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Themen-Optionen |
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#2191
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Hab die Schalen mit dem seit Jahren bewährten Ponal Standard-Holzleim und einem mäßig hohen Anpressdruck montiert. Das Blatt wurde noch nicht auf die anvisierte Größe von 168 x 156 mmm verkleinert - momentan wiegt der Prügel also noch 130 Gramm. ![]() ´
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) |
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#2192
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AW: Stiga-Hölzer im Wandel der Zeit
16,8cm x 15,6cm sind aber auch noch echt riesige Maße.
Was klebst du dann für Beläge drauf? |
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#2193
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Werde voraussichtlich zunächt ein paar Klassiker draufkleben - Butterfly Sriver oder Nittaku Magic Carbon -, die vom Hersteller in großzügig dimensionierter Rechteckform (Länge ungeschnitten mindestens 170 mm) verfügbar sind. Dauert aber wohl noch zwei bis drei Wochen, bis der finale Feinschliff abgeschlossen und die Bratpfanne einsatzbereit ist. ![]() ´
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) |
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#2194
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AW: Stiga-Hölzer im Wandel der Zeit
Die von dir genannte Einschränkung bzgl. der Belaggrößen hatte ich nämlich bei meiner Frage im Hinterkopf.
Es gibt ja kaum noch Beläge auf dem Markt, die so großzügige Abmessungen haben. Trotzdem bin ich dann auf das Gesamtgewicht gespannt. Wäre für mich und die meisten anderen "Basiswühler" wohl unspielbar. |
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#2195
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AW: Stiga-Hölzer im Wandel der Zeit
Ich wäre froh, wenn man heute noch Rohlinge kaufen könnte, da mir die neuen Griffschalen einiger Hersteller leider nicht mehr zusagen.
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Stop making sense. - Denn es ergibt keinen Sinn. Zu unserer Schulzeit wusste man noch, dass Gramm mit "g" abgekürzt wurde wie auch Millimeter mit "mm". 3-facher Seniorendoppelweltmeisterbezwinger andro Hexer Powergrip SFX 1,9 mm - DONIC Appelgren All+ World Champion 89 (84 g) - andro Hexer Powersponge 1,7 mm |
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#2196
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Zitat:
Hab den Prototyp nun zunächst auf 17,2 x 15,9 Zentimeter verkleinert. Dadurch ist das Holzgewicht (inklusive Griffschalen) immerhin schon mal von 130 auf 118,8 Gramm gesunken. ![]() ......... Unten drei Schnappschüsse: ... Blattlänge 172 mm.jpg ......... Blattbreite 159 mm.jpg ......... 118,8.jpg In der Blattlänge habe ich mich an alten Stiga Hornets orientiert. Und bei der Blattbreite an frühen Mellis & Larsson-Serien aus dem Fertigungszeitraum 1959 - 1961. .
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) Geändert von Rieslingrübe (26.06.2024 um 20:13 Uhr) |
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#2197
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Zitat:
Heutzutage werden bedauerlicherweise bei fast allen großen und kleinen Holzproduzenten die Griffschalen in der Montage rund 1 bis 2 mm höher angesetzt als in den 60er und frühen 70er Jahren. Mir persönlich sind tiefer montierte Schalen deutlich lieber, der Schläger liegt dann irgendwie angenehmer in der Hand - und ist im Ballanschlag im Übrigen auch etwas 'lebendiger'. Tiefer angesetzte Schalen findet man unter den aktuellen Modellen markenübergreifend aber leider fast nur noch vereinzelt bei manchen Abwehrhölzern, wenn überhaupt. Außerdem sind auch die Griffdimensionen vieler Schlägermodelle heute ziemlich begrenzt. Sucht man zum Beispiel nach einem waschechten kräftigen Griff, so bieten zwar viele Hersteller relativ breite Schalen an - diese fallen aber oft recht flach aus: mit einer Gesamtgriffdicke zwischen 2,2 und 2,4 cm. Zum Vergleich: Einige Stiga Alsér Serien - insbesondere aus dem Fertigungszeitraum 1970 bis 1974 - weisen teilweise eine Griffdicke zwischen 2,5 und 2,7 cm auf. Da trifft die Bezeichnung konkav kräftig dann auch tatsächlich zu. ![]() ...... konkav kräftig I.jpg ...... konkav kräftig II.jpg
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) Geändert von Rieslingrübe (27.06.2024 um 20:50 Uhr) |
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#2198
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Zitat:
In der Breite passen viele - aber in der geforderten Mindestlänge von 173 mm aufwärts müssen in der Tat die meisten 'modernen Lappen' passen. In Europa, China, Taiwan und Südkorea produzierte Beläge sind in der Verpackung selten länger als 170 mm, oft sogar einiges kürzer. Einige in Japan hergestellte Klassiker wie Butterfly Sriver und die verschiedenen Tackiness-Typen (alle rund 180 mm lang) würden jedoch locker draufpassen. Von Nittaku ginge der Magic Carbon sowie manche Flyatt- und Hammond-Varianten (Länge 173 bis 175 mm). Bei Tibhar der Speedy Spin (175 mm) und der Vari Spin mit 178 mm. (Während der Super Defence 40 merkwürdigerweise knapp unter 170 mm liegt.) Der Yasaka Mark V ist im Durchschnitt 171 mm lang, würde mit 'leichter Streckung' also eventuell auch noch in Frage kommen. ........... ´
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) Geändert von Rieslingrübe (29.06.2024 um 06:49 Uhr) |
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#2199
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Zitat:
![]() Deshalb habe ich heute Nachmittag mit einem ehemaligen tschechischen Nationalspieler in Frýdek-Místek telefoniert, der seinerzeit ebenfalls Rohlinge aus derselben Quelle ergattert hat und damals in engem Kontakt mit dem Hersteller stand: Demnach ist der relativ dünne Kern weder aus Balsa noch aus Abachi noch aus Pappel, sondern aus einem etwas schwereren Holz mit höherer Dichte. Beim Deckfurnier lag ich aber immerhin richtig: es handelt sich nicht um Mahagoni, sondern um eine optisch ähnliche, härtere und dunklere nordamerikanische Nussbaumart (Juglans nigra). Beim Sperrfurnier habe ich mich ebenfalls verspekuliert - statt Esche soll besonders belastbares Eibenholz verwendet worden sein. Dies macht einen originalgetreuen Nachbau kompliziert, denn hochwertige Eibe (vom Stammkern) zählt zu den begehrtesten und am schwierigsten zu beschaffenden Nutzhölzern überhaupt. ........... ![]() ´
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) Geändert von Rieslingrübe (02.07.2024 um 08:12 Uhr) |
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#2200
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Bin jetzt gerade ein wenig offtopic, denn im Grunde gehören die letzten Beiträge hier thematisch eher ins Hölzer-Eigenbau-Forum. Der Vollständigkeit halber sei aber noch erwähnt, dass ich für meinen exotischen 5+2-Rohling im XXL-Format (ohne Griffschalen) beim Neukauf in Prag im Sommer 2003 lediglich 35 Euronen berappt habe. Bei in Deutschland ansässigen Custom-Blade Herstellern wie etwa Soulspin oder der sogenannten TT-Manufaktur müsste man wohl noch locker eine Null dranhängen - also zirka 350 Euronen hinblättern -, um eine solche Sonderanfertigung (Übergröße plus besondere Furniere) zu bekommen. Und auch bei großen Weltmarken wie etwa Nittaku kostet ein in den Spieleigenschaften, Gewicht und Blattdicke (zwischen 4,9 und 5,1 mm) vage vergleichbares Modell (allerdings ohne Carbon-Einlagen, sondern im 7fachen Vollholzaufbau) wie das Goriki Super Cut oder das Goriki Danshi knapp 300 Ocken. ´
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| stiga, stipancic, Unbekanntes STIGA |
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