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Themen-Optionen |
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#711
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Zitat:
Auch so ein unausrottbares Vorurteil, dass Lackieren & Lasieren die Spieleigenschaften eines Holzes negativ beeinflusst. Das Gegenteil ist der Fall - wenn man's wie gesagt professionell macht und die richtigen Zutaten mit Bedacht wählt. Mikael Appelgren zum Beispiel - neben Waldner wohl der Spieler mit dem bis heute besten Ballgefühl aller Profis und laut eigener Aussage immer extrem abhängig von der 'Lebendigkeit' seines Materials - hatte seine alten Alser-Hölzer früher stets mit drei Schichten sehr körperreichem schwedischen Lack versiegelt. Zitat:
Interessant. Insbesondere, wenn die Furnierkombi von Anfang der 70er Jahre stammt. Da kann man schon was draus machen. Die richtige Montage der gut gewählten Griffschalen: Leimmenge, Ansatzpunkt, Anpressdruck & -zeit ist allerdins auch eine Wissenschaft für sich. Kleine Fehler - und das überragende Ballgefühl geht flöten ![]() ´ Geändert von Rieslingrübe (21.08.2010 um 18:59 Uhr) |
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#712
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Aktuell verwende ich 'Bangkira-Öl' von Clou. Gibt's in jedem Bauhaus. Sollte sich der alte Originallack an der Griffoberseite mit Aceton nicht vollends auflösen, kann man die Reste natürlich auch fein- körnig wegschmirgeln. Zum Lackieren der Fläche: Zunächst Clou-Grundierung, danach Clou-Schellack. Die Grundierung auf alle Fälle im Freien verwenden. Riecht etwas giftig und enthält wohl nicht die lungenfreundlichsten Lösungsmittel. Der Schellack ist harmloser, wird nicht umsonst auch für Spielzeug und Inneneinrichtung empfohlen. Beide - Grundierung & Lack - sind recht körperreich und trocknen schnell. Dennoch einen Tag zwischen den Behandlungen warten. ´ Geändert von Rieslingrübe (21.08.2010 um 19:20 Uhr) |
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#713
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AW: STIGA Hölzer im Wandel der Zeiten...
Zitat:
Ich werde nächste Woche mal Beläge aufkleben und mal ein paar Schläge damit machen, ohne den Griff zu behandeln. Wenn es sich gut spielen lässt, werde ich den Griff behandeln. Andernfalls lasse ich natürlich die Finger von der Behandlung, da es sich mit unbehandeltem Griff logischerweise besser verkaufen lässt. Ich werde aber in den nächsten Tagen mal ein paar Fotos machen, damit das Holz hier mal einer kurzen Begutachtung unterzogen werden kann. |
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#714
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AW: STIGA Hölzer im Wandel der Zeiten...
Hinsichtlich Grundierung und Lack habe ich nichts im Netz gefunden. Ich finde lediglich das erwähnte Öl von Clou. Ich brauche allerdings dann zwei verschiedene Substanzen - Grundierung und Lack.
Geändert von Paddy83 (22.08.2010 um 11:00 Uhr) |
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#715
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Das Bangkira-Öl wie gesagt fürs Griff. Grundierung und Lack für die Schlagfläche. Auch den empfindlichen Übergang zwischen Griff und Blatt ruhig mal dick nachlackieren. Keine Ahnung, was man aktuell im Netz so findet. Einfach mal ins nächste Bauhaus oder in einen sonstigen Baumarkt stürmen. Im Laufe der Jahre ändern sich oft die Bezeichnungen der Hersteller. Gut möglich, dass bei Clou heute nicht mehr 'Schellack' draufsteht, sondern irgend etwas anderes. Formel und Eigenschaften dürften sich dennoch kaum oder gar nicht geändert haben . |
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#716
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AW: STIGA Hölzer im Wandel der Zeiten...
Ok, bei mir geht es auch in erster Linie um die Behandlung des Griffes.
Die Schlagflächen habe ich mit drei Schichten TSP Racket Coat versiegelt. Das habe ich natürlich mit einem Lappen aufgetragen - mach' ich schon immer so. Da ich mit dem TSP Racket Coat auch vernünftige Erfahrungen gemacht habe, habe ich jetzt nichts anderes verwendet. Sehr gut, dann werde ich morgen mal mit Aceton an den Griff rangehen und schauen, wie sich der Lack löst. Andernfalls schmirgel ich den etwas mit feinem Schmirgelpapier. Und zum Bangkirai-Öl: Das bekomme ich sicherlich sehr problemlos hier bei mir in der Umgebung. Sollte also kein Problem sein. |
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#717
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AW: STIGA Hölzer im Wandel der Zeiten...
Hier nun die Fotos vom Holz:
- Gewicht 87g - Blattgröße: 162mm x 154mm Geändert von Paddy83 (23.08.2010 um 15:58 Uhr) |
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#718
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Sieht ganz okay aus. Ein Außenfurnier ist etwas dicker, eines recht dünn - aber dies sollte nicht weiter stören. Im Zweifel die Seite mit dem dickeren AF auf der Vorhand verwenden. Tippe auch hier so auf Ende '71 als Baujahr... ´ Geändert von Rieslingrübe (24.08.2010 um 08:22 Uhr) |
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#719
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In der hochauflösenden Vergrößerung ist mir jetzt allerdings eine 'Furche' auf der Fläche im mittleren Bild aufgefallen. War dies bereits ab Werk - oder ist das beim Belag entfernen passiert ? Ich würde jedenfalls diese Furche - nach vorheriger Entlackung mit Aceton - mit einer Holzpaste auffüllen. Nach dem Trocknen dann drüber lackieren.... |
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#720
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AW: STIGA Hölzer im Wandel der Zeiten...
Die unterschiedliche Dicke des Deckfurniers habe ich auch schon gesehen. Stört mich schon extrem, vor allem dann, wenn man für dieses Holz viel Geld bezahlt hat. Diese Furche, die du da siehst, hat meiner Meinung nach folgenden Grund:
Das Deckfurnier wurde dort zusammengesetzt. Diese Furche zieht sich durch das ganze Deckfurnier. Ist auch etwas, was mich ziemlich stört, wenn man bedenkt, dass ich für das Holz viel Geld bezahlt habe. Was mir am Holz gut gefällt, ist der Griff. Der liegt ausgesprochen gut in der Hand. Ich habe das Holz so bekommen, wie es hier zu sehen ist. Es war ohne Beläge. |
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| Stichworte |
| stiga, stipancic, Unbekanntes STIGA |
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