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Schiedsrichter- und Regelbereich & Rechtliches Alles rund um Schiedsrichter, Regeln, rechtliches (Vereinsrecht, Gesetze). Regelfragen, strittige Situationen, zu viele Regeländerungen oder neue Ideen für TT, Erfahrungen als/mit Schiedsrichter(n), Ausbildung, usw. |
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#751
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Das Paradoxe ist, dass ein ein Tausendstel Millimeter dicker (also quasi nicht existenter) Schwamm die Regelsituation für den Spieler zum Positiven verändert ...
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#752
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Ja, stimmt, allerdings müsste ein herkömmlicher Schwamm wohl deutlich dicker sein, um noch geschlossene Zellen aufzuweisen, damit es sich noch nachweisbar um Zellulargummi handelt.
Zur Klebefolie - die darf laut technical leaflet auch nur maximal 0,1 mm sein. |
#753
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Mehr als 1/10 hat die Klebefolie vom D´techs auch nicht, eher weniger.
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#754
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Ich finde, es muss doch von Seiten des DTTB zumindest mal ein klare Empfehlung für ox-Noppenspieler ausgesprochen werden, was zu tun ist.
Die Situation ist doch vergleichbar mit der des Insiders: Die Spieler haben in gutem Glauben einen Belag gekauft, der aber nicht zulässig war. Auch hier wurde ja eine Aufbrauchfrist festgesetzt. Das müsste es auch für die ox-Noppen geben. Es kann ja nicht sein, dass die als 'zulässig' auf der ITTF Liste stehen (da wurden ja vermutlich noch nicht mal andere Exemplare eingereicht, so wie das beim Insider der Fall). Die Beläge haben trotzdem die Lizenz erhalten. Und jetzt geht man hin und sagt den Noppenspieler "Ätsch, reingefallen. Du darfst mit deinem Belag doch nicht spielen - egal was dir die ITTF da erzählt hat." Man muss bedenken, dass ja ab OL aufwärts eine ganze Reihe ox-Noppenspieler rumlaufen. Hinzu kommen noch die aus tieferen Klassen, die an offiziellen Meisterschaften teilnehmen. Wie sollen die sich denn jetzt verhalten? Sich mitten in der Saison eine andere ox-Noppe drauf machen, mit der sie nicht eingespielt sind und die ebenfalls evtl. zu dick ist? Gruß, Gabi
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Mein Schläger stinkt wenigstens nur von einer Seite! |
#755
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Zitat:
Meine Frage zielte aber auf die 'Tischtennis West', die ja das offizielle Blättchen des WTTV ist. Und mich interessiert ja gerade die Haltung, die der WTTV in der Öffentlichkeit einnimmt zu dem Desaster, das er bei der WDSM angerichtet hat. Gruß, Gabi
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Mein Schläger stinkt wenigstens nur von einer Seite! |
#756
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Richtig, aber hier haben sie klare Messwerte und da kann man kaum gegenargumentieren!
Und dass es an der Folie alleine liegt, glaube ich auch nicht so ganz. Ich hab nen dtecs ox ohne Folie mit 2,4 mm gemessen. Konnte es selbst kaum glauben und habe drei leute schauen lassen, die mir meine Messung bestätigten! Bei den anderen dtecsen war es nicht anders! Waren das alles schlechte "Chargen"? Die noppe produziert halt deutlichst mehr schnitt aus der langen Abwehr, als jede andere erlaubte noppe! Und irgendwoher muss der Effekt ja kommen...! Ein Neubauer und andere sind auch nicht doof und weder der Fighter, noch die "schwestermodelle" des dtecs kommen da ran! Die tenergys haben z.b. auch nur 3,8mm in max, da kennt man wohl die Problematik. Esn max sind dagegen oft bei 3,9...! Es wird dort wohl versucht, ans Limit zu gehen, mit allen Konsequenzen...! |
#757
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Zitat:
![]() Ein Spieler darf erwarten, dass er die Beläge, die so in den Handel kommen, auch spielen darf, da er ja die Zulässigkeit noch nicht einmal selber überprüfen kann. Sonst brauchen wir wirklich alle kein TT mehr spielen. Es ist allen ersichtlich, dass die Kontrollen an der falschen Stelle ansetzen. Trotzdem setzt man die Messungen munter weiter fort - zumindest, wenn es wahr ist, was Du schreibst. Mir ist bisher noch kein weiterer Fall aus dem Meisterschaftsbetrieb bekannt, wo die Noppendicke gemessen wurde. Welche Spielklasse war denn das eigentlich, und in welchem Verband? Gruß, Gabi
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#758
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Nach der RR findet ein TT-Treffen (ähnlich einem freien Turnier) statt, bei dem Schläger aller Art, vom Pappdeckel bis zur Bratpfanne, erlaubt sind. Es gibt nur zwei Bedingen:
- Die Schläger müssen so gespielt werden, wie sie mitgebracht werden (FK vor Ort also verboten) - Der Schläger muss mit -einer- Hand spielbar sein (also kein Baseballschläger) Aufschlag egal. Anmeldungen dazu in Kürze möglich
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Große Leuchten (Sonnen) brennen schnell und sehr hell, aber meist nicht sehr lange (ein paar mio Jahre). Zum Glück bin ich nur ein kleines Licht |
#759
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
@Noppenzar: du versteifst dich zu sehr auf den D.Tecs. Meine Kritik bezog sich auf sämtliche, auch in OX, den Regeln entsprechende Noppenbeläge.
Letztlich ist mir das auch herzlich egal, ich kann mich ohnehin nicht zwischen Neptune OX oder 0,6mm entscheiden - hat beides Vor- und Nachteile -, aber mir gehts hier ja ums Prinzip und meine Sichtweise (dafür ist son Forum ja da).
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Das Schönste am Sport ist der anschließende Durst! |
#760
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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
@Chirurg: Ja, das Problem ist hier wohl klar auf Herstellerseite zu sehen. Ein Hersteller reicht ein OG ein, und es wird geprüft, ob es den Regeln und Richtlinien entspricht. Wenn ein Hersteller ein genau 2 mm dickes OG einreicht, kann es prinzipiell zugelassen werden, da es ja keine Probleme gibt, wenn es mit einem Schwamm, der dünn genug ist, kombiniert wird. Wenn der Hersteller dasselbe 2mm OG in den Handel bringt, damit es OX gespielt wird (daruf würde eine mitgelieferte Klebefolie ja wohl hindeuten), handelt er mMn seinen Kunden und den Händlern gegenüber hochgradig unfair, dafür kann aber der SR nichts.
Es ändert so oder so nichts am allgemeinen Problem - ein Hersteller kann einen nachbehandelten Belag in den Umlauf bringen, er kann ein zugelassenes OG mit einem zu dicken Schwamm verkleben und er kann ein vom ein eingereichten OG abweichendes OG in den handel bringen, da ist man als Kunde tatsächlich ausgeliefert und muss Hersteller und Händler vertrauen. Nochmals - das ist kein REGEL-Problem, sondern eins von Herstellern und damit auch den Händlern, die das so an den Endkunden weitergeben. Wenn der Verband auf dieses bestehende Problem hinweisen möchte, spricht dem sicher nichts entgegen. Wenn man das Problem lösen möchte, muss man die Verantwortlichen ansprechen und das Problem gegebenenfalls öffentlich machen, aber bitte nicht versuchen, die Regel auszusetzen oder aufzuweichen, weil ein Hersteller gepatzt hat. Geändert von Setz-It (17.01.2011 um 14:04 Uhr) |
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