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  #21  
Alt 22.06.2016, 13:19
Jaskula Jaskula ist offline
hasst die 11
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AW: Genderrollen - nur konstruiert?

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Zitat von klugscheisser Beitrag anzeigen
na gut, wie du meinst
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  #22  
Alt 22.06.2016, 13:22
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crycorner crycorner ist offline
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AW: Genderrollen - nur konstruiert?

Reich, im materiellen Sinne, ist man, wenn man mehr Geld hat, als man braucht, um seinen gewünschten Lebensstandard zu halten. Das können auch Menschen sein, die weit unter dem Durchschnittseinkommen liegen und aus Überzeugung beinahe asketisch leben.
Arm ist man dementsprechend, wenn man weniger hat, als das, was man für einen noch zumutbaren Lebensstandard bräuchte.
Das sind keine offiziellen Definitionen, die habe ich mir gerade ausgedacht.
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  #23  
Alt 22.06.2016, 15:29
Kämpfer17 Kämpfer17 ist gerade online
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AW: Genderrollen - nur konstruiert?

Zitat:
Zitat von crycorner Beitrag anzeigen

1. Jemand, der das bewusst und vollumfänglich auf die Reihe bekommt, hat meine größte Hochachtung. Davor müssten wir aber über Erziehung, mediale Prägung, Psychologie, religiöser Einfluss etc. reden.

2. Darüber hinaus hoffe ich noch ganz naiv darauf, dass der Begriff "Gender" irgendwann keine Bedeutung mehr hat, weil dieses Rollendenken aufhört. Ich denke, ich bin noch ca. 10 Reinkarnationen davon entfernt
zu 1. Ab einem gewissen Alter, mit 35 oder schon früher, beginnt man über verschiedene Prägungen nachzudenken und übernimmt einiges, anderes modifiziert man und wieder anderes scheidet man aus. Man beginnt sozusagen, sich aus Überidentifikationen zu lösen, indem man erkennt, dass alles nur vergänglich ist.

In der Jugend hat man Wünsche und man versucht, sie sich zu erfüllen, beruflich usw. Dann, wenn man alles erreicht hat, stellt man fest, dass eigentlich die tiefsten Sehnsüchte im Herzen nicht erfüllt sind und dass all das, was man erreicht hat vergänglich ist, also geht es darum, auf seine Sehnsüchte zu hören und diese zu verwirklichen.

zu 2. Ich finde auch nicht, dass Rollen schlecht sind. Ich denke, Schauspieler zu sein, also Rollen zu spielen, wäre ein erfüllender Beruf.

Und auch in der Beziehung tun Rollenspiele gut.

aber darauf hast du mit Deiner Antwort in 2. nicht intendiert...ich glaube schon, dass es zwischen den Menschen Wesensunterschiede gibt, die vom natürlichen Geschlecht her beeinflusst sind und so das Thema Gender Sinn macht. Das Rollendenken wird deshalb auch nicht aufhören.
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Geändert von Kämpfer17 (22.06.2016 um 15:33 Uhr).
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  #24  
Alt 22.06.2016, 16:00
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crycorner crycorner ist offline
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AW: Genderrollen - nur konstruiert?

Zitat:
Zitat von Kämpfer17 Beitrag anzeigen
zu 1. Ab einem gewissen Alter, mit 35 oder schon früher, beginnt man über verschiedene Prägungen nachzudenken und übernimmt einiges, anderes modifiziert man und wieder anderes scheidet man aus. Man beginnt sozusagen, sich aus Überidentifikationen zu lösen, indem man erkennt, dass alles nur vergänglich ist.
Den allermeisten Menschen gelingt das nicht oder nur zu einem kleinen Teil. Selbst mit Hilfe von Psychiatern brauchen Menschen Jahre um bestimmte Prägungen loszuwerden. Eine Frau, die von ihrer Mutter von Klein auf gelernt hat, dass der Mann umsorgt werden muss, um ihn zu halten, wird das nicht so einfach los werden, selbst wenn sie damit in der Beziehung unglücklich ist.

Zitat:
Zitat von Kämpfer17 Beitrag anzeigen
In der Jugend hat man Wünsche und man versucht, sie sich zu erfüllen, beruflich usw. Dann, wenn man alles erreicht hat, stellt man fest, dass eigentlich die tiefsten Sehnsüchte im Herzen nicht erfüllt sind und dass all das, was man erreicht hat vergänglich ist, also geht es darum, auf seine Sehnsüchte zu hören und diese zu verwirklichen.
Und wenn diese Sehnsüchte ausserhalb der Genderrolle liegen, die man gerade bekleidet, bedarf es der Loslösung aus dieser Rolle. Wenn man es alleine kann, gut. Ansonsten mit Hilfe.

Zitat:
Zitat von Kämpfer17 Beitrag anzeigen
zu 2. Ich finde auch nicht, dass Rollen schlecht sind. Ich denke, Schauspieler zu sein, also Rollen zu spielen, wäre ein erfüllender Beruf.

Und auch in der Beziehung tun Rollenspiele gut.

aber darauf hast du mit Deiner Antwort in 2. nicht intendiert...ich glaube schon, dass es zwischen den Menschen Wesensunterschiede gibt, die vom natürlichen Geschlecht her beeinflusst sind und so das Thema Gender Sinn macht. Das Rollendenken wird deshalb auch nicht aufhören.
Es ist relativ einfach, für einen begrenzten Zeitraum in eine bestimmte Rolle zu schlüpfen. Man fällt aber unweigerlich in seine alte Rolle zurück, wenn das Spiel zuende ist. Weil man während des Spiels ganz bewusst agiert. Danach dann nicht mehr.

Sicher gibt es Aufgrund des biologischen Geschlechts ganz natürliche Rollen, in die man sich begibt. Als Mutter beispielsweise kann man sich da gar nicht gegen wehren. Selbst wenn die Mutter schnell wieder Vollzeit arbeitet, ist sie die Mutter und als Solche mit dem Kind ganz anders verbunden, als der Vater.
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  #25  
Alt 22.06.2016, 16:08
jimih1981 jimih1981 ist offline
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AW: Genderrollen - nur konstruiert?

Man ist keine Insel, man ist immer gewissen Einflüssen ausgesetzt die einen prägen. Trotzdem gibt es geschlechtstypische Verhaltensweisen die man eben nicht unterbinden sollte, wie es heutzutage von Manchen vorallem bei Jungs gemacht wird. Das es nicht bei jedem gleich ist sollte auch jedem klar sein. Man kann noch soviel Pseudowissenschaft betreiben daran wird sich nix ändern. Das hat auch mit der unterschiedlichen Ausprägung der Gehirnbereiche zutun. Da es nicht immer gleich ist gibt es eben Frauen die etwas maskuliner sind und Männer die etwas femininer sind. Das ist aber wohl nicht der einzige Faktor. Trotzdem bleiben immer wesentliche Unterschiede erhalten.

Ich persönlich würde nem Jungen nur Mädchenzeug und Jungen kein Mädchenzeug außer die wollen das. Das sehe ich eher altmodisch. Wenn ein Junge aber mit Puppen spielen will und ein Mädchen mit Matchboxautos ist mir das sowas von egal.

Geändert von jimih1981 (22.06.2016 um 16:11 Uhr).
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  #26  
Alt 22.06.2016, 23:06
pibach pibach ist gerade online
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AW: Genderrollen - nur konstruiert?

Je nach Geschlecht ergibt sich anderer Ressourceneisatz bei der Nachkommenszeugung.
I.d.R. hat das Weibchen mehr Ressourceneinsatz, muss daher genauer die Interessen der Männchen prüfen. Das Männchen muss eher das Weibchen umwerben können, in Konkurrenz zu anderen. Da das Weibchen bei Säugetieren auch für die Ernährung zuständig ist, übernimmt es die frühe Nachwuchspflege - während das Männchen für Nahrung und Schutz sorgt.

Bei einigen Fischen z.B. ist das andersrum. Das Weibchen leicht die Eier ab und haut ab. Das Männchen befruchtet die Eier und bleibt dabei, um sie zu beschützen (sog. "Vaterfamilien", siehe hier)

Dieses Verhalten ergibt sich als spielthoretisches Optimum bei bestimmten Werten für Ressourceneinsatz. Lässt sich also auch in Computersimulationen mathematisch nachstellen - und "menschliches" Verhalten erklären.
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