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| Infos über private Holzbauer oder kleine Gewerbetreibende im Bereich Eigenbau und Testberichte Hier gibt es Infos über die verschiedenen Holzbauer und zu deren hergestellten Hölzern Testberichte von im Forum registrierten Usern. ACHTUNG an die Hersteller selber: Das ist keine Vertriebsveranstaltung, wer Interesse hat kann sich über Werbepreise informieren. |
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| Gaserholz |
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0 | 0% |
| Custom Blade |
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10 | 58,82% |
| etwas anderes |
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7 | 41,18% |
| Teilnehmer: 17. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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Themen-Optionen |
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#271
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes
Ich habe eben nochmal nachgemessen. Abachi ist 50 µ dicker und Ebony 50 µ dünner. Weitere Abweichungen kommen durch Kernfurniere. Richtwert 3,5 mm. Diese können schon mal um +- 0,1 mm schwanken. Je Holz wurden 50 g Kleber genutzt. Abachi saugt sich voll, Ebony nimmt sehr wenig auf und verdrängt den Überschuss nach außen.
Niemand wirft irgendjmd. vor, sich Furniere vollsaugen zu lassen? Es ist einfach praxisnah, dass Kleber auf Furniere aufgetragen und aufgeschichtet wird. Da fängt's an und dort endet's. Wer will, dass sich keines der Furniere vollsaugt, muss die Furniere versiegeln. Aber auch so versiegeln dass die Sealschicht oberflächlich ist und nicht vollends ins Furnier gesaugt wird. Hab ich auch schon getestet und funktioniert sehr gut. Und es gibt auch Unterschiede ... Das macht niemand in der "industriellen Fertigung. Die Furniere sind roh und werden nach Benetzen des Klebers aufgeschichtet. Würde ich diesen Aufwand betreiben und wie nötig versiegeln, hätte man zwischen Ebony und Abachi einen Vergleich, der naturgemäß ausprägter ist. Aber das nützt niemandem von euch da draußen, da die Stangenhölzer nicht wie die Hölzer der Selbstbauer produziert werden. Das Ergebnis dieser Testreihe, so wie du sie dir zu wünschen scheinst, ist mit den typischen Hölzern, die frei zu kaufen sind, nicht zu vergleichen. Ich würde mir zur Abwechslung mal Wunderkerzen wünschen ... Ich sag's mal verständlicher. Wer einen weichen Touch mag, der muss auf dicke weiche Deckfurniere setzen. Weiche Furniere saugen sich voll und aus weich wird medium. Harte Furniere werden härter. Will man "unverfälschtes" weiches Spielgefühl, muss man Hölzer mit 1,5-2 mm Deckfurnierstärke wählen. Davon gibt's so viele aber auch nicht. Megaspin und Extremspin gehören jedoch dazu. Bei dünnen Furnieren gibt's das so nicht, da - wie gesagt - das Furnier sich mit Kleber vollsaugt.
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Geändert von Hansi Blocker (08.11.2017 um 23:14 Uhr) |
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#272
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes
Zitat:
Was mich noch stört, ist die allenthalben vorgetragene Korrelation von Höhe der Eigenfrequenz mit Härte. Das hat erstmal wenig miteinander zu tun. Nimm ein fettes 1ply Hinoki. Das ist superschnell, dürfte also eine hohe Eigenfrequenz haben und 0,00 Härte. Auch gibt es Hölzer <1000 Hz, die ausgesprochen hart sind.
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Immer schön eklig spielen ! |
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#273
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes
Hm,
bei einem mittelharten Werkstoff wie Zypresse von 0 Härte zu sprechen ist schon mutig. Sicher ist, mit steigender Blattstärke fällt die Elastizität. Wobei man auch dicke Hölzer elastisch bauen kann, aber auch umgekehrt. Dünne Hölzer biegesteif. Der Touch hat nichts mit der Flexibilität zu tun. Der Touch ist aber eine Eigenschaft am Holz, die man nicht so stark spürt wie 10 g mehr oder weniger Gewicht oder 1 mm mehr oder weniger Blattstärke. Hast du eigentlich auch mal etwas Gutes über meine Tätigkeiten?
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Geändert von Hansi Blocker (10.11.2017 um 14:45 Uhr) |
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#274
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes
Ich kann der These 'Furnier saugt sich voll' nur bedingt zustimmen, dies mag für Epoxy passen und auch für Balsaholz....aber wenn sich Zum Bsp. ein Deckfurnier vollsaugt, so ist das m.E. ein Baufehler, das kann man nämlich als hässliche Flecken sehen. Sorgfältig laminierte Furniere nehmen keinen Kleber auf, weil einfach nicht genug Kleber dafür vorhanden ist, um sich vollzusaugen. Wie ich immer sage "gerade soviel das es eben noch feucht ist'.
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Holz:Eigenbau Koto/Abachi ALL VH: FS 729Cream/SST 2.0 RH: Dawei Inspirit Quattro 1.8 |
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#275
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?
Hi,
ich habe heute erstmals testen können. Topenergy hart: Spielt sich gut, unterm Strich aber nur was fürn Tisch. Ist grenzwertig langsam. Spin ist gut. Sword Maze: relativ unkatapultig wenig Spin, Target 40+: relativ unkatapultig wenig Spin. Friendschip Faster: Relativ unkatapultig aber spinnig Sword Break nur kurtz getestet. Fühlt sich gut an. Muss ich beim nächsten mal mehr testen. gekauft habe ich noch: Friendship 729 Super FX Orange schwamm CTT Strike Giant Dragon Superspin G3 Grundsätzlich kann man sagen: Wenn der Topenergy Hart nicht so Bretthart wäre, und ein bisschen mehr Katapult hätte, wäre das ideal. Alle bisher getesteten Beläge rutschten nicht durch. Der Topenergy hat sogar Vorspannung und einen gewohnt hohen Ballabsprung. die anderen eher mäßig bis flach. Spielt man nur am Tisch, ist der Belag super. Speziell beim Konter und Schuss. Mit normalen Hölzern kannst da aber kein Kraut gewinnen. Das Holz muss zwingend einen hohen Ballabsprung haben und voll in Kategorie Off+ ansässig sein. Ich betrachte das Unterfangen nicht für ganz unmöglich. Die hohen 95gr des Holzes haben nur minimal gestört. Das Holz ist nicht zu sehr kopflastig obwohl die Beläge mit 2.0mm recht dick waren. Mit etwas verkleinerten Schlägerblatt kann man insgesamt nochmal locker 8-12gr raus holen. Dann liegt man in einen durchaus guten Bereich. Ich habe überwiegend mit Topenergy gespielt. Fazit: Speziell unterschnittbälle haben eine neue Qualität erreicht. Aufschläge gehen deutlich kürzer, Kurz/kurz geht deutlich einfache, und der harte Flip geht auch. Alles Vorteile für einen relativ schwachen Katapult. Abstriche macht man aus der Halbdistanz und zu spät gespielte Bälle. Da hilft bei Tensoren der Katapult. Nach den Chinabelagtests vergleiche ich das Holz mal mit den W. Schlager Carbon. Mal gucken obs Tempomäßig mithalten kann. Gruß Marc
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#276
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?
Zitat:
Ansonsten toller Bericht. |
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#277
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?
Ich kann dir das Clipper CR (ohne WRB) ans Herz legen für Chinabeläge. Zusammen mit dem H3 Neo (auch unkatapultig und leicht klebrig) eine traumhafte Kombination.
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#278
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?
Mit Carbonfreien Allerweltshölzer wie Clipper Cr gewinnt man keinen Blumentopf!
DA brauch man schon ein Blattstarken Aufbau mit Carbonfaser. Meine Kunstruktion hat eine Blattstärke von 8,9mm sowie 2 Softcarbonfasern. Zum Abschluss baue ich das nochmal nach mit 2 zusätzlichen Carbonfasern.
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#279
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AW: Entmythosfizierung - Fasern und die Wahl des richtigen Holzes
Je weicher das Furnier, desto mehr Platz und desto einfacher ist es für den Kleber, in die Holzfaser einzudringen. Das Eindringen wird dem Kleber bei fallender Viskosität und Pressdruck erleichtert.
Ich habe mit verschiedenen Klebermengen experimentiert und bin zum Entschluss gekommen, dass ca. 5-10 g pro Schicht genügen. Bei durstigem Abachi etwas mehr, bei härteren Furnieren wie Ebenholz etwas weniger. Man muss das nicht so machen wie ich, aber man kann. Jeder hat da seinen eigenen Stil. Bei meiner Methode ist zumindest sichergestellt, dass das Furnier da bleibt, wo es ist. Und nicht am Belag so wie es bei manchen Herstellern der Fall ist. Andro Carbo Light beispielsweise. Kumpel hat 3 Hölzer in 2 Jahren zerlegt und hat seine Beläge 3-4-mal pro Jahr gewechselt. Also kein Frischkleber. Das Blatt war versiegelt.
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Geändert von Hansi Blocker (15.11.2017 um 16:20 Uhr) |
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#280
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AW: Chinabelag wegen 40+Ball?
Zitat:
Nein, Blumentöpfe vielleicht nicht, aber Weltmeistertitel sind wenigstens drin. Naja, man kann nicht alles haben. Guter Gott, hätten nur alle schon früher deine Hölzer gespielt, dann hätten die alle nicht nur die blöden Weltmeistertitel gewonnen, sondern eben auch noch Blumentöpfe. Geändert von ScYcS (15.11.2017 um 09:20 Uhr) |
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