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| Stammtisch Hier könnt Ihr über "Gott und die Welt", Politik, Fernsehen, Bücher, Musik und alles was Euch sonst interessiert diskutieren. Plaudern in lockerer Atmosphäre ;-) |
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Themen-Optionen |
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#131
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AW: Der Auskotzthread :-)
Wissen kann man nie, aber wenn wir so wenig Vertrauen in unsere Spitze haben das wir schon an gesteuerte Meldungen glauben, dann wird es höchste Zeit die Führung zu tauschen. In welche Währung ist allerdings keine einfache Frage, ich würde mal für eine Periode die Zeugen Jehovas vorschlagen, einfach mal was neues versuchen ... oder wir lassen Jimih ran. Oder die anonymen Alkoholiker, Uli Hoeness wäre ne Alternative ...
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lustige Zeiten für Despoten
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#132
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AW: Der Auskotzthread :-)
nein, unsere Führung hat damit nix zu tun, sie ist in solchen Fällen eher Opfer als Täter.
Angst wirkt auch ohne physische Gewalt. Die Drohungen zu ignorieren, hätte sich niemand leisten können In meiner aktiven Berufszeit wurde ich auch gedlegentlich Opfer solcher AKtionen; ich erkannte sie zwar, musste aber trotzdem wie ein dressierter Pudel das Programm abspulen. Und Bedrohungsszenarien schaffen auch ein wirksames Klima für unpopuläre politische Entscheidungen. der Kreis schließt sich.
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Große Leuchten (Sonnen) brennen schnell und sehr hell, aber meist nicht sehr lange (ein paar mio Jahre). Zum Glück bin ich nur ein kleines Licht Geändert von klugscheisser (01.01.2016 um 12:42 Uhr) |
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#133
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AW: Der Auskotzthread :-)
Zitat:
Das es tatsächlich Bedrohungen gab, gibt, und auch geben wird, davon muss ausgegangen werden wenn man nicht völlig linksblind ist, was im Übrigen ebenso eine Bedrohung der bestehenden Ordnung ist. Klar muss der Bürger soweit überhaupt möglich geschützt werden, eine Frage stellt sich jedoch auf jeden Fall, muss das so laut geschehen ? Jede Pisszeitung hat gestern diese Meldung aufgenommen und verbreitet bis der letzte Bürger im Lande davon gehört hatte. Was im Grunde schön und richtig ist, ist in solchen Fällen grundfalsch. Im Hintergrund abzuräumen und später davon zu berichten wäre m.E. der bessere Weg. Den Vollirren des IS & Co. muss man ja nicht zusätzlich zu der bereits vorhandenen Vorsicht noch zeigen was man weiß. Oder es war ein Ablenkungsmanöver, kann ich nicht ausschließen, dass man cleverer ist als man offen zeigt, wenigstens wäre das zu wünschen. Ich befürchte wir werden das Thema dank völlig ungeordneter Zuwanderung aus Kriegsgebieten noch häufiger besprechen. Das Europa derart versagen konnte zeigt wie krank dieses "Kind" eigentlich wirklich ist. Es gibt kein Europa, leider ist das Wunschdenken. Es gibt wie eh und je, meins und deins, und ich will, will, will .... es gibt kein Geben, keinen gemeinsamen Strang. Ich rede davon seit Jahrzehnten, Europa ist ein herrlicher GEDANKE, aber ein paar Gemeinschaftsfeste erzeugen noch lange kein gemeinsames Herz. Verordnete Brüderlichkeit gibt es nicht, eine Familie wird man durch Geburt keinesfalls durch politisches oder wirtschaftliches Wollen. Blut war schon immer dicker als Wasser. Klingt abgefuckt ? Mag sein, aber die drei transnationalen Freundschaften die es gibt weil man miteinander im Urlaub ein Glas Wein getrunken hat, oder am Strand ne Spanierin gef**** hat, tragen leider nicht weiter als man an einem Tag sehen kann. Mich würde es auch freuen wenn alle Menschen Brüder wären, vielleicht sollten wir aber klein, also z.B. in der unmittelbaren Nachbarschaft anfangen. Schon auf dieser Ebene gibt es täglich Auseinandersetzungen, es lebe die Bergpredigt. In Europa gönnt keiner dem Anderen auch nur den Dreck unter den Fingernägeln, das jedenfalls ist mein Eindruck, wie man unter solchen Bedingungen Krisen vom Ausmaß wie IS und Terrorismus bekämpfen soll ist mir ein Rätsel. Egal, ich geh mit meinem Hund, ein echter Freund auf den man sich verlassen kann ....
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lustige Zeiten für Despoten
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#134
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AW: Der Auskotzthread :-)
Zitat:
Gut, bei vielen mag das an den Sprachbarrieren oder an der mangelnden Möglichkeit und/oder Bereitschaft liegen, Menschen aus anderen Ländern näher kennenzulernen. Aber davon abzuleiten, dass "Blut dicker als Wasser" ist, ist (mit Verlaub) grober Unfug. Zitat:
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Du hoschd Rächd un I han mei Ruh |
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#135
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AW: Der Auskotzthread :-)
Zitat:
Wenn Du in Deiner Klasse in D so n Klugpupser warst wie hier ist das kein allzu großes Wunder.
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lustige Zeiten für Despoten
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#136
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AW: Der Auskotzthread :-)
Starker, sachbezogener Kommentar
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Du hoschd Rächd un I han mei Ruh |
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#137
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AW: Der Auskotzthread :-)
Wolfgang,
ich empfehle Dir einen entspannten Urlaub in Israel. Ein wirklich schönes Land, in dem Du sehr viel sehen und erleben kannst. An die Metallscanner vor den Einkaufszentren und das Abtasten vor manchen Cafes wirst Du Dich gewöhnen. Die Menschen sind freundlich und offen und haben gelernt, mit der Bedrohung und der Angst zu leben. Trotz aller Widrigkeiten war es ein sehr schöner Urlaub. Aber bei sommerlichen Temperaturen und angenehmen Klima bleibt immer ein Rest Angst, und den bekommst Du nicht weg.
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In der Retrospektive ist jeder allwissend. |
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#138
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AW: Der Auskotzthread :-)
Und das ist ein sachbezogener Kommentar ? Ach so ... Ich bin nicht verantwortlich für Deine Verständnisprobleme, musste Dich selbst bemühen. Du versuchst in jedem Beitrag etwaige Mängel zu finden und anzuprangern, das scheint DEIN Elexier zu sein. Wenn Du die aktuelle Stimmung in Europa nicht erfassen kannst spricht das nicht für Dein Gespür für eine brandheiße Situation. Europa ist und dabei bleibe ich ein wackliges Konstrukt, man kann das an vielen Faktoren festmachen. Das Wohlstandsgefälle, die unterschiedlichen Haltungen Zuwanderung gegenüber, viele nationale Interessen, vieles mehr. Mein Eindruck jedenfalls ist Brüssel sitzt den Menschen nicht im Herzen, Du darfst gerne überlegen woran das liegen könnte. Aus Deiner undifferenzierten Sicht wahrscheinlich an "Betonköpfen" wie mir. @Frank, keine Ahnung was Du mir mit Israel sagen willst. Ich war vor guten dreissig Jahren dort, keine 10 Pferde bringen meine Füße je wieder auf arabisches Territorium. Ich bin nur Irren begegnet, bis auf wenige Ausnahmen die sich mir gegenüber menschlich verhalten haben habe ich nur Hass gesehen. Fremde werden aus meiner Erfahrung dort "skeptisch" betrachtet. Aus deren Situation auch verständlich, umgeben von Feinden ist das Fremde immer eine latente Gefahr. Eine Willkommenskultur ist mir nicht aufgefallen, zumindest wurden mir keine Plüschtiere übergeben. Mag heute - zumindest in den Touristenlöchern - anders sein, damals war ich froh als ich wieder draussen war. Und nein, es war keine Pilgerreise, ich war, sagen wir auf dem Heimweg ... ich kann Dir keine Arabisches Land nennen in dem mir besondere Gastfreundschaft aufgefallen wäre. Vielleicht lags an mir, ich habe zu dieser Zeit sicher auch keine besondere Freundlichkeit ausgestrahlt. Mehr kann und will ich nur per PN erzählen.
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lustige Zeiten für Despoten
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#139
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AW: Der Auskotzthread :-)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/eur...a-1069494.html
@A. ... nicht weil ich das so möchte, einfach weils Realität ist ....
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lustige Zeiten für Despoten
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#140
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AW: Der Auskotzthread :-)
Zitat:
![]() Klar, der Traum von einem möglichst geeinigten Europa ist schon seit den zarten Anfängen ein verdammt wackliges Konstrukt, welches ohne jeden Zweifel mit jedem Neumitglied wackliger wird. Ich bin sicher nicht Europa, sondern nur ein kleiner, unbedeutender Bürger. Die von Straßburg, bzw Brüssel bzw Luxemburg ausgehende Politik liegt mir sehr oft nicht sonderlich. Vieles halte ich für arg seltsam, was da entschieden wird. Nur die Grundidee von einem vereinigten Europa, die liegt mir sehr am Herzen. Trotz aller Probleme, die es gibt und wahrscheinlich noch dazukommen werden, werde ich immer dafür stimmen den Kampf diese Probleme in den Griff zu kriegen nie aufzugeben. Selbst dann nicht, wenn es phasenweise so aussieht, dass auf einen Schritt vorwärts zwei Schritte zurück gegangen werden. Dass sich die Menschen in Europa näher gekommen sind, davon bin ich überzeugt und das ist es worum es eigentlich geht. Wenn junge Menschen wie z.B. Armendariz davon erzählen, dass sie sich z.B. in Spanien nicht fremd fühlen, dann zeigt mir das, dass sehr viel erreicht worden ist. Da verschwinden die Grenzen vor Allem in den Köpfen. Wer das Glück hat z.B. des Spanischen mächtig zu sein, für den ist es kaum noch ein Unterschied, ob er seinen Lebensmittelpunkt - aus welchem Grund auch immer, meist sind es berufliche Belange oder der Liebe wegen - z.B. von NRW nach Niedersachsen oder Bayern verlegt, oder eben nach Spanien. Da bestehen halt regionale Unterschiede, die des auch auf nationaler Ebene gibt. Mir will jetzt kein aktuelles Problem einfallen, von denen es, wie du richtig sagst, sehr viele gibt, welches wirklich so groß ist, dass es dafür lohnt das Erreichte aufzugeben. Ich tippe und hoffe drauf, dass ich mit dieser Sichtweise nicht zu der europäischen Minderheit gehöre. Ich hoffe, dass junge Leute wie Armendariz z.B., die den ganzen Laden über kurz oder lang mal übernehmen, weiter daran arbeiten, dass ein geeintes Europa Stück für Stück vorangetrieben wird. Dass es sich lohnt, wird zu allererst bei jedem Einzelnen im Kleinen wahrgenommen. Der erste Urlaub im europäischen Ausland, evtl. ein Schüleraustausch, ein oder mehrere Semester im europäischen Ausland studieren usw. Halt der persönliche Kontakt zu Menschen und nicht das was die Politik treibt. Wer Grenzen in den Köpfen der Menschen abbauen will, der sollte für eine Politk einstehen, die auch reale Grenzen und Rahmenbedingungen so durchlässig bzw gering wie irgendmöglich werden lässt. Nee, dass ist jetzt keine linke Spinnerei, sondern frei von jeglicher Ideologie, nur meine unbedeutenden, persönlichen Erfahrungen und Eindrücke aus den vergangenen ca 35 Jahren, in denen ich Europa immer wieder gern bereise und sich in dem Zeitraum auch für mich merklich halt eben doch vieles zum Besseren entwickelt hat
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