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| allgemeines Tischtennis-Forum Dies ist unser Hauptforum. Hier geht es um Tischtennis allgemein und hier gehört alles rein, was nicht in die Fachforen oder sonstigen Foren passt. |
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Themen-Optionen |
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#861
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Ich glaube frank müller ist schuld an der ganzen Sache !
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VH: Grip-S mit 1.2 gebrannten schwamm Rh:uvglatter meteroite ox,Holz: balsa 8.5 factoryt |
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#862
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zitat:
Wenn man das jetzt denn auf die Dopingregelung übertragen will, dann ist auch dort diese "Sicherheit" gegeben. Schuld gibt es in den Formen Vorsatz und Fahrlässigkeit. Hier gehts um die zweite Kategorie. Langer Rede kurzer Sinn: Mir gefällt die Regelung auch nicht besonders, aber die anderen Alternativen halte ich für noch schlechter. Beim indirekten Nachweis ( also wenn man keinen verbotenen Stoff findet, das Blutbild aber "ungewöhnlich ist), ist das dann noch ein wenig brisannter. Ich glaube Claudia Pechsteins Fall hätte vor einem Arbeitsgereicht bessere Chancen. |
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#863
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zitat:
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#864
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zitat:
Dima hat, also, "fahrlässig" gegessen. ![]() Ich denke, ich lasse es einfach so ohne Kommentar stehen, es spricht für sich selbst. |
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#865
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zitat:
Laut Regelwerk hat der Athlet dafür sorge zu tragen, dass sich keine verbotenen Substanzen in seinem Körper befinden. Gegen diese Regel hat Ovtcharov verstossen. Da er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht absichtlich dagegen verstossen hat, war es fahrlässig. Werner Franke hatte übrigens kritisiert, dass die Nationalmannschaft kein eigenes Essen mitgebracht hat. Mich würde jetzt mal interessieren wie du das speziell im Radsport siehst. Solle man lieber Sportler auf die Gefahr hin sperren, dass sie unabsichtlich verbotene Substanzen zu sich genommen haben oder soll man riskieren, dass jeder der vorne mitfahren will sich dopen muss. |
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#866
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zitat:
Diese Regelung finde ich menschenverachtend, weil sie die Sportler für etwas verantwortlich macht, was überhaupt nicht in ihrer Macht steht, und zwar fürs Vorhandensein der gewissen Substanzen in ihrer Nahrung. Oder gibt es etwa eine realistische Möglichkeit für die Sportler zwischen verseuchten und nicht verseuchten Nahrungsmitteln zu unterscheiden? ![]() Demzufolge wäre auch Bestrafung aufgrund dieser Regelung menschenverachtend. Zu dem Argument "ja, aber es geht nicht anders etc.": natürlich geht es anders. Z.B., durch Herstellung der entsprechenden Produkte für Sportler mit entsprechenden Kontrollen. Entsprechend gekennzeichnet. |
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#867
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Bevor allzu viele das juristische Halbwissen von mighty für bare Münze nehmen:
Das Prinzip "Keine Strafe ohne Schuld" gilt ausschließlich im Strafrecht, d.h. es ist anzuwenden bei Delikten, die im Strafgesetzbuch aufgeführt sind, und betrifft ausschließlich das Verhältnis zwischen dem Staat und dem Bürger. Dieses Prinzip ist keineswegs automatisch auf andere Rechtsbereiche anwendbar, und schon gar nicht auf rein privatrechtliche Verträge beispielsweise zwischen einem Verein und einem Spieler. Dort lässt die grundsätzlich gegebene privatrechtliche Vertragsfreiheit einen weiten Gestaltungsspielraum hinsichtlich der Rechte und Pflichten der Vertragspartner bzw. hinsichtlich der Konsequenzen, die sich möglicherweise aus Pflichtverletzungen ergeben. |
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#868
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zitat:
Er kann nicht auf Nahrungsmittel verzichten und er kann das Vorhandensein der Substanzen nicht erkennen, also handelt er weder vorsätzlich noch fahrlässig. Dann gibt es keine Schuld seinerseits und in einem zivilisierten Rechtssystem darf er nicht bestraft werden. Erstaunlich, dass die Barbarei aus den modernen Rechtssystemen nicht völlig verschwunden ist. |
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#869
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
@Porthos Dankeschön. Barbarei, Berufsverbot - das finde ich alles etwas überzogen... Was wäre eigentlich bei einem Fernfahrer, der ein alkoholfreies Bier bestellt, aber dummerweise ein alkoholhaltiges bekommt, das trinkt und dann dadurch seinen Alkoholtest vor einer Fahrt versemmelt. Vielleicht steht im Vertrag, dass dann erstmal, unabhängig von der Absicht, eine Fahrsperre ausgesprochen für eine bestimmte Zeit ausgesprochen wird. Wenn es deswegen seinen Job verliert, kann er es wahrscheinlich einklagen oder eine Entschädigung erstreiten, aber ob er beim gleichen Unternehmer noch mal ans Steuer darf? Würde man da auch von Barbarei sprechen? Und so ist es doch bei Dima auch, unzulässiger Zustand, unabhängig von Schuld oder Absicht erstmal Startverbot. Es ist ganz schön anstrengend, immer wieder darauf hinzuweisen, dass kein Strafverfahren anhängig ist, sondern aufgrund von Wettkampfregeln eine Wettkampfsperre ausgesprochen wurde. Wenn Dima keine Schuld trägt, gibt es außerhalb des Wettkampfbetriebes die Möglichkeiten, sein Recht z.B. gegenüber dem Sponsor oder dem Verband vor Gericht durchzusetzen.
Geändert von Setz-It (09.10.2010 um 19:33 Uhr) |
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#870
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AW: Dopingverdacht bei Dima Ovtcharov
Zitat:
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| doping, nada, wada |
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