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#301
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AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Zitat:
Unsere Homepage ist bei weitem nicht so gut wie sie es sein könnte. Auch da ist mittlerweile alles eine One-Man-Show und dem Verein ist es komplett egal, da der Vorstand wie die meisten anderen Vorstände nicht begriffen hat, dass sich 95% der Leute heute übers Internet informieren. Unser Verein hat innerhalb von 5 Jahren einen Rückgang von 13 Mannschaften auf vermutlich 6 Mannschaften nächste Saison - weil einfach nix mehr getan wird. Aktuell hat man eine 20-jährige Tradition im Damenbereich aufgegeben weil man vorstandsseitig einfach keine Lust mehr hatte, sich drum zu kümmern. Ehrenamtliche Arbeit wird wie in vielen anderen Vereinen nur noch als notwendiges Übel angesehen, um selbst noch eine Platform zu haben, um an ein paar Wochenenden spielen zu können. Das Aussterben des Vereins wird nur noch verwaltet und maximal hinausgezögert. Was ich vorher geschrieben habe zu den äußeren Begebenheiten bewirkt auch bei mir selbst, dass meine Lust, ehrenamtlich tätig zu sein immer weiter abnimmt. Ich bin jetzt 36 und seitdem ich 16 Jahre alt bin ehrenamtlich im Tischtennis tätig. Von Jahr zu Jahr werden die Rahmenbedingungen allerdings immer schwieriger und die Lust sinkt immer weiter. Wenn man nichts bewegen kann weil andere keine Lust haben, Zeit zu investieren und die wenigen Leute, die überhaupt noch was machen auf der einen Seite durch Besserwisser und Nörgler immer wieder in den Karren gefahren bekommen und auf Verbands-, Bundes- und internationaler Ebene noch die entsprechenden Faktoren dazu kommen, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis 50% der Tischtennisvereine aufgelöst werden. Ich rede wie gesagt immer wieder mit Leuten, die schon sowohl im Tischtennis als auch in anderen Sportarten aktiv waren und auch mit Firmen, die schon in mehreren Sportarten aktiv waren und das Feedback ist zum Großteil eindeutig: so viele Idioten, Wichtigtuer und Ahnungslose wie im Tischtennis muss man in anderen Sportarten und Ländern lange suchen. Geändert von Frank Schmidt (14.05.2015 um 18:58 Uhr) |
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#302
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AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Zitat:
Ich frage mich manchmal auch, warum ich im Verband tätig bin. Für manche Leute scheine ich sogar für das schlechte Wetter verantwortlich zu sein. Jedenfalls lassen manche "nette" Emails das vermuten.
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild. |
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#303
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AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Zitat:
Und wenn die Mehrzahl der gescholtenen weiterhin so weiter macht erst übermorgen... Soll es nen paar Tage länger dauern müssen sich die Gescholtenen die Kritik mal zu Herzen nehmen und richtig weiter machen
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Zitat Kriegela: Zu Tode geänderte Sportart - Rest in Peace - Tischtennis Me too ... TT Classic rules TT mit P-Ball ist wie S... mit einer Gummipuppe. |
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#304
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AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Dummerweise weiß niemand so genau welche Maßnahmen die richtigen und welche die falschen sind.
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild. |
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#305
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AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Ja stimmt schon, das Erste was die Jugend/der Nachwuchs braucht sind Idole, die es im Tischtennis bezogen auf Deutschland nicht so sehr gibt und auch in den Medien nicht besonders präsent sind.
Jungs spielen Fussball weil Sie Schweinsteiger oder Messi nacheifern, oder Basketball Dirk Nowitzki. Wenn man in Deutschland jemanden fragt, ob man Ma Long kennt oder selbst bei Timo Boll, werden die meisten nicht wissen wer dies ist. Doch bei Jürgen Roßkopf und Steffen Fetzner weiß die etwas ältere Generation bescheid und auch wie dies in den 90ern einen Tischtennisboom auslöste bei der Jugend, auf allen Schulen waren die Tischtennisplatten in den Pausen belegt und es ging zur Sache, selbst noch lange bis in den Abend und der Hausmeister einen vom Schulhof werfen wollte. Bei uns im Verein fehlt auch eine Frauenmannschaft und ich kenne nur ein Mädchen und 2 ältere Damen, die bei uns spielen, schon was traurig. Die Jungs bekommen gut noch Mannschaften zusammen auch im Nachwuchsbereich. Wenn die meisten Mädchen in Deutschland Ai Fukuhara, Mima Ito kennen würden, dann würden Sie alle ihre Hello Kitty Taschen mit Nittaku-Schlägern ausrüsten und es würde nur noch Jugend-Mädchen Tischtennisspielerinnen geben und auch genug Frauenmannschaften in den Kreisklassen, aber keiner kennt Sie hier. .
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WASURENAI 3.11 |
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#306
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AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Zitat:
Zu welcher Generation gehörst Du selbst?
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#307
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AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Dazu kommt ja noch, dass es im TT auch überdurchschnittlich lange (7 Jahre?) dauert, bis man wirklich gut geworden ist...
Und dringend nötige Erfolgserlebnisse (auch Trost?) bis dahin in ausreichender Anzahl und Qualität zu vermitteln wird oft auch etwas vernachlässigt...
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#308
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AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Zitat:
Idole werden von Fernsehen und Bild gemacht. Wäre Boll Weltmeister geworden, hätten das die meisten nicht mitbekommen. Davon muss man leider ausgehen. Tischtennis ist als Fernsehsport nun mal nicht konkurrenzfähig. Also fehlt die Werbung. Und so schließt sich der Kreis.
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild. |
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#309
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AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Das liegt aber nicht am Sport selbst, sondern am Gewese drumherum.
Bestes Beispiel ist für mich Golf. Im Grunde ist das ja nichts anderes als Murmeln mit Stöcken. Beim Beachvolleyball ist es das Bacardi Feeling. Und Fußball ohne die Stadien, Public Viewing, Fouls und kollektives Besäufnis wäre auch nix. Beim Tischtennis sind halt eher die Leiserufer und Netzlehrenauspacker. |
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#310
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AW: Tischtennis tötet sich selbst - Probleme im Tischtennis
Das ist sicherlich ein wichtiger Aspekt.
Es liegt aber auch am Sport selbst. Ich schaue mir gerne Tennisübertragungen an und vergesse dabei die Zeit. Tischtennis kommt einfach nicht so "rüber". Dem Spiel fehlt der Fluss.
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