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| WM, EM, World Cup, WTT und ITTF Events, usw. Welt- und Europameisterschaften, World Cup, Olympia, World Table Tennis (WTT), ITTF World Tour und sonstige Großturniere. Hier geht es um die Top-Events unserer Sportart. |
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Themen-Optionen |
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#231
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AW: Tanja Hain-Hofmann Disqualifiziert
Zitat:
Die ITTF legt die Grenzwerte fest, die noch erlaubt sind. Den Belagherstellern sind diese Grenzwerte bekannt. Somit müssen die Belaghersteller eben vor dem Verpacken ihre Beläge so weit lüften, dass sie unterhalb der Grenzwerte liegen. Oder der Hersteller verpackt die Beläge so wie sie sind und liefert eine "Auslüftanleitung" dazu, wie lange der Belag ausgelüftet werden muss. Es betrifft ja nicht nur einen Spieler sondern mehrere, das Problem ist ja wohl schon länger bekannt. Ich denke, sobald ein Belaghersteller mal "belüftete" Beläge ausliefert und die anderen nicht nachziehen, wird der ein oder andere Profi sich doch evtl. mal überlegen den Ausrüster zu wechseln um der Gefahr einer Disqualifikation zu entgehen. Jeder Spieler, der explizit unbelüftete Beläge bestellt, ist dann selbst schuld, wenn er disqualifiziert wird. |
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#232
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AW: Tanja Hain-Hofmann Disqualifiziert
Dann dürfte die Auslüftungsanleitung aber dem Brockhaus gleichkommen, denn jeder Spieler hat andere Vorraussetzungen bzw. wohnt woanders (wäre ja auch schlimm, wenn alle hier bei mir).
Wenn der Wert aber so gering ist das selbst der Turboauslüfter mit Flugzeugturbinen (so das gerade noch der Schwamm und Gummi zusammenhalten) kaum Chancen hat richtig zu handeln muss auch dieser Wert angezweifelt werden. Im übrigen kann man ja jetzt jeden anmachen der strikter "Nichtkleber" ist, sofern er sich neue Beläge raufklebt, von wegen man das stinkt aber hier ob das gesund ist ?
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Sind sie zu stark- bist Du zu schwach |
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#233
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AW: Tanja Hain-Hofmann Disqualifiziert
Zitat:
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#234
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AW: Tanja Hain-Hofmann Disqualifiziert
Was stand denn jetzt genau in der dts ?
Es hat ja nicht jeder die Zeitschrift. |
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#235
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AW: Tanja Hain-Hofmann Disqualifiziert
Zitat:
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Sind sie zu stark- bist Du zu schwach |
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#236
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AW: Tanja Hain-Hofmann Disqualifiziert
Zitat:
/Peter
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Große Leuchten (Sonnen) brennen schnell und sehr hell, aber meist nicht sehr lange (ein paar mio Jahre). Zum Glück bin ich nur ein kleines Licht |
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#237
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AW: Tanja Hain-Hofmann Disqualifiziert
Hallo,
schreibe hier zum ersten mal. Die letzte Nacht habe ich mir zum Thema hier alles durchgelesen. Erstaunlich ist für mich wie weit das Verständnis für anders denkende von allen Beitrag schreibenden auseinander gehen kann. Durch mehrere Aussagen, die wohl unabhängig erworbene Erfahrungen beinhalten, durch die Spitzenspieler mit dem Prüfverfahren der Schläger, muß man denke ich zu einem noch nicht geschriebenen Ergebnis kommen: Wir spielen alle, wenn wir mit einem neu geschnitten und verklebten Schläger spielen praktisch mit einem gedopten Schläger, der das gegenwärtige Prüfverfahren niemals stand halten würde. Denn es wurde ja gesagt, das es notwendig sei einen Belag um sicher zu gehen 2 Tage lang unter Luftzirkulation auslüften zu lassen und das eben noch bevor man die erste Schicht Kleber aufträgt. Wer, der nicht professionellen TT Spieler, hat dies mit dem Gedanken einen regelgerechten Schläger zu spielen wohl jemals durch geführt? Wohl niemand. Sicherlich nicht einmal ein Schiedsrichter selbst. Und das ein Spieler beim Hersteller anfragt ob er eine bestimmte Eigenschaft des Belages, die er als angenehm empfand erneut erhalten könne halte ich in anbetracht seines hoffentlich profihaften Verhaltens für seine Pflicht. Wie von Torben, in wie ich finde sehr gutem Stil beschrieben wurde sollte sich das Spiel auch auf einer athletisch tynamischen Ebene weiter entwickeln können. Das heißt keinesfalls, dass anderes Material als die sogenannten hochentwickelten Sandwichbeläge dadurch weniger Existensberechtigung besitzen. Es ist doch so, dass das heute überwiegend zum Erfolg führende TT auf dem bestmöglichen Zusammenspiel Bestimmter Faktoren beruht: 1.) Geschwindigkeit des Balles 2.) Rotationszahl / Zeit (Spin- oder Schnittintensität) 3.) Platzierung und Entfernung vom Treffpunkt des Schlagenden zum Gegenüber gewünschten Treffpunkt. (Als gesamte Ballflugkurve) 4.) Die Fähigkeit des Spielers durch ihn selbst und in Zusammenspiel mit seinem Material sichere aber doch hocheffektive Schläge auszuführen. 5.) Unter all den genannten Umständen den Gegner möglichst lange im Unklaren zu lassen welche Art und Variation an Schlag zunächst auf ihn zu kommt. Der Vorteil den das Frischkleben in diesen 5 Faktoren hat, ist als absolut spielentscheident anzusehen geht man von Körperlich und geistig gleich starken Spielern aus, die es aber in der Praxis natürlich gar nicht gibt. Die Rotationsumkehr beim Topspin gegen Topspin wird in ihrer Wirkung bei gut funktionierenden frischgeklebten Belägen dem Spieler besser gelingen, der einen besseren Belag dieser Fähigkeit verwendet. Man kann auch das Spiel, das auf Topspin beruht trotz der viel beschriebenen Sicherheit der Ballflugkurve eigentlich als aus der not entstandene Variante sehen, den Ball eben nicht am höchsten Punkt treffen zu können, sondern zu einem späteren Zeitpunkt. Spielt mal gegen einen athletischen Spieler, der nur nach Ogimura Idee schiesst. Da bleibt kaum die Möglichkeit den Ball auf einem Kurvenverlauf oberhalb der Netzhohe zu treffen. Daher ist der Topspin hier die beste Lösung. Bzw. die beste Lösung ist eine richtig entschiedene Kombination aus Schuss, Topspin und Ball im Spiel halten mit Schupf oder Block. Wer sich das geniale Spiel von Werner Schlager im WM Endspiel 03 angesehen hat, kann sich das aus der eigenen Anschauung verdeutlicht haben. Daher ist für mich Werner Schlager ein Spieler der es immer wieder mit den besten Chinesen aufnehmen kann. Die haben die Kombination übrigens bestens verstanden wie man an den aktuellen chinesischen Spielern sieht. Sie haben momentan ihr wissen um den Schuss entscheident in das Topspinspiel eingebaut und entscheiden daher das Spiel zu einem früheren Zeitpunkt, selbst als es Timo Boll momentan versteht für sich. Timo müsste also selbst so einen Spielstiel entwickel, oder wie Appelgren gegenüber den anderen Spielern entwickelten Spinvariationen so verschieden ausführen können das sich der Gegner nicht mehr traut sein Schussspiel durchzuführen. Besser beides. Aber nun zurück zum Regelproblem: Und jetzt wirds heikel. Die ITTF erhält Beläge zum Prüfen ihrer Zulassung zum Spielbetrieb. Um diese Zulassung zu geben, muss das Verfahren an die Praxis angelehnt sein um zu einem vernünftigen Ergebnis zu gelangen. Also müssten die Beläge aus der "frischhalte" Verpackung genommen werden und ebenso aus Noppenanzahl, Belagstärke mm, Farbe, Oberflächenglanz geprüft werden. Aber genauso ist eine praxisnahe Zulassung erst gegeben wenn der Belag oder ein Schläger mit dem Belag üblicherweise verklebt wurde und dieser dem Prüfverfahren auf nicht zugelassene Lösungsmittel entspricht. Nach dem was ich hier gehört habe, nehme ich an dieses Prüfverfahren ist nicht auf dem aktuellen stand der Regeln angelegt oder die Hersteller ändern ihr Herstellungsverfahren nach der Zulassung, was ich als wenig wahrscheinlich ansehe. Jetzt haben wir ein physikalisches Problem bei der Belagherstellung zu beachten. Wenn Schwamm und Obergummi mit einem Kleber verklebt würden, der durch die Einwirkung des Lösungsmittels im Frischkleber selbst wieder gelöst würde hätten wir wieder wie Früher die Blasenbildung auf den Belägen, die ja durch ablösen der Noppe vom Schwamm ausgelöst wird. Daher müssen die im Verbindungsverfahren von Noppen und Schwamm verwendeten Klebematerialien nach Trocknung deren Lösungsmittels für den Handelsüblichen Frischkleber unlöslich sein. Die Giftigkeit um die es bei dem ganzen Einführen des Prüfverfahrens ja ursprünglich geht, liegt bei Lösungsmitteln mit solchen Eigenschaften aber naturgemäß höher als beim heute zugelassenen Lösungsmittel in den Frischglebern und werden daher durch entsprechende Messverfahren erfasst, wenn sie noch in Restausdünstungen vorhanden sind. Dann muß man noch zwei Dinge anmerken. Wenn eine Variation bei der Herstellung des Belages, z.B. etwas mehr Verbindungskleber, bereits zu Überschreitung der Höchstgrenze zur Spielzulassung führt, so ist diese Regel nicht einhaltbar, denn Menschen machen nun mal nicht immer das gleiche, selbst in standartisierten Verfahren nicht. Das andere währe, die Belagindustrie ändert die Verleimung. Wer kauft sich einen sowieso schon unglaublich teueren Belag, wenn er nicht wenigstens in seinen TT Laden des "Vertrauens" gehen kann und kann diesen Belag bei Blasenbildung umtauschen. ich für meinen Teil hätte meine Konsquenzen aus einer Ablehnung des Verkäufers den Belag bei Blasenbildung nach weniger als 10 mal Freischkleben gezogen. Denn dann ist der Belag halt nicht zu gebrauchen, er muss aber (fit for use ) sein wie die Marketing Menschen sagen. Ein Verdacht des unerlaupten Dopings kann ich selbst bei zugestanden besseren Verhalten eines Belages mit mehr Restlösungsmittel gegenüber einem mit weniger nicht sehen, denn diese Wirkung des Lösungsmittels selbst ist sicherlich vernachlässigbar gering. Was aber eine Rolle spielen wird ist, das eine Belag nach einer gewissen Zeit nach der Herstellung ein Maximum an Elastizität und Katapultfähigkeit besitzt, die nach diesem Zeitabschnitt zu dem die Werte ein Maximum erreichen, wieder kontinuierlich abnehmen. Deshalb ist es also für einen Profispieler ein kaum kalkulierbares Risiko den Belag mit dem höheren Lösungsmittelrest gegenüber dem mit weniger aber schlechter werdenden Spieleigenschaften abzuwägen. Seinen Sponsoren gegenüber hat er sogar die Pflicht sich da am Limit zu bewegen und seiner Zukunftsperspektive gegenüber genauso. Man vergesse nicht, das die Bilanzen oft von Jahr zu Jahr zu neuen Vereinbarungen mit Strukturen führen die erst Spitzensportler zum Spielbetrieb zusammenführen und das Interesse für unseren Sport erhöhen. ( Bundesligavereine u. Großturniere ) Ich denke es gilt erstmal, meiner Ansicht nach, das Verfahren zur Genehmigung zu prüfen. Das geht vor, vor allen anderen Änderungen oder Disqualifizierungen. ---Den es ist doch ein Hohn das vom ITTF genemigte Beläge bei Einsatz vom ITTF als ungültig erklärt werden und die Kosten des Prüfverfahren trägt schlieslich der Käufer und kann daher entsprechende Leistung einfordern. Wir zahlen daher dafür mit als gesundheitlich bedenklichem Material spielen zu dürfen mit unserem Geld und tragen das Risiko das von den Personen hätte verhindert werden sollen, die uns dann durch einen Schiedsrichter qualifizieren lassen. Ein Skandal aller höchster Güte. Die Spieler die immer noch aus Kostengründen oder aus mangelnder Umstellungsbereitschaft bewusst unerlaubte Lösungsmittel beimischen, oder alten Kleber verwenden sind nicht in den klassen anzutreffen, in denen die Schläger geprüft werden. Wenn doch sicherlich Ausnahmen. Ich würde aber gerne mal sehen wieviele Spieler auf Regional- bis Kreisebene solcher Beimischungen überführt würden. Oder ist das egal, weil sie ja sowieso bei nicht auslüften lassen einen illegalen Schläger Spielen. Hier ist sicherlich viel mehr Aufklärung gefragt, zumal sich ein Heranwachsender in der Gruppe beweisen möchte, sein Vorbild im genannten Spieler aus dem östlichen Ausland hat, der sich Lösungsmittel beimischt oder er schlicht ohne den anerkannten Vorteil der Beimischung nicht so sehr von seinen übrig bleibenden Fähigkeiten überzeugt ist, wie er die anderen gerne durch gutes Spiel glauben machen möchte. Aber die Vorgehensweise an unsere Sportart ist leider in vielen entscheidenden Positionen von nicht ausreichend informierten Menschen geführt. Wie auch, wenn man 10 Stunden arbeitet und abends noch die Aufsicht, das Training, Spielerverpflichtungen und andere Organisatorische Dinge durchführen soll, damit es dem Beitragzahler oder Zuseher des Vereines oder vieler anderer TT Organisationen gut gefällt und man sich selbst in seiner Haut wohl fühlt. Und wer erst mal in einem Verband arbeitet ist natürlich vorsichtig bevor solche den Vorgänger weniger gut aussehen lassende Dinge angefasst werden oder überhaupt zur Durchführung erkannt werden. Das soll es erst mal von mir gewesen sein. Ich grüße alle Leser und bewundere wenn Ihr meine teilweise langen Sätze alle verstanden habt. Ich musste sie Teilweise mehrmals lesen. Gruß
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#238
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AW: Tanja Hain-Hofmann Disqualifiziert
Zitat:
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#239
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AW: Tanja Hain-Hofmann Disqualifiziert
gut dargelegt. Ich sehe in diesem Zusammenhange auch die ITTF in Zugzwang, befürchte aber fast, dass man sich diese Mühe bis 2006 oder 07 nicht mehr machen wird und wir in dieser Zeit mit diesem merkwürdigen Verfahren werden leben müssen.Und zu Deinem Text: Man hat´s verstanden, wenn auch ein paar mehr Kommata nicht geschadet hätten.
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Wer die Suche benutzt, ist nur zu faul einen neuen Thread zu eröffnen. Tibhar Aurus/Avalox J-Power/Andro Hexer Duro |
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#240
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Hallo, für meine Kommata Fehler muß ich mich wohl entschuldigen.
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gut dargelegt. Ich sehe in diesem Zusammenhange auch die ITTF in Zugzwang, befürchte aber fast, dass man sich diese Mühe bis 2006 oder 07 nicht mehr machen wird und wir in dieser Zeit mit diesem merkwürdigen Verfahren werden leben müssen.