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Schiedsrichter- und Regelbereich & Rechtliches Alles rund um Schiedsrichter, Regeln, rechtliches (Vereinsrecht, Gesetze). Regelfragen, strittige Situationen, zu viele Regeländerungen oder neue Ideen für TT, Erfahrungen als/mit Schiedsrichter(n), Ausbildung, usw. |
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#181
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AW: Diese Regeländerungen könnten uns bevorstehen
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Einfachheit: Die Vorgaben existieren schon (als praesize Zahlen), man muss sie nur auf den TT-Ballgroesse herunterrechnen; Nuetzlichkeit: Jeder, der schon mal Tennis gespielt hat, muesste wissen, dass der Spin eines Tennisballs gut zu lesen ist - gerade, wenn er langsam ist (bei hoeher Geschwindigkeit hat der Spin relativ gesehen eine geringere Wirkung - egal fuer welche Ballsportart), und insbesondere in TV-Zeitlupen; Aesthetik: Ich fand die Schoenheit des Tennisball-Markierung schon immer aeusserst bewundernswert. Geändert von henrypijames (16.08.2005 um 21:30 Uhr) |
#182
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AW: Diese Regeländerungen könnten uns bevorstehen
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Die einzige Chance auf mehr Präsenz in den Medien liegt darin, den Flair der Garagensportart loszuwerden. Änderungen die das Spiel verlängern, verlangsammen etc, sportliche Erfolge eines Timo Boll, ... Solange das nicht als "Leistung" angesehen wird, wird sich im Stellenwert der Sportart nichts ändern. Das Volleyball hat diesen Weg ein Stückweit bestritten und das mit Erfolg. Bevor die ersten Steine fliegen: Ich will nicht vorschlagen, daß die weiblichen TTlerinnen die Platte an den Stand stellen und sich im Bikini die Bälle um die Ohren hauen. Aber ich bin mir sicher, daß es nicht alleine reichen wird das TT-Spiel für die wenigen Zuschauer attraktiver zu gestalten. Man braucht vollkommen neue Konzepte und ich hoffe, daß man sich auch darüber bei den Funktionären den Kopf zerbricht. Geändert von mithardemb (16.08.2005 um 21:35 Uhr) |
#183
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AW: Diese Regeländerungen könnten uns bevorstehen
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![]() Mal im Ernst: Wenn ich manchmal Tennisspiele kann ich trotz dieser Markierung nicht genau erkennen, wie viel spin denn nun drin ist. dies ist beim tennis aber auch nicht sooo entscheidend wie beim tt. die frage ist, ob man dadurch die kurzen ballwechsel verlängert (was ja als argument für mehr zuschauer gilt, was ich persönlich jedoch bezweifle) bzw. dem anfänger es einfacher gemacht wird mit dem spin umzugehen... das müssten tests ergeben. selbst wenn dies der fall sein sollte, müsste meiner meinung nach immer noch die tt-basis (wie in einigen beiträgen schon angesprochen) gefragt werden, was sie davon hält. es dürfte nichts bringen, wenn zwar mehr leute tt schauen, dafür aber auch nochmehr leute das tt aufgeben... |
#184
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AW: Diese Regeländerungen könnten uns bevorstehen
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Wie soll man sich eine weltweite Befragung der Basis vorstellen? Soll die ITTF eine Art Wahlkampf führen und wer soll das bezahlen? Außerdem gab es noch nie eine Reform, die an der Basis eine Mehrheit bekommen hätte. Laut "Spiegel" sind 30% Zustimmung bei Reformen ein sehr hoher Wert. Ich kenne aber auch niemanden, der wegen der bisherigen Regeländerungen aufgehört hätte. |
#185
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AW: Diese Regeländerungen könnten uns bevorstehen
Das wichtigste wäre, eine durchführbare Idee auszuführen, die die Ballwechsel wirklich verlängert.
Nen größeren Ball: schon ausgereizt und ein größerer Ball wäre auch kaum zumutbar Die Tische vergrößern: viel zu teuer und umständlich Frischklebeverbot: ganz nett, aber es werden wieder Neuerungen von den Firmen kommen, die das wieder kompensieren Fazit: TT attraktiver machen durch längere Ballwechsel scheint mir sehr schwer bis nahezu unmöglich sein. |
#186
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AW: Diese Regeländerungen könnten uns bevorstehen
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#187
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AW: Diese Regeländerungen könnten uns bevorstehen
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Beim Tischtennis ist die Sachen natürlich schon ein wenig anders. Wenn die Vertreter der Sportart nur Entscheidungen für max ein Promille der Mitglieder treffen würden (also der Leistungssportler) und die restlichen außer Acht lassen würden, dann wäre das schon fragwürdig. Allerdings sehe ich bisher noch keine Entscheidung die wirklich auf Kosten von Hobbyspielern oder ambitionierteren Amateuren gegangen wäre. Ich denke der Charakter des Spiels hat sich nicht geändert. Geändert von mithardemb (16.08.2005 um 22:13 Uhr) |
#188
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AW: Diese Regeländerungen könnten uns bevorstehen
Bei all der Diskussion darum, welche Regeländerung man durchführen soll, bin ich immer noch der Meinung, dass man erst mal darüber nachdenken sollte, ob man überhaupt was ändern sollte!
Sind es die vermeindlich höheren TV-Einschaltquoten wirklich wert, dass man die Bälle vergrößert und die damit einhergende Nachteile hinnimmt? Ist ein Frischklebevebot wirklich nützlich, die Ballwechsel zu verkürzen? Meiner Meinung nach sind alle bis jetzt eingebrachten Vorschläge absolut sinnlos. Ich möchte das mal kurz ausführen: Schwammstärkenbegrenzung: Schwachsinn. Das Schussspiel wird wieder attraktiver, da mit weniger Schwamm weniger Spin möglich ist. Das Spiel wird nicht attraktiver. -->Nutzlos! Größere Bälle: Schwachsinn. Größerer Ballverschleiß. Größerer Belagverschleiß. Das Schussspiel wird attraktiver, da mit einem großen Ball weniger Spin möglich ist. -->Nutzlos! Größere Tische: Nicht finanzierbar!-->Unrealistisch! Ist es den Aktiven unseres Sports wirklich wert, Regeländerung um Regeländerung hinzunehmen, nur damit man Spiele öfter im Fernsehen sieht. Bis jetzt ging es doch auch so und wir haben immer genug Spiele zu Gesicht bekommen (siehe martinspin). Und jetzt kommt bitte nicht mit dem Argument der sinkenden Mitgliederzahlen. Diesen negativen Trend zu bekämpfen, ist sicher eine Aufgabe für die nächsten Jahren. Diese Aufgabe allerdings mit Regeländerung zu Lasten der "alten" Spieler und zu Gunsten der neuen Spieler zu bewältigen, ist meiner Meinung nach der völlig falsche Weg. Da gibt es andere Möglichkeiten. Und da sollten alle TT-Spieler helfen (als Funktionär, Organisator, Trainer etc.) Amen! |
#189
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AW: Diese Regeländerungen könnten uns bevorstehen
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#190
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AW: Diese Regeländerungen könnten uns bevorstehen
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Der Vergleich mit der Politik ist völlig unangebracht. Die Unterschiede hatten wir schon im Zusammenhang mit der 11er-Regel ausführlich diskutiert. Hier nochmal in Kurzform: - Politiker treten (über ihre Partei) mit einem Programm zur Wahl an und müssen sich nach der Legislaturperiode dem Urteil der Wähler stellen. Sportfunktionäre werden dagegen über mehrere Hierarchiestufen gewählt, so daß keine direkte Wahl der Vertreter erfolgt und diese dann auch keine Konsequenzen befürchten müssen. Man weiß auch vorher nicht, welche grundsätzliche Richtung ein Funktionär verfolgt. Außerdem handelt es sich fast ausschließlich um Ehrenamtliche, bei denen man froh sein muß, wenn man überhaupt welche findet. Insofern betrachte ich die ITTF-Funktionäre in keinster Weise als vertreter der Interessen der Mitglieder ihrer Verbände. Hier liegt für mich ein grobes Mißverständnis im Selbstverständnis der Funktionäre vor. Ein Funktionär ist ein Interessenvertreter, damit hat er die Interessen zu vertreten und nicht diese festzulegen. Es ist mir völlig egal, ob ein dahergelaufener Kanadier der Meinung ist, Tischtennis sei langweilig und langatmig. Seine Aufgabe ist es eigentlich, die Interessen aller weltweit organisierten TT-Spieler zu vertreten. Er aber vertritt seine eigenen Interessen, die er aus unerfindlichen Gründen für maßgebend hält. An sich gehören diese Damen und herren, die uns vorschreiebn wollen, was gut für uns ist alle wegen Nicht-Wahrnehmung ihrer eigentlichen Aufgaben zum Teufel gejagt. Ich weiß, das klingt ziemlich radikal, aber es entspricht der ursprünglichen Absicht eines Sportverbandes. Zum Beispiel haben die hessischen vertreter bei der damaligen BHV, die für die Einführung der neuen Zählweise gestimmt haben alle gegen die Satzung ihres Verbandes verstoßen, in der geschrieben steht, daß die Vereine als dessen Mitglieder ihre Interessen durch den verband vertreten lassen können. Zumindest in Hessen wurde die damalige Verbandsspitze denn auch massiv abgestraft. Im übrigen: Ich hatte mit TT aufgehört und nach einem dreiviertel Jahr nur wieder angefangen, weil mein Verein, dem ich bis dahin über 20 Jahre als Spieler und mehr als 10 Jahre als Vorstandsmitglied angehört hatte große Probleme bekam und ich das nicht mitansehen konnte. Erst 2 Jahre später hatte ich mich wenigstens soweit an die regeln gewöhnt, daß es wieder Spaß machte am Tisch zu stehen. Aber meine Begeisterung für meinen Sport hat stark gelitten. |
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