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  #1  
Alt 12.07.2018, 15:26
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Idee Foto-Nachlese vom Bundesfinale der mini-Meisterschaften in Trier

Für alle, die diese Newsmeldung noch nicht in unserem TT-NEWS Newsbereich entdeckt haben und alle anderen, die auch gerne zu dieser News einen Kommentar abgeben wollen und diskutieren möchten, bieten wir diesen Service hier im Forum:
Zitat:
Foto-Nachlese vom Bundesfinale der mini-Meisterschaften in Trier

Das Bundesfinale der mini-Meisterschaften im Juni in Trier, Höhepunkt der 25. Auflage der größten Breitensportmaßnahme des DTTB, fand großen Anklang. Inzwischen haben uns noch einige aussagekräftige Bilder erreicht, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.
HIER geht es zur kompletten Newsmeldung

Kommentare und Diskussionen über diese News gerne hier nachfolgend:

Geändert von News-Team (12.07.2018 um 18:12 Uhr).
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  #2  
Alt 14.07.2018, 13:19
urika urika ist offline
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AW: Foto-Nachlese vom Bundesfinale der mini-Meisterschaften in Trier

Wenn ich das lese, dass 23.000 Kinder an den Ortsentscheiden in den Vereinen und Schulen teilgenommen haben, dann zeigt das doch, dass die Mini-Meisterschaften eine der wichtigsten Maßnahmen überhaupt für den Tischtennissport sind, noch an Kinder an der Basis heran zu kommen, um diese für den Vereinssport Tischtennis zu gewinnen.
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  #3  
Alt 14.07.2018, 13:28
Kim4U Kim4U ist offline
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AW: Foto-Nachlese vom Bundesfinale der mini-Meisterschaften in Trier

Stimme dir hier vollkommen zu.

Tischtennis wird es immer schwerer haben, Kinder für diesen Sport zu begeistern. Das Angebot an anderen Sportarten, die Übermacht des Fußballs (die wahrscheinlich auch ohne Nachwuchswerbung glänzend da stehen würden - trotz WM-Debakel 2018) und die Angebote an außersportlichen Aktivitäten und die Macht des Internets, Onlinespielen und Spielekonsolen, das alles macht es schwierig für traditionelle Sportarten. Wahrscheinlich geht es Sportarten wie Turnen, Leichtathletik und Judo ähnlich.
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  #4  
Alt 14.07.2018, 13:30
Chris Kratzenstein Chris Kratzenstein ist gerade online
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AW: Foto-Nachlese vom Bundesfinale der mini-Meisterschaften in Trier

Ist es bei den Ortsentscheiden auf jeden Fall. Der Bundesentscheid setzt allerdings falsche Anreize, da man um diesen zu gewinnen meistens doch schon länger trainieren musste und einige dieser Kinder dann aus diesem Grund noch nicht am regulären Spielbertrieb teilnehmen obwohl dies durchaus möglich wäre.

Für mich braucht es weder einen Bundesentscheid und selbst auf den Verbandsentscheid könnte ich berzichten.

Auch sollte man bedenken, dass viele dieser 23.000 Kinder bereits vorher in den Vereinen waren und die Vereine diese bei den Minimeisterschaften das erste Mal im Wettkampf starten lassen. Dennoch sind die Minimeisterschaften für Mitgliedergewinnung bei Kindern eine sehr gute Massnahme.

Sinnvoll wären vor allem Ortsentscheide in den Schulen die gar nicht zwingend von den Vereinen ausgerichtet werden bzw. nur unterstützend. Dort sollte man alle teilnehmen lassen (auch Kinder die bereits im Verein spielen) und dann beim Bezirksentscheid diese erst aussortieren. Dann könnte man aus den Schulen tatsächlich neue Kinder gewinnen. Nach dem Bezirksentscheid könnte man dann aufhören, denn das Ziel der Minimeisterschaften die Kinder für den Sport zu begeistern ist erreicht.

Verbandsentscheid und Bundesentscheid sind Veranstaltungen die man für die Sponsoren macht und nicht mehr für die Mitgliedergewinnung.
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  #5  
Alt 14.07.2018, 14:04
urika urika ist offline
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AW: Foto-Nachlese vom Bundesfinale der mini-Meisterschaften in Trier

Zitat:
Zitat von Chris Kratzenstein Beitrag anzeigen
Ist es bei den Ortsentscheiden auf jeden Fall. Der Bundesentscheid setzt allerdings falsche Anreize, da man um diesen zu gewinnen meistens doch schon länger trainieren musste und einige dieser Kinder dann aus diesem Grund noch nicht am regulären Spielbertrieb teilnehmen obwohl dies durchaus möglich wäre.
Ich denke, die Mini-Meisterschaften decken alles ab. Die Ortsentscheide für jedermann, die Verbandsentscheide für die Talentierten und die Bundesentscheide für die Ambitionierten. So hat man vom Breitensport bis zum "frühen Leistungssport" alles abgedeckt. Immerhin kamen Spieler wie Bastian Steger über die Mini-Meisterschaften mit dem "frühen Leistungssport" in Berührung.

Zitat:
Zitat von Chris Kratzenstein Beitrag anzeigen
Für mich braucht es weder einen Bundesentscheid und selbst auf den Verbandsentscheid könnte ich berzichten.
Ich finde es eigentlich nicht schlecht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass viele nur mitspielen, weil sie wissen, dass sie sich für den Verbandsentscheid oder sogar für den Bundesentscheid qualifizieren können.

Das war wie mit Jugend trainiert für Olympia, da wollte auch jeder nach Berlin.

Zitat:
Zitat von Chris Kratzenstein Beitrag anzeigen
Auch sollte man bedenken, dass viele dieser 23.000 Kinder bereits vorher in den Vereinen waren und die Vereine diese bei den Minimeisterschaften das erste Mal im Wettkampf starten lassen. Dennoch sind die Minimeisterschaften für Mitgliedergewinnung bei Kindern eine sehr gute Massnahme.
Das stimmt natürlich. Die Kinder sind natürlich nicht alle neu, sondern kommen zum Teil bereits aus Vereinen. Aber dennoch gut, denn diese Kinder animieren vielleicht ihre Klassenkameraden, auch zu ihnen in den Verein zu kommen.

Zitat:
Zitat von Chris Kratzenstein Beitrag anzeigen
Sinnvoll wären vor allem Ortsentscheide in den Schulen die gar nicht zwingend von den Vereinen ausgerichtet werden bzw. nur unterstützend. Dort sollte man alle teilnehmen lassen (auch Kinder die bereits im Verein spielen) und dann beim Bezirksentscheid diese erst aussortieren. Dann könnte man aus den Schulen tatsächlich neue Kinder gewinnen. Nach dem Bezirksentscheid könnte man dann aufhören, denn das Ziel der Minimeisterschaften die Kinder für den Sport zu begeistern ist erreicht.

Verbandsentscheid und Bundesentscheid sind Veranstaltungen die man für die Sponsoren macht und nicht mehr für die Mitgliedergewinnung.
Ich sehe es wie gesagt nicht ganz so, denn ich denke man sollte das nicht unterschätzen, dass Kinder eine gewisse Motivation haben, sich für die nächste Stufe zu qualifizieren.
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  #6  
Alt 14.07.2018, 14:05
Kim4U Kim4U ist offline
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AW: Foto-Nachlese vom Bundesfinale der mini-Meisterschaften in Trier

Zitat:
Zitat von Chris Kratzenstein Beitrag anzeigen
Der Bundesentscheid setzt allerdings falsche Anreize, da man um diesen zu gewinnen meistens doch schon länger trainieren musste
Es ist aber vielleicht auch wie bei Olympia, dabei sein ist alles!
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  #7  
Alt 14.07.2018, 16:59
Chris Kratzenstein Chris Kratzenstein ist gerade online
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AW: Foto-Nachlese vom Bundesfinale der mini-Meisterschaften in Trier

Zitat:
Zitat von urika Beitrag anzeigen
Ich denke, die Mini-Meisterschaften decken alles ab. Die Ortsentscheide für jedermann, die Verbandsentscheide für die Talentierten und die Bundesentscheide für die Ambitionierten. So hat man vom Breitensport bis zum "frühen Leistungssport" alles abgedeckt. Immerhin kamen Spieler wie Bastian Steger über die Mini-Meisterschaften mit dem "frühen Leistungssport" in Berührung.

Ich finde es eigentlich nicht schlecht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass viele nur mitspielen, weil sie wissen, dass sie sich für den Verbandsentscheid oder sogar für den Bundesentscheid qualifizieren können.
Wieso brauche ich Minimeisterschaften für Ambitionierte? Hierfür gibt es den regulären Spielbetrieb und die "regulären" Turniere.
Wenn Kinder 1 oder 2 Jahre nicht am regulären Spielbetrieb teilnehmen um dann bei den Minimeisterschaften zum Bundesentscheid zu kommen dann ahben die Minimeisterschaften Ihren Zweck nicht mehr erfüllt sondern das Gegenteil erreicht. Und ich kenne da mehr als 1 Fall bei dem dies so war.

Da kann das Kind wenig für. Aber der falsche Anreiz hat beim Verein oder bei den Eltern eben dazu geführt das Kind nicht am regulären Spielbetrieb teilnehmen zu lassen, weil es sonst ja nicht mehr bei den Minimeisterschaften teilnehmen darf. Gleiches gilt dafür, dass die Ortsentscheide im September angesetzt werden, damit die Kinder dann in der Runde mitspielen können, die bereits im Verein sind. Auch das entspricht nicht wirklich dem Sinn dahinter neue Spieler zu gewinnen.

Dabei sein ist alles gilt sicher für einige die sich für Bundes- oder Verbandsentscheid qualifizieren. Aber da es darum geht die Kinder überhaupt erst zum Sport Tischtennis zu bringen, so ist dies über Orts- und Verbandsentscheid bereits gelungen. Die Kinder die dort erfolgreich sind spielen zu weit über 90% bereits im Verein. Da brauche ich keine weiteren Mini-Turniere um sie an den Sport zu binden. Die können bei den Kreis-, Bezirksmeisterschaften und sonstigen Turnieren genauso gut teilnehmen und sich mit stärkeren messen. Es wäre sinnvoller mehr Geld in die Ortsentscheide zu stecken als in den Bundesentscheid.
Der einzige wirkliche Grund den ich für den Bundesentscheid sehe, ist dass dies für die Sponsoren wichtig ist und diese so ein Finale wünschen.

Für die Kinder die daran teilnehmen übrigens sicher immer ein tolles Erlebnis. Das bezweifel ich nicht. Bloß mit Breitensport hat der Bundesentscheid nicht mehr allzuviel zu tun meiner Meinung nach.
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Geändert von Chris Kratzenstein (14.07.2018 um 17:03 Uhr).
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  #8  
Alt 14.07.2018, 16:59
Uranus Uranus ist offline
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AW: Foto-Nachlese vom Bundesfinale der mini-Meisterschaften in Trier

Zitat:
Zitat von urika Beitrag anzeigen
Ich denke, die Mini-Meisterschaften decken alles ab. Die Ortsentscheide für jedermann, die Verbandsentscheide für die Talentierten und die Bundesentscheide für die Ambitionierten. So hat man vom Breitensport bis zum "frühen Leistungssport" alles abgedeckt. Immerhin kamen Spieler wie Bastian Steger über die Mini-Meisterschaften mit dem "frühen Leistungssport" in Berührung.
Ich weiß nicht, ob es angebracht ist, wenn es um die mini-Meisterschaften geht, von "frühem Leistungssport" zu sprechen, da die gesamte Veranstaltung vom DTTB selber als Breitensportaktion bezeichnet wird.

Insofern kann man die Argumente von Chris Kratzenstein nachvollziehen, dass es eigentlich keine Verbands- und Bundesentscheide geben müsste, denn diese haben dann nicht mehr so viel mit Breitensport zu tun, denn hier hält dann eindeutig der Leistungssportbezug Einzug.

Andererseits ist das aber auch eigentlich nicht schlimm, denn die Kinder, die aus Spaß an der Freude an Ortsentscheiden teilnahmen, denen tut es keinen Abbruch, wenn die stärksten Spieler der Jahrgänge sich dann mit Altersgenossen aus anderen Regionen und sogar deutschlandweit messen dürfen. Tischtennis ist ja auch Wettkampfsport und sich zu messen schadet auch den jungen Kindern nicht. Die Tränen bei Niederlagen sind schnell getrocknet und eine Erfahrung ist es allemal.

Zitat:
Zitat von urika Beitrag anzeigen
Wenn ich das lese, dass 23.000 Kinder an den Ortsentscheiden in den Vereinen und Schulen teilgenommen haben, dann zeigt das doch, dass die Mini-Meisterschaften eine der wichtigsten Maßnahmen überhaupt für den Tischtennissport sind, noch an Kinder an der Basis heran zu kommen, um diese für den Vereinssport Tischtennis zu gewinnen.
Die mini-Meisterschaften gibt es seit 1983 (ich denke anfangs nicht jedes Jahr bis zur Bundesebene) und insgesamt nahmen bereits fast 1,5 Millionen Kinder teil.

23.000 Kinder sind viel, aber auch rückläufig. Es gab schon Jahre mit über 50.000 Teilnehmern und Rekord dürften 57.000 Kinder in einem Jahr gewesen sein.
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