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Themen-Optionen |
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#651
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zitat:
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#652
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Schlägerkontrolle miterlebt?
Mein Schläger wird am jeden WE vor jedem Spiel vom OSR kontrolliert... Und jetzt?
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#653
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zitat:
Du schreibst von Verantwortlichkeit...dies setzt per Definition aber einen bewusstes Handeln voraus, das in der Lage ist, den definierten Verantwortungsbereich zu kontrollieren...und genau DAS ist ja hier nicht gegeben! ...und JA, lieber habe ich ein System, in dem sich der Schuldige verstecken kann als ein System, in dem der Unschuldige chancenlos ist... Gruß Mike |
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#654
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
ob ovtcharovs image wirklich so positiv ist sei mal dahingestellt. die erklärung von christian süß zur positiven A-probe spricht m. erachtens zwischen den zeilen bände. soweit ich weiß ist ovtcharov in der szene eher bekannt als einer der extrem ehrgeizig ist (o.k., braucht man sicher bis zum gewissen grad im spitzensport) und alles ausreizt. sein problem, solange er damit nicht gegen geltende, von allen akzeptierte regularien verstößt. der verstoß ist nun aber gegeben. ich bin gespannt ob der dttb konsequent bleibt.
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#655
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Wenn er unschuldig ist, wie er selbst behauptet, dann weiß er wohl kaum was pasiert sein könnte.
Lediglich wenn er schuldig ist, dürfte er darüber Bescheid wissen. Vielleicht haben irgendwann einmal einige prominente Leistungssportler die Idee und die Kraft, den aktuell existierenden Sportverbänden (etc.) den Rücken zu kehren. Alternativ dazu gründen diese dann ihren eigenen Dachverband der damit dann in Wettbewerb und Konkurrenz zu den Etablierten stehen wird... . Wenn wir unser aktuelles Rechtssystem für gut befinden, dann dürfen wir den vorrherschenden Anti-Dopingkampf in keinster Weise auch positiv finden! Wieso? Wenn jemals auch nur ein einziger unschuldiger Sportler gesperrt wurde, ist das System in meinen Augen nicht akzeptabel. Alles in die Verantwortung des Sportlers zu legen ist in meinen Augen nicht sinnvoll, nicht in der heutigen Gesellschaft. Irgendjemand hatte in diesem Thread geschrieben, es sei nicht menschenverachtent, wenn DO für 2 Jahre gesperrt würde. Das mag sein. Jedoch hinkt der Vergleich zum "normalen" Arbeitsmarkt etwas. Als Sportler mit dem aufgedrückten Stempel "Doping" wird es mehr als schwer von seinen Verbänden wieder für wichtige und lukrative Wettkämpfe nominiert zu werden, wenn nicht sogar unmöglich! Im Tischtennis haben wir in Deutschland schon viel harmlosere Konflikte miterleben dürfen, die zur "Suspendierung" und Nichtbeachtung geführt haben... . Die Beweislast sollte umgekehrt werden, mit allen Konsequenzen! Selbst wenn dies nur wenige Unschuldige beträfe wäre es die Sache wert. Die Wenigen Unschuldigen wiegen die vermeintlich größere Gruppe der Schuldigen eindeutig auf. Zumindest darf nicht jeder Sportler sofort gesperrt werden, nicht beim ersten Vergehen. In jedem anderen Beruf wird bei leichten Vergehen zunächst eine Abmahnung ausgesprochen, warum nicht auch beim Leistungssport?!? Selbst wenn erhöhte Messwerte plausibel erläutert werden können, wird auf ausgesprochene Sperren stur verharrt, siehe Claudia Pechstein. Was soll so eine Engstiernigkeit. Können offensichtliche Fehler nicht einfach zugegeben werden? Ich kann nur hoffen, dass die Proben von Timo Boll u.a. auch positiv sind, also die Haarproben. Unser Vorzeigeathlet mit seltsamen Messwerten bei einer Art von Dopingtest, undenkbar oder?!? Er wird bei Olympia antreten und DO nicht, damit könnte gut gearbeit werden und bei eventueller medialer Instrumentalisierung ein guter Skandal initiert werden. Nützlich? Ich hoffe es!
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"Es ist solange nicht wahr, bis es dich zum Lachen bringt. Aber du verstehst es nicht, bis es dich zum Weinen bringt." (Illuminatus!) Geändert von Eiszaepfle (30.09.2010 um 14:43 Uhr) |
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#656
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Ein Profisportler akzeptiert durch seine Zugehörigkeit zu einem Verband die Bestimmungen der NADA/WADA - es steht ihm vollkommen frei, sich diesen Bestimmungen zu unterwerfen oder sich einen Beruf zu suchen, bei dem er das nicht tun muss. Wenn ich einen Arbeitsvertrag unterschreibe, erkläre ich mich genauso mit allen Rechten/Pflichten eines Arbeitgebers einverstanden - unterschreibe ich einen Mietvertrag, akzeptiere ich damit auch die Hausordnung usw.
Es steht also jedem vollkommen frei, wie er sich entscheidet - entscheidet er sich für eine Karriere als Profisportler, erklärt er sich mit diesem Schritt bereit, sich den Anti-Dopingbestimmungen zu unterwerfen - die da lauten: findet man etwas in meinem Blut/Urin, bin ich schuldig - egal ob wissentlich oder unwissentlich. Was heißt denn, jemand ist so lange unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist? Fakt ist, ein Profisportler hat sich mit der Unterschrift seines Arbeitsvertrags dazu verpflichtet, den Bestimmungen der NADA zu folgen. Fakt ist auch, dass mit positiver A- und B-Probe ein Verstoß dieser Auflagen nachgewiesen wurde. Aus meiner Sicht ist die Beweislast an dieser Stelle erfüllt und nicht - wie hier mehrfach geschrieben - eine Annahme zu treffen, dass jemand vielleicht trotzdem unschuldig ist. Das widerspricht meinem Verständnis nach keinem Prinzip unseres Rechtsstaates sondern orientiert sich an genau dem Prinzip, was auch in der allgemeinen Rechtsprechung Anwendung findet. Und was heißt hier: 2 Jahre Sperre wegen einem Schnitzel? Wenn ich besoffen Auto fahre, ist mein Führerscheint eventuell auch einige Monate wegen einem Glas Wodka weg. Ob Ovtcharov unschuldig ist oder nicht, kann und will ich auch nicht beurteilen. Aber einige Bemerkungen hier, dass dieses System bei Dopingkontrollen vollkommen inakzeptabel oder gar illegal ist, sind meiner Meinung nach unangebracht - zumal noch niemand auch nur ansatzweise eine bessere Alternative aufzeigen konnte. |
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#657
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zitat:
Jeder SPITZENSPIELER hat die Möglichkeit die Belagstärke sogar mit dem Digitalmessgerät zu überprüfen. Es geht nicht um Spass und Hobby... Es ist Geschäft (Job), Geld (Werbung, Sponsoren und Gehalt), Reputation (Name)... Schwankungen in der Produktion, wo die Beläge von Hand und persönlich selektiert werden? Kantenband und andere Geschichten...? Nein, sorry... |
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#658
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zitat:
Zur Situation: würde ich Ärger, Trauer, Wut , Frustration usw. empfinden, völlig normal. Aber wieso ist denn jetzt das Kontrollsystem menschenverachtend oder zu einer Diktatur? Das Kontrollsystem arbeitet doch wünschenswerter neutral und unabhängig von dem, was der Sportler macht und ist daher auch transparent. Es ist klar, wie und was gemessen wird. Im konkreten Fall wäre das dann also nicht "Diktatur/Menschenverachtung" sondern "Pech gehabt/dumm gelaufen", aber nicht mal in bezug aufs Dopingkontrollsystem (Probennahme/Messverfahren/Ergebnisinterpretation), wie von Dir beklagt, sondern in bezug auf das, was Dima gemacht hat oder ihm passiert ist (unerlaubte Substanzen zu sich genommen, falsch gegessen, Clenbuterol untergeschoben usw.). Wenn Dima nichts dafür kann - die Testprozedur doch dann erst recht nicht!? Was ist bei einem Unfall, an dem er nicht Schuld ist, dafür könnte er auch nichts, oder bei einer Krankheit, die plötzlich ausbricht? Vielleicht ist er danach auch kein Spitzensportler mehr. Was wird der Vater da denken? Vermutlich genau dasselbe... Die hier zu bemerkende Wut auf die Dopingbehörde sollte sich doch eher auf Dima, der was Verunreinigtes zu sich nimmt und/oder den Menschen, der es in sein Essen gegeben/hat kommen lassen, richten. Was kann die Behörde dafür? Gar nichts! |
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#659
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zitat:
Mein Tipp: es wird eine Sperre geben und man hat damit dann hart durchgegriffen (so wie bei der Sperre bei 4 durchgefallenen Schlägerkontrollen in 4 Jahren ) Gerüchten zufolge könnte sich die Sperre dann so in etwa vom 24.12. diesen Jahres bis einschließlich 01.01. nächsten Jahres audehnen.Das wäre fast eine Umfrage wert, wer denn glaubt, dass der DTTB gegen DO ein Verfahren eröffnet und/oder konsequent sperrt und wer glaubt, dass es eher zu einer milden bzw. zu gar keiner Sanktion kommen wird. Aber ich bin für einige hier ja eh schon ein rotes Tuch und lass das jetzt mal sein, denn alles zuvor in diesem Beitrag ist für meine Kritiker hier eh schon zu viel...
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#660
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
von Spiegel online:
"Am Vorabend des Tests habe er Besuch von spanischen Freunden gehabt. Diese hätten Fleisch mitgebracht. Auch Contadors Teamkollege Alexander Winokurow habe an dem Essen teilgenomen. Der Kasache, der ebenfalls schon einmal zwei Jahre wegen Dopings gesperrt war, habe allerdings nichts von dem Fleisch zu sich genommen. Daher sei er bei dem Test anschließend auch nicht aufgefallen. Während von Contador einbestellte Experten wie der niederländische Anti-Doping-Arzt Douwe de Boer die Version des Spaniers für denkbar halten, kommt Widerspruch von der Welt-Anti-Dopingagentur Wada. Es gebe keinen Grund, den Fall nicht zu verfolgen, sagte Wada-Generaldirektor David Howman. Clenbuterol werde bereits seit mehr als 20 Jahren eingesetzt und "niemand hat je behauptet, dass es eine Substanz ist, die man versehentlich einnehmen kann". Clenbuterol-Fälle sind gestiegen Laut Statistik der Wada ist die Zahl der positiven A-Proben mit Clenbuterol seit 2005 gestiegen. Vor fünf Jahren gab es weltweit 52 Fälle im Sport mit diesem Wirkstoff, 2006 und 2007 waren es je 53. Die höchste Anzahl wurde 2008 mit 73 registriert. 2009 konnte bei 67 Athleten Clenbuterol nachgewiesen werden." |
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| doping, nada, wada |
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.. Ansonsten wird es noch komplizierter. Blutgrätsche im Fußball, Tiefschlag im Boxen....
) Gerüchten zufolge könnte sich die Sperre dann so in etwa vom 24.12. diesen Jahres bis einschließlich 01.01. nächsten Jahres audehnen.


