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  #2871  
Alt 02.01.2024, 13:37
A. Lange A. Lange ist gerade online
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.

Ich habe die Zahlen aus diesem Link:

https://www.agrarheute.com/managemen...raeftig-612894

Edit: Habe es eben erst gesehen.
Das ist der Preisanstieg bis 2025

Geändert von A. Lange (02.01.2024 um 13:47 Uhr)
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  #2872  
Alt 02.01.2024, 14:04
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.

Zitat:
Zitat von A. Lange Beitrag anzeigen
Richtig teuer wird es bei Gas und Heizöl!
Alleine durch die Erhöhung der CO2-Steuer, zahlt man für
ein Einfamilienhaus bei Gas rund 500 Euro (plus Steuer) mehr.
Wer mit Heizöl heizen muss, zahlt fast 700 Euro mehr pro Jahr.
Für 2024 stimmt folgendes:
Das UBA rechnet Gas mit ca 250g CO2/kWh, Öl mit ca 320.
Bei einem EFH mit einem Verbrauch von 20000 kWh/a ergeben sich durch die Erhöhung um 15€/t Mehrkosten von:
Gas 89€
Öl 114€
Der Preispfad auch danach ist offen ersichtlich, so dass jeder entsprechende Maßnahmen treffen kann.
Findet Herr Lindner IBANs der Bürger und Bürgerinnen, klappt es vielleicht ja sogar mit dem Klimageld.
Für mich persönlich gilt, dass wir unser Haus, Bj76, 120 m2, Dämmstandard ca 1.Energieeinsparverordnung, ca 120kWh/m2 p.a Verbrauch in den letzten Jahren ganz gut zukunftsfähig bekommen haben.
10,88 kWp PV mit 12,8 kWh Speicher (20T€, heute billiger)
Luft-Wasserwärmepumpe 10 kW (13T€ inkl zT Heizkörpertausch)
Einzige vorherige Maßnahme im Vergleich zum Ursprung war der Austausch Scheiben U2,8 auf U1,2 (9T€)
Die Gasheizung war eh fällig, Umbau auf Brennwert hätte eine Schornsteinverrohrung bedingt. Mehrkosten für die WP so vermutlich noch 5-6T€.
Unser Stromverbrauchs 2023, der Heizung, Warmwasser (bei uns schon länger von der Heizung entkoppelt, wegen der PV per Boiler und Kleinspeicher) sowie den normalen Hausstrom (Licht, Haushaltsgeräte etc.) beinhaltet, beträgt ca 6000kWh.
Ersichtlich ist, das zeigen auch die Zeiten davor, dass wir übers Jahr grob 50% des benötigten Stromes selbst erzeugen können. Mit einem E-Auto ließe sich das noch deutlich steigern.
Wir müssen also noch ca 3000kWh zukaufen. Dies machen wir über die dynamischen Stromtarife bei Tibber, so dass wir z.B. im Dezember (kein nennenswerter PV-Ertrag) 22Cent/kWh gezahlt haben.
Rechne ich mit durchschnittlich 30 Cent, kostet mich die zugekaufte Energie 900€/a plus ca 180€ (Grundgebühr, Netzentgelt, Messstellengebühr etc.).
Macht unter 100€ Energiekosten p.M. in einem bestenfalls durchschnittlichen Haus.
JAZ der Wärmepumpe mit Heizkörpern im übrigen bei ca 4, Einbau und Betrieb völlig problemlos, wenn man einen Heizungsbauer hat, der das vorab vernünftig rechnen kann.
Eigentum verpflichtet, oder so.

Die Verbraucherzentrale rechnet die Mehrkosten durch den CO2-Preis so:
https://www.verbraucherzentrale.de/w...20Tonnen%20CO2.

Gruß Tom
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  #2873  
Alt 02.01.2024, 15:10
A. Lange A. Lange ist gerade online
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.

Hallo Tom

Das ist ja auch Alles super

Ich hab ja auch Solar und Photovoltaik auf dem Dach.
Da ich zum Teil noch über 50 Cent für den Strom bezahlt
bekomme, werde ich erst in drei Jahren den erzeugten Strom
selbst nutzen.

Das Ganze gilt aber auch wieder nur für Hausbesitzer!
Wer zur Miete wohnt, oder eine Eigentumswohnung in einem
Mehrfamilienhaus besitzt, kann erst mal rein gar nichts machen.

Und ich bin mir auch sicher, dass sich viele Hausbesitzer so einen
Umbau mit neuen Fenstern, neuer Isolierung, Wärmepumpe, Photovoltaik
mit Speicher, neues E-Auto usw. überhaupt nicht leisten können.
Alleine aufgrund der steigenden Zinsen, werden in naher Zukunft wohl
einige Häuser unter den Hammer kommen...

Eines steht für mich auf jeden Fall fest:
Durch steigende Energiepreise wird in Zukunft in Deutschland
sehr viel Vermögen vernichtet!
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  #2874  
Alt 02.01.2024, 15:21
es.ef es.ef ist offline
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.

Zitat:
Zitat von A. Lange Beitrag anzeigen
Ich habe die Zahlen aus diesem Link:

https://www.agrarheute.com/managemen...raeftig-612894

Edit: Habe es eben erst gesehen.
Das ist der Preisanstieg bis 2025
Der Artikel ist allerdings auch sehr verwirrend. Dort wird die gesamte CO2-Abgabe über einen Zeitraum von drei Jahren angegeben und die Werte stimmen zum Teil nicht mal.

@noppennorbert
Danke für die Aufklärung. Dein Beispiel macht mut.
LWP mit JAZ 4 im Altbau ist aber außergewöhnlich hoch. Darf ich nach Deiner Vorlauftemperatur im Winter fragen und hast Du evtl. noch den Hersteller Deiner Luftpumpe parat?
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  #2875  
Alt 02.01.2024, 16:02
User 1878 User 1878 ist offline
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.

Die WP ist eine Viesmann Vitocal S AWB M E.
Die Heizkurve passt wie unten, getestet bis ca -15 Grad im Winter 22/23.
Kälter wird es hier nicht.
Keine Nachtabsenkung, WP wird mit Beginn der Heizperiode eingeschaltet und am Ende wieder aus.
Die erreichte Arbeitszahl ist nicht so ungewöhnlich. Im Bekanntenkreis gibt es das bei ähnlichen Voraussetzungen nochmal so.
Die häufig angeführte Fraunhoferstudie, die im Durchschnitt deutlich schlechtere Zahlen auswirft und zusätzlich noch gerne verfälscht wiedergegeben wird, kommt zu schlechteren Ergebnissen, weil
-Anlagen im Durchschnitt nicht mehr aktuell
-zT erheblich überdimensioniert
-ungünstige hydraulische Anbindung
Findet man heraus, wenn man die gesamte, weitergeführte, Studie liest und alle entsprechenden Anmerkungen.
Wenn als JAZ nicht 4 sondern 3 herauskommt, ist das ökonomisch und ökologisch immer noch der richtige Weg, rechne ich gerne vor.
Wichtig ist, sich an kompetenten Stellen zu informieren, nicht dem Stammtisch, Springer, der Fossillobby zu vertrauen. Vielleicht mal beim Nachbarn, der eine WP hat nachfragen, wie das bei ihm läuft.
Mir ist klar, dass der Besitz eines eigenen Hauses nicht der Regelfall ist. Hat man aber ein solches, sollte man nicht jammern sondern loslegen. Die Techniken sind da und es ist wirklich einfach.
Ggf lassen sich auch zunächst 1-2 Klimasplitanlagen einbauen. Macht 4-5T€ und reicht bei halbwegs günstigem Grundriss bis 5 Grad bei einer JAZ von deutlich über 4. Kann die fossile Heizung bis zu 3/4 entlasten.
Beispielhaft s. zB hier bei Andreas Schmitz:

https://www.google.com/url?sa=t&rct=...m&opi=89978449

Gruß Tom
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  #2876  
Alt 02.01.2024, 17:03
Matousek Matousek ist offline
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Zitat:
Zitat von A. Lange Beitrag anzeigen
Das Ganze gilt aber auch wieder nur für Hausbesitzer!
Wer zur Miete wohnt, oder eine Eigentumswohnung in einem
Mehrfamilienhaus
besitzt, kann erst mal rein gar nichts machen.
Oh, selbst dahinter gekommen?
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  #2877  
Alt 02.01.2024, 18:56
es.ef es.ef ist offline
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.

Vielen Dank @noppenrobert
Gerade in meinen Bekanntenkreis ist die JAZ deutlich niedriger, da bin ich mit meiner Solar-Gaskombination immer günstiger. Aber Deine Werte zeigen mir, dass bei optimaler Abstimmung die WP effektiver ist.
Also wenn die alte Heizung zickt kommt definitv eine WP.
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  #2878  
Alt 02.01.2024, 19:07
A. Lange A. Lange ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Matousek Beitrag anzeigen
Oh, selbst dahinter gekommen?
Gerade eben erst

Ist das der Grund warum du selbst nichts machst?
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  #2879  
Alt 03.01.2024, 08:27
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Die Zahlen sprechen für sich:

https://www.pv-magazine.de/2024/01/0...rzeugung-2023/

Zitat:
Viele Zahlen zur Energieerzeugung und -verbrauch werden auf Bais von Schätzungen bereits vor Jahresende veröffentlicht. Nicht so bei Energy-Charts vom Fraunhofer ISE. Am Dienstag veröffentlichten die Freiburger Forscher ihre Zahlen zur öffentlichen Stromversorgung in Deutschland. Die Erneuerbaren erreichten demnach einen Rekordanteil von 59,7 Prozent an der öffentlichen Nettostromerzeugung. Ihr Anteil an der Last lag bei 57,1 Prozent, wie die Auswertung ergab.
2022 war die Erzeugung in den Kohlekraftwerken deutlich gestiegen, 2023 sank sie nun ebenso klar wieder. Energy-Charts verweist auf den November, als Erzeugung um 27 Prozent niedriger lag als noch im Vorjahresmonat, was vor allem auch den guten Windbedingungen geschuldet war. Insgesamt ging die Erzeugung aus Braunkohle für den öffentlichen Stromverbrauch um etwa 27 Prozent von 105,94 auf 77,5 Terawattstunden zurück, so Energy-Charts in seiner Auswertung. Hinzu kamen 3,7 Terawattstunden für den industriellen Eigenverbrauch. Die Bruttostromerzeugung fiel damit auf das Niveau von 1963. Die Nettoproduktion aus Steinkohlekraftwerken für den öffentlichen Stromverbrauch betrug 36,1 Terawattstunden und damit 35 Prozent weniger als noch 2022.
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  #2880  
Alt 03.01.2024, 11:31
Claus Claus ist offline
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.

Gestern 630 Traktoren und 1300 Bäuerli in Hammelburg und die meinen echt das juckt jemand

Das wird bis ins Frühjahr ausgesessen, dann müssen die auch wieder Arbeiten und vorbei ist es mit den Demos .....
__________________
Deutschland hat die Beste Regierung der Welt und der FC BAYERN ein TOP TEAM in EUROPA
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