Tennis (gemessen an der Anzahl der Netzüberquerungen) deutlich länger, als ein kurzer Ballwechsel im TT. In 2 - 3 Sekunden ist alles vorbei. Das überfordert den Laien.
Um zum eigentlichen Thema zurückzukomen, selbst wenn du recht haben solltest sehe ich niemand, der ohne garantierte Fernsehgelder Millionen in ein Turnier stecken würde.
__________________
Die Menge schwankt im ungewissen Geist, dann strömt sie nach, wohin der Strom sie reißt“. Goethe in Faust II Geändert von Rudi Endres (27.01.2008 um 01:48 Uhr) |
#27
|
||||
|
||||
AW: Kreieren eines Wettkampfs mit Kultcharakter
Zitat:
Zitat:
Generell bringen unreflektierte Vergleiche mit Tennis wenig bis gar nichts. Auch wenn man den großen Wendepunkt Wimbledon '85 ins Felde führt, ist Vorsicht geboten. Man muß immer im Hinterkopf behalten, daß Tennis und Wimbledon schon vorher im Fernsehen stattgefunden haben. Und speziell dieses Turnier hatte unter den normal sportinteressierten Personen bereits immer seinen Status. Ganz andere Grundvoraussetzungen zwischen 1985 und 2008 und Tennis und Tischtennis, zumal 1985 eine sich ständig professionalisierende Vermarktung und Privatfernsehen aufkamen. Und nicht zu vergessen, daß laut der von Rudi angeführten Dissertation der zugegeben traumhafte Erfolg von Becker ohnehin auf einen fruchtbaren Boden fiel. Es wäre interessant zu wissen, was geschehen wäre, hätte Boris nicht '85 Wimbledon gewonnen, sondern wäre im Viertelfinale ausgeschieden und hätte erst Monate später erste Turniersiege eingefahren. |
#28
|
|||
|
|||
AW: Kreieren eines Wettkampfs mit Kultcharakter
Zitat:
eben irgendwie ein Weg der deutlicheren (!) Darstellung gefunden werden. Zitat:
in der Programmentscheidungsebene, die Tennis eben schick finden... Im Reitsport zum Beispiel ist es schon mal in einem Beitrag deutlich gemacht worden, daß nur deswegen so viel Lebend- Braten gezeigt wird, weil ein "Programm- Direktor" sein Hobby im TV sehen wollte. (Dabei spielt man doch nicht mit Essen!) Gab es nicht früher schon die ungeliebten Tennis- Übertragungen, als dieses vorgenannte Klientel noch im TV zum Zeil zu sehen war und Sssssccccchhhhhhhhhht !!!! gemacht hatte, wenn jemand vor oder zwischen den Ballwechseln mehr als kurzes Klatschen... als Begeisterungsanzeichen... von sich gegeben haben? Irgendwie habe ich das in Erinnerung. Dann kam doch irgendwann der Bruch. Und "endlich" wurde auch gejubelt. Tennis wurde interessanter. Ist zumindest so in meiner Erinnerung. War doch irgendwie um die Zeit von Björn Borg, der laaaangsaam spielte und dann gegen die neuen "Lauten Typen" verloren hat.... lange ist´s her :-) Tennis im TV ist also auch über die Jahre irgendwo gewachsen und hat sich so entwickelt, daß der Boom bei einer Gelegenheit "ausbrechen" konnte. Zitat:
nicht immer perfekte oder gar kommentierte Bilder zur Folge hat. Das Spiel zu verlangsamen etc. oder die Regeln nur für´s TV zu verbiegen ist FALSCH.
__________________
vG, . . . wW -- |
#29
|
||||
|
||||
AW: Kreieren eines Wettkampfs mit Kultcharakter
Im Prinzip kommt der Kult erst mit der Präsentation durch die Medien. Beispiel: Formel 1. In den letzten Jahren sind die Rennen eigentlich immer langweiliger geworden. Es gibt fast keine Überholmanöver mehr, 2 Fahrer fahren ca 30 Runden hintereinander her, ohne das es zu einem Überholmanöver kommt. Meist fehlen sogar die Versuche usw. Highlight im Rennen ist schon, wenn 2 hintereinander Fahrende mal gleichzeitig in die Box kommen.
Und durch Regeländerungen (Qualifying) sind auch die Zuschauerzahlen an der Rennstrecke in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Im Prinzip eigentlich sehr langweilig. Aber warum schalten doch Millionen Menschen den Fernseher an? Es liegt wohl an der Präsentation. RTL hat die Formel 1, die im Laufe der letzten 15 Jahre eigentlich immer unattraktiver wurde, gezielt zu einem Event aufgebaut. Speziell rund um die Person Schumacher. (Beim Tennis geschah das selbe rund um die Personen Becker und Graf; lediglich in einer leichteren Ausprägung) Was hat sich verändert? 1. Zeitlupen verdeutlichen Kleinigkeiten 2. wenn nichts passiert, kann man das Kurvenverhalten von 2 Autos durch Bildüberschneidungen verdeutlichen 3. Analysen schon vor dem Spiel: Vergleiche der indiviedullen Techniken, Möglichkeiten, ... 4. Die Präsentation durch die Sprache ist entscheidend; bei Tischtennisreportagen fehlt häufig ein "heiss-machen" durch den Reporter. (stellt euch mal vor, der Radioreporter hätte beim Fussballspiel Deutschland - Österreich 1982 genauso gesprochen wie der Reporter 1954: Und Rummenigge schiesst zu XY, XY weiter zu ZZ: Was für ein Traumpass; die Österreicher können laufen wie sie wollen, die Deutschen lassen ihnen keine Chance, an den Ball zu kommen; ein Traumspiel!!!!! Radiohörer hätten nicht gemerkt, dass es ein Albtraumspiel war!) Mögliche Ansätze: zu 1) Bei Tischtennisübertragungen nicht nur den ganzen Ballwechsel in Zeitlupe zeigen, sondern auch mal der Balltreffpunkt in Superzeitlupe wiederholen und analysieren; graphisch darstellen, wie Boll, Ma, ... den Schläger hätten halten sollen; viel besser bei Beinarbeitstechniken darzustellen ("Genau hier ist der Fehler. Hier hätte Boll den Schläger etwas senkrechter halten sollen. Durch seine Haltung ist der Ball ..." - mehrfache Wiederholungen dieser Millisekunde) zu 2) Vergleich der Beinarbeit von Boll und Ma Lin durch Bildüberschneidung zu 3) Vergleiche mit Superzeitlupen: Der Ball dreht sich so schnell wie der Reifen bei Schumacher (oder schneller). zu 4) Vielleicht sollte Christoph Daum mal eine Tischtennisübertragung moderieren (Oder Trappatoni: "Und Boll spielen wie eine Flasche leer!", "Was erlauben Süss!") Eine leichte Verbesserung bei den Moderatoren hat es ja schon gegeben. Heute bezeichnet keiner mehr einen Flip als "florettartig eingesprungene Vorhand". Es gibt sicherlich noch viele andere Dinge, die zu einer erfolgreichen Präsentation führen könnten. Eine Möglichkeit: Präsentation im Internet ohne Moderationen. Im Laufe der Zeit werden immer mehr Personen auf das Angebot aufmerksam und das Interesse steigt. (Denkt doch nur an die Entwicklung von tt-news. Ich war einer der ersten Leser und habe mich nach mehreren Monaten auch registriert. Und heute ist tt-news die Institution!) Vielleicht könnte ja mal jemand mit einer Kamera die Spiele seiner Mannschaft online stellen; Frank Schmitt, Frank Müller, ... Oder auch 2. Bundesliga, Regionalliga, Oberliga Und die Werbung machts: Es hat mal eine Damen Volleyballmannschaft gegeben, die über mangelndes Zuschauerinteresse geklagt haben. Darauf haben sie einen Werbespot aufgenommen, den sie in den Kinos der Region laufen liessen. In diesem Werbespot waren sie unbekleidet und haben Übungen gespielt: Zuspiel, Schmettern, ... Allerdings wurden sie nur von hinten gezeigt. Man konnte also nichts sehen. Dieser Spot wurde mit dem Spruch versehen: "Wenn sie mehr sehen wollen, müssen sie am .... in die ...halle kommen!" Bei den nächsten Spielen war die Halle voll. |
#30
|
|||
|
|||
AW: Kreieren eines Wettkampfs mit Kultcharakter
Alles was du forderst ist richtig. Wer soll das auf Dauer bezahlen (Fachleute, zusätzliche Kameras, Spezialisten und, und.....)?
Die Medien investieren nur, wenn sie sich des Erfolgs halbwegs sicher sind. Die höchste Quote bei TT-Übertragungen (ARD) lag bei mageren 8% (Quelle: Roman Bonnaire, Sportredakteur ARD). In Japan ermöglichte ein Milliadär regelmäßige Übertragungen. Höchstquote: 10%. Die Quoten in China sind auch nicht gerade berauschend.
__________________
Die Menge schwankt im ungewissen Geist, dann strömt sie nach, wohin der Strom sie reißt“. Goethe in Faust II |
![]() |
Lesezeichen |
Themen-Optionen | |
|
|
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 10:07 Uhr.