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| Technik - Taktik - Training - Vorsätze und Zielerreichung Hier könnt Ihr Fragen und Tipps rund um die Themen Technik, Taktik und Training loswerden. Spieler und Trainer können hier Erfahrungen austauschen und Trainingswillige von ihren alltäglichen Problemen und Zielen berichten. |
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Themen-Optionen |
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#101
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Der Muttergedanke einer sich selbst erfüllenden - in diesem Fall leider negativen - Prophezeiung.
Tipp: Die Dimension, in der Du am Tisch denkst, sollte so klein wie irgend möglich sein. Bestenfalls nur der bevorstehende Ballwechsel. Und sie sollte sich ausschl. darauf beziehen, worauf Du unmittelbaren Einfluss hast. Konkretes Beispiel: Vor jedem Return, vor wirklich JEDEM Return, sagst Du Dir leise: Beine! Automatisch erinnerst Du Dich daran, in die Hocke zu gehen. Denn daraus, dass Du diese tiefe Stellung beachtest, entsteht alles andere. Die Perspektive hinsichtl. eines jeden einzelnen Schlages ist eine viel bessere. Denn es trifft eben auch der Umkehrschluss zu. Stehst Du zu aufrecht, ist die Perspektive zum Ball schlecht(er). Ist Deine Beinmuskulatur nicht angespannt, gibst Du automatisch die dort fehlende Anspannung auf den Rest Deines Körpers ab. Bspw. auch an den Arm. Und schon hältst Du den Schläger so fest als würde dieser 5 Kilo wiegen. Und aus einem verkrampften Arsch kommt kein fröhlicher Furz. ![]() Und all das verhinderst Du, in dem Du Dir dieses eine Zauberwort nennst. Vor jedem einzelnen Ballwechsel. Mind. aber vor jedem einzelnen Return, da Du Dich dort ja in der abwartenden Rolle befindest. Vor einem Match sage ich mir bspw. immer: Steht es nach 2 Sätzen 1:1, ist alles okay. Bestenfalls habe ich nach dem ersten Satz eine Strategie und dann darf ich diesen auch 3:11 verlieren. Wenn ich den 1. Satz aber sogar gewinne, ist das ja auch nicht zu meinem Schaden. Den 2. Satz kann ich dann als Bonussatz betrachten. Das nimmt Dir schon vor dem ersten Ballwechsel Druck! Dann = Beine, Beine, Beine, Beine, Beine und immer wieder Beine und schon hast Du das beeinflusst, was Du auch beeinflussen kannst. Und wegen der Beine hast Du sogar den hochstehenden Elfmeter getroffen und schwuppdiwupp war das Match sogar nach 3 Sätzen beendet. Und wenn Du ihn trotzdem verhauen hast, bist Du schließlich noch immer nur 2 Punktgewinne vom Matchgewinn entfernt. Der Gegner ist deeeeuuuuuuutlich weiter von diesem entfernt. Würde dieser an die gesamte Wegstrecke denken, die für den Sieg vor ihm liegt, würde er schon den nächsten Punkt nicht mehr machen. Denkt er aber Punkt für Punkt, entsteht daraus am Ende des Matches automatisch etwas Ganzes. Und denkst Du Punkt für Punkt, dann kann es sein, dass Du das Match genau 9 Sekunden später gewonnen hast. Kann sein. Wenn Du an die "Beine" denkst. An mehr musst Du nicht denken. Das kann schon reichen. Der Rest geschieht automatisch. Jeder weiterreichendere Gedanke ist flüssiger als flüssig: überflüssig. Entscheidest Du selbst! Wünsche Dir viel Erfolg dabei.
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#102
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Ich denke besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Ein super Beitrag von HSV.
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#103
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Zitat:
Ich zb muss ich mich immer wieder auf meine Atmung konzentrieren, da ich da oft sehr flach werde. Zweite Baustelle ist bei mir die Körperspannung. Im Endeffekt muss jeder selber herausfinden, wo seine Baustellen liegen. Auch ist es manchmal eine echte Herausforderung, das nicht als leere Worthülse zu rezitieren, sondern selber zu fühlen, ob es passt oder nicht. |
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#104
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Ich weiß gar nicht, ob es nicht eh schon empfohlen wurde hier im Thread, aber das Buch Table Tennis Tactics for Thinkers von Larry Hodges kann ich dir (Kellox) nur wärmstens empfehlen.
Er beschreibt darin u.a., woran man zwischen den Ballwechseln maximal denken sollte: Das, war dir für den nächsten Ballwechsel wichtig ist. Genau so wie HSV das am Beispiel „Beine“ beschrieben hat. Damit, so Hodges, wird das Unterbewusstsein entsprechend programmiert, denn während des Ballwechsels hast du keine Zeit, bewusst an solche Sachen zu denken. |
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#105
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Zitat:
guter Beitrag, dass die fehlende Anspannung auf dem Arm übertragen wird höre ich zum ersten mal - Zweifel es aber nicht an. Muss ich unbedingt mal ausprobieren. Denn gerade wenn es eng wird, ist oftmals die Lockerheit und das Feeling für den Rückschlag weg, dann kommt der Topspin eben gerade nicht. In diesem Sinne "Redcanthis".
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Holz: Nittaku KVU verkleinert/ VH: Andro Rasanter C48 schwarz 2.0/ RH Andro Rasanter C48rot 2.0 / Geändert von Weltklasse (16.11.2022 um 12:07 Uhr) |
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#106
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
an Alle die Probleme beim Punktspiel haben und Ihre Leistung gefühlt nicht rüberbringen:
1. Ganz grundsätzlich: 3 mal pro Woche trainieren. Zweimal pro Woche ist zu wenig um besser zu werden. 2. Einzeltraining naja, lieber gegen viele verschiedene Gegner im Training spielen! 3. Am Aufschlag extrem arbeiten. Das bringt einem Sicherheit und Selbstvertrauen im Punktspiel. Aufschlag ist der wichtigste Schlag überhaupt! Der 5te oder 6te Schlag wird öfter Trainiert als der Aufschlag, den 5ten Ball zu trainieren ist unfug. Aufschlag ist ALLES im Wettkampf. Schneller Punktgewinn ohne zu spielen. Kommt der Ball etwas schlecht gespielt zurück, hast Du sofort einen riesen Vorteil. Aufschlag, Aufschlag, Aufschlag. 4. Rückschlag fast genauso wichtig. Üben kurz kurz zu spielen, üben alle langen Bälle anzuziehen usw. Immer dran denken Aufschlag Rückschlag das ist am wichtigsten für ein Punktspiel! 5. Erfolgsspielzüge einstudieren. also der Aufschlag und dann sooo weiter spielen, dass man sich das vorher schon vornimmt. Zb. kurzer Aufschlag tischmitte, danach Vorhand Topspin, egal wo er hinspielt. Oder schneller Aufschlag und danach Schuss. Also ErfolgsSpielzüge eintrainieren. 6. Im Training nicht lange einspielen, sondern fast sofort Sätze anfangen. Also Kaltstarts üben und sich an sowas gewöhnen. Wenn Du das hier machst, wirst Du in Punktspielen viel besser abschneiden und nicht mehr das Gefühl haben, Mensch heute geht ja gar Nix, im Training klappts doch immer so gut.
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übrigens, weil ich öfters gefagt werde, ich bin kein Busfahrer von Beruf :-) Mein Bus u.a. R5 Turbo, Integrale Evo2. Spezialbälle vorhanden. Übrigens, ich war schon im Kindergarten eine Legende! Geändert von Jeff der Busfahrer (16.11.2022 um 18:05 Uhr) |
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#107
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Zitat:
- Schläger hoch - Oberkörper nach vorne - Balltreffpunkt Rückhand später - RH: von weiter oben ausholen - VH: von hinten (und weniger von unten) ausholen Da das viele Punkte sind, versuche ich mir das regelmäßig vor jedem Spiel zu vergegenwärtigen. Im Spiel kommt das Vergegenwärtigen dann je nach Spielverlauf. Wenn ein Aspekt besonders gut gelingt, sage ich mir selbst "ja, genau so!". Wenn etwas nicht gelingt, wiederhole ich für mich punktuell mein Mantra.
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Angriff ist die beste Beleidigung. |
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#108
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Zitat:
Wie oft wird ein kurzer Aufschlag bitte so retourniert, dass Du ihn mit der Vorhand Topspin anziehen kannst ? Meiner Erfahrung nach werden wirklich kurze Aufschläge auch nur kurz gelegt. Selten ist jemand so sicher, dass er einen kurz gespielten Aufschlag dann wirklich lang retourniert (wenn überhaupt, dann mit einem Flip und dann hast Du zeitlich schon eher Probleme darauf mit einem Topspin zu reagieren, wenn Du einen kurzen Schupfball erwartest). Es ist aber richtig die üblichen Rückschlagpositionen seiner Aufschläge auswendig zu lernen und eine Standardantwort dafür parat zu haben. |
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#109
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Zitat:
Ich hätte/habe da Probleme immer an alles zu denken. Ich habe eine Mindmap mit den wichtigsten Punkten für Rückschlag, Aufschlag, Position etc erstellt und gucke mir die vor dem Training auf dem Handy nochmal an, aber zwischendurch an all das zu denken fällt mir schwer. Der Tipp mit dem "Beine" ist glaube ich so universell, dass er jedem helfen kann. |
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#110
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Beim mr:
- Tief stehn - Zeit lassen - Spannung halten gerade dann wenn man führt aber auch wenn es Mal nicht so läuft und ich Fehler mache, die Ruhe bewahren. Nicht immer so einfach weil ich ein sehr emotionaler Typ bin. - Mich selber anfeuern bei guten Punkten damit ich die Energie dafür nehmen und nicht um zu schimpfen weil ich nen Ball verschlage |
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