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allgemeines Tischtennis-Forum Dies ist unser Hauptforum. Hier geht es um Tischtennis allgemein und hier gehört alles rein, was nicht in die Fachforen oder sonstigen Foren passt. |
Umfrageergebnis anzeigen: Wie sieht die Bundesliga nächste Saison aus? | |||
Mit Plüderhausen, doch die werden wieder absteigen! |
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5 | 12,20% |
Mit Plüderhausen, doch diesmal sind sie besser vorbereitet! |
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9 | 21,95% |
Mit Fulda, die jedoch chancenlos sein dürften! |
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3 | 7,32% |
Mit Hannover, die kriegen das Geld zusammen! |
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11 | 26,83% |
Mit Hannover, aber auch das wäre "Mission Impossible"! |
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3 | 7,32% |
Mit einem anderen 2.Liga-Aufsteiger! |
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10 | 24,39% |
Nur mit 9 Mannschaften! |
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0 | 0% |
Teilnehmer: 41. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen |
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Themen-Optionen |
#41
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Ansatz
@ Walker
Ok, diese Argumente haben was für sich. Es waren ja auch nur meine Vorschläge, Leute mit mehr fachlicher Kompetenz haben da sicher noch bessere Ideen, aber man muß ja schließlich bei so einem grundlegenden Problem der letzten Jahre den Hebel irgendwo ansetzen.
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"Reality continues ruining my life!" (Calvin) |
#42
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@Walker
Die Meldegebühr für die 2.Bundesliga liegt bei 6.000 DM. Bevor in der 1. Bundesliga ein Ball übers Netz fliegt fordert der DTTB 30.000 DM. Für 30.000 DM bekommt man einen Spieler, der am vorderen Zweitligapaarkreuz hoch positiv spielt. Ich denke, dass diese Lizenzgebühren nicht gerade dazu führen, dass in den Bundesligen Vereine mit einer gesunden Basis und gesunden Finanzen zu finden sind, sondern eher solche Klubs, die ihr Geld von einem einzigen Sponsor erhalten. Natürlich, es gibt auch Vereine mit gesunden Finanzen, wo nicht bloß ein einziger Mann dahintersteht: Borussia Dortmund, Werder Bremen, Hertha Berlin. Da kommt das Geld vom Hauptverein. Ein kleiner Verein wie der CVJM Altenbögge, der auf dem Sprung in die 2.Liga steht, weil über einen Zeitraum von sieben, acht Jahren sowohl im Senioren- als auch im Jugendbereich kontinuierlich gut gearbeitet wurde, kann den Aufstieg vielleicht nicht wahrnehmen, weil die Lizenzgebühr zu hoch ist. Hört sich verrückt an aber ist so. ,,Dann hat dieser Verein dort auch nichts zu suchen." Kann sein, aber dieser Verein würde sich zumindest nie zurückziehen. Fünf Spieler der ersten Herrenmannschaft kommen entweder aus dem Ort oder aus dem Umkreis, nicht weiter als 15 KM entfernt. Plus einem europäischen Talent aus dem Ausland. Der Zuschauerschnitt in der Regionalliga lag im Schnitt bei 100. In der Zweiten Liga würde er sich dem Vernehmen nach vielleicht verdoppeln. Im Jugendbereich kümmert sich ein A-Lizenz-Trainer, der unentgeltlich arbeitet um die Talente. Genügend ehrenamtliche Helfer sind ebenfalls vorhanden. Aber der Verein besitzt keinen Hauptsponsor, sondern viele kleine Geldgeber. Deshalb ist die Lizenzgebühr auch eine sehr hohe Hürde. Wieso scheitern soviele Vereine am Bundesligaaufstieg? Natürlich, des Geldes wegen, sonst nichts. Die Lizenzgebühren als Beispiel - wofür 30.000 DM???? - tragen dazu bei, dass sich die Bundesliga nur ein ganz kleiner Kreis von Vereinen leisten können. Jaja, is ja auch richtig, sonst bekommen wir keine Fernsehminuten. Herr Rehbein ist aber wohl kaum der Durschnittsmanager eines Zweitligaklubs, oder? |
#43
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@ Ahdow
Für 30.000 DM im Jahr einen Spieler, der im vorderen Zweitligapaarkreuz hoch positiv spielt ? Das wären im Monat weniger als 3.000 DM. Ich habe zwar keinen Überblick, welcher Profi wieviel verdient, aber das kommt mir schon arg wenig vor. Aber vielleicht steckst du in der Materie auch mehr drin als ich. Du sagst, dass bei Werder Bremen oder Borussia Dortmund das Geld vom Hauptverein kommt. Aber die Hauptvereine (die ja unbestritten Geld haben) werden doch nicht auf Dauer eine Abteilung unterstützen, die nur Verluste einfährt. Das ist etwas ich nicht ganz verstehe, aber vielleicht kann mir das ja jemand näher erklären. Wofür die 30.000 DM genau verwendet werden, würde mich auch interessieren. Vielleicht kann da auch jemand aus dem Forum weiterhelfen. Warum meinst du, dass Herr Rehbein wohl kaum der Durchschnittsmanager eines Zweitligaklubs ist ? Was unterscheidet ihn denn deiner Meinung nach von den anderen ? |
#44
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Also im Damentischtennis ist dieser Wert von 30.000 Mark realistisch. Da spielen halt keine Millionäre in der 2.Bundesliga.
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#45
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Herren
Und im Herrenbereich???
Ich kann mir vorstellen, daß dort eine Menge mehr verdeint wird!
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"Reality continues ruining my life!" (Calvin) |
#46
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Na kommt wohl immer drauf an, denn von denn "Hoch Positiv" Leuten im oberen Paarkreutz gibts auch nur wenige, aber denke 30.000 ist ja auch schon ne menge Geld.
sind ja auch oft noch keine Profis (zB Talente auf dem Sprung) oder Chinesen und da sind 30 TDM sicher schon ne menge Holz. Was die Zuwendungen von großen Hauptvereinen (i.d.R. Fußball) angeht, ist das tatsächlich so. Für die spielen 100 TDM keine echte Rolle und dafür ist der Vereien inden wichtigen Sportarten präsent. Da spielt es keine rolle, ob die finanziell was einbringen. Frohe Ostern! ph
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Nichts ist so gerecht verteilt, wie das Talent beim Tischtennis. Alle meinen genug davon zu haben ![]() |
#47
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Zumindest gibt es noch hauptvereine, die Nebenabteilungen was abgeben, sonst gäbe es bald nur noch 7 Ligen die Deutschland.
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"Reality continues ruining my life!" (Calvin) |
#48
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@Walker
Na, weil Herr Rehbein viel mehr Erfahrung hat und länger dabei als fast alle anderen Manager der Zweitligaklubs. Der brauch mit Sicherheit kein Seminar ,,Wie finanziere ich die Bundesliga" vom DTTB zu besuchen. Natürlich findet man für 30 TDM jemanden, der 2.BL vorne dick positiv spielt. Es gibt dort natürlich auch Spieler die mehr verdienen, schwächere und stärkere. Was die Fußballklubs betrifft, hat ph Recht. Für Borussia Dortmund ist der Etat der TT-Zweitligamannschaft allerhöchstens ein Katzenschiß. Ob man damit Gewinne oder Verluste einfährt, ist völlig egal, denn dieser - im übrigen keineswegs sechsstellige - Betrag ist sowieso über. Dafür ist man in so vielen Sportarten wie möglich in den vordersten Ligen vertreten. @alle Die Problematik der 1. und vor allem 2. Bundesliga wird sich in Zukunft noch viel weiter verschlimmern. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir bald NBA-Verhältnisse haben und die 2. Bundesliga ganz wegfällt und wir unter der 1. Bundesliga nur noch vier Regionalligen haben. Durch den meiner Meinung nach sowieso zwecklosen Versuch TT aus dem Schattendasein einer Randsportart zu führen, wird dieser Vorgang beschleunigt. Mit allen Mitteln wird versucht, TT fernsehwirksam und für den Laien interessant zu machen. Dem DSF wird Geld gezahlt, die Bälle werden vergrößert, der Vorhand-Aufschlag verboten - ist bereits zu 99% beschlossen - , die Zählweise geändert, das Netz erhöht. Ja und? TT wird niemals eine Fernsehsportart, weil sie für Laien einfach viel zu schwer zu kapieren ist. Wenn sich das die Funktionäre der ITTF nicht eingestehen, dann werden wir womöglich in ein paar Jahren eine Regel haben, die verbietet dem Ball in irgendeiner Form Rotation zu verpassen, weil´s der Fernsehzuschauer sonst nicht versteht. Die paar Bundesligaklubs sind die einzigen, die von diesem Regelscheiß profitieren, weil sie 100 % der dadurch gewonnen Sponsorengelder abgreifen. Für die restlichen 99,99 % der TT-Klubs ändert sich (fast) überhaupt nichts. Ja doch, ich weiß, dass diese Gelder überhaupt den Fortbestand unserer Sportart garantieren. Auch Regeländerungen oder generelle Veränderungen sind für unsere Sportart wichtig, aber muß man es denn übertreiben? Schon jetzt will schon kaum ein Verein mehr in der 2. Bundesliga spielen. Warum auch? Worum geht es da? Ein Spielplan, der keinem interessierten Zuschauer zumutbar ist, keine sportliche Perspektive da ein Aufstieg finanziell unmöglich ist, und absteigen kann man auch nicht, weil jedes Jahr zwei Vereine zurückziehen. Die Schere zwischen den Bundesligaklubs und den Zweit- und Regionalligavereinen ist schon sehr groß, aber sie wird noch viel größer werden. Fußball ist Sportart Nummer eins. Da kann einfach alles passieren. Da schlägt ein Oberligist plötzlich Bayern München. Im TT kann der Tabellenletzte der 1.Bundesliga blind gegen den Tabellenführer der Zweiten Liga spielen und gewinnt - ja, ich weiß, Weitmar-Munscheid im Pokal, aber Ausnahmen bestätigen ja wohl die Regel. In Zukunft wird das aber nicht mal mehr im Traum möglich sein. Wenn sich die Zuschauer mit ihrer Mannschaft identifizieren können und eine gewisse Nähe zu ihr da ist, dann ist die Halle voll. Nicht wenn der Ball zwei Milimeter größer ist. Puh, ganz schön viel, was? |
#49
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Hört sich gut an!
Hi Ahdow!
Dein "Aufsatz" hat echt gute Ansätze, die auf den Kern des Problems führen. NBA (Der Vergleich ist nicht mal sooo schlecht), denn abgesehen davon, dass die NBA ein Privatunternehmen ist, spielen dort nur Mannschaften, die das Geld halt zahlen konnten. Das gleiche ist ja auch in der TT Bundesliga. Also warum nicht einfach Mannschaften, die es zahlen können in die erste Liga lassen, ganz gleich wo sie vorher gespielt hat?[Das weist wieder auf die Ausgangsfrage: Seitens des DTTB sollten Anträge verlangt werden, die dann wiederum geprüft werden und zack haben wir wieder eine komplette Bundesliga für die neue Saison-keine Chance für Mannschaften, die gerade so eine Woche Zeit haben eine Mannschaft aufzustellen, weil sie vom Aufstiegsverzicht eines anderen profitieren, uind es dann kurz vor Torschluss nicht packen! ![]() Gut, in der NBA gibt es zig andere Statuten und es sind andere Dimensionen. Da kauft kurz ein Multimillionär für ein paar Millionen Anteile an der Mannschaft oder ein Millardär stellt eine neue Mannschaft auf, nennt sie New York Butts und die spielen halt dann mit-in 10 Jahren werden sie Meister und danach sind sie wieder schei ![]() |
#50
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De Facto ist es doch schon seit einiger Zeit so, dass der das Geld hat auch aufsteigen kann.
Meist wird ja selbst dem zweiten und dritten der aufstieg angeboten, weil keiner will. Ich hab in der Regionalliga jahrelang immer nur mit 9 mannschaften gespielt, weil keiner aufsteigen wollte! Aber anstelle den Leistungsunterschied zwischen den Ligen zu verringern wird er an vielen stellen weiter fociert. Es fehlt halt an vielen Stellen an einer professionelen Besetzung und durchdachten, langfristigen Konzepten. Zu den Regeländerungen: Wenn es irgendwann so weit ist, dass ihn die zuschauern verstehen und nachvollziehen, dann ist es sicher kein Tischtennis mehr und es ist vielleicht keiner mehr da dem man zuschauen kann!!! Das sich eine Sportart so selbst kastriert habe ich echt noch niergendwo sonst gesehen. ph
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