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#61
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AW: Karlsruhe erneut vor dem Aus!?
Karlruhe war ja auch nicht als Kleinstadt genannt, sondern als zusätzliche baden-württembergische Bundesliga-Mannschaft.
Im Prinzip stimme ich hangman zu: Die grossen Städte und Vereine konzentrieren sich auf Fussball, was übrig bleibt kriegen andere Sportarten. Bei Liebherr und Metabo sehe ich auch keine Probleme. Und damit haben wir doch schon zwei gesicherte Baden-Württemberger. Das wäre immer noch ein statistisch hoher Anteil. Vielleicht bleibt einfach kein Raum für weitere. Und dass sich das Wettrüsten in BaWü zumindest bis zur Verbandsliga durchzieht und die Spielklassen deshalb überproportional stark sind, darüber kann es keine Zweifel geben. Übrigens: Am Grössenwahn sind nicht nur Fussballvereine gescheitert. Die Liste der TT-Vereine, die daran zugrunde gegangen sind, ist auch ganz schön beachtlich... Oft auch nur an der Profilierungssucht einzelner. |
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#62
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AW: Karlsruhe erneut vor dem Aus!?
Zitat:
Da hast Du einen - klitzekleinen- Denkfehler: Denn dadurch kriegst Du trotzdem keinen ausm Norden dazu, aufzusteigen, wenn denen das Geld einfach fehlt. ENDE. Also was soll das "statistisch gesehen bleibt kein Raum für weitere"? Frag´doch mal im Norden nach, die werden sich nicht danach richten "au ja, richtig, wir müssen UUUUNBEDINGT in die erste Liga, weil wir statistisch schlecht vertreten sind". schau Dir doch die 2.Liga im Fussbal an, da ist kaum noch ne Mannschaft ausm Norden drin, obwohl immer 2 aus Nord-/Süd-Regionalliga aufsteigen. Der Norden steigt wieder ab, der Süden bleibt drin.
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www.whitestallion.com |
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#63
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AW: Karlsruhe erneut vor dem Aus!?
"Kaum ne Mannschaft aus dem Norden in der 2. Fußball-Bundesliga" -> 9 von 18 Mannschaften sind immerhin 50 Prozent, Du Rechengenie...
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#64
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AW: Karlsruhe erneut vor dem Aus!?
Zitat:
soviel dazu.... abgesehen davon finde ich diese ganze diksussion ziemlich sinnfrei, denn warum sollte man über die geographische streuung im sinne von gleichverteilung der tischtennis-bundesliga-standorte einen diskurs führen, wo doch noch nicht einmal gewährleistet ist, dass man überhaupt zehn mannschaften zusammen bekommt, egal woher??? nicht zuletzt deshalb drück ich die daumen, dass es für karlsruhe noch klappt mit der lizenz! Geändert von sky (11.05.2004 um 11:34 Uhr) |
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#65
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#66
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AW: Karlsruhe erneut vor dem Aus!?
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#67
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AW: Karlsruhe erneut vor dem Aus!?
Zitat:
Also, was wollte uns der Scheich damit jetzt aufschlussreiches sagen? Zunächst mal sind beide Vereine wohl Topfavoriten für 2004/2005. |
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#68
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AW: Karlsruhe erneut vor dem Aus!?
Wie jedes Jahr im Vorfeld der neuen Saison muß man sich fragen, ob Profi-Tischtennis in Deutschland überhaupt eine (wirtschaftliche)Existenzberechtigung hat. Was mich an der Sache stört, ist das dies immer an den Sponsoren und an konkurrierenden Sportarten (in erster Linie Fußball) festgemacht wird.
1. Sponsoren sind keine Mäzene Sponsoren aus der Wirtschaft erwarten für ihr Geld meßbare Gegenleistungen. Motivationen für die Sportförderungen können zum einen Werbeeffekte sein, bei denen der Name des Werbepartners einen größeren Bekanntheitsgrad bekommt oder durch die Verbindung mit einem Sportpartner Imageverbesserung betrieben wird. Wenn ich mir allerdings die aktuellen Sponsoren der TT-Bundesliga anschaue, weiß ich nicht welchen Mehrwert angesichts der dünnen Medienpräsenz Weru, Duravit, Metabo oder Liebherr u.a. hier erzielen können. Ein weiterer Grund für Sportförderung sind die Nutzung spezieller Events, um beispielsweise Kunden oder andere Geschäftspartner werbewirksam einladen zu können. Allerdings sind Tischtennis-Bundesligaspiele im Gegensatz zu Fußball, Tennis, Golf oder Beach-Volleyball nun einfach kein Anlaß für Geschäftseinladungen, das müssen wir halt einfach akzeptieren, ob wir wollen oder nicht. Fakt ist die Bundesligavereine können ihren Partnern aus der Wirtschaft für eine dauerhafte Verbindung mit beiderseitigem Nutzen einfach zu wenig bieten. Sie sind den Unternehmen (oder besser Unternehmern) also quasi ausgeliefert. Diese Abhängigkeit führt immer wieder zu den jetzt beschriebenen Verhältnissen. 2. Abhängigkeit von einzelnen Sponsoren Mit Verwunderung registriere ich immer wieder, das das Wohl und Weh einiger Vereine von einem oder zwei Hauptsponsoren abhängig gemacht wird. Sicher ist es einfacher nur eine Handvoll Sponsoren/Mäzene gnädig zu stimmen, aber die oben beschriebene Abhängigkeit wird damit weiter erhöht. Und genauso sicher ist es kein Zufall das gerade die Vereine wie Düsseldorf, Grenzau und Jülich, die seit 20 Jahren kontinuierlich Bundesliga spielen, diese Abhängigkeit nicht eingegangen sind. 3. Wirtschaftliche Situation Das Unternehmen angesichts der schwachen Verfassung der Wirtschaft sparen müssen, versteht wohl jeder. Das der Werbeetat neben der Personalförderung auf jeder Streichliste ganz oben steht, ist auch bekannt. Wenn ich dann auch noch über Sponsoren aus dem Umfeld der Kastatrophenbranche Bau rede (Weru = Fensterhersteller/Metabo = Bohrmaschinen, Duravit = Badhersteller), dann ist diese Gefahr signifikant größer. Und ich habe vollstes Verständnis für jedes Unternehmen das erst bestehende Sponsorenverträge kündigt, bevor es Kündigungen an die eigenen Mitarbeiter ausspricht. 4. Konkurrenz durch den Einzelspielbetrieb Im Interesse der Medien stehen beim Tischtennis (ähnlich wie beim Tennis) nicht die Vereine sondern in erster Linie die großen Einzelwettbewerbe. Dies haben als allererste die Werbepartner aus dem Bereich der Tischtennisindustrie selbst begriffen. Da in asiatischen Medien Tischtennis einen ganz anderen Stellenwert hat, können über diese Veranstaltungen zum Beispiel Zielgruppen in diesen Ländern leicht erreicht werden. Unter diesem Gesichtspunkt halte ich beispielsweise die Strategie von Liebherr für ziemlich intelligent. Was ich in diesem Zusammenhang allerdings nicht verstehe, ist die Tatsache, daß sich die Masse der Profi-Spieler sich im wesentlichen durch die Vereine finanziert und nicht durch die großen Turniere. Hier stimmen Leistung und Gegenleistung im Verhältnis Spieler zu Verein längst nicht mehr. Fazit: Tischtennis ist eine klassische Breitensportart, insbesondere im Mannschaftsspielbetrieb. Leider ist es so, daß jeder Fußball-Landesligist eine höhere Medienpräsenz genießt als Tischtennis-Bundesligavereine. Er ist auch deshalb gerade für regional tätige Unternehmen auch der interessantere Partner. Und warum Unternehmer sich lieber beim Golf- oder Reitturnier als Mäzen engagieren, das liegt leider ebenso auf der Hand. Und ob Tischtennis sich für uns alle besser entwickeln würde, wenn eine Menge Geldgeber versuchen würden ihre eigenen Interessen zu verwirklichen, das sei mal dahingestellt. @ Karlsruhe/Neureut-Fans: wie schon Vfl in seinem Beitrag geschrieben hat, sollten sich die Verantwortlichen einmal fragen, welchen Eindruck sie bei potentiellen Sponsoren aus der Wirtschaft hinterlassen haben. Mit dem Negativ-Image, das insbesondere Kooperationspartner Offenburg zu verantworten hat, ist kein Staat zu machen. Und bei allem Verständnis für die Nöte der ehrenamtlichen Macher: Feierabendtätigkeit schließt einen professionellen Antritt nicht aus. @Scheich Abdullah: bei wem die Sanduhr tickt, dürfte angesichts der Nähe zur Bauindustrie leicht zu erraten sein |
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#69
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AW: Karlsruhe erneut vor dem Aus!?
im Videotext habe ich gerade gelesen, dass sich die Spielgemeinschaft auflöst;
ist das was neues oder war das allen Insidern schon bekannt? Hast das irgendeine Bedeutung für das Lizenzierungsverfahren? Fragen über Fragen??? |
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#70
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AW: Karlsruhe erneut vor dem Aus!?
Zitat:
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