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| Stammtisch Hier könnt Ihr über "Gott und die Welt", Politik, Fernsehen, Bücher, Musik und alles was Euch sonst interessiert diskutieren. Plaudern in lockerer Atmosphäre ;-) |
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Themen-Optionen |
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#281
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Die Probleme liegen nicht in der Vergangenheit wenn ich im Hier und Jetzt schon gleich Energiekosten habe mit denen ich nicht habe rechnen können und ja es mag sein das größere Betriebe langfristige Verträge aushandeln können. Aber wer bitte kennt alle Verträge von kleinen Betrieben und mittelständischen Betrieben? Seit ihr Hellseher? Lügen die alle wenn sie sagen sie können nicht mehr überleben weil die Kosten für Material, Energie etc. enorm gestiegen sind? Was macht der kleine Metzger oder der Bäcker? Hier fehlt es einigen enorm an Empathie und am Verständnis für die Situationen von Menschen die ihre Existenz verlieren...So nach dem Motto: "Ja die sind ja quasi selbst dran Schuld..." Ja wenn mich einer auf dem Bürgersteig tofährt hätte ich ja auch nicht das sein können dann wäre das nicht passiert...
Wer dafür sorgt dass Energiepreise künstlich höher sind als es eigentlich am Markt der Fall wäre ist schlicht ein Verbrecher und gehört hinter Gitter. D.h. wer sich weigert alle verfügbaren Kraftwerke zu nutzen bricht nicht nur den Amtseid sondern sorgt für einen volkswirtschaftliche Schaden für den er haften sollte. Geändert von jimih1981 (07.10.2022 um 14:03 Uhr) |
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#282
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Die Rettung ist nahe - wir heizen jetzt mit Masken:
https://presse-augsburg.de/bund-will...rennen/821744/
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9:9 - Kantenball - 10:9 - Netzroller - 11:9 Vielen Dank und tut mir ehrlich leid ...
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#283
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Zitat:
Zitat:
Ich habe schon vor einigen Wochen gesagt, dass es keine andere Möglichkeit geben wird, als die Preise von oben herab regulierend zu dämpfen und auch wenn man aktuell noch nicht weiß, wie das genau aussehen wird, kommt ein entsprechender Lösungsversuch ja sicher. Was mich ankotzt sind Menschen, die eigene Ziele verfolgen und zu diesem Zweck die existierenden Gefahren vorschieben bzw versuchen, diese in Ihrem Sinne auf andere zu verlagern! Bei der geplanten Gasumlage zb hat es jeder ja immer nur so dagestellt, als würde Horrorrobert alle ganz furchtbar mehr belasten und das Geld den Gaskonzernen in die Tasche schaufeln wollen... In der Realität sollte die Gasumlage aber eigentlich ein Instrument sein, mit dem die extremen Kostensteigerungen im Gaseinkauf zwischen den Verbrauchern ausgeglichen werden sollten. Ansonsten hätten diejenigen mit laufenden Verträgen einfach niedrige vereinbarte Festpreise weiter bezahlt und die Konzerne, die das Gas vielfach teurer einkaufen müssen, hätten die Kosten auf die Kunden umgelegt, die keine Festverträge haben. Alle hätten einen Betrag mehr bezahlt, um zu vermeiden, dass manche 0 und andere 5x so viel Mehrkosten stemmen müssen - wäre in meinen Augen eine durchaus sinnvolle und faire Maßnahme gewesen und ist medial vollkommen falsch dargestellt worden! Und ein Chemielobbyist, der den in meinen Augen sinnvollen Umstieg hin zu erneuerbaren Energien versucht zu hintertreiben, warnt eben nicht vor konkreten Gefahren, sondern betreibt billigste Industriepolitik. Ein Windrad, das in 5 oder 10 Jahren gebaut oder nicht gebaut wird, treibt JETZT niemanden in die Insolvenz. Er sollte sich lieber JETZT darum kümmern, dass seine Verbandsmitglieder versuchen, Energie einzusparen, damit wäre den Menschen sehr viel mehr gedient! Ich habe in der letzten Zeit sehr viel Zeit und auch Geld darin investiert, auch kurzfristig unseren Stromverbrauch erheblich zu senken (wird bis zum Jahresende knapp 15-20% beim Strom und 60% beim Gas ausmachen) und daneben Lösungen zu finden, mit denen wir auch in den nächsten Jahren gut überleben können. In der Praxis bedeutet das, das wir im nächsten Jahr zwar beim Strom am Börsenpreis hängen, aber ab 2024 zu mindestens 50% Eigenversorgung betreiben können. Kann ich gut damit leben, auch wenn es mich im nächsten Jahr nochmal viel Geld kostet... Was dieses Land sehr viel mehr braucht als Reichelts und Verbandspräsidenten, die Probleme herbeireden, sind Menschen, die Lösungen suchen!!! |
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#284
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Zitat:
![]() Außerdem, wenn man selbst andere als Torpfosten hinstellt - sollte man eigentlich auch eine entsprechende Retourkutsche vertragen können, bin ich der Auffassung... ![]() Im Übrigen hat von mir bis jetzt jeder, der vernünftig und höflich mit mir diskutiert hat - ebenfalls eine äußerst vernünftige und höfliche Antwort bekommen! Sicher ist dir auch nicht entgangen, dass ich aber "des Öfteren" Zielscheibe von Angriffen* weit unterhalb der Gürtellinie bin, ohne dass ich damit jemals angefangen hätte(!) - einfach nur, weil meine immer begründete und auch belegte Sicht hier einigen überhaupt nicht gefällt und sie mich deshalb gleich (ua mit Beleidigungen und Diffamierungen) rauszukegeln und mundtot zu machen versuchen... ![]() Mit der Zeit bin ich dann dazu übergegangen, dies nicht mehr zu verschweigen und zu tolerieren, und mich dann auch dementsprechend hier durch Aufdeckung vor allem der Mechanismen dabei zu wehren! *Und dies ab und zu sogar ohne jede inhaltliche Antwort/Begründung und nur mit Beleidigungen und Verleumdungen - dürfte dir als aufmerksamer und höflicher Leser eigentlich auch kaum im Verborgenen geblieben sein... |
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#285
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Zitat:
Man schnitzt sich den Zeitraum, den man so braucht? Nehmen wir also mein Lieblingsmetall, logischerweise CU Stand heute bei ca. 8.000, Oktober 2022 Stand im Februar 2022 bei ca. knapp unter 10.000 (so hast du zwar nichts falsches geschrieben, aber halt auch dennoch nicht meinen Nagel auf den Kopf getroffen), denn: Stand vor den Pandemie, na was meinst? Irgendwo bei 4.500 Tja deine Logik ist eine, aber entspricht ja null die Bohne meinem Denken. Und wenn man es etwas weitreichender sieht wie ich (mache ich schon, seitdem ich diesen teilweise echt unqualifizierten Unterhaltungen hier teilnehme), dann ist eine satte Preissteigerung durchaus erkennbar ... muss man natürlich auch erkennen können. Nicht jedem sein Ding, ich weiß. Weil du dann auch noch mit so nen Mist wie "eigene Preiserhöhungen" ansprichst, dann sage dir mal ganz locker, ich weiß ja nicht welche Elektriker ihr in der Gegend habt, aber bei uns wird CU tagesaktuell von der EDV abgerechnet. Also spar dir den Sch....
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„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ - Hoffmann von Fallersleben! Geändert von Frei statt Bayern (07.10.2022 um 18:25 Uhr) |
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#286
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Zitat:
Gegen einen Staatsfonds nach Vorbild Norwegen oder auch wie bei den Arabern hätte ich gar nichts. Aber so wie man es in Deutschland bei Staatsbeteiligungen macht funktioniert es leider für keine Seite. Eine Patentlösung habe ich auch nicht. Ich will mit den Beispielen nur andeuten, dass die Wirtschaftskrise im Grunde schon länger schwelt und die aktuellen Rahmenbedingungen nur der Zündfunke sind. |
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#287
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Zitat:
Sehe ich vom Prinzip her genauso. Bei mir geht der Startschuss ja spätestens 2019 los. In diesem Rahmen denke ich ja. Erst die Pandemie, dann die Energiekrise, darin große Versprechungen ohne Nachhaltigkeit, das gleiche Theater nun schon wieder, ein Doppelwumms als Rohrkrepierer, über den Doppelwumms muss man sich ja noch beraten, genau da ... könnte ich kotzen. Ich bin davon überzeugt, dass vielen die Zeit davon läuft, und es bei vielen auch aus welchen Gesamtgründen auch immer bereits fünf nach zwölf ist. Und vor allem die Kleinen, werden dabei untergehen. In der Summe ist es einfach so, es kommt alles, wie von bestimmten Menschen gefordert. Die eine schnallen`s halt, die anderen eben nicht.
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„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“ - Hoffmann von Fallersleben! Geändert von Frei statt Bayern (07.10.2022 um 17:33 Uhr) |
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#288
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Fehlanreize und zu denen billiges und niedrige Zinsen grbören waren schon immer ein Problem. Die massive Kreditexpansion und die zu hohe Fremdkapitalquote von Unternehmen sind ein Problem. Alles aber u.a. ausgelöst durch das Schulgeldsystem und das Teilreservebankensystem von dem nur einige wenige profitieren und sich extrem bereichern. Die meisten Rennen im Hamsterrad und haben keine Zeit sich damit zu beschäftigen wie sie das wenige Geld dass investieren können das sie haben und andere haben gar kein Geld um irgendwas zurückzulegen. Nur sparen und investieren würde zu dauerhaften Wohlstand führen, ständige Kreditexpansion sorgt für einen Boom der früher oder später wieder insich zusammenkracht. So kommt es immer wieder zu Wirtschaftskrisen und es war die Ursache aller großen Wirtschaftskrisen im 20. Jahrhundert und es war die Ursache der letzten kleine Krise Anfang des Jahrtausends.
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#289
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Die große Frage ist doch letztendlich wer den Schlamassel dann bezahlt. Wenn die Venture Capital Geber, Private Equity, Hedgefonds ihr Geld abschreiben müssen, dann passiert erstmal gar nichts.
Hochproblematisch ist das sich aus der Haftung stehlen, was vor Allem für die Höchstvermögen gilt. Ganz schlimm ist dabei dieser Chapter 11 Krenpel, hierzulande "Insolvenz in Eigenverwaltung" genannt. Wer sind die Profiteure?! Wie das Handelsblatt richtig schreibt die ganz großen Vermögen. Ganz einfach weil man über derart viel Kapital verfügt, dass man unendlich in Not geratene Firmen, Immobilien etc. aufkaufen kann und somit immer mehr Marktmacht bündelt. Die eigenen Beteiligungen sind durch massives Kapital im Hintergrund und nahezu unerschöpfliche Kreditlinien abgesichert Dazu kann man über Preiskämpfe seriös wirtschaftende Mitbewerber nahezu unendlich drangsalieren oder, man sieht es im Fussball bei PSG und City, nahezu alle anderen überbieten. Da das Kartellamt anscheinend blind ist oder politisch gewollt nicht darf, setzt sich die Oligopolisierung und manchmal auch Monopolisierung weiter fort. Auch da ist das Paradebeispiel der Fussball. Wer ist noch konkurrenzfähig? - City - Liverpool - Chelsea - Mancherster United - PSG - Bayern - Juve - Real Madrid - FC Barcelona - Newcastle 3 x Staatsfonds 4 x Multimilliardär 2 x massivste Staatshilfe (Spanien) Und ein Verein, der das, bis auf kleinere Mauscheleien, immer selbst gestemmt hat. Die Bayern. Allerdings auch nur, weil man sich die Hochfinanz als Anteilseigner reingeholt hat. Und so oder so ähnlich sieht es doch in fast jeder großen Branche aus. Geändert von Noppenzar (08.10.2022 um 05:07 Uhr) |
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#290
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AW: Die Entwicklung der Energiepreise und was sie mit unserer Wirtschaft machen könnte.
Tja, was soll ich dazu sagen...
Ich spreche darüber, dass ich es erstaunlich positiv finde, wenn die Märkte sich erstaunlich schnell selbst regulieren, so dass ein extremer Preisschock (wie er durch den Krieg ausgelöst wurde) innerhalb weniger Monate neutralisiert werden kann, ohne das die Ursache für den Schock weggefallen ist - und du gibst mir mit deinen Zahlen im Prinzip Recht, pöbelst mich dann aber dafür an, dass ich nicht andere Zeiträume auswähle, wo die doch so schön zu deinen Theorien vom Great Reset passen würden... an dieser Stelle wird jede weitere Diskussion sinnlos - wenn sie es nicht vorher schon war ![]() Nur für den Fall, dass du dich selber mit dem Thema Preiserhöhungen angesprochen gefühlt hast, und deshalb aus der Rolle fällst: Das musst du selber wissen, wie du damit umgehst - ich meinte eher solche Leute wie zB einen Verbandsfunktionär der Waldbauern, der kürzlich in einem Interview kritisch befragt wurde, warum die Holzpreise sich ähnlich steil entwickeln wie die Gaspreise. Und nach allgemeinem Geschwafel zum Thema 'alles wird halt teurer' hat er im Prinzip gesagt: Weil wir's halt können und die Leute uns brauchen
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