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Themen-Optionen |
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#11
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AW: Gewicht des Schlägerholzes
Also meine Hölzer trocknen über die Zeit immer mehr aus und werden leichter... habe wirklich kein einziges dass nach 1, 2 Jahren schwerer geworden wäre!
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#12
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AW: Gewicht des Schlägerholzes
Sind die Hölzer auch belegt und werden gespielt?
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Gruß, Börnie RH: Andro Backside 3.0 1,8 // Donic J.O. Waldner light // VH: Gewo Neoflexx eft45 1,7 |
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#13
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AW: Gewicht des Schlägerholzes
Holz ist hygroskopisch, d.h. es nimmt Feuchtigkeit auf bzw. gibt sie an die Umgebungsluft ab, je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Wasserhaltige Belagkleber und Handschweiß tun ihr übriges. In Extremfällen kann sich das Gesamtgewicht eines Holzes durchaus um mehrere Gramm verändern.
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#14
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AW: Gewicht des Schlägerholzes
Man kann sich endlos in Beliebigkeiten verlieren. Wenn Holz z.B. über einen bestimmten Punkt hinaus getrocknet ist, verliert es die Fähigkeit Luftfeuchte aufzunehmen oder abzugeben.
Holz kann abhängig von den Bedingungen schwerer werden, leichter werden oder auch sein Gewicht behalten. Wirklich weiterführend wäre allenfalls ein konkretes Beispiel. Da man sich hier im Bereich der Messgenauigkeit einer Küchenwaage befindet, muss man deren genaue Toleranz kennen und angeben. Nicht zuletzt muss man beim Vergleich die gleiche harte, ebene Unterlage verwenden, da manche Haushaltswaagen z.B. Sensoren in den Standfüssen haben und darüber mitteln. Sonst misst man leicht Mist und kann auch gleich geratene Ergebnisse verkünden
Geändert von Haureinis Tango (13.12.2021 um 19:56 Uhr) |
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#15
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AW: Gewichtsveränderungen des Schlägerholzes
Dieses Video, das hier im Forum schon wo anders gepostet wurde hat mich auf dieses Thema gebracht:
Ab Min. 29:44 erzählt Erik Schreyer (Trainer Post SV Mühlhausen) von den negativen Auswirkungen der neuen Kleber auf die Hölzer und dass Profis teilweise alle 1/4 Jahre ihr Holz deswegen wechseln, weil das Holz langsamer wird. Dass ein Profi seine Beläge öfter wechselt als meiner einer, sollte vielleicht auch ein Grund dafür sein.
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Gruß, Börnie RH: Andro Backside 3.0 1,8 // Donic J.O. Waldner light // VH: Gewo Neoflexx eft45 1,7 Geändert von Börnie (14.12.2021 um 08:47 Uhr) Grund: Titel angepasst |
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#16
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Zitat:
Aber die reine Aussage, dass Holz ab einem gewissen Prozentanteil Holzfeuchte seine hygroskopischen Eigenschaften verliert, ist falsch. Um z.B. die Holzfeuchte zu bestimmen, wird unter anderem das Holz darrgetrocknet, sprich auf 0% Holzfeuchte getrocknet. Und sobald man dieses aus dem Darrschrank entnimmt, wird wieder Wasser aus der Umgebungsluft aufgenommen. Daher legt man die Proben in einen Exsikkator und wiegt diese so rasch wie möglich. Was Tango eventuell meinen könnte, ist der Fasersättigungsbereich (28-32% Holzfeuchte, je nach Holzart unterschiedlich), dieser wird bei 100% Luftfeuchtigkeit erreicht und hat seine Grenzen, will ich mehr Wasser ins Holz bekommen, muss ich zu anderen Mitteln greifen. Hat aber keine Relevanz für Tischtennishölzer. Den eigenen Schläger nach dem Spielen und dem Putzen des Belages am Besten einfach lufttrocknen lassen und dann halt gut lagern. Also Raumklima. Was natürlich auch ein Faktor sein kann, sind die Holzfeuchten der Furniere, welche die Hersteller bei ihren Hölzern beim Verkleben verwenden. liegen diese unter der normalen Ausgleichsfeuchte bei Normklima oder Raumklima z.B. 4% dann wird der Schläger zuhause auf ca. 12% Holzfeuchte kommen und somit Gewicht zulegen. Dagegen kann man schwer etwas machen. Eventuell sehr trocken lagern oder Silica Gel in die Hülle schmeißen und trotzdem wird es früher oder später zur Ausgleichsfeuchte im Schläger kommen. Ich hoffe ich konnte helfen und das Ganze ein wenig klarstellen
Geändert von Luhx369 (15.12.2021 um 19:26 Uhr) Grund: Tippfehler |
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#17
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AW: Gewicht des Schlägerholzes
Herzlich willkommen im Forum!
Zitat:
"Der Feuchtebereich des Holzes bis zur Fasersättigung wird auch als hygroskopischer Bereich bezeichnet." [1] Wichtig war mir vielmehr darauf hinzuweisen, daß es immer auf die Bedingungen ankommt - hätte ich vielleicht in meinem Kommentar anfetten sollen: "Holz kann abhängig von den Bedingungen schwerer werden, leichter werden oder auch sein Gewicht behalten." Die Anekdote fußte ja nur auf einem Gedächtnisprotokoll ("Unbelegt hatte es anfangs (soweit ich mich erinnern kann) 88 gr. im versiegelten Zustand.") und weiteren unklaren Gewichtsbestimmungen mit unbekannter Genauigkeit. Ich kann nur empfehlen vorher und nachher wirklich genau zu wiegen und sich zu überlegen, was man in der Zwischenzeit mit seinem rohen Holz so alles angestellt hat. Dann hat man eine Basis, um Schlüsse zu ziehen. [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Holzfeuchte Geändert von Haureinis Tango (15.12.2021 um 23:25 Uhr) |
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#18
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AW: Gewicht des Schlägerholzes
Zitat:
_____________________________________________________________ Ja, aber wir reden natürlich auch vom Bereich unterhalb der Fasersättigung außerdem hab ich das ja indirekt erklärt, dass nur bis zu 100% Luftfeuchte also bis zum Fasersättigungsbereich Hygroskopie auftritt. Es wurde ja davon gesprochen "unter einer gewissen Holzfeuchte" zu sein.Ein gewisser Tischtennisbauer hat in einem Youtube Video mal davon gesprochen, wenn man die Holzfurniere auf 4% Holzfeuchte trocknet, dann nehmen sie kein Wasser mehr auf - was einfach nicht stimmt. Daher hoffe ich mal nicht, dass das zum "Allgemeinwissen" der Tischtennis Community gehört und wollte das klarstellen. ![]() Nachdem aber manche Hersteller ihre Furniere vor der Verklebung trocknen, ist das eben auch eine Erklärung dafür, warum diese Schläger mit der Zeit an Gewicht zulegen. Das Video war sehr interessant, aber die Stelle mit dem häufigen Wechsel der Schläger aufgrund des Klebers ist leider nicht wirklich erklärt worden. Also die Stelle warum deshalb der Schläger langsamer werden sollte. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass durch den Kleber die Holzfeuchte wirklich signifikant ansteigt. Wenn die Schlägerfläche vorher versiegelt wurde und nachdem der Kleber an der Luft trocknet, kann ich mir das schwer vorstellen. Was natürlich passieren kann ist (das ist natürlich nur eine Vermutung), dass entweder Kleberreste abgeschliffen werden, was zum Materialverlust führt und somit das Gewicht verringert sowie die Dicke des Außenfurniers und somit die Geschwindigkeit des Schlägers nachlässt oder sie machen das Gegenteil und entfernen die Kleberreste nicht ordentlich und vermindern somit den Kontakt zwischen Belag und Holz oder sie machen beim häufigen Belagwechsel einfach das Außenfurnier kaputt (braucht nur immer wieder mal eine Faser wegreißen) Es gibt halt leider wirklich nur sehr wenige verlässliche Informationen über Tischtennis im Internet. Es handelt sich dabei halt leider um viel anekdotisches Wissen. |
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#19
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AW: Gewicht des Schlägerholzes
Guten morgen, ich gebe mal meine Senf dazu der nicht auf Holzfachwissen beruht aber auf der Realität meiner Hölzer und der Behandlung im Verlauf der letzten 3 Jahre. Ich spiele das Donic Li Pink Kitex. Habe mir beim Umstieg auf dieses Holz direkt zwei Modelle in Konkav gekauft, da ich seit ich Tischtennis spiele immer zwei komplett identische Schläger mit mir führe. Die Hölzer wogen bei Anlieferung 82gr und 85gr! Ich habe beide Hölzer mit der Tibhar-Versiegelung behandelt. 1. Schicht antrocknen lassen, 2 Schicht aufgetragen antrocknen lassen und dann die minimalen Unebenheiten mit ganz feinem Schleifpapier geglättet. Wie gesagt sind beide Hölzer im ständigen Gebrauch und dauerhaft mit Belägen beklebt. Immer in einer Thermohülle bei Raumtemperatur aufbewahrt. Kleine Faserausrisse hatte ich nie, Kantentreffer auch nicht und Klebereste entferne ich unverzüglich ganz sauber beim Belagwechsel. Habe gestern auf dem Holz das ursprünglich 85gr wog die Beläge gewechselt und auf der gleichen Küchenwaage wie nach dem Kauf gewogen und habe nun 1gr Gewichtszuwachs.
Normal? naja ich selbst spüre es nicht. Auch wenn ein Holz im Laufe des Gebrauchs eine Schwankung von 3gr +/- hat... ... ist das relevant im Spielverhalten. Ich persönlich würde es gar nicht merken vermutlich. Selbst meine zwei Hölzer die Unterschiedliche Ausgangsgewichte hatten und mit den gleichen Belägen belegt sind haben im komplett montierten Zustand einen Gewichtsunterschied von 5gr. Ich glaube dass sich die Feuchtigkeit durch Aufnahme aus der Umgebung, Handschweiß und die Zufuhr beim Kleben immer wieder nivelliert wenn es in der gleichen Umgebung aufbewahrt und verwendet wird. Hölzer regelmäßig wechseln...? Mein persönliches befinden ist sogar, dass ein Holz bei längerer Nutzung nur noch gefühlvoller wird. Ein gleiches Modell aber Neu eher den noch "nicht eingespielten" Eindruck vermittelt. Gibts denn wirklich Spieler unter euch oder im Profibereich die Hölzer aussortieren weil es 1-2gr schwerer ist als gewollt. Vielleicht fehlt mir da das Gewichtsgefühl in der Hand ![]() Aber sehr interessant was meine Vorredner hier alles wissen. Cool! Sehr aufschlußreich zu lesen. Danke!
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Nichts ist so einfach, als dass man es nicht doch falsch machen könnte! |
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#20
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AW: Gewicht des Schlägerholzes
Zitat:
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Gruß, Börnie RH: Andro Backside 3.0 1,8 // Donic J.O. Waldner light // VH: Gewo Neoflexx eft45 1,7 |
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außerdem hab ich das ja indirekt erklärt, dass nur bis zu 100% Luftfeuchte also bis zum Fasersättigungsbereich Hygroskopie auftritt. Es wurde ja davon gesprochen "unter einer gewissen Holzfeuchte" zu sein.

