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#111
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AW: TIBHAR Infinity MX-P und MX-S
Jetzt den neuen TIBHAR Infinity MX-P bestellen!
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#112
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AW: TIBHAR Infinity MX-P und MX-S
Ich wäre durchaus nicht abgeneigt, sowohl den MX-P als auch den MX-S zu testen, würde aber erstmal abwarten wollen, was andere zu berichten haben, insbesondere was Gewicht und Langlebigkeit bzw. konstante Spieleigenschaften betrifft.
Eine gewisse Skepsis ist da meinerseits leider vorhanden - obwohl ich Tibhar als "No-Nonsense"-Marke (im Vergleich zu anderen Marken) eigentlich mag -, da bekanntlich schon die Evolution doch recht schwer sind, da vollgepumpt mit Booster und sich die Spieleigenschaften dementsprechend schnell spürbar ändern. Ich wechsle halt nicht alle 4-6 Wochen meine Beläge. |
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#113
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AW: TIBHAR Infinity MX-P und MX-S
Ich werde beide den nächsten zwei Wochen testen und berichten.
Grüße Popperklopper |
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#114
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AW: TIBHAR Infinity MX-P und MX-S
Seit gestern ist die Freude groß.
![]() Zum Spielen komme ich zwar erst heute Abend, aber ich kann euch schon einmal die besondere Verpackung zeigen. Vor allem die Rückseite verrät bereits, womit man hier rechnen kann. Die Verpackung gefällt mir optisch sehr gut. Der anthrazitfarbene Grundton in Kombination mit den roten Akzenten und Effekten wirkt hochwertig und edel. Noch spannender ist jedoch, dass Tibhar hier etwas bietet, das es in dieser Form bislang nicht gab. Man erkennt den klaren Bezug zum Profisport: Statt der üblichen Schwankungen bei den Belagstärken oder der klassischen Angabe Max., 2,1 mm oder 2,0 mm gibt es den Belag in zwei exakt definierten Varianten auf 0,05 mm genau (wir sprechen also nicht von Zehntel, sondern von Hundertstel): MaxPro+ mit 2,15 mm und MaxPro mit 2,05 mm. Die Streuungen bei der Schwammstärke werden damit auf ein Minimum reduziert. Auf der Rückseite befindet sich außerdem ein Sichtfenster, über das sich die tatsächliche Gesamtdicke des Belags auf zwei Nachkommastellen (!) genau ablesen lässt. Zusätzlich ist auch das Gewicht des ungeschnittenen Belags angegeben, ebenfalls auf zwei Nachkommastellen genau. Dadurch erhält man eine direkte Vergleichbarkeit und bekommt ab Werk exakt selektierte Beläge. Das bedeutet: maximale Präzision und keine teils erheblichen Gewichtsschwankungen mehr, wie man sie von vielen anderen Belägen kennt. Und das direkt im Sichtfenster ablesbar. Gerade für Profispieler ist das ein echter Vorteil. Ich persönlich freue mich ebenfalls über diese gleichbleibende Qualität. Wahrscheinlich werde ich feinste Unterschiede selbst nicht wahrnehmen können, aber größere Streuungen definitiv. Solche habe ich früher beim Tenergy 05 leider häufiger erlebt, vor allem bei der Härte. Die Details meiner Beläge: TIBHAR Infinity MX-P schwarz, Stärke "maxpro+ 2,15 mm" Gesamtdicke Belag 3,76 mm, Gewicht ungeschnitten 72,99 Gramm. TIBHAR-Infinity-MX-P_black_maxpro+215_cover-front.jpg TIBHAR-Infinity-MX-P_black_maxpro+215_cover-back.jpg TIBHAR-Infinity-MX-P_black_maxpro+215_details.jpg TIBHAR Infinity MX-P rot, Stärke "maxpro 2,05 mm" Gesamtdicke Belag 3,72 mm, Gewicht ungeschnitten 72,10 Gramm. TIBHAR-Infinity-MX-P_red_maxpro205_cover-front.jpg TIBHAR-Infinity-MX-P_red_maxpro205_cover-back.jpg TIBHAR-Infinity-MX-P_red_maxpro205_details.jpg Ich bin schon sehr gespannt, was mich beim Testen erwartet. Ich rechne mit einem harten Belag, der echte 50° Schwammhärte hat, sich also nicht weicher spielt, sondern dank eines entsprechend abgestimmten Obergummis auch die nötige Durchschlagskraft bietet. Dazu erwarte ich ein insgesamt sehr hohes Tempo bei gleichzeitig starkem Spin. Mehr kann ich erst nach dem Testen sagen. Im Moment kann ich lediglich auf Grundlage der bekannten Informationen und Produktbeschreibungen spekulieren. "Testvideos" gibt es zwar bereits einige, schließlich spielt Darko Jorgic diesen Belag seit Jahren auf der Rückhand. Was ein Weltklassespieler auf den Tisch bringt, ist allerdings meilenweit von dem entfernt, was ich selbst leisten kann. Deshalb lassen sich daraus nur bedingt Rückschlüsse ziehen. Umso schöner, dass Tibhar diesen Belag nach fünf bis sechs Jahren nun endlich auch für uns Normalos verfügbar gemacht hat. Lange wurde darüber spekuliert, warum es einen Profibelag gibt, den man nicht kaufen kann. Offenbar hat sich bestätigt, dass sich ein Belag mit dieser Präzision nicht in großen Stückzahlen für den Massenmarkt produzieren lässt. Wie mir ML sagte, wird es nach dem Abverkauf der ersten Lieferung voraussichtlich für mehrere Monate keinen Nachschub geben. Mit einer neuen Lieferung rechnet Tibhar derzeit wohl erst im September. Abschließend noch meine persönliche Einschätzung, die auch auf verschiedenem Feedback basiert: Von den Spieleigenschaften her muss der Infinity MX-P mehr in Richtung Evolution MX-D, MX-P oder Dignics 05 gehen, vielleicht sogar in Richtung Zyre 03. Wer hingegen Beläge bevorzugt, die eher in die Richtung Hybrid K3, Hybrid MK oder Dignics 09C gehen, wird mit Sicherheit auf den Infinity MX-S warten müssen. |
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#115
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AW: TIBHAR Infinity MX-P und MX-S
Zitat:
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#116
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AW: TIBHAR Infinity MX-P und MX-S
Ich habe gestern bei ML im Shop vorbeigeschaut und mir einen Infinity MX-P in 2,15 mm geholt.
Nach der ersten Trainingseinheit kann ich sagen: Der erste Eindruck war außergewöhnlich gut. Vielleicht kurz zur Einordnung. Ich spiele auf der Vorhand seit sechs, wenn nicht sogar sieben Jahren den Evolution MX-P50, also die 50°-Version des Evolution MX-P. Diese Version ist nichts, was man in unteren Klassen häufig sieht, sondern wird vor allem von Spielern in der Oberliga, Regionalliga oder den Bundesligen gespielt. Der "schwächste" Spieler, den ich persönlich mit dem MX-P50 kenne, ist Peter Fischer vom TV Rottenburg und selbst der spielt noch auf einem sehr hohen Niveau. Auch wenn Alter und Gesundheit inzwischen ihren Tribut gefordert haben, zeigt er immer noch was er kann, wie man hier im Video gegen Alexander Frank (TTR 2100) in der Verbandsliga sieht, gegen den er trotz sichtbarer Einschränkungen 2:0 führte und erst im Entscheidungssatz verlor. Peter ist auch heute noch klar stärker als ich. Sicherlich sieht meine Technik schöner aus, aber davon alleine gewinnt man bekanntlich keine Spiele. Warum spiele ich den Evolution MX-P50 überhaupt? Der normale Evolution MX-P mit 47,5° war für mich nie ganz das, was ich gesucht habe. Der grobporige Schwamm spielt sich auf meinem eher elastischen Holz spürbar anders. Der MX-P50 mit seinem feinporigen Schwamm vermittelt einen deutlich direkteren Anschlag und erzeugt einen flacheren Ballabsprung, da mir der normale Evolution MX-P dann doch zu viel Bogen machte. Deshalb bin ich über all die Jahre auch beim MX-P50 geblieben. Als bekannt wurde, dass der Infinity MX-P ebenfalls mit einem 50°-Schwamm erscheint, war mein Interesse sofort geweckt. Zumal mir der Evolution MX-P50 immer deutlich besser gefallen hat als beispielsweise der Hybrid MK Pro, der ebenfalls 50° hat. Meine Hoffnung war relativ klar definiert: Ich wollte einen Belag, der sich härter und direkter spielt als der normale Evolution MX-P, dabei aber etwas gutmütiger ist als der Evolution MX-P50. Denn genau dort liegt für mich die größte Schwäche des MX-P50. Hat man den Ball sauber getroffen, produziert der Belag enorm viel Spin und die Flugkurve passt. Der Haken ist allerdings, dass man diesen sauberen Treffpunkt eben auch konstant braucht. Der MX-P50 verzeiht vergleichsweise wenig und verlangt eine sehr präzise Ballbehandlung. Ich hatte zwischenzeitlich sogar versucht, besonders schwere harte Exemplare des normalen Evolution MX-P selektieren zu lassen, um möglichst nah an dieses Spielgefühl heranzukommen. Das Ergebnis war allerdings nie ganz zufriedenstellend. Auf meinem Holz fehlten mir durch den grobporigen Schwamm trotzdem etwas der harte Anschlag und das letzte Quäntchen Tempo. Den Evolution MX-D hätte ich eigentlich gerne einmal ausführlich auf meinem eigenen Holz getestet. Dazu ist es allerdings nie gekommen. Viele berichten, dass sich der MX-D trotz seiner angegebenen 52,5° Schwammhärte relativ weich spielt. Ich hatte deshalb vermutet, dass das weichere Spielgefühl vom Obergummi kommen muss. Inzwischen hat mir allerdings jemand erklärt, dass die D-Versionen bereits auf derselben Schwammtechnologie basieren, die auch beim Infinity MX-P zum Einsatz kommt. Der Infinity MX-S soll dagegen einen komplett anderen Schwamm besitzen. Rückblickend wäre ein ausführlicher MX-D-Test auf meinem Schläger wahrscheinlich doch interessant gewesen. Jetzt habe ich viel über Evolution-Beläge geschrieben und immer noch wenig über den Infinity MX-P. Der Grund ist einfach: Nach einer einzigen Trainingseinheit wäre alles andere als ein erster Eindruck unseriös. Aber dieser erste Eindruck war wirklich beeindruckend. Natürlich muss man vorsichtig sein. Neues Material fühlt sich oft großartig an, weil man etwas Neues auf dem Schläger hat oder ein anderes Holz, besonders dann wenn es auf Anhieb funktioniert. Interessant war auch das Feedback anderer Spieler. Mehrere Vereinskollegen, die Dignics 05, Nuzn 50 und Zyre 03 spielen, haben meinen Schläger ausprobiert. Keiner war enttäuscht. Im Gegenteil: Alle fanden den Infinity MX-P entweder sofort besser als ihren bisherigen Belag oder zumindest so interessant, dass sie ihn gerne ausführlicher testen würden. Wenn ich den Infinity MX-P mit einem einzigen Wort beschreiben müsste, würde ich sagen: Leistungsfähiger. Der Infinity MX-P ist ein ausgesprochen kraftvoller Belag. Er bietet sehr viel Power, hohen Spin und Dynamik aus praktisch jeder Spielsituation. Direkt am Tisch macht er genauso Spaß wie aus der Halbdistanz. Gerade dort hatte ich permanent das Gefühl, dass noch einige Reserven vorhanden sind. Man spielt nicht einfach nur mit dem Tempo des Gegners mit, sondern kann im Gegenspin jederzeit noch einmal mehr Druck machen. In den knapp zwei Stunden Spielzeit ist mir tatsächlich kein einziger echter Schwachpunkt aufgefallen. Aufschlag und Rückschlag waren sehr präzise. Das Blockspiel hat mich vielleicht sogar am meisten überrascht. Ich würde spontan sagen, dass ich noch keinen Belag gespielt habe, mit dem mir das Blocken leichter gefallen ist. Seine eigentliche Stärke liegt aber eindeutig im Topspinspiel. Der Infinity MX-P ist wirklich sehr schnell, das muss jedem klar sein. Für ein klassisches Allroundspiel ist diese Kombination schlicht zu dynamisch, selbst auf einem ALL+ Holz ist das ein Offensivschläger. Spielbar für Allrounder schon, aber wer generell einen härteren Belag mit viel Kontrolle sucht, dürfte mit einem Evolution EL-D vermutlich besser bedient sein. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Infinity MX-P schwer zu kontrollieren wäre. Im Gegenteil. Ich empfand ihn bei allen Schlägen, egal ob Topspin oder Block, auch im Aufschlag-Rückschlag-Spiel viel kontrollierter als den Zyre 03, welcher auch ein sehr schneller Belag ist. Natürlich möchte ich nach nur einem Training noch kein endgültiges Urteil fällen. Wenn ich mich aber heute bereits für die nächsten Jahre entscheiden müsste, würde der Infinity MX-P meinen Evolution MX-P50 auf der Vorhand tatsächlich ablösen - einen Belag, mit dem ich nun sechs oder sieben Jahre lang Saison für Saison äußerst zufrieden gespielt habe. Der Infinity MX-P hat vom ersten Ballwechsel an hervorragend funktioniert. Ich hatte sofort das bessere Spielgefühl, spürbar mehr Kontrolle, während das Tempo auf mindestens genauso hohem Niveau lag. Allerdings konnte ich mehr Rotation erzeugen und insgesamt variabler spielen. Im Topspinspiel ließ sich das Tempo hervorragend dosieren. Mal weich und rotationsreich eröffnen, mal hart beschleunigen und bei Gelegenheit kompromisslos durchziehen, ohne dabei jemals das Gefühl zu haben, die Kontrolle zu verlieren. Selbst die härtesten Schläge wirkten nie wie ein Harakiri-Versuch, sondern jederzeit kontrollierbar. Deshalb gehe ich im Moment stark davon aus, dass der Infinity MX-P künftig mein Vorhandbelag sein wird. Zum Abschluss noch zwei technische Daten für alle, die das interessiert: Mein Infinity MX-P in rot mit 2,15 mm Schwammstärke (maxpro+) hat eine Gesamtdicke von 3,77 mm und das Gewicht ist mit 73,09 g angegeben. |
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#117
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AW: TIBHAR Infinity MX-P und MX-S
"Wer hingegen Beläge bevorzugt, die eher in die Richtung Hybrid K3, Hybrid MK oder Dignics 09C gehen, wird mit Sicherheit auf den Infinity MX-S warten müssen".
Bei den meisten Händlern istt er ja bereits als verfügbar ausgezeichnet. Da ich mehr auf Hybride Varianten stehe werde ich den Infinity MX-S in meine Testreihe mit aufnehmen. Bin sehr gespannt was der am Tisch für einen Eindruck hinterlässt. Gibt es schon jemanden der den Infinity MX-S gespielt hat und erste Eindrücke liefern kann?
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Nichts ist so einfach, als dass man es nicht doch falsch machen könnte! |
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#118
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AW: TIBHAR Infinity MX-P und MX-S
Hat irgendjemand mal das Gewicht geschnitten gemessen?
73 Gramm im Vergleich zu einer gleichen Härte Dignics 05 mit eher 68 Gramm riecht halt schon wieder nach Werkstuning. Muss aber nicht sein, wenn die Maße einfach anders sind. Wäre daher dankbar über geschnittene Gewichtsangabe (plus Holz/Holzmaße natürlich). Danke! |
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#119
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AW: TIBHAR Infinity MX-P und MX-S
Das haben für dich eh alle in irgendeiner Form.
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#120
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AW: TIBHAR Infinity MX-P und MX-S
Der MX-P50 war ja spürbar schwerer zu aktivieren als der Evolution MX-P mit 47°.
Wie ist da der Infinity MX-P einzuordnen? |
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