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| Stammtisch Hier könnt Ihr über "Gott und die Welt", Politik, Fernsehen, Bücher, Musik und alles was Euch sonst interessiert diskutieren. Plaudern in lockerer Atmosphäre ;-) |
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Themen-Optionen |
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#51
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Tja...auch bei den Dt. Klassikern stehe ich durchaus zur ein oder anderen (peinlichen) Lücke ; da aber eine eventuell drohende Schmach durch dezenten Einsatz eines - ja stets von innerer Zerissenheit und Verunsicherung zeugenden - Fragezeichens geringfügig abzumildern, ist nicht mein Stil. - Ich finde, man sollte hier im Forum nach aussen hin immer so auftreten wie am Pokertisch...
Werde mir da aber in Zukunft keine Blöße mehr geben, und nur noch bei den Expressionisten , Surrealisten sowie Russen mitraten - oder parallel einen Kunst-Thread eröffnen....
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) Geändert von Rieslingrübe (17.01.2007 um 01:46 Uhr) |
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#52
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AW: Rate das Literatur-Zitat
Zitat:
I'm with Stupid...and he is me... damned!Ojay Zusatz: Ich bin nicht schizophren. Ich auch nicht! Hatten wir zwar schonmal, trifft aber wieder zu...
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"Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen." George Orwell (1903-50), eigtl. Eric Arthur Blair, engl. Schriftsteller. Geändert von Carstens_Brüderchen (17.01.2007 um 01:24 Uhr) |
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#53
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Zitat:
*1795 übrigens in der allerersten Ausgabe anonym erschienen - aber natürlich wußten bald alle, wer der Urheber war
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) Geändert von Rieslingrübe (17.01.2007 um 12:43 Uhr) |
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#54
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AW: Rate das Literatur-Zitat
Zitat:
![]() Die Wurst
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"Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen." George Orwell (1903-50), eigtl. Eric Arthur Blair, engl. Schriftsteller. |
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#55
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AW: Rate das Literatur-Zitat
wie süß, das literarische quartett bei der arbeit - und upi ist sigrid löffler (oder je nach belieben auch iris radisch)
gruß, R"Z"TH |
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#56
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Hallo Schnucki,
schön, daß du dich endlich auch mal hier zum Dienst meldest und dein Versteck im einsamen Wald wenigstens für kurze Zeit verlässt...eine maskierte Rächerin mit eigenem Germanistik-Diplom, die zu später bzw. früher Stunde nach ausgiebigem Fusel-Konsum zudem noch alle Hemmungen ablegt, ist nämlich in der Tat genau ´das´, was uns in dieser illustren Rate-Runde noch gefehlt hat: Auf dich wartet natürlich ein Spezialaufgabengebiet... . - Was denn, du kannst mit diesem vielsagenden Blick, mit meinem augenzwinkernden Lächeln zwischen den Zeilen nichts anfangen, meine Gute? Wir sollen bitteschön etwas deutlicher werden ??!Na gut, dann sagen wir es dir halt mit den Worten des oben ja schon leidlich zum Einsatz gebrachten lieben Marquis : " ....Ihr Platz in dieser Runde, meine Verehrteste, ist selbstverständlich unter dem Tische... Wir werden diese leidenschaftliche Diskussion nicht führen, ohne selbst in den hitzigsten Wortgefechten Trost durch den nimmermüden Einsatz Ihrer galanten Zunge zu erfahren..." Jetzt alles klar ? Oder sollen wir's dir per PN noch 'n bissl genauer erklären....?
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) |
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#57
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AW: Rate das Literatur-Zitat
Hey, ma ne Privatfehde die ich noch nicht mitgekriegt habe?
Ich sollte öfters hier abhängen...scheiß Abi aber auch!Abgesehen davon komme ich immer dann, wenn gerade kein Zitat zum Raten zur Verfügung steht. Den de Sade hätte ich auch noch hingekriegt...
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Isaac Newton, 4.1.1643 (Woolthorpe) - 31.03.1727 (Kensington), gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten. Er hatte entscheidenden Einfluss auf die weitere Entwicklung von Astronomie, Physik und Mathematik und hatte leider noch nicht das Glück, nichtlustig.de zu kennen.
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#58
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Zitat:
Also was Neues : " Weckt mich nicht auf, Herrgottssakra- ment, Ihr Dreckskerle, weckt mich nicht auf. Achtung ich beiße ich sehe rot. Wie gräßlich noch einmal der Tag noch ein- mal das Hundeleben das Schwanken die Bitternis. Ich will in das blinde Meer zurückkehren genug der Blitze was sol- len denn diese Stürme ohne Unterlaß man will mich zwingen das Leben des Donners zu leben man hat meine Ohren durch Blechplatten ersetzt es gibt schla- gende Wetter bei jedem Atemstoß mei- ner Brust meine Bergleute flüchten in die Stollen der Angst da wird gesprengt um die Wette gesprengt. Aber das ist nicht das Tageslicht, das ist Dynamit. Man stößt Schwerter in meine Pupillen man krallt Finger in meine Kehle man reibt meine Haut mit dem Kies des Erwachens. Reißt nicht meine Nägel heraus die sich in den Hu- mus meiner Träume gegraben haben mein Fleisch klebt an den Schatten die Nacht ist in meinem Mund mein Blut will nicht strömen. Ich schlafe. Herrgott- sakrament ich schlafe. Ihr brutalen Kerle ich werde schreien ich schreie ihr brutalen Kerle ihr von Betschemeln in den Hintern gefickten Saukerle ihr dreckigen Mißgeburten Unterhosen Hundescheiße Laufmaschen an Hurenstrümpfen Hauskröten schlei- miges eitriges Ungeziefer laßt mich los ihr Rhododendron-Nutten ihr Achsel- haare ihr Armleuchter ihr Flohknäule Rattenschweiß Hobelspäne Hobelspäne ihr schwarzen Auswürfe laßt mich los ich töte euch ich mache euch fertig ich reiße euch die Hoden ab ich fresse eure Nase ich trample auf euch herum. Ich bin tot tot aber sie werden mich doch wecken sie wecken mich auf. Mich erwarten Wasserstürze Windh- hosen und Wirbelstürme. Das Onyx der Geruch der Spiegel das Loch der Pupil- len die Trauer der Dreck die Photo- graphien der Weltschmerz das Verbre- chen das Ebenholz der Bethel die Hammel Afrikas mit den Menschen- gesichtern das Pfaffengesindel mich er- wartet die Tinte von Tintenfischen die Schmiere der Kautabak die faulen Zähne die Nordwinde die Pest mich erwartet der Verrrat und die Melan- cholie der zähe Vogelleim der Ver- folgungswahn die Angst mich erwar- tet seit den sausenden Finsternissen seit den Kavalkaden der Feuerbrünste in den Kohlenstädten und den Torf- mooren und dem stinkenden Atem der Eisenbahnen in den Großstädten aus Backsteinen alles was der Schminke der mondlosen Nacht gleicht alles was sich vor den Augen auflöst in Flecken in Fliegen in Schnecken in Spiegelungen des Todes in Geheul in Verzweiflung in tabakbraunen Speichel Krabben aus Lakritze Wutausbrüche magische Rück- stände Muskat Seehunde Goldstaub Brunnen ohne Grund. Mich erwartet das Schwarz. " ....aus dem Französischen Original der 30er Jahre übertragen...
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#59
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AW: Rate das Literatur-Zitat
Das klingt nach nem depressiven und schizophrenen Zola oder Remarque...aber aus den 30ern, hm. Eindeutig Expressionist, anscheinend Kriegstraumata am wiedergeben oder die Depression der Nachkriegszeit, evtl. auch persönliches Erlebnis im Bergbau
Leicht kommunistisch angehaucht. Erinnert in der Darstellung an "Ich und die Stadt" von Meidner...Jetzt tipp ich das mal in der Kombination in google.de ein und schau mal nach...
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Isaac Newton, 4.1.1643 (Woolthorpe) - 31.03.1727 (Kensington), gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten. Er hatte entscheidenden Einfluss auf die weitere Entwicklung von Astronomie, Physik und Mathematik und hatte leider noch nicht das Glück, nichtlustig.de zu kennen.
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#60
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Zitat:
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´ Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl) |
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Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 21:34 Uhr.






damned!

Ich sollte öfters hier abhängen...scheiß Abi aber auch!
Den de Sade hätte ich auch noch hingekriegt...
