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Themen-Optionen |
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#191
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AW: Die große Frischklebeersatz-Beläge-Testreihe
Hi Micha,wenn ich mich nicht total irre ist der Revolution noch ein Tensor der ersten Generation und hat eine relativ gute Haltbarkeit.Habe ihn selber mal gespielt konnte mich über die Haltbarkeit nicht beschweren.Wenn er Nachlässt merkst du schon als erstes beim Spin.Habe bei Tensorbelägen die Erfahrung gemacht dass das dann ziemlich schnell geht.Das merkst du dann bestimmt.Das gilt aber nur für den-Ur Revolution ncht für Revolution Quad 370....ect,damit habe ich keine Erfahrung.
mfG Sam
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#192
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AW: Die große Frischklebeersatz-Beläge-Testreihe
hi sam,
also denkste das man mit dem andro revolution schon 1/2 jahr spielen kann? weil ich hab eigentlcih kein bock alle 3 moante einen neuen zu holen?kennst du gute alternative beläge? gruss micha |
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#193
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AW: Die große Frischklebeersatz-Beläge-Testreihe
Hi Micha,
denke das es ein halbes Jahr locker geht.Mit neuen Belägen kenn ich mich nicht so gut aus.Wenn du aber was zu deinem Spielsystem schreibst können dir hier einige Spezialisten sicher helfen(Auf gehts Jungs).Wenn dir der Revolution gut liegt würde ich eher nicht wechseln. |
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#194
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AW: Die große Frischklebeersatz-Beläge-Testreihe
Der Revolution dürfte bei nicht allzuhäufigem Training (2x pro Woche) und normalem "Wettspielbetrieb" ungeklebt ca. 3-4 Monate überleben, bei guter Pflege event. minimal länger.
Ein halbes Jahr kommst du damit nicht hin, aber für eine Vor- bzw. Rückrunde könnte es reichen. Den Verlust der ursprünglichen Eigenschaften merkst du ziemlich rapide, der Schwamm beispielsweise verliert plötzlich mehr und mehr an Spannung, die Oberfläche sieht nicht nur "tot" aus (was anfangs nichts an der Spielbarkeit ändert), sondern wird sehr schnell ab einem bestimmten Punkt ungriffig.
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Holz: Nittaku Barwell Fleet FL, VH: Test schwarz, RH: Test rot |
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#195
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AW: Die große Frischklebeersatz-Beläge-Testreihe
Zitat:
Merkur |
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#196
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AW: Die große Frischklebeersatz-Beläge-Testreihe
Ich spiele derzeit einen normalen Mendo in 1.5 geklebt auf meiner Rückhand. Nun suche ich für die Zeit nach dem Frischklebeverbot einen Ersatz. Bisher fallen alle potentiellen Beläge durch, weil es sie nur in 1.8mm oder stärker gibt. Und die Beläge, die in 1.6mm angeboten werden sind mir alle zu weich.
Mir fällt nur noch der Andro Revolution ein, obwohl der ja ein Tensor der ersten Generation ist...Von den TSP Belägen weiß ich gar nix...
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Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben. (G.B.Shaw) |
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#197
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AW: Die große Frischklebeersatz-Beläge-Testreihe-Bryce Speed
So, Testbericht (erste Eindrücke) Bryce Speed
Gespielt in 2,1 mm schwarz auf einem Nittaku Combi-Wood Attack (VH Off-Holz, RH All+), NICHT frischgeklebt od. getunt. Der Belag wirbt mit einer Maximierung von Spannung etc. ("even more than Bryce.."). Erster Eindruck über den Belag: Optisch sehr gut, qualitativ hochwertiges Obergummi, welches deutlich anders ist wie beim herkömmlichen Bryce. Die Eindrücke werde ich immer in Vergleich zum normalen Bryce (s. Testbericht in diesem Thread Seite1/2) und zu einem Nimbus ziehen. Die meisten User scheinen vom Bryce Speed enttäuscht zu sein, da die Bewerbung "Frischklebeeffekt eingebaut, wie ein frischgeklebter Bryce" von Butterfly scheinbar nicht erfüllt wird. Ich mach es kurz: Einen Frischklebeeffekt á la Nimbus u. Co. hat der Bryce nicht, ABER im Vergleich auch deutliche Vorteile für manche Spieler (zu den einzelnen Techniken später). Die ersten Konterbälle mit dem Bryce Speed waren recht vielversprechend, schnell und gerade ging der Ball ab. Die obligatorischen Topspins meines Trainigspartner konnte ich beim Einspielen sehr einfach zurückblocken, der Belag greift den Ball zwar, aber der Effet entlädt sich nicht. Diese positive Eigenschaft hat auch der normale Bryce, neben einer sehr guten Kontrolle (für diese Tempokategorie) bei Aufschlag-/Rückschlag, Block ist dieser sehr schnittunempfindlich. Der Bryce Speed hat vom Aufbau her ein Obergummi, welches Vergleich zum normalen Bryce deutlich mehr Spannung hat und vom Spielgefühl her einen Tick weicher erscheint. Die ersten paar eigenen Tospins gingen alle deutlich über den Tisch, Erfolgerlebnisse kamen spät, aber sie kamen. Wie beim normalen Bryce mußte ich mir angewöhnen, stark nach vorne zu ziehen, auch bei Topspins auf Unterschnitt muß der Schlägerwinkel geschlossener sein. Et voila, die Topspins kamen schnell, spinnig, mit Bryce-typischen flachem Absprung. Die einzelnen Schläge: Aufschlag/Rückschlag: Der Bryce Speed ist dem normalen Bryce änlich, aber nicht identisch. Das andere Obergummi verlangt ein schnelles Handgelenk und man muß den Ball "streicheln". Dann ist allerdings deutlich mehr Effet möglich als bei einem Nimbus etc. Deutlicher Vorteil für den Bryce Speed. Beim Rückschlag hatte ich befürchtet, daß der Bryce Speed durch das dynamischere Obergummi schnittempfindlicher wird als der normale Bryce, aber die Sorge war unbegründet. Im Gegenteil, man kann den gegnerischen Schnitt sehr genau platziert returnieren, ohne daß sich Schnitt im Belag entlädt. Der Nimbus ist schon recht unempfindlich bei Rückschlag auf Schnitt, aber der Bryce Speed ist noch einen Tick besser, da man leichter varieren kann. Rückschlag: Leichter Vorteil Bryce Speed. Flip/Schupf: Unentschieden, beide Beläge sind sehr gut. Block: Der Bryce Speed nimmt beim passiven Block kaum Spin des Gegners an, sondern schickt den Belag hart und gerade zurück. Ähnlich wie beim normalen Bryce. Beim passiven Block dadurch sehr kontrolliert. Der Nimbus ist in dieser Kategorie aber genauso unproblematisch. Unentschieden. Aktiver Block/Konter: Der Bryce verführt geradezu durch die Schnittunempfindlichkeit, den Topspin des Gegners aktiv zu beantworten. Sehr gut machbar, aber auch hier gilt: Schlägerwinkel flach halten, sonst geht der aktive Block gern über die Platte. Wer das vom normalen Bryce kennt, hat auch mit dem Speed keine Probleme. Nach einer Umgewöhnungsphase von 15 Minuten ist das erledigt. Der Konterball ist hart, präzise und sehr schnell. Im Vergleich zum Nimbus für mich sogar etwas einfacher zu handeln, wenngleich ich denke, für Spinspieler ist der Nimbus etwas einfacher zu handhaben. Topspins: Langsame Topspins haben beim Bryce Speed zumindest genug Effet, damit man nicht abgeschossen wird. Jedoch die Paradedisziplin ist der Ball, wie auch beim Nimbus, nicht. Schnelle Topspins sind sehr gut, schnell (wenngleich der Nimbus mehr Tempospitzen hat) und spinnig (in etwa gleich wie beim Nimbus). Was besonders interessant ist. Der Bryce Speed hat auch beim schnellen Topspin keinen "Sound", obwohl er deutlich unter Spannung steht. Unentschieden, für Topspin-Spieler hat hier sicher der Nimbus die Nase vorn. Bei Gegentopspins ist es in etwa das gleiche Spiel. Wer den Bryce mag, mag den Speed auch. Anfangs sehr anspruchsvoll, da man beim Gegentopspin ganz andere Winkel gewohnt ist, nach leichter Umstellung ein sehr effektiver Ball beim Bryce Speed. Der Nimbus ist hier auch sehr gut, da sehr katapultige Belag den Topspins regelrecht zurück schleudert. Schuss: Klarer Sieg für den Bryce Speed. Wie vom Bryce gewohnt, ist der Schuss hart, präzise und ohne Streuung spielbar, hinzu kommt der flache Ballabsprung. Der Nimbus ist hier nicht schlecht, aber nicht vergleichbar. Fazit: Der Bryce Speed hat keinen Frischklebeeffekt wie die Tensor-Beläge, steht diesen in Tempo aber kaum nach, hinzu deutlich bessere Spinmöglichkeiten bei Aufschlag/Rückschlag etc. Er hat keinen Sound, mir persönlich völlig egal (wichtig ist, ob ich mit dem Belag zurecht komme). Für reine Topspinspieler ist ein Nimbus beispielsweise sicher der bessere Belag, für Block/Konter/Schuss ist der Bryce Speed sehr, sehr gut, meiner Meinung nach besser sogar als der normale Bryce, mit einer zusätzlichen Spannung und Dynamik, welche sich beim Topspin sehr positiv bemerkbar macht. Wer sich nicht am fehlenden Sound stört, kann den Bryce Speed sogar wählen, um einen dezent(!) geklebten herkömmlichen Bryce zu ersetzen. Ich mochte schon den normalen Bryce, der Bryce Speed hat manche Schwachpunkte (Gefühl, Dynamik beim Spin, etc.) des herkömmlichen Bryce ad acta gelegt und die bekannten Qualitäten beibehalten. Anders als beim Bryce High Tuned ist das nicht nur ein "maximierter" Bryce, sondern ein neuer Belag. Ich bleibe vorerst beim Bryce Speed!
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Holz: Nittaku Barwell Fleet FL, VH: Test schwarz, RH: Test rot Geändert von powerpaul (28.02.2008 um 10:23 Uhr) |
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#198
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AW: Die große Frischklebeersatz-Beläge-Testreihe
Toller Bericht![]() mfG Sam |
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#199
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AW: Die große Frischklebeersatz-Beläge-Testreihe
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Holz: Nittaku Barwell Fleet FL, VH: Test schwarz, RH: Test rot |
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#200
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AW: Die große Frischklebeersatz-Beläge-Testreihe
Testmaterial:
Holz: Primorac Off- VH: Sonex JP Gold 2,0 mm rot RH: Hammond Pro@ 1,6 mm schwarz Vorheriges Material: Holz: s.o. VH: Hammond Pro@ 2,0 mm rot (davor zum Testen Nimbus 1,8mm) RH: s.o. Alles NICHT frischgeklebt und NICHT getunt! Zur Erwartung bzw. zur Absicht den JP Gold zu testen: Ich spiele seit jeher nicht geklebte Beläge. Mein Spiel läuft normal in der Form ab, dass die RH eher zum Vorbereiten durch Schupf dient und die Spieleröffnung sowie der Abschluss nahezu ausnahmslos mit VH-Topspin erfolgt. Die Rückhand dient dann im offenen Spiel mal zu Blocken und Kontern, eher selten mal mit einem Topspin zum Vollenden. Mein Spiel ist also sehr VH-lastig, ich umlaufe die RH auch gelegentlich, allerdings greife ich generell selten den ersten Ball an. Meine Idee war daher den VH-Angriff, durch den Einsatz eines neuen Tensors im Gegensatz zu einem Klassiker wie HP@ oder Sriver, zu erleichtern, bzw. die VH offensiv zu stärken, um noch besser diese Stärke ausnutzen zu können. Erster Eindruck: Schnell, spinnig, OG griffig, Schwamm relativ weich, aber nicht zu weich, kontrolliert, linear Konterball: Zunächst gewöhnungsbedürftig, weil der abgehende Ball relativ schnell wird, aber trotzdem gut platziert werden kann, der Versuch den Konterball langsamer zu spielen landet recht oft im Netz. Nach etwas Umgewöhnungszeit und dem Erkennen dieser Tatsache lässt sich’s gut kontern. Block: Kontrolle und Tempo gut, keine Nachteile gegenüber meiner bisherigen Kombi erkennbar. Relativ schnelle Blocks, also Aktivblocks, trotzdem sehr gut zu kontrollieren. Schupfball: Gut. Kurz und knapp. Kontrolle gut, trotz hoher Gesamtgeschwindigkeit relativ schnell auch kurze Aufschlagreturns spielbar. Bemerkenswert: sogar hinter dem Tisch abgehackte Bälle, die ich gelegentlich einstreue(n muss), kommen sehr sicher und gefährlich(Schnittreich!!) Topspin: Natürlich DIE Stärke des Belags. Langsame, kleine Topspins(kurze, langsame, tischnahe Bewegung) gehen super, da kommt richtig Rotation ins Spiel. Schnelle rotationsreiche Tops gehen gut von der Hand und relativ einfach. Allerdings fiel mir auf, dass ich im Trainingsspielchen relativ viele schnelle Tops direkt schnell geblockt bekam, was sonst nicht so der Fall war. Gut, richtig gut platziert waren die nicht, aber es ist doch auffällig. Anscheinend scheint der schnelle Top gerade auf Grund seiner Geschwindigkeit, bei schlechter Platzierung gut blockbar zu sein. Außerdem noch auffällig war, dass eine unsaubere, „halbe“ Bewegung oft zu einem Netzball geführt hat. Öfter auf jeden Fall als bei meiner „Klassiker-Kombination“! Außerdem muss man, wenn man von ungeklebt auf diesen Tensor wechselt, am Anfang echt aufpassen, dass das ganze nicht dauernd hinten raus geht, den Schlägerwinkel muss man auf jeden Fall anpassen, sonst braucht man leicht einen Tennisplatz. Fazit: Der erste und zweite Eindruck ist positiv, allerdings muss sich zeigen, ob mir langfristig diese offensive Kombination mehr Vorteile als Nachteile gegenüber meiner „Fehlerverzeihender Klassikerkombination“ bietet! Ein Versuch ist es auf jeden Fall Wert, der JP Gold ist ein Klassebelag!! Abschließend ist von meiner Seite noch anzumerken, dass er wesentlich gutmütiger als der Nimbus ist, das „Fenster“ beim Nimbus ist viel kleiner als beim JP Gold! Geändert von Mister Pong (03.03.2008 um 14:15 Uhr) |
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