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| Technik - Taktik - Training - Vorsätze und Zielerreichung Hier könnt Ihr Fragen und Tipps rund um die Themen Technik, Taktik und Training loswerden. Spieler und Trainer können hier Erfahrungen austauschen und Trainingswillige von ihren alltäglichen Problemen und Zielen berichten. |
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#131
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Zitat:
Bei den Herren haben ich mir sogar in der untersten Klasse sehr schwer getan. Allerdings ist es nicht unmöglich dass jemand mit 19/20 oder später beizubringen hat bei mir auch geklappt mit viel Training, aber ja es ist sehr mühsam. Es sind Welten zwischen dem was ich gespielt habe als ich aus der Jugend rauskam und dem was ich jetzt spiele. Der Unterschied ist in etwa fünf Spielklassen bis 6 Spielklassen.Ich beneide Leute die von Anfang an ein vernünftiges Training hatten und deshalb schon relativ früh auf einem hohen Niveau gespielt haben bzw. spielen. Wobei ich sicherlich nicht das Talent vom Shootingstar(Hannes Hörmann) vom TV Hilpotlstein habe. Aber mir wäre es vielleicht schon früher vergönnt gewesen das Niveau zu haben was ich jetzt habe. Geändert von jimih1981 (17.11.2022 um 10:11 Uhr) |
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#132
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Das gibt mir ja Hoffnung, dass ich es mit viel Fleiß auch irgendwann mal aus der Kreisklasse schaffe.
Wie auch die übrigen Kommentare, die mir bestätigen, dass auch andere es anfangs schwer hatten sich auf diese krummen Spiele der unteren Klassen einzustellen- danke nochmals dafür! Bei uns im Verein wurde immer zu mir gesagt: Erstmal den Ball sicher raufbringen, nicht mit der Brechstange, lieber erstmal schupfen usw., kam auch vom Jugendtrainer, der auch Spielführer bei den Erwachsenen ist. Ich dachte mir eigentlich von Anfang an, dass ich da keine Lust drauf habe- verliere lieber noch 10 Spiele, kann dann aber irgendwann hoffentlich sicher angreifen. Was die Vorhand angeht, geht das mittlerweile auf, da es einige im Verein gibt, die diese meiden und auch in den Punktspielen werde ich nach einigen Versuchen auf der Vorhand nur noch auf der Rückhand abgespielt. Daran muss ich jetzt arbeiten und eigentlich kann ich das auch recht sicher, traue mich aber im Spiel nicht. Habe am letzten Punktspielabend ganze 2 Bälle mit der Rückhand eröffnet (Schüsse hingegen waren ein paar mehr dabei)... Ich hoffe, dass ich hier mal einen kleinen Sprung mache, sobald ich mal die Scheu abgelegt habe die Rückhand aktiv zu nutzen. Es gab ja hier auch ein paar Antworten, wie das eigene Spiel gefunden wurde. Cz75 schrieb, dass ihm ein geiler Bogen einfach Spaß (geil^^) macht und es deswegen zuemlich klar war, wohin die Reise geht. Bei mir ist es komplizierter, weil mir auf der einen Seite das choppen mit der langen Noppe zusehens gefällt, auf der anderen Seite ich aber meine Block und Konterbälle bzw. Schüsse nicht missen möchte. Das hat mich nun zur Überlegung gebracht, dass ich evtl auch im Einzel mal die LN Spielen und das drehen lernen sollte- dann hätte ich ja beide Möglichkeiten. Außerdem denke ich, dass wenn man das beherrscht, dies für viele Gegner ungewohnt und schwierig zu spielen wäre. Ist natürlich ein weiter Weg, aber ich werde im nächsten Training damit anfangen- nur so zum Spaß erstmal und das ist ja das wichtigste! P.s. sorry, wenn ich hier nicht auf alle Beiträge eingehe, vielleicht am Wochenende wieder. Sehr interessant, bitte nicht aufhören! Das "beine-beine-beine" ist super, werde ich mir versuchen zu herze zu nehmen. Geändert von Kellox (17.11.2022 um 10:43 Uhr) |
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#133
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Ne LN auch wirklich so zu beherrschen das sie einem was bringt ist ne eigene Kunst die von vielen unterschätzt wird. Insofern das ist jetzt aus meiner Sicht nichts was man gleich machen sollte wenn einem gewisse Basics noch fehlen. Das macht das ganze ja noch viel komplexer und überfordert einen aus meiner Sicht dann wahrscheinlich eher. Man wird am Anfang erstmal schlechter bis man das dann wirklich kann so das es einen was bringt dauert es je nach Trainingsaufwand 1 bis 2 jahre. Klar gibt es einige die total blind sind gegen Noppen vorallem in den unteren Klassen hast welche dabei die gefühlt schon dann aufgeben wenn sie ne LN sehn aber je höher das Spielniveau wird desto besser müssen die Bälle mit der Noppe sein, sonst bekommt man die um die Ohren. Es schadet auch auch nicht wenn man lernt damit anzugreifen. Die Bälle sind dann ziemlich eklig für viele Gegner. Wieviel Sinn es bei dir macht muss jemand beurteilen der dich regelmäßig sieht und deine Spielanlage kennt.
Geändert von jimih1981 (17.11.2022 um 11:28 Uhr) |
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#134
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Das stimmt, ist schwer und bringt mit einfach hinhalten nichts. Habe ich vor allem beim Doppel in der Bezirksklasse gemerkt, hat dort niemanden beeindruckt.
Spiele allerdings auch eine, die kaum Störwirkung hat, dafür sicher zu spielen ist (Butterfly Ilius S)... Ich werds mal ausprobieren... |
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#135
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Zitat:
Im Verein waren dann fast nur über 60 Jährige und auch 2 Abwehrer. Mir sagte man auch immer erstmal sicher den Unterschnittball zurückbringen. Und so Sätze nach einem guten Unterschnittball wie...den kann man nicht ziehen. Ich habe darauf geantwortet, dass man jeden Ball ziehen kann wenn er lang genug ist und habe mein eigenes Ding durchgezogen und versucht jeden langen Ball anzuziehen. Das Problem war das die älteren Spieler ihr Spiel auf mich projizieren wollten. Und wenn Sie etwas selbst nicht können dann werde ich es wohl auch nicht können. Ich hatte aber ganz andere Voraussetzungen weil ich deutlich jünger und explosiver war als Sie. Mit der Zeit ist die Fehlerquote immer besser geworden und ich habe mir dadurch einen richtig guten sicheren und festen Topspin innerhalb eines Jahres auf Unterschnitt angeeignet. Zitat:
Bin ich locker und habe Vertrauen in meinem Körper das der Ball schon kommen wird, dann ist die Quote in jedem Fall deutlich höher. Wichtig ist meines Erachtens den RH-Topspin auch im Punktspiel zu spielen und wenn es eng ist nur so kann man Selbstvertrauen aufbauen und mit dem Selbstvertrauen komme auch die nötige Lockerheit. Wenn ich den RH-Topspin nur im Training mache kann der hier noch so sicher sein, im Wettkampf kommt er nicht sicher wenn ich ihm genau dann zu selten anwende. Um langfristig besser zu werden muss man sich Handlungsziele setzen und keine Ergebnisziele. [/QUOTE]
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Holz: Nittaku KVU verkleinert/ VH: Andro Rasanter C48 schwarz 2.0/ RH Andro Rasanter C48rot 2.0 / |
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#136
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Zitat:
Bis zum Punktspieleinsatz ist es auch für mich noch ein weiter Weg, hat aber durchaus Potential - wenn man Spaß dran hat.
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It don't mean a thing if it ain't got that swing. |
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#137
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Zitat:
Jeder gute Koch sollte ja auch mal in einer anderen Küche kochen ![]() Ein sehr wichtiger Satz.
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It don't mean a thing if it ain't got that swing. |
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#138
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Grundsätzlich gibt es das wie man es nach Lehrbuch macht und daran kann man sich zwar orientieren aber wie man an einigen Topspielern sieht ist die Technik keineswegs bei jedem identisch. Von Leuten die keine Ahnung von verschiedenen Spielsystemen haben, brauchst nicht viel erwarten vorallem dann nicht wenn sie denken dass wie sie es machen die absolute Referenz ist ohne dass sie dabei berücksichtigen welche Spielanlage jemand hat. Gute Trainer korrigieren nur die kapitalen Fehler die Du machst. War öfter auf nem Lehrgang und was mich weitergebracht beim Topspin war schon dass jemand der weiß wie es geht und auch ein Gefühl dafür hat was er mir sagen muss, mir geholfen hat da was zu verbessern. Es hat keiner gesagt ich soll jetzt mehr schupfen weil die wissen was im modernen Tischtennis erforderlich ist um erfolgreich zu sein. Mir wurde immer nur gesagt was ich bei meiner Spielweise optimieren kann und was ich technisch besser machen kann um nen bestimmten Ball zu spielen. Die sehn halt auch was bei jemand Sinn macht und was nicht und versuchen nicht aus jemand was zu machen was ihn nicht weiterbringt.
Geändert von jimih1981 (17.11.2022 um 13:20 Uhr) |
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#139
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Moin nochmals, kleines Update vom letzten Punktspiel am Freitag.
Haben 9:1 gewonnen, momentan Tabellenführer (2. + 3. haben aber ein Spiel weniger)- wenn wir am Dienstag gegen den 3. gewinnen, überwintern wir auf einem Aufstiegsplatz^^ Leider habe ich das einzige Spiel verloren, aber selbst schuld. Doppel nach einigen Schwierigkeiten im 2 Satz dann ansich doch recht klar 3:1 gewonnen. Das erste Einzel gegen gleichstarke Gegnerin (bzw. 26 Punkte mehr) 3:0 gewonnen, aber zumindest im 3. Satz (15:13) extrem schwer getan und immer wieder einfache Fehler gemacht. Das 2. Einzel gegen LN Spieler mit 80 Punkten mehr dann 3:0 verloren, die einzelnen Sätze recht knapp zu 9, zu 11 und zu 8. Leider kam die Vorhand überhaupt nicht, vielleicht 3 von 10 Bällen, normal eigentlich genau andersrum. Ich schätze das lag an dem neuen Setup. Obwohl der Schläger mit der LN nicht schwerer ist, als meine anderen, ist das Blatt mit 16,5cm doch recht lang und der Schwerpunkt somit weiter vorne- kann natürlich auch einfach ein extrem schlechter Tag gewesen sein. Mit der LN hat es richtig Laue gemacht- wenig Fehler, flache Bälle und auch Topspins habe ich gut zurück gechoppt. Habe das Holz nun etwas verkleinert und gehe damit am Dienstag wieder ins Rennen. Was mir indirekt geholfen hat, ist das Beine-Beine Beine. Habe ich zwar nicht immer direkt umgesetzt in Bewegung, aber es hat mich sehr gut abgelenkt von anderen (negativen) Gedanken. Werde es weiter praktizieren und versuchen es auch in mehr Bewegung und tiefen Stand umzusetzen. Für das nächste Mal habe ich mir vorgenommen die Handtuchpausen mal zu nutzen und evtl. auch mal ne Auszeit. Hatte nach den ersten beiden Sätzen vor über den 5. zu gehen und hätte im 3. Satz bei 5:5 und anschließenden 2 leichten Fehlern eine Auszeit nehmen sollen... Wieder dazu gelernt und mental nicht eingebrochen- immerhin ein kleiner Fortschritt! |
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#140
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Zitat:
Wenn in der Spielklasse Handtuchpausen eher nicht üblich sind, würde ich mich dabei eher unwohl fühlen (also eine mentale Schwächung), es sei denn man ist wirklich verschwitzt. Bei den momentanen Temperaturen kommt das kaum vor. Ich nehme mir dafür immer die nötige Zeit vor dem eigenen Aufschlag bzw. bis zur Spielbereitschaftsanzeige beim Aufschlag des Gegners (gerade dann, wenn dieser sehr schnell wieder aufschlagen will, dann wird notfalls auch schon mal ein Ball aufgefangen). P.S.: Ein Vereinskollege hatte vor kurzem in der Satzpause den Gegner gebeten, nicht so schnell wieder aufzuschlagen und damit eine Diskussion ausgelöst, dass die Kreisklasse nicht die Bundesliga sei. Auf sowas muss man sich gar nicht erst einlassen.
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Bei den Herren haben ich mir sogar in der untersten Klasse sehr schwer getan. Allerdings ist es nicht unmöglich dass jemand mit 19/20 oder später beizubringen hat bei mir auch geklappt mit viel Training, aber ja es ist sehr mühsam. Es sind Welten zwischen dem was ich gespielt habe als ich aus der Jugend rauskam und dem was ich jetzt spiele. Der Unterschied ist in etwa fünf Spielklassen bis 6 Spielklassen.

