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Stammtisch Hier könnt Ihr über "Gott und die Welt", Politik, Fernsehen, Bücher, Musik und alles was Euch sonst interessiert diskutieren. Plaudern in lockerer Atmosphäre ;-)

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  #51  
Alt 06.09.2005, 15:38
puh puh ist offline
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@Jaskula
muss jetzt zum Spiel und komm grad von der schule,
antworte dir dann, bin aber auch nur Hobbypolitiker!
Aber drohnen wollte ich dir nicht!
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  #52  
Alt 06.09.2005, 15:52
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Keyser Soze Keyser Soze ist offline
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Zitat:
Zitat von Allround+ Spieler
Aso, jetzt versteh sogar ich es, Danke !
Und wieso wird dann eigentlich immer so verwirrend von dem einheitlichen Steuersatz gesprochen? Führt bei vielen sicherlich nur zu noch mehr Verwirrung...
ja genau, aber die verwirrung ist gerade die absicht aller SPD-wahlkämpfer
...es wird deshalb der "EINHEITLICHE steuersatz" betont (wohlbemerkt: von SPD'lern), damit recht viele wähler, die sich nicht so gut auskennen, glauben dass auf einmal alle die gleichen steuern hätten! das ist natürlich unfug, aber wenn man damit ein paar dumme wähler gewinnt, sagt sich die SPD: "dann verbreiten wir es einfach mal!"

ähnlich ist's ja mit der "kopfpauschale" der CDU ...auch hier wird im SPD-lager immer schön betont, dass es sich um eine PAUSCHALE handelt ...wiederum soll der wähler denken, dass chefarzt und krankenschwester den gleichen beitrag zur KV leisten (sogar mit genau diesem beispiel argumentiert man im wahlprogramm der SPD) ...dass auch das unfug ist, und der chef selbverständlich deutlich mehr abgaben hat als die schwester, versteht sich von selbst!
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  #53  
Alt 06.09.2005, 16:12
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Zitat:
Zitat von Luke88
Meine Meinung ist trotzdem das die reichen etwas mehr abdrücken können als die "normalen". und dabei wird meine Meinung bleiben.
so ist es ja auch ...und zwar bei jeder partei (abgesehen vielleicht von npd oder einigen sinnlos-parteien, aber damit wollen wir uns gar nicht erst befassen)

Zitat:
Zitat von Luke88
und nun sag mir bitte welche meiner Zahlen nicht stimmen.
ich wiederhole mich ja ungern, aber hier nochmal der text aus dem link von oben: lies es einfach gründlich, dann ist es klar, wo dein denkfehler steckt!


--------------------------------------------------------------------------------

...denn diese suggerieren dem wähler anhand von tollen "chefarzt-krankenschwester-beispielen", dass bald alle gleichviel zahlen müssen ...das ist aber selbverständlich nicht der fall

---> denn 1.) hieße selbst ein einheitlicher steuersatz von z.b. 25%, dass der chefarzt mit dem 10-fachen einkommen auch zehnmal so viel steuern zahlt (diese eigentlich logische tatsache versucht man mit oben genannten beispielen geschickt zu umgehen)

---> und 2.) ist auch im kirchhof'schen modell eine progression vorhanden ...hier ein auszug: Jedem Steuerpflichtigen steht ein jährlicher Grundfreibetrag von 8000 Euro zu. Die nächsten 5000 Euro werden zu 60, die folgenden 5000 zu 80 Prozent besteuert. ...d.h. im klartext, dass man nur eine steuersatz-prozentzahl hat, dafür aber die niedrigen einkommen nicht voll besteuern muss ...ob das nun vor- und nachteile für bestimmte einkommens-gruppen bringt, möchte ich hier nicht beurteilen ...auf jeden fall zahlt jemand mit 18.000 Euro jahreseinkommen natürlich auch unter kirchhof nicht 25% steuer, sondern in diesem fall nur (8.000*0% + 5.000*60% + 5.000*80%) * 25% = 7.000*25% = 1750 = 9,72%

fazit:
i) eine einheitliche steuer (gleicher betrag für alle) ist völliger quatsch
ii) ein einheitlicher steuersatz (gleiche prozente für alle) ist auch noch quatsch
iii) jedes modell ohne progession ist ungünstig (nicht mehr quatsch, aber nicht toll)
--> das kirchhof'sche modell fällt nicht unter i) bis iii) und ist deshalb kein quatsch und auch nicht augenscheinlich ungünstig ...ob es toll ist, müssen die experten beraten...

--------------------------------------------------------------------------------


--> falls das wort unklar ist: "progression" bedeutet, dass der gutverdiener nicht nur absolut gesehen mehr steuern zahlt, sondern auch prozentual gesehen
...wie im beispiel erklärt, hätte
der 18.000-euro-verdiener ca. 9,72% steuern (1.750 euro) zu zahlen
der 78.000-euro-verdiener ca. 21,47% steuern (16750 euro)

Geändert von Keyser Soze (06.09.2005 um 16:24 Uhr)
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  #54  
Alt 06.09.2005, 16:24
Jaskula Jaskula ist offline
hasst die 11
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Jaskula ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Fernsehduell

Zitat:
Zitat von Keyser Soze
ja genau, aber die verwirrung ist gerade die absicht aller SPD-wahlkämpfer
...es wird deshalb der "EINHEITLICHE steuersatz" betont (wohlbemerkt: von SPD'lern), damit recht viele wähler, die sich nicht so gut auskennen, glauben dass auf einmal alle die gleichen steuern hätten! das ist natürlich unfug, aber wenn man damit ein paar dumme wähler gewinnt, sagt sich die SPD: "dann verbreiten wir es einfach mal!"

ähnlich ist's ja mit der "kopfpauschale" der CDU ...auch hier wird im SPD-lager immer schön betont, dass es sich um eine PAUSCHALE handelt ...wiederum soll der wähler denken, dass chefarzt und krankenschwester den gleichen beitrag zur KV leisten (sogar mit genau diesem beispiel argumentiert man im wahlprogramm der SPD) ...dass auch das unfug ist, und der chef selbverständlich deutlich mehr abgaben hat als die schwester, versteht sich von selbst!
Du bist echt die Krönung.

Der Einzige, der versucht, andere hier für dumm zu verkaufen, bist Du.
Wenn von Steuersatz die Rede ist, egal ob Kirchhof oder Stufenmodell oder Progression, dann werden eben Freibeträge nicht berücksichtigt.
Diese existieren aber jetzt auch schon, so daß die aktuellen Werte von 15 bis 42 % auch nicht real bezahlt werden. Das ist also allgemeiner Sprachgebrauch in diesem Bereich, kein Versuch Leute zu verwirren. Kirchhof und die Union selbst sprechen genauso von einheitlichem Steuersatz.

=> Du leidest also unter SPD-Vervollgungswahn, mein Lieber.

Und jetzt noch die Kopfpauschale:
Es ist eine Pauschale ! Somit zahlt jeder den gleichen Betrag.
Die Krankenschwester genau die gleiche Menge Euros wie der Chefarzt.
Nur dann, wenn man als bedürftig eingestuft wird, erhält man Beihilfe.
Bei wem das der fall ist, wieviel das dann ist, wer das bezahlen soll und was man tun muß, um das nachzuweisen ist alles offen. Politik aus einem Guß eben.
Und wenn Du mir jetzt mit dem oberschlauen Argument kommen willst, daß der Chefarzt durch seine höheren Steuern einen höheren Beitrag leistet, dann gehörst Du entweder zu den ganz Blöden, die nicht merken, daß man sie verarscht oder Du versucht absichtlich Unsinn zu verbreiten.
Ganz deutlich: Höhere Steuern entbinden ein Mitglied unserer Gesellschaft nicht von der Pflicht, einen solidarischen (wer mehr hat zahlt mehr) Beitrag zur KV zu zahlen. Das Kopfpauschalen-Modell verabschiedet sich vom solidarischen Prinzip bei der KV, das hat mit Steuern nichts zu tun.
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  #55  
Alt 06.09.2005, 16:44
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Keyser Soze Keyser Soze ist offline
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Keyser Soze ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Fernsehduell

Zitat:
Zitat von Jaskula
Du bist echt die Krönung.
danke!

Zitat:
Zitat von Jaskula
Der Einzige, der versucht, andere hier für dumm zu verkaufen, bist Du.
einfach das gegentiel meines kommentars aufzuschreiben ist keine diskussion, sondern unsinn
oder hast du dafür beweise? ...wohl kaum!
ist irgendeines der im letzten beitrag aufgezeigten beispiele falsch ...ich nehms vorweg: NEIN

Zitat:
Zitat von Jaskula
[...]Freibeträge[...] ...kein Versuch Leute zu verwirren.
wer sagt denn auch, dass die progression nicht schon lange existiert? --> niemand!
wo schreibe ich denn, dass mit irgendwelchen freibeträgen die leute verwirrt werden? --> nirgends!

Zitat:
Zitat von Jaskula
Kirchhof und die Union selbst sprechen genauso von einheitlichem Steuersatz.
ja, das tun sie, aber da kommen wir auch schon zum problem: der "einheitliche steuersatz" ist das modell, das heißt nunmal so, und damit kommen auch alle klar, die etwas davon verstehen

...aber z.b. sportfreund "luke88" hatte es nicht gleich verstanden (sorry, luke, ist jetzt nicht persönlich gemeint, du bist beiweitem nicht der einzige, dem es so geht)

...und genau diese leute sollen verarscht werden, indem nach der benennung der "einheitlichen steuersatzes" solche propaganda-sätze folgen, wie "jetzt sollen wir alle das gleiche zahlen ...nee, nich mit uns!!!" ...das ist ganz eindeutig verwirrend, und das weißt du auch ...du selbst bist natürlich ein viel edlerer wahlkämpfer und würdest das nie tun! ...das ist i.o., aber du solltest auch nicht leugnen, dass solche sätze fallen (sogar der kanzler selbst sprach im tv-duell von "soziale ungerechtigkeit im höchsten maße", gleich nachdem es die 25% anprangerte)

Zitat:
Zitat von Jaskula
=> Du leidest also unter SPD-Vervollgungswahn, mein Lieber.
mich zu beleidigen, bringt niemanden weiter!

noch vor einigen tagen hast du meine beiträge zur steuer gelobt:
http://www.tt-news.de/forum/showpost...1&postcount=78
...jetzt passt es dir wohl wieder nicht in den kram, und du fällst in alte kritik zurück ...wieso?

...................................................

die andere sache:

Zitat:
Zitat von Jaskula
Und jetzt noch die Kopfpauschale:
... das hat mit Steuern nichts zu tun
dazu komme ich gleich noch, wie ich in der vorschau beim tippen gemerkt habe, gibts aber auch schon einen beitrag von fozzi:
[/COLOR]

Geändert von Keyser Soze (06.09.2005 um 17:23 Uhr)
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  #56  
Alt 06.09.2005, 16:56
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Fozzi Fozzi ist offline
Wir schaffen das!
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AW: Fernsehduell

Das ist imho nicht richtig!

Eine Risiko-Haftpflichtversicherung ist auch solidarisch. Jeder bezahlt den gleichen Betrag, aber das Gesamt-Risiko wird eben von dieser Solidargemeinschaft der Beitragszahler getragen. Dabei gibt es viele, die nur zahlen und nichts empfangen - und es gibt einige, die viel bekommen und relativ wenig bezahlen.
Das irgendjemand mehr bezahlen muß als ein anderer mag für den ein oder anderen solidarisch sein, hat aber mit dem wirtschaftsökonomischen Prinzip der Solidarität erstmal nichts zu tun.

Warum man die Sozialsysteme also nicht mit Pauschalen und den "solidarischen Ausgleich" nicht prinzipiel über Steuern (die Steuersätze müßten dann natürlich weiter auseinander gehen) wie eben das uns jetzt bekannte Stufenmodell machen kann, will mir nicht einleuchten.

Und noch was anderes. Medien und der ein oder andere Bürger verlangt von der Politik, dass Wege aus der Krise aufgezeigt werden sollen. Hierzu sollen Ziele und Ergebnisse aufgezeigt werden, wie dass zu bewerkstelligen ist. Hierzu ist ein Mann mit den Vorkenntnissen eines Kirchhof's genau der richtige. Mit seiner Erfahrung an Uni, Wirtschaft und Verfassungsgericht weiß er doch genau, wo die Probleme liegen und welche Visionen wir brauchen, um das ganze Land voranzubringen. Seine "Visionen" werden dabei genauso Mißverstanden und bewußt Mißinterpretiert wie das "5-DM-Benzin" der Grünen damals. Jedenfalls habe ich bei ihm mehr den Eindruck, dass er weiß, was er tut, als bei Kassenwart Eichel.

Und noch mal zum Fernsehduell. Was wir gesehen haben war ein ganz rechter SPD-Mann Schröder, der keineswegs die SPD hinter sich weiß. Schröder ist eben ein Mann der Mitte (also rechts von der SPD), dem die Partei dabei keineswegs folgt. Wenn man nur Schröder wählen müßte, wäre mir gar nicht so bange. Aber die Eichels, Lafontaine-Enkels, Scharpings usw. machen mir weit mehr Sorgen als der Kanzler! Warum waren denn Neuwahlen nötig?

Zitat:
Zitat von Jaskula
Du bist echt die Krönung.

Der Einzige, der versucht, andere hier für dumm zu verkaufen, bist Du.
Wenn von Steuersatz die Rede ist, egal ob Kirchhof oder Stufenmodell oder Progression, dann werden eben Freibeträge nicht berücksichtigt.
Diese existieren aber jetzt auch schon, so daß die aktuellen Werte von 15 bis 42 % auch nicht real bezahlt werden. Das ist also allgemeiner Sprachgebrauch in diesem Bereich, kein Versuch Leute zu verwirren. Kirchhof und die Union selbst sprechen genauso von einheitlichem Steuersatz.

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Und jetzt noch die Kopfpauschale:
Es ist eine Pauschale ! Somit zahlt jeder den gleichen Betrag.
Die Krankenschwester genau die gleiche Menge Euros wie der Chefarzt.
Nur dann, wenn man als bedürftig eingestuft wird, erhält man Beihilfe.
Bei wem das der fall ist, wieviel das dann ist, wer das bezahlen soll und was man tun muß, um das nachzuweisen ist alles offen. Politik aus einem Guß eben.
Und wenn Du mir jetzt mit dem oberschlauen Argument kommen willst, daß der Chefarzt durch seine höheren Steuern einen höheren Beitrag leistet, dann gehörst Du entweder zu den ganz Blöden, die nicht merken, daß man sie verarscht oder Du versucht absichtlich Unsinn zu verbreiten.
Ganz deutlich: Höhere Steuern entbinden ein Mitglied unserer Gesellschaft nicht von der Pflicht, einen solidarischen (wer mehr hat zahlt mehr) Beitrag zur KV zu zahlen. Das Kopfpauschalen-Modell verabschiedet sich vom solidarischen Prinzip bei der KV, das hat mit Steuern nichts zu tun.
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Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.
Bertrand Russell
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  #57  
Alt 06.09.2005, 17:14
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Keyser Soze Keyser Soze ist offline
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AW: Fernsehduell

Zitat:
Zitat von Jaskula
Und jetzt noch die Kopfpauschale:
[... bla bla bla ...]
wirklich toll, wie du es schaffst, meine worte so zu wiederholen, dass sie auf einmal gegenteilig klingen
...tut mir leid, da kann ich nicht mithalten, ich bin halt mathematiker, kein jurist!

Zitat:
Zitat von Jaskula
Und wenn Du mir jetzt mit dem oberschlauen Argument kommen willst, [...] gehörst Du [...] zu den ganz Blöden [...]
wenn du schon slebst die erklärung dafür lieferst, warum deine eigenen argumente falsch sind, brauch ich es ja nicht noch großartig aufschreiben

...es nützt dabei übrigens nichts, wenn du schon vorher die gegen-argumente als "dumm" oder "oberschlau" o.ä. bezeichnest ...damit stellst du nur deine glaubwürdigkeit in frage!

------------------------------------------------------
hier die offizielle erklärung, da sie schöner formuliert ist, als ich es könnte ...und du als schröder-fanatiker legst ja mehr wert auf tolle formulierungen als auf inhalt:

SPD-Behauptungen:
"Es gibt ja ein so genanntes Kopfpauschalenmodell, das ist das Modell der Opposition. Nach diesem Modell zahlt der Generaldirektor das gleiche für die Gesundheitskosten wie seine Putzfrau. Ich glaube nicht, dass dieses Modell tragfähig ist, weil es nicht in sich gerecht ist."

Erklärung:
Zwar ist die persönliche Gesundheitsprämie der Union für den Generaldirektor und für die Putzfrau gleich hoch, denn beider Gesundheit ist gleich viel wert. Aber: Der Generaldirektor zahlt in unserem Modell über seine Steuern wesentlich mehr für die Krankenversicherung als die Putzfrau. Denn die Gesundheitskosten von Kindern werden über Steuermittel finanziert. D.h.: Hohe Einkommen tragen viel, niedrigere Einkommen weniger dazu bei...

------------------------------------------------------

...dein zentrales argument, dass die stuer-abgaben nichts mit den KV-abgaben zu tun haben ist fehlerhaft, da einfach mal alle abgaben miteinander verknüpft sind ...denn alle fleißen in die staatskasse ...da existiert nirgends eine große halle mit vielen schränken und noch mehr schubfächern, auf die sich dann die einzelnen steuer-einnahmen verteilen ...und deshalb ist es auch kein "unsinn verbreiten" - wie du es nennst - wenn die union davon spricht, dass die gesundheitskosten von kindern über steuermittel finanziert werden sollen!
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  #58  
Alt 06.09.2005, 17:51
mithardemb mithardemb ist gerade online
Schlautuer
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AW: Fernsehduell

Zitat:
Zitat von Jaskula
....Und jetzt noch die Kopfpauschale:
Es ist eine Pauschale ! Somit zahlt jeder den gleichen Betrag.
Die Krankenschwester genau die gleiche Menge Euros wie der Chefarzt.
Im Moment ist der Chefarzt privat versichert und in einem Sondertarif für Ärzte sehr gut bedient. Er zahlt weder über die Versicherung noch über die Einkommensteuer einen Beitrag zum Sozialausgleich. Bei der Kopfpauschale soll er nach aktueller Lesart (die sich aber natürlich wieder ändern kann) einen Beitrag in die gesetzliche Versicherung (in gleicher Höhe wie die Krankenschwester) und über die Einkommensteuer einen weitaus höheren Beitrag als die Krankenschwester (wie hoch ist natürlich die Frage). Dabei ist zu beachten, daß er nach Kirchhoff nicht wie bisher fremd genutzte Immobilien, Medienfonds mit dem Einkommen verrechnen dürfte. Wenn das so kommt leister er einen wesentlich höheren Beitrag als zuvor.
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  #59  
Alt 06.09.2005, 20:48
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AW: Fernsehduell

Zitat:
Politische Entscheidungen haben eine gewisse Laufzeit, insofern muß ich Dir von den letzten 7 Jahren erzählen.
Die Unterstützung von Familien bestand darin, daß die Einkommensteuer gesenkt wurde und Gantages-Betreuungsangebote mit 4 Mrd. € unterstützt werden. Ich meine die Kindergelderhöhung fiel auch in die Zeit.
Erneuerbare Energien ist gerade das Steckenpferd des grünen Regierungsanteils. Hier wurde viel in die Unterstützung von Altbausanierung, von Anlagen der Sonnenenergiegewinnung und in Windkraft investiert. Die Union wollte und wird hier wieder zur Atomkraft zurückkehren und alternative Energiegewinnung nicht mehr in diesem Maße unterstützen.

Wie wird es sich jetzt in der Zukunft fortsetzten?
Was wird die SPD weiter fortführen?

Zitat:
Arbeitsplätze kann nur die Wirtschaft schaffen, nicht die Politik. Die Rahmenbedingungen wurden mit Hartz 4 etc. , flexibleren Arbeitszeiten, Zeitverträgen und unterstützend mit moderaten Lohnabschlüssen der gewerkschaften gesetzt, jetzt müsste mal etwas von der anderen Seite kommen
Was ist wenn nichts von der anderen Seite kommt?
Welche weiteren Rahmenbedingungen wird man schafften???

Zitat:
Die Reichen-Steuer könnte man auch noch auflisten, die wird aber nix bringen.
Das hast du selber prima erkannt! Lob!
Denn dann werden noch mehr ihr Geld im Ausland versteuern!
Daraus folgt; noch weniger Steuereinnahmen!

Zitat:
Und die für mich wichtigste geplante Änderung : Bürgerversicherung
Das ist richtig und leider auch eines der wenigen richtigen und überhaupt vorhandenen Punkten!

Zitat:
Die Mehrwertsteuer ist nicht zielführend, da sie das letzte bißchen binnen-Nachfrage endgültig abwürgt
Warum denn so Schwarzmalerisch????
Die Lohnnebenkosten sinken ja, sodass der Arbeitnehmer mehr Geld in der Tasche hat um mindestens genauso viel wie bisher auszugeben.(wenn du das jetzt nachrechnest und auf eine kleine Abweichung kommst, bleibt die o.g. Aussage trotzdem bestehen)

Zitat:
Ganz abgesehen von den weiteren Möglichkeiten, Lebewesen als Ersatzteillager zu erzeugen oder Nachwuchs aus dem Katalog zu bestellen.
Das sind Wahnvorstellungen, welche zwar schrecklich sind, aber ich bin der Meinung, dass das weder unter Merkel noch Schröder legaliesiert wird!
Und ich denke das wissen wir beide!

puh
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  #60  
Alt 06.09.2005, 20:59
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AW: Fernsehduell

Zitat:
Zitat von puh
Denn dann werden noch mehr ihr Geld im Ausland versteuern!
Daraus folgt; noch weniger Steuereinnahmen!
Ich bin auch gegen die populistische geforderte Reichensteuer. Die Gefahr, daß die ganzen "Reichen" im Ausland das Geld versteuern ist gering. Wer in Deutschland sein Geld verdient, der muß es hier versteuern. Das gilt auch für Spitzenverdiener. Solange man allerdings so viele Abschreibungsmöglichkeiten in der Steuergesetzgebung vorsieht, kann man diese Reichensteuer vermeiden und sie wird zu Farce. Ich finde den Ansatz eine geringere Steuer aber dafür die ganze Ausnahmen streichen eine überdenkenswerte Idee.
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