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  #211  
Alt 23.09.2010, 10:36
Frank Schmidt Frank Schmidt ist offline
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov

Ich finde es schon bemerkenswert, wie die Diskussion hier hauptsächlich in die Richtung verläuft, dass Doping im Tischtennis ja eh nix bringt und dass die NADA eh nur da ist, um Steuergelder zu verschwenden und Sportler zu nerven.

Ich finde das derzeitige Konzept der Dopingkontrollen sehr gut und zwingend notwendig, um den Sport sauber zu halten und würde mir wünschen, es würden noch mehr Steuergelder hierfür eingesetzt.
Ob Doping im Tischtennis etwas bringt oder nicht und ob jemand ein leistungssteigerndes Mittel einnimmt oder einfach nur eine Tüte Gras raucht, ist aus meiner Sicht vollkommen unerheblich. Fakt ist, dass Doping - in welcher Form auch immer - rein gar nichts im Sport zu suchen hat - nicht zuletzt auch deswegen, da Profisportler nicht selten Vorbilder für unsere Jugend sind. Wer da argumentiert mit: "hey, der hat sich doch nur mal einen Schuss gesetzt oder ne Tüte geraucht und hat dadurch keinen Vorteil" hat meiner Meinung nach eine sehr seltsame Einstellung zum Sport.

Ob Ovtcharov wusste, dass er etwas Verbotenes zu sich nimmt oder nicht, wird im Endeffekt keine Rolle spielen. Wenn die B-Probe ebenfalls positiv ist, wird er um eine längere Sperre nicht herumkommen. Ich meine, mich erinnern zu können, dass die für Ersttäter zwischen einem und zwei Jahren liegt. Die Sperre gilt dann natürlich für alle Wettbewerbe, egal ob Ligaspiele oder internationale Turniere.
Die Mannschaftsgoldmedaille bei der EM müsste in dem Fall eigentlich aberkannt werden.
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  #212  
Alt 23.09.2010, 10:40
Benutzerbild von sinnethcsiT
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sinnethcsiT ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Dopingfall Ovtcharov!

gibt dazu schon ein Thread..
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  #213  
Alt 23.09.2010, 10:42
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov

Zitat:
Zitat von Frank Schmidt Beitrag anzeigen
[...]

Die Mannschaftsgoldmedaille bei der EM müsste in dem Fall eigentlich aberkannt werden.
Da steht aber schon fest, dass es dazu nicht kommen wird.
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  #214  
Alt 23.09.2010, 10:45
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov

Zitat:
Zitat von sinnethcsiT Beitrag anzeigen
Da steht aber schon fest, dass es dazu nicht kommen wird.
Es sei denn, er wurde während der EM nochmal positiv getestet, aber dem ist ja offenbar nicht so...
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  #215  
Alt 23.09.2010, 10:45
Florian L. Florian L. ist offline
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov

http://www.rp-online.de/sport/mehr/r...bid_17384.html

Ovtcharovs Begründung rangiert hier sicher nicht in den Top Ten, passt aber ganz gut rein.

Wenn ich die Tischtennisbrille absetze, dann lache ich mich über die Begründung mit dem verseuchten Fleisch kaputt. XXXXXXXXXXXXXXXXXX (*) Gott sei Dank ist unser Sport ja sauber...

(*) Achtung! Keine Beleidigungen! MfG, die Moderatoren von TT-NEWS

Geändert von TT-NEWS Team (23.09.2010 um 23:21 Uhr)
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  #216  
Alt 23.09.2010, 10:59
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clipper_wood clipper_wood ist offline
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov

Zitat:
Zitat von Frank Schmidt Beitrag anzeigen
Ich finde es schon bemerkenswert, wie die Diskussion hier hauptsächlich in die Richtung verläuft, dass Doping im Tischtennis ja eh nix bringt und dass die NADA eh nur da ist, um Steuergelder zu verschwenden und Sportler zu nerven.
.
.
Zitat:
Ob Ovtcharov wusste, dass er etwas Verbotenes zu sich nimmt oder nicht, wird im Endeffekt keine Rolle spielen.
Ich finde es bemerkenswert, wie leichtfertig hier bei solch einem Thema mit den Achseln gezuckt wird, frei nach dem Motto: "Hat er halt Pech gehabt!".
Mal unterstellt, dass Ovtcharov nicht gezielt Clenbuterol eingenommen hat (wovon ich persönlich ausgehe, alles andere wäre an Dämlichkeit kaum zu überbieten), bedeutet das wahrscheinlich das unverschuldete Ende seiner Karriere. Vor dem Hintergrund, dass eine Einnahme über kontaminierte Nahrung nicht nur nicht ausgeschlossen werden kann sondern durchaus wahrscheinlich ist, ein ungeheuerlicher Vorgang.

Nichte gegen Dopingkontrollen, ganz im Gegenteil. Bei Fällen aber, wo es eine derartige Grauzone gibt und eine ungewollte Einnahme durchaus möglich ist, müssten die Messmethoden dies mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausschließen können, bevor Existenzen eingestampft werden. Wenn Essen gehen im falschen Restaurant schon ausreicht, um aus dem Verkehr gezogen zu werden, braucht man sich nicht wundern, wenn noch weniger Talente das ohnehin große Risiko „Profikarriere“ eingehen.

Clipper
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  #217  
Alt 23.09.2010, 11:11
ttins ttins ist offline
gehabt euch wohl
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov

Zitat:
Zitat von clipper_wood Beitrag anzeigen
.. Vor dem Hintergrund, dass eine Einnahme über kontaminierte Nahrung nicht nur nicht ausgeschlossen werden kann sondern durchaus wahrscheinlich ist, ein ungeheuerlicher Vorgang.
Ich finde es eher ungeheuerlich, die Möglichkeit der Einnahme über Nahrung als "wahrscheinlich" anzusehen und damit jemanden dem (zumindest erst einmal bei der A-Probe) verbotene Substanzen im Körper nachgewiesen wurden quasi freizusprechen.

Die Möglichkeit (oder meinetwegen auch "Wahrscheinlichkeit") für jeden von uns hier kann einzig und allein nur 50:50 sein. Die Möglichkeit, dass es über die superverseuchte chinesische Nahrung kam, ist genauso hoch wie die Möglichkeit, dass es nicht über Chinas Superfleisch kam.

Man kann höchstens an die Integrität von DO glauben, aber man kann ihn sicherlich nicht als "wahrscheinlich" unschuldig ansehen.
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  #218  
Alt 23.09.2010, 11:21
User 17544 User 17544 ist offline
...
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov

Zitat:
Zitat von clipper_wood Beitrag anzeigen
.

Nichte gegen Dopingkontrollen, ganz im Gegenteil. Bei Fällen aber, wo es eine derartige Grauzone gibt und eine ungewollte Einnahme durchaus möglich ist, müssten die Messmethoden dies mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausschließen können, bevor Existenzen eingestampft werden. Wenn Essen gehen im falschen Restaurant schon ausreicht, um aus dem Verkehr gezogen zu werden, braucht man sich nicht wundern, wenn noch weniger Talente das ohnehin große Risiko „Profikarriere“ eingehen.

Clipper
Kannst du erahnen welches Scheunentor damit aufgestoßen werden würde, wenn man durch Nahrungsmittel aufgenommenen Dopingstoffe anders behandeln würde? Wie sollte das sinnvoll machbar sein?

Was meinst du wie lange es dauern würde, dass es sich z.B. rumspricht, dass es im Rstaurant XYZ ganz tolle Steaks gibt, die dich super fit machen. Kann man auch unbedenklich essen, denn es ist ja nicht verboten auswärts essen zu gehen. Da hat die NADA keine handhabe.

Der Kampf gegen Doping wäre noch aussichtloser als er eh schon leider ist.
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  #219  
Alt 23.09.2010, 11:38
Rudi Endres Rudi Endres ist offline
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov

Zitat:
Zitat von Brett13 Beitrag anzeigen
Kannst du erahnen welches Scheunentor damit aufgestoßen werden würde, wenn man durch Nahrungsmittel aufgenommenen Dopingstoffe anders behandeln würde? Wie sollte das sinnvoll machbar sein?

Was meinst du wie lange es dauern würde, dass es sich z.B. rumspricht, dass es im Rstaurant XYZ ganz tolle Steaks gibt, die dich super fit machen. Kann man auch unbedenklich essen, denn es ist ja nicht verboten auswärts essen zu gehen. Da hat die NADA keine handhabe.

Der Kampf gegen Doping wäre noch aussichtloser als er eh schon leider ist.
Zum aktuellen Fall will ich mich nicht äußern. Warten wir ab und hoffen wir das beste.
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Die häufigste Ausrede der ertappten Sünder lautete: "Ich habe Nahrungsergänzungsmittel genommen. Wahrscheinlich waren die verseucht." Dabei wusste jeder, dass diese "Mittelchen" nicht durch Zufall kontaminiert waren.
__________________
Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild.
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  #220  
Alt 23.09.2010, 11:38
Frank Schmidt Frank Schmidt ist offline
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov

Zitat:
Zitat von clipper_wood Beitrag anzeigen
Ich finde es bemerkenswert, wie leichtfertig hier bei solch einem Thema mit den Achseln gezuckt wird, frei nach dem Motto: "Hat er halt Pech gehabt!".
Das Problem ist hier einfach folgendes: ich wüsste keine sinnvolle Alternative, wie man mit Sportlern, die "versehentlich" gedopt haben, anders umgehen sollte. Betrachtet man beispielsweise eine mögliche Leistungssteigerung durch diverse Substanzen, so hatte der Sportler den Vorteil unabhängig davon, ob er davon wusste oder nicht.

Würde Unwissen vor Strafe schützen, würde jeder behaupten, er wusste nichts von irgendwelchen Substanzen und man könnte die Tests auch gleich komplett einstellen.

Wäre es anders, könnte auch jeder von seinem Betreuer den Schläger frischkleben lassen und danach einfach behaupten, er wusste nichts davon.
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doping, nada, wada

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