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| Schiedsrichter- und Regelbereich & Rechtliches Alles rund um Schiedsrichter, Regeln, rechtliches (Vereinsrecht, Gesetze). Regelfragen, strittige Situationen, zu viele Regeländerungen oder neue Ideen für TT, Erfahrungen als/mit Schiedsrichter(n), Ausbildung, usw. |
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#111
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AW: Thesen von H.W. Gäb
Zitat:
![]() ![]() ![]() Ne, aber mal im Ernst. Es bringt doch nichts 2006 anzuführen als es noch kein Frischklebeverbot gab. Da war das eh schneller. Außerdem lobt Gäb gerade , dass das Spiel auch für ältere Leute geegnet ist. Diese könne nur erfolgreich sein , durch Rotation und Schlagtempo , nicht aber durch enorme Athletik und Beinarbeit sowie Fitness, die bei längeren langsameren Ballwechseln erforderlich wäre !!! Das mit dem Aufschlag halte ich für total realitätsfremd ! Wei soll denn das gehen. Wenn man den Aufschlag entschäft , kann man auch gelich dem Rückschläger den Punkt geben !!!
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Holz: NSD (verkleinert, gehärtet) FS 804(s-Schwamm )s/ABS 0.5 Toni H. Schwamm |
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#112
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AW: Thesen von H.W. Gäb
Ich fand die Ansätze im Artikel von Herr Gäb ja durchaus interessant und diskussionswürdig, andererseits verneine ich den Gedanken, daß Tischtennis mit all den (bereits durchgeführten und angedachten) Regeländerungen fernsehtauglicher wird.
Man kann sich darüber sowieso streiten, ob Tischtennis als "Massen-Sportart" taugt und somit im Fokus der Berichterstattung stehen kann. Wie man am Beispiel Skispringen seinerzeit gesehen hat, ist das nicht das entscheidende Kriterium um Fernsehzeiten zu bekommen. Damit meine ich: Tischtennis müsste erstmal flächendeckend die Anerkennung als Hochleistungs-Sport erhalten, welche dieser Sport eigentlich verdient. Die Kamera-Perspektiven bei bestehenden Übertragungen sind das größte Übel (hier hat Herr Gäb zweifellos Recht), viel zu wenig von der Dynamik dieses Spiels kommt am Bildschirm rüber. Der Sport Tischtennis müsste mit all seinen Facetten (Tempo, Effet, Platzierung, Athletik etc.) erklärt werden von fachkundigen Kommentatoren (ich erinnere mich an den damaligen Co-Kommentator Peter Stellwag - ), welche diese Anforderungen verständlich darlegen können. Hierzu könnte man auch durchaus Aufschlag-Training der Chinesen oder Aufschläge von Timo gegen einen "Hobby-Spieler" zeigen, um den Effet zu verdeutlichen (Trailer von vielleicht 20-30 Sekunden vor jeder Übertragung).Wenn man das schafft, wäre Tischtennis vielleicht auch bei der Jugend "in" und "cool". Höher, schneller, weiter - die Voraussetzungen sind in unserem Sport doch gegeben. Die schnellste Rückschlag-Sportart der Welt - DAS muss man bewerben! NICHT, daß man 5-6 verschiedene Regeländerungen eingeführt hat, um a) fernsehtauglich b)besonders anständig oder c)meinetwegen umweltfreundlich zu sein....Sorry, aber diese Vorschläge, die teilweise auch in Kreisen der ITTF kursieren, sind, mit Verlaub, schwachsinnig. UND ganz wichtig: Die Erfolge müssen stimmen -Timo müsste schon fast übermenschliches leisten (WM-Titel, Olympia-Medaille....), um in der Öffentlichkeit und vor allem von den öffentlich Rechtlichen wahrgenommen zu werden. Muss man ein Spiel auf Teufel komm raus verändern, um vielleicht zwei oder fünf Stunden mehr im Jahr auf Sendung zu sein (mehr werden es, wenn nichts ausergewöhnliches passiert, nämlich eh nicht)? NEIN, ich für meinen Teil praktiziere lieber eine Individual-Sportart, die mir Spaß macht, wie sie besteht. Tischtennis hat sich schon genug verändert, irgendwann geht der Charakter des Spiels verloren. ABER: Ich habe mich damit abgefunden, daß Tischtennis selten im TV kommt. Denn das Marketing im Tischtennis-Bereich (Asien vielleicht mal ausgenommen) ist durchweg grauenhaft. Oder wie Rainer Ihle mal sagte: Das Produkt (Tischtennis) ist top, aber die Verpackung stimmt nicht.
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Holz: Nittaku Barwell Fleet FL, VH: Test schwarz, RH: Test rot |
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#113
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AW: Thesen von H.W. Gäb
Ich Frage mich an der Stelle was an Dart so interessant ist bzw was der Dartsport mehr bietet als TT...gut ich geb zu ich habs auch gesehen, aber nur, weil ich rausfinden wollte warum sport1 sowas zeigt. Habe keinen Grund gefunden.
Wenn also Dart stundenlange übertragungszeiten im TV bekommt, warum dann nicht TT? Finde allerdings auch, dass der Blickwinkel Zuschauerfreundlicher ist, wenn eine Kamera in der Ecke das Geschehen verfolgt |
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#114
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AW: Thesen von H.W. Gäb
Zitat:
)?
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Holz: Nittaku Barwell Fleet FL, VH: Test schwarz, RH: Test rot |
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#115
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AW: Thesen von H.W. Gäb
Ich finde der Herr Gäb hat mit einem Recht, die Aufschläge dominieren zu sehr. Das spektakuläre sind doch Topspinrallys, kreative ungewöhnliche Bälle, gute Platzierungen und nicht so sehr Aufschlag, verunglückter Rückschlag, Punkt, für mich zumindest. Wenn man da was machen könnte wäre ich schon dafür.
Thema Spielzeitverkürzung, die Phasen zwischen den Ballwechseln sollten kürzer sein, finde ich auch, ist aber schwierig umzusetzen fürchte ich. Persönliche Anmerkung dazu, ich war als allgemein sportinteressierter Mensch schon bei Basketball- und Handballspielen, obwohl mich Beides im Grunde nicht sonderlich interessiert, hätte das aber mit Sicherheit nicht gemacht wenn die Spiele dort 4 Stunden und mehr dauern würden. Von daher find ich den Weg in der DTTL schon richtig, aber bitte keine Zeitgrenze für einzelne Spiele, TT ist nunmal punktebasiert und das soll auch so bleiben. |
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#116
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AW: Thesen von H.W. Gäb
Wir sind uns einig. Es muss eine bessere Präsentation der Spiele her. Wie bekommt man einen Sender dazu, in eine Randsportart zu investieren. Womöglich zwei Kameras, eine Spezialkamera, mehrere Techniker und was man sonst so benötigt. Ich habe keine Ahnung, erinnere mich jedoch vage an Summen um die 50000 € pro Spiel. Was sagen die Fachleute unter euch?
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild. |
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#117
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AW: Thesen von H.W. Gäb
Zitat:
Moment, hatten wir das nicht schon mal? Ach ja, hier (2007): http://www.andro.de/de/newsletter/200704/t1.php und dann wieder hier (2009): http://www.tischtennis-bundesliga.de/de/aktuelles/9379/ und wie sieht es 2011 aus? Geändert von Tackiness (11.01.2011 um 23:19 Uhr) |
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#118
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AW: Thesen von H.W. Gäb
Prinzipiell finde ich es schon O.K., neue Wege auszutesten.
Was mich aber stört: Es wird oft nur dvon gesprochen, ob und wie man TT fernsehtauglicher machen kann. Was aber ist mit der Frage, was wichtiger ist? Was ist, wenn der Spaß am Spiel für die Aktiven und die Fernsehtauglichkeit konträr zueinander stehen? Was, wenn Maßnahmen die Fernsehtauglichkeit erhöhen, dafür aber den Spielern an der Basis deutlich weniger Spaß machen? Mir scheint, dass vielen Funktionären wichtiger wäre, dann die Fernsehtauglichkeit zu erhöhen, auf Kosten der Aktiven. Es wird immer wieder argumentiert, dass andere Sportarten deutlich kürzere Spielzeiten hätten. Das sind aber zumeist entweder Einzelveranstaltungen oder reine Mannschaftsportarten. Tischtennis ist nunmal ein Einzelsport, ein Spiel in einem Einzelturnier ist sicherlich nicht zu lang. Ein Mannschaftskampf ist aber im TT die Kombination mehrerer Einzelspiele. Um hier die Spielzeit deutlich zu verkürzen muss man entweder die Zahl der Spiele verringern oder die eh schon relativ kurzen Einzelspiele weiter verkürzen. Das mag gut für Zuschauer und evtl auch für Profispieler sein, aber ist das wünschenswert für jemanden, der TT als Hobby spielt, und Spaß daran hat ? Ich möchte in einem Spiel nicht weniger "Einsatzzeit" haben als bisher, das ist mir persönlich deutlich wichtiger als die Frage, ob DTTL-Spiele nun für Zuschauer evtl interessanter werden könnten. Ein Vergleich mit Fußball, Handball etc ist in Sachen Spielzeit eher unpassend Vergleichbar wären eher Sportarten, bei denen ebenfalls mehrere Individualspiele zu einem Mannschaftsergebniss zusammengefasst werden. Badminton, Tennis, Schach, etc etc - hier sind sind die Spielzeiten eher noch länger als im TT, Mannschaftskämpfe haben allerdings tlws auch noch deutlich geringere Bedeutung, zumindest was Zuschauerzahlen angeht (Beispiel Tennis-Bundesliga). Das ist nunmal ein strukturelles Problem von Individualsportarten wie unserer. |
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#119
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AW: Thesen von H.W. Gäb
Zitat:
Jeder ist in der Lage, jeden einzelnen Treffer (auch als Anfänger!) im Laufe eines Abends (vielleicht sogar mehrere Male?) selbst zu erzielen... Im TT unmöglich - für die meisten selbst nach jahrzehntelangem Training nicht, nur irgendeinen Schlag von zB Boll oder Ma Lin genauso hinzukriegen... (Selbst das Verstehen und Nachvollziehen dessen, was da passiert, angefangen vom Aufschlag-Rückschlag usw. ist für die allermeisten FS-Zuschauer eine glatte Überforderung und böhmische Dörfer...) Und wenn ein "Anfänger" an der Platte steht gegen zB nur einen Bezirksliga-Spieler, ist das auch sowas von meilenweit entfernt, dass es für die meisten Anfänger oft nur abstoßend wirkt, wenn sie nicht wirklich absolut behutsam und verständnisvoll herangeführt werden... ![]() Schlussfolgerungen? Meine auf jeden Fall eher in all die Bereiche von Gäb und R. Endres! ![]() Aber die TT-Spieler hier sind ja sowas von meist ziemlich konservativer und zäher Masse, was ihre Sportart betrifft, das ist ja schon fast unglaublich - siehe das Gezeter, Beschimpfungen und Drohungen bei Einführung des etwas größeren Balls und der 11er-Sätze... Da haben doch andere Sportarten wirklich in der Tat absolut gravierendere Änderungen mit Erfolg mitgemacht und durchgestanden! ![]() ![]()
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#120
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AW: Thesen von H.W. Gäb
Meinst Du mit Änderungen Regeländerungen? Welche Sportarten und welche Änderungen meinst Du denn (außer der Kleiderordnung beim Beachvolleyball)?
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Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel. Bertrand Russell |
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Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 23:28 Uhr.







), welche diese Anforderungen verständlich darlegen können. Hierzu könnte man auch durchaus Aufschlag-Training der Chinesen oder Aufschläge von Timo gegen einen "Hobby-Spieler" zeigen, um den Effet zu verdeutlichen (Trailer von vielleicht 20-30 Sekunden vor jeder Übertragung).
)?

