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| Deutscher Tischtennis Bund (DTTB) präsentiert von TIBHAR - SHOWROOM |
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#191
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AW: Regionalliga Süd Herren 2012/2013
Rastatt (ti)
In der Tischtennis Regionalliga Süd der Männer gewann die SV Ottenau ihr letztes Saisonspiel beim Absteiger TV Bad Rappenau knapp mit 9:7. Wie im letzten Spiel beim Meister TSV Bad Königshofen traten die Murgtäler auch diesmal ohne Jörg Kühnberger und Manuel Mechler an und hatten auf den ersten drei Positionen mit Dimitrij Mazunov, Yong Fu und Daniel Weiskopf mit jeweils zwei Einzelsiegen ihre herausragenden Kräfte. Mazunov/Weiskopf gewannen obendrein nach dem Eingangsdoppel auch das alles entscheidende Schlussdoppel. Matchwinner war am Ende aber Martin Herm, der in der laufenden Runde auf Position sechs in der dritten Mannschaft in der Verbandsliga spielte. Im ersten Einzel gegen Peter Beranek kassierte er noch die erwartete Dreisatzniederlage, wobei er in den Durchgängen zwei und drei nur knapp mit 9:11 unterlegen war. Im zweiten Einzel holte Herm beim 7:7-Zwischenstand gegen den Mannschaftsführer der Gastgeber Kai Kappe zum Rundumschlag aus. Mit 10:12 geriet er zunächst in Satzrückstand, glich aber mit einem klaren 11:6-Sieg wieder aus. Auch im dritten Durchgang kassierte er in der Verlängerung eine unglückliche 11:13-Niederlage. Zum Satzgleichstand mühte er sich zu einem 11:9-Erfolg, im Entscheidungssatz passte er mit einem 11:8-Sieg die mustergültige Vorlage für Mazunov/Weiskopf, die mit ihrem Doppelsieg zum 9:7-Endstand vollendeten. Dem zweiten Ersatzmann Alexander Kirchner blieb ein Erfolg versagt, gegen Kappe kam nach einer 2:1-Stzführung der Einbruch. Mazunov krönte seine starke Leistung mit zwei blitzsauberen Dreisatzsiegen, Weiskopf drehte gegen Sven Happek nach dem 0:1 Satzrückstand voll auf und ließ dem Ex-Neuweierer keine Chance. Fu spulte wie gewohnt sein Pensum ab, musste sich gegen Alexander Krieger mächtig strecken. Lukas Mai, der ins mittlere Paarkreuz aufrückte blieb ohne Erfolg. Mit 27:9 Punkten liegt Ottenau auf Platz drei, zwei Punkte hinter dem TTC Bietigheim-Bissingen. Auf eine Entscheidung des Widerspruchs von der 7:8 verloren gewerteten Partie beim TTC Wohlbach wartet die SV Ottenau noch, bei einer Abänderung in einen Sieg wäre die Vizemeisterschaft perfekt. Als Sahnehäubchen folgt zum Ende der Saison das Aufstiegsspiel zur 2. Bundesliga am kommenden Samstag. Zu diesem Relegationsspiel in Münster (bei Darmstadt/Hessen) gegen den TTC Zugbrücke Grenzau II bieten die Murgtäler ihren Anhängern eine günstige Mitfahrgelegenheit in einem gecharterten Fanbus. Anmeldungen nimmt der Abteilungsleiter Alexander Haitz über Handynummer 0151 58604543 entgegen. Die Abfahrt soll gegen 11 Uhr erfolgen. Die Ergebnisse: TV Bad Rappenau – SV Ottenau 7:9 Doppel: Krieger/Rakov – Fu/Mai 11:6, 8:11, 11:6, 11:9; Back/Kappe – Mazunov/Weiskopf 3:11, 6:11, 4:11; Beranek/Happek – Herm/Kirchner 11:8, 11:3, 11:6. Einzel: Krieger – Fu 11:9, 6:11, 14:12, 8:11, 7:11; Rakov- Mazunov 4:11, 9:11, 3:11; Back – Mai 11:5, 11:9, 11:7; Happek – Weiskopf 11:6, 7:11, 4:11, 5:11; Beranek – Herm 11:4, 11:9, 11:9; Kappe - Kirchner 6:11, 11:7, 5:11, 11:1, 11:3; Krieger – Mazunov 9:11, 7:11, 6:11; Rakov – Fu 5:11, 11:7, 10:12, 5:11; Back – Weiskopf 4:11, 9:11, 8:11; Happek – Mai 11:9, 4:11, 11:8, 11:9; Beranek – Kirchner 11:6, 11:2, 11:9; Kappe – Herm 12:10, 6:11, 13:11, 9:11, 8:11. Schlussdoppel: Krieger/Rakov – Mazunov/Weiskopf 8:11, 11:4, 5:11, 8:11. |
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#192
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AW: Regionalliga Süd Herren 2012/2013
Ottenau (ti)
Die Tischtennisabteilung SV Ottenau spielt in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga. Es war Schlag 17:30 Uhr als Daniel Weiskopf mit seinem zweiten Matchball gegen Christopher Simonis die Westerwälder in die Regionalliga katapultierte. Es war der Punkt zum 8:5 für Ottenau, die gleichzeitig nach Sätzen uneinholbar mit 32:21 in Führung lagen. Beflügelt durch die Begeisterung, die vom eigenen Anhang durch die Halle wogte, setzte Lukas Mai mit seinem 3:1-Sieg gegen Pierre Alexander Burger den Schlusspunkt zum verdienten 9:5-Erfolg. Beide Teams lieferten sich vor rund 120 Zuschauern (die meisten kam aus Ottenau) gleich zu Spielbeginn den erwartet heißen Fight. Grenzau wollte den Abstieg mit aller Macht verhindern, die Murgtäler mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga ein weiteres Highlight für die Vereinsgeschichte liefern. Grenzau sicherte sich durch seine beiden Spitzenspieler Alberto Minos/Alvaro Robles durch einen ungefährdeten 3:0-Erfolg über Jörg Kühnberger/Lukas Mai die 1:0-Führung. Yong Fu/Dimitrij Mazunov schlugen mit einem 3:1-Erfolg gegen Dennis Müller/Marian Schug erfolgreich zurück. In der dritten Doppelauseinandersetzung sahen Daniel Weiskopf, der gemeinsam mit Ersatzmann Kresimir Vranjic für einen Ottenauer Doppelvorteil sorgen sollte, lange Zeit wie die sicheren Sieger aus. Doch der 2:0-Satzvoirteil entglitt den beiden. Im vierten Durchgang hatten beide das Pech, dass Weiskopf`s Vorhandball bei 10:9-Vorteil vom Netz neben der Tischtennisplatte auf dem Boden landete. Ein vergebener Matchball, der mit der 10:12-Niederlage und dem 9:11 Satzverlust im Entscheidungssatz zum 1:2-Rückstand bestraft wurde. Im vorderen Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Fu lieferte sich gegen Mino einen offenen Schlagabtausch. Nach vier umkämpften Sätzen, in denen Fu beim 11:6, 10:12, 11:7 und 9:11 leichte Vorteile für sich hatte, folgte ein dramatischer Satz, der nichts für schwache Nerven war. Fu begann furios und zog unaufhaltsam auf 6:0 davon. Sein vergebener Vorhandtopspin entfachte bei Mino neue Kräfte. Mit einer Serie von sieben weiteren Punkten nahm der Grenzauer das Heft in die Hand und hatte nach dem Anschlustreffer nach zwei weiteren Punkten bei 10:7-Vorteil drei Matchbälle. Mit vollem Risiko antwortete Fu und wehrte insgesamt fünf Matchbälle erfolgreich ab. Seinen dritten Matchball versenkte Fu unerreichbar zum 16:14-Sieg. Mazunov vergab gegen Robles, den stärkeren Topspieler aus Grenzau, einen 2:0-Satzvorteil. Im Entscheidungssatz reichte dem Russen eine 8:5-Führung nicht zum Sieg, Robles brachte mit einem 11:9-Erfolg die Bundesligareserve mit 3: in Front. Mit einer Galavorstellung entzauberte Weiskopf Dennis Müller. Einziger Wermutstropfen war wieder einmal ein vermeidbarer Satzverlust zum 2:1, der vierte Durchgang war danach nur noch Formsache. Nach exakt zweieinhalb Stunden Spielzeit war es dann soweit: Mannschaftsführer Kühnberger brachte erstmals Ottenau in Führung. Nach seinem glatten Dreisatzsieg über Christopher Simonis hieß es 4:3 für die SVO. Nahtlos fügte sich Ersatzmann Vranjic ins Team ein. Mit einer taktischen Bravourleistung wurde Burger in drei Sätzen vorgeführt. Gerade mal zehn Punkte gelangen Grenzau`s Nummer fünf gegen einen hochmotivierten Gegner. Grenzau steckte aber nicht auf und kam durch Nachwuchsspieler Andrey Semonov zum 4:5, Mai hatte gegen das Supertalent der Westerwälder keine Chance. Im zweiten Spielabschnitt stellte Mazunov mit einem Dreisatzerfolg gegen Mino den zwei-Punktevorteil wieder her. Zwei enge Fünfsatzspiele von Robles gegen Fu und Müller gegen Kühnberger zogen die Zuschauer in ihren Bann. Fu zog diesmal nach drei vergebenen Matchbällen den Kürzeren. Robles schaffte nochmals den Anschlusspunkt zum 5:6 für Grenzau. Bange Minuten folgten, denn Kühnbergers Spiel gegen Müller stand lange Zeit auf der Kippe. Müller konterte nach einem 7:11-Satzverlust das Match mit 11:6 und 11:5 zu seinen Gunsten. Mit 11:6 glich Kühnberger zum 2:2-Gleichstand aus. Im Entscheidungssatz führte Müller 4:1, nach dem Ausgleich gelang ihm die 5:4-Führung zum Seitenwechsel. Wiederum geriet Kühnberger zum 5:8 mit drei Punkten ins Hintertreffen. Mit schnellen Konter- und variantenreichen Blockbällen gelang dem Kapitän der Murgtäler nochmals die Wende zum 9:8-Vorteil. Der ersten Matchball landete bei 10:9-Führung an der Kante und beendete das dramatische Spiel und Ottenau führte mit 7:5. Den Rest erledigten Weiskopf und Mai und die Begeisterung kannte keine Grenzen. Aufstiegsspiel zur 2. Bundesliga TTC Zugbrücke Grenzau II– SV Ottenau 5:9 Doppel: Mino/Robles – Kühnberger/Mai 11:3, 11:8, 11:9; Müller/Schug – Fu/Mazunov 7:11, 11:8, 5:11, 7:11; Semenov/Simonis – Vranjic/Weiskopf 9:11, 6:11, 11:9, 12:10, 11:9. Einzel: Mino – Fu 6:11, 12:10, 7:11, 11:9, 14:16; Robles – Mazunov 8:11, 10:12, 11:4, 11:8, 11:9; Müller – Weiskopf 5:11, 6:11, 11:6, 8:11; Simonis – Kühnberger 8:11, 6:11, 9:11; Burger – Vranjic 4:11, 3:11, 3:11; Semenov – Mai 11:5, 11:4, 11:8; Mino – Mazunov 7:11, 9:11, 6:11; Robles – Fu 14:16, 12:10, 7:11, 11:4, 14:12; Müller – Kühnberger 7:11, 11:6, 11:5, 6:11, 9:11; Simonis – Weiskopf 3:11, 13:15, 11:3, 10:12; Burger – Mai 7:11, 4:11, 11:7,10:12. Stimmen zum Spiel: Lukas Mai, dem nach einer durchwachsenen Rückrunde mit nur zwei Einzelsiegen nun der Siegpunkt glückte : “Endlich! Ein toller Erfolg der Mannschaft und ein wichtiger Sieg für mein Selbstvertrauen.“ Mannschaftsführer Jörg Kühnberger: „Ein Wahnsinn für die SV Ottenau. Es war ein recht enges Match, mit allem was Tischtennis zu bieten hat. Vier Punkte im mittleren Paarkreuz sind Super. Wir sind „Froh und Happy“, Ottenau ist in der 2. Bundesliga!“ Manuel Mechler (fehlte wegen Verletzung): „Natürlich wäre ich gerne als Spieler dabei gewesen! Als Coach habe ich einen guten Job gemacht, an meinem Tisch ging kein Match verloren! Kresimir hat mich blendend vertreten, Lukas zeigte seine beste Saisonleistung.“ Daniel Weiskopf: „Mein zweites Spiel war vom Kopf her sehr schwer, im ersten Spiel habe ich super gespielt! Wir hatten den Vorteil über die ganbze Runde recht erfolgreich zu spielen, bei Grenzau gab es dagegen fast ausschließlich klare Niederlagen. Hinten raus waren wir heute besser aufgestellt.“ Yong Fu (spielt nächstes Jahr beim Badenligisten TTC Wöschbach auch gegen Aufsteiger SV Ottenau II und seinem alten Verein TTF Rastatt): „Ich habe eine tolle Zeit in Ottenau hinter mir. Die Mannschaft ist von der Oberliga in die 2. Bundesliga durchmarschiert. Ich habe heute gemerkt, dass mir die nötige Kondition fehlt!“ Dimitrij Mazunov: „ Ich hatte heute ein regelrechtes „Up and Down“, bei hohem Tempo hatte ich richtig Probleme. Ich bin glücklich über den Aufstieg, ob ich nächstes Jahr noch dabei bin entscheidet sich nach meiner Armoperation am Montag.“ (Mazunov hatte seine OP um 14 Tage verschoben um beim Aufstiegsspiel mitspielen zu können!) Kresimir Vranjic (Ersatzspieler: „Wahnsinn! Wir haben bissiger gespielt und verdient gewonnen. Ich bin stolz dabei gewesen zu sein und habe meinen Gegner nicht ins Spiel kommen lassen. Die Stimmung und die Atmosphäre erlebt man nicht alle Tage.“ Abteilungsleiter Alexander Haitz : „Wir sind aufgestiegen, es war ein Superspiel! Ein großer Erfolg , wir spielen in der 2. Bundesliga! Ein großer dank an alle mitgereisten Fans, die uns so toll unterstützten.““ |
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