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| Technik - Taktik - Training - Vorsätze und Zielerreichung Hier könnt Ihr Fragen und Tipps rund um die Themen Technik, Taktik und Training loswerden. Spieler und Trainer können hier Erfahrungen austauschen und Trainingswillige von ihren alltäglichen Problemen und Zielen berichten. |
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Themen-Optionen |
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#141
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Sehe ich komplett anders.
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#142
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Ist mir schon klar, dass es da unterschiedliche Sichtweisen gibt.
Könntest du bitte etwas ausführen, wann du die Auszeit nimmst und wie du sie nutzt.
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It don't mean a thing if it ain't got that swing. |
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#143
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AW: Frust- wie das eigene Spiel finden
Hi, muss kurz hierzu anmerken: mangelde Praxis aufgrund von Verletzung oder Krankheit, dann gepaart mit Mannschaftdruck und eigener Ehrgeiz, sind zusammen toxisch fürs Spiel. Kann ein Lied davon singen!!
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"Tischtennis fördert das Stehvermögen..." |
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#144
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Nehmt Ihr Eure Auszeit(en) bei eigenem oder (vor) gegnerischem Aufschlag?
Mit meinen letzten Time-Outs hatte ich eine Erfolgsquote von 5 aus 6: Danach drehte ich den Satz (das Spiel) oder gewann noch die Entscheidung. Nur letztens nahm ich sie mir zu spät - bei 2 zu 7 - und dann eher aus trotziger Verzweiflung - als plötzlich alles den Bach herunter stürzte... Geändert von Neuanfang (21.11.2022 um 05:12 Uhr) Grund: Richtiger Zeitpunkt |
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#145
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Wenn ich eine Auszeit nehme, dann idealerweise bevor das Kind für mich in den Brunnen gefallen ist. Also besser im 5. Satz bei 6:9 gegen mich als bei 6:10 gegen mich. Dann ist es mir auch egal, wer Aufschlag hat.
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Angriff ist die beste Beleidigung. |
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#146
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Der entscheidende Grund, warum ich ein Timeout nehme, ist es den Lauf des Gegners zu unterbrechen. Und wenn der Gegner grad 4 Punkte in Folge gemacht hat, dann kann es auch helfen, dass man selbst nur "doof rumsteht", denn der Gegner wird not amused über die kleine Zwangspause sein.
Idealerweise hat man einen Coach an der Seite oder ist selber einer, so dass dieser mental oder taktisch mit ein oder zwei Dingen einwirken kann. Der Spieler hat Zeit runterzufahren, den Puls zu senken und sich seiner taktischen Grundordnung zu besinnen. Die Gedanken lenken sich vom Spielstand wieder zu den wichtigen Fragen, nämlich welchen Aufschlag/Rückschlag werde ich spielen. Als Zeitpunkt kommt quasi jeder in Frage, wenn es darum geht den Lauf des Gegners zu stoppen. Knackpunkt eines knappen Spieles ist meist der 3. oder 4. Satz. Ich hab aber auch schon Timeouts im ersten Satz genommen, beispielsweise wenn die Führung von 9:2 auf 10:8 schrumpft. Man muss sich dann klar werden, dass der Spieler sich nach so einer hohen verspielten Führung nicht mehr schnell erholt und zumindest im zweiten Satz noch hinterher trauert. Der Satz sollte also unbedingt gewonnen werden, auch wenn es nur der erste ist. Kein Timeout nehme ich dagegen bei Handtuchpausen, beim Seitenwechsel im Entscheidungssatz oder bei eigenen Punkten. Letzteres hab ich einmal getan und bitter bereut. Seitdem beobachte ich das auch bei anderen und stelle fest, dass das oft keine gute Idee ist. |
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#147
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Danke für die ausführliche Begründung.
Wie gesagt, komme ich besser ohne eigene Auszeit klar. Aber ich stimme dir insofern zu, dass mich andersherum gegnerische Auszeiten durchaus bei eigenem Lauf stören könnten (wenn sie dann genommen werden würden ).
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It don't mean a thing if it ain't got that swing. |
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#148
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Timeout nehmen ist immer gut, wenn der Gegner einen hohen Rückstand aufholt. Bei mir ist es manchmal am Ende eines Satzes. Gerade ein 10 zu 6 habe ich nun schon ein paar mal noch verloren. Ich hadere dann immer , bei 10 zu 8 oder 10 zu 9 es zu nehmen. Dann ist der Satz meistens schon verloren. Aber generell wenn der Gegner 4 bis 6 Punkte in Folge aufholt, macht es Sinn denn dann beginnt der Gegner vielleicht doch nochmal aus den Tritt zu kommen. Mein letztes Timeout war ehr auf das unsportliche Verhalten des Gegners zurückzuführen. In der Kreisklasse brauche ich keine Psychospiele. Da habe ich ihn nach einem 8 zu 3 auf 8 zu 5 ran kommen lassen , Timeout genommen. Er fing dann an mich zu provozieren mit Sprüchen. Als nächstes wollte er seinen Aufschlag schnell durchführen. Ich drehte mich nochmal weg und er musste warten.
Viel besser als ein Timout ist sich Zeit beim Aufschlag zu nehmen. Wenn der Gegner zu schnell aufschlagen will, vom Tisch wegdrehen oder gleich zum Anfang des Spiels es beanstanden. Timeout nur nehmen wenn der Gegner eine hohe Führung von mir zu schnell aufgeholt hat oder zu viele leichte Fehler reinkommen. Man kann sich auch mal Zeit lassen den Ball zu holen. |
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#149
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
ich glaube wir sind die mannschaft mit den meisten timeouts der letzten 5 jahre in den jeweiligen ligen, was wir uns dabei schon alles anhören mussten
. ein timeout ist ein taktisches mittel und es gibt bestimmt 20 verschieden situationen, warum ausgerechnet jetzt ein timeout sinnvoll sein kann. in den meisten fällen nehmen wir von außen das timeout, also nicht der spieler der gerade am tisch steht, sondern jemand der zu schaut. ich würde sagen, dass sie sich mit einer sehr hohen quote gelohnt haben. um ein paar beispiele zu nennen, wann bzw. warum timeouts aus meiner sicht sinnvoll sind: 1. lauf und konzentration des gegners zu stören (z. b. mehrere punkte hintereinander gemacht) 2. eigenen mitspieler mit infos des gegnerischen spiels zu versorgen (z. b. macht fast immer den kurzen aufschlag in die mitte oder lang in die rückhand) 3. das eigene spieltaktisches verhalten korrigieren (z.b. dein aufschlag ist zu kurz, lang zu wenig schnitt, stell dich weiter nach hinten oder vorne, je nachdem) 4. mental wieder aufbauen (z.b. du kannst das, es ist egal ob sieg oder niederlage, davon geht die welt nicht unter etc.) diese liste kann man sicher zahlreich erweitern, weil es unzählige weiter dinge gibt. wer keine timeouts nimmt, beraubt sich einem eigenen taktischen mittel, dass sehr häufig helfen kann. am ende wird es nicht immer zum erfolg führen, aber man verliert ja nichts, wenn man es nimmt. edit: um noch etwas zum eigentlichen thema zu schreiben. ich habe bereits einige pausen hinter mir und glaube kann es ganz gut nachvollziehen, welche probleme es beim wiedereinstieg gibt. meine persönlichen tips sind folgende: 1. Du befindest Dich in einem längeren Lernprozess, wer bist Du, dass Du nach so langer Pause nach ein paar Monaten Training dein ganzes erlerntes in Meisterschaftsspielen umsetzen kannst? Wenn Du dir diesen Satz mal eingestehst, wird es leichter. Es wird immer wieder Rückschläge geben, sei es Mental oder sei es körperlich. 2. Hör auf zu Testen und lege Dich auf ein Material fest. 3. Nur durch Spiele kriegst Du am Ende eine gewisse Spielhärte und bist nicht mehr so anfällig für die Einflüsse. 4. Im Training gibt es keine Anspannung, diese Leistungen haben wenig mit einer konkreten Spielsituation gemeinsam, auch wenn der Ball genau identisch gespielt wurde, macht es einen Unterschied ob Du locker bist oder unter Druck. 5. Bei mir hat es nach 3 Jahren Pause locker 1,5 Saisons gedauert, bis ich halbwegs auf dem Leistungsniveau von vorher gekommen bin und auch da fehlt es manchmal noch, man wird ja nicht jünger... Geändert von gladi (22.11.2022 um 15:33 Uhr) |
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#150
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AW: Frust - wie das eigene Spiel finden?
Ich glaube mit langen Pausen haben wir alle zu tun. Mir fehlt auch seit einiger Zeit das regelmäßige Training, das merke ich dann im Wettbewerb. Da ist dann Konzentration und plaziert die Bälle setzen das A und O.
Ich habe letztes Jahr auch lange am Material gearbeitet bis ich halbwegs zufrieden war und Anfang des Jahres und im Sommer nochmal etwas nach gebessert hatte. Was wirklich hilft, Racer oder Turniere zu spielen, wo man viel stärkere Gegner trifft. Da kann man testen, Aufschläge besser zurück zu bringen, eigene Aufschläge verfeinern. Denn jeder hat eine gewisse Technik. Aber das Spiel fällt mit guten Aufschlägen und Rückschlägen Aber auch wichtig nicht zu viel Druck auf sich zu nehmen zu gewinnen. Das sollten auch die Kollegen mit einem umsetzen und nicht die Niederlage kritisieren. Denn passiert das schon im Doppel oder 1 Einzel , ist das Selbstvertrauen im 2 Einzel vielleicht schon nicht mehr vorhanden. Immer positives aus den Spielen ziehen, eingestehen wenn es mal nicht läuft und abhaken. Mit dem Timout der oben genannten Punkten kann ich nur zustimmen. Und du hast mich auf eine Idee gebracht. Die Aufschläge kurz in die Mitte zu bringen. Gerade auf den Wechselpunkt gute Idee. Heute werde ich versuchen umzusetzen. Wenn ich 1 der beiden Einzel gewinne bin ich zufrieden und kann meine Bilanz halten ansonsten, soll der bessere gewinnen. Ich hoffe ihr lasst euch nicht vom Gegner beirren und macht weiter so. Timeout ist nun einmal legal. Rummosern bringt nichts. |
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