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| Technik - Taktik - Training - Vorsätze und Zielerreichung Hier könnt Ihr Fragen und Tipps rund um die Themen Technik, Taktik und Training loswerden. Spieler und Trainer können hier Erfahrungen austauschen und Trainingswillige von ihren alltäglichen Problemen und Zielen berichten. |
| Umfrageergebnis anzeigen: Worauf richtet sich deine visuelle Wahrnehmung während den Ballwechseln? | |||
| Ich konzentriere mich auf den gegnerischen Schläger/Ball-Kontakt. |
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85 | 72,65% |
| Ich konzentriere mich auf den Tisch/Ball-Kontakt auf meiner Hälfte. |
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30 | 25,64% |
| Ich konzentriere mich auf den eigenen Schläger/Ball-Kontakt. |
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33 | 28,21% |
| Ich konzentriere mich auf den Tisch/Ball-Kontakt auf der gegnerischen Hälfte. |
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21 | 17,95% |
| Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 117. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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Themen-Optionen |
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#101
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AW: Visuelle Wahrnehmung
Zitat:
Wenn nicht genau genug erkannt werden konnte, wie der Gegner den Ball am Treffpunkt geschlagen hat. Also wenn ich z.B. nicht erkennen konnte, welche Rotation gespielt wurde und wie der Schlägerwinkel war. Dann habe ich ja keine andere Chance, als den Schlag anhand der Flugkurve und des Absprungverhaltens lesen zu können. Dadurch ist man natürlich in einer wesentlich schlechteren Position, als wenn man direkt die Schlaginformation erkennen kann. Bei uns ist jemand im Verein, bei dem kann man nur ganz spät erkennen, wohin er den Ball spielt. Erst in letzter Sekunde kann er noch die Hand abwinkeln und überrascht uns alle immer wieder auf dem falschen Fuß. Er ist zwar nicht sonderlich stark, aber solche Situationen sind mir zumindest dennoch immer unangenehm. Zum generellen Thema kann ich nicht viel beisteuern, nur mein eigenes Verhalten kurz darlegen. Ich merke ganz deutlich, dass meine Bewegung zum Ball und meine Schlagtechnik viel besser ist, wenn ich den Ball wirklich konzentriert im Auge behalte. Leider halte ich das oftmals nicht lange durch, 2-3 Ballwechsel, dann ist Schluß. Ebenso wachse ich dann aus der gebückten Haltung hervor zum Standbild einer deutschen Eiche. Die Konzentration auf den Ball halte ich für wesentlich, und wenn ich wüsste, wie ich das verbessern könnte, dass ich konzentriert auf den Ball schaue, bis der Punkt entschieden ist, würde ich auch daran arbeiten. Verliere ich diese Konzentration, achte ich eigentlich meist nur so bis zum Netz, vielleicht noch etwas weiter. Aber den eigenen Balltreffpunkt nehme ich überaupt nicht wahr, geschweige denn dass ich darauf achte. Sollte ich das wohl ändern? Ich habe noch nie darauf geachtet, wie weit die Topspieler den Ball im Blick haben - weiss das jemand von Euch? Um noch einen weiteren visuellen, aber mehr taktischen Aspekt hinzuzufügen: Habt Ihr schon mal darauf geachtet, ob Ihr bei all der Wahrnehmung des gegnerischen Schlages, der Flugkurve usw. auch auf die Stellung und Bewegung des Gegners achtet? Ich für meinen Teil muss hierbei beichten, dass ich fast nie weiß, wo mein Gegner steht. Außer beim Aufschlag oder wenn er hinter dem Tisch passiv verteidigt, sprich der Ball lange unterwegs zu mir ist. Ansonsten achte ich nicht darauf und spiele taktisch auf gut Glück. Auch nicht gerade optimal... Eine A-Trainerin sagte mal, dass sie in einer Trainingseinheit - ich weiß nicht mehr auf welchem Niveau - die Leute extra angewiesen hat, dem Gegenüber nicht auf den Schläger zu spielen. Und siehe da - die wenigsten waren wohl in der Lage dazu. Menno, Tischtennis ist ganz schön komplex - worauf man alles achten muss.
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#102
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AW: Visuelle Wahrnehmung
Hoi Javaguru
Zitat:
Gruss, martinspin
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TIBHAR Evolution MX-S 1.8 | STIGA Hornet | DER MATERIALSPEZIALIST Hellcat OX |
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#103
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AW: Visuelle Wahrnehmung
Zitat:
Also ich habe mich auch schon damit beschäftigt und habe auch deine Punkte probiert und bin darauf gekommen, dass wenn man dem Gegner zuschaut und dann den Ball (kurz nach dem Schlag) ansieht dann kann ich mich am besten auf den kommenden Ball einstelle.Als erstes habe ich meine Technik trainiert. Dann die oben genannte Variante der Wahrnehmung, dabei ist mir aufgefallen, dass wenn ich mich bewusst darauf konzentriere, dass auch meine Technik viel besser wurde, Automatisch viel besser wurde. Mit der Zeit habe ich es dann geschafft meine Wahrnehmung zum Ball so zu Schulen, dass alles automatisch ging die Technik und die Wahrnehmung. Die Ballbeachtung habe ich mit dem Ball Roboter trainiert indem ich ihn so eingestellt habe, dass er manchmal schnell manchmal langsam den Ball gebracht hat, auch abundzu auf die RH und in die Mitte. Die Schlagbeachtung habe ich mit einem Spieler trainiert der Ballonabwehr gespielt hat jedoch auch manchmal nur Ballonabwehr vorgetäuscht und einen Seitschnitt gespielt hat, das hat die Wahrnehmung sehr beansprucht. Dies hat dazu auch beigetragen, dass ich meine Technik und die Wahrnehmung automatisiert habe und mich nun auf jeden Ball vorbereiten kann, ausserdem ist meine Fehlerquote enorm gesunken. davor kamen 50 von 100 bällen auf einen Topspin nicht, jetzt sind es gerade mal 5 maximal 8 Bälle. Gruß Topspintom |
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#104
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AW: Visuelle Wahrnehmung
OK, dann ist das also keine subjektive Einbildung und ich sollte weiter daran arbeiten.
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#105
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AW: Visuelle Wahrnehmung
Hoi zäme
Ich hohle diesen Thread wieder rauf, weil er für mich aktuell ist. "Topspintom" hat es sehr gut ausgedrückt. Es geht um den Zusammenhang von Sehen und Koordinieren. Ich steh an dem Punkt, wo mich Techniktraining nicht wirklich weiterbringt. Grundtechniken beherrsche ich. Es nützt einfach nix, wenn ich schlecht erkenne, was für ein Ball ankommt. Ist er kurz, halblang oder lang? Ist wenig, mittel oder viel Rotation drin? Da ich mit Noppen auf der RH spiele, bekomme ich oft halblange Bälle mit wenig Rotation zurück. Diese anzugreifen fällt mir sehr schwer. Ich merke erst nach einem misslungenen Schlag, dass ich entweder zu weit weg vom Tisch oder zu Nahe am Tisch spielte. Hab mich in den letzten Trainings wieder auf diesen visuellen Aspekt konzentriert und bemerkt, dass ich immer noch sowas wie einen "toten Winkel" habe. Nach reiflichem Überlegen, stelle ich fest, dass ich den Ball/Tisch-Kontakt auf meiner Seite nicht wirklich beobachte. Aus diesem Grund fliesst meine visuelle Wahrnehmung noch nicht optimal. Wenn ich mich z.B. zu stark auf den Schlag des Gegners konzentriere, reagiere ich zu stark und agiere zu wenig. Wenn ich mich nur auf meinen Schlag konzentriere, schätze ich den Ball oft falsch ein. Momentan achte ich sehr stark auf meinen und den gegnerischen Schlag. Den Ball/Tisch-Kontakt sehe ich zurzeit nicht wirklich. Das läuft eher so intuitiv ab. Die ungenaue Wahrnehmung auf meiner Seite führt dazu, dass kurze und halblange Bälle oft im Netz landen und sehr lange Bälle öfter hinter der Platte runtergehen. Ich glaube auch nicht, dass jede Phase gleich wichtig ist. Der eine achtet mehr auf den Gegner und der andere mehr auf sich. Die Rotation am gegnerischen Schlag zu erkennen finde ich ziemlich schwierig. Da hilft wohl besser das Gehör. Die Rotation an der Drehung der Ballmarke zu erkennen hilft nicht wirklich, weil ich dadurch oft zu spät agiere. Ich glaube, dass Rotation jedoch sehr gut am Ballabsprung auf der eigenen Tischhälfte ablesbar wird. Das geht jedoch sehr schnell und ich muss ja im nächsten Bruchteil einer Sekunde eine gute Antwort finden. Ich bleib auf jeden Fall am Thema dran und schau, ob ich die visuelle Wahrnehmung insgesamt noch optimieren kann. Cheers, Martin
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TIBHAR Evolution MX-S 1.8 | STIGA Hornet | DER MATERIALSPEZIALIST Hellcat OX |
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#106
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AW: Visuelle Wahrnehmung
Hallo,
bei mir verhält es sich folgendermaßen mit der Sichtweise: Anscheinend gucke ich mir sehr genau die Flugbahn des gegnerischen Schlages an, den Gegner selbst oder die gegnerische Tischseite nehme ich allerdings nur verschwommen wahr. Meine eigenen Schläge spiele ich zudem im Normalfall recht intuitiv und achte hier ebenfalls wenig auf den Balltreffpunkt. Der Nachteil meiner Art der visuellen Wahrnehmung ist wohl, dass ich mich auf Finten des Gegners nur sehr schlecht einstellen kann, da ich mich nicht genau auf die Hand und den Schläger desselben konzentriere. Auch ansonsten kann ich vermutlich mich nicht schnell genug zu meinem nächsten Schlag hinstellen und daraus folgt, dass ich insgesamt mehr reagiere als agiere, da ich zu sehr in Zeitnot gerate. In den kommenden Trainings werde ich mal vermehrt auf meine Augen achten. Vielleicht hilfts ja .
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