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-   -   Ich habe da ein Problem: (https://forum.tt-news.de/showthread.php?t=1359)

Cogito 15.08.2000 19:12

@saw

das Problem war nicht die Aufschlagannahme, sondern der folgende "Noppen-Pseudotopspin".

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RalfTTMan 15.08.2000 23:09

Hi Cogito,

ich weiß zwar nicht, in welchem Spielklassenumfeld sich Dein Problem ergeben hat, denn von der grundsätzlichen Spielstärke Deines Gegners hängt eine sinnvolle Antwort genau wie von Deiner Spielanlage auch ab.

Ich kenne einen solchen Gegner aus meiner Punktrunde ebenfalls (oberes Kreisliganiveau).

Ich spiele lange Noppen (Piranja OX oder zuletzt Bamboo 0,5mm) mehr als richtiger Schnittabwehrer, aber auch am Tisch störend und drehend.

Grundsätzlich habe ich die oben angesprochenen Noppenaufschläge immer mit meine eigenen Noppen möglichst ohne Schnitt zurückgespielt. Der Versuch, die Pseudonoppentopspins des Gegners zu blocken, endete ähnlich frustrierend wie bei Dir. Daher habe ich immer versucht, sie abwehrend, am liebsten auch mit den Noppen zurückzubringen.

In der Hinserie (Piranja) hatte mein Gegner große Probleme mit Nullschnitt Piranjabällen, besonders auch, wenn ich sie ihm höher gespielt habe (Viele Noppentopspins über den Tisch). Klarer 2-Satzsieg
Mit dem Bamboo kam er in der Rückserie besser klar, ich musste im Gegenteil langen, starken Unterschnitt mit meinem Tackiness spielen (Bälle ganz spät nehmen)und die Toppies blieben ab dem 2.Satz vermehrt im Netz hängen.
Der dritte Satz war dann zu zu 6 für mich, was symptomatisch für einen solchen Spieler ist: Kommt er mit seinem krummen, aber nicht wandlungsfähigen Spiel nicht durch, bricht er oft ab.

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RalfTTMan ex RubyTTMan
spielt mit Material (wie eigentlich alle, oder ?)
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RalfTTMan@aol.com

sj 16.08.2000 15:33

Hey,
Ich denke, das schwierigste ist die Psyche gegen solch einen Spieler:
Man kriegt die ersten 5 Noppentopspins nicht und verzweifelt.
Nun gilt es, von Punkt zu Punkt zu denken und sich was konstruktives einfallen zu lassen. Da der Gegneer wohl immer denselben Noppentopspin spielen wird, kann man sich gut drauf einstellen. Man könnte z.B. versuchen, den Ball mit seinen eigenen Noppen früh zu nehmen oder wenn dies nicht fkt, dann halt später....Oder man versucht, diese Topspins zu vermeiden (durch Plazierung). Man sollte möglichst viel ausprobieren, anstatt als den gleichen Fehler zu begehen, auch wenn man den 1. Satz deutlich verlieren sollte. Dann müsste man im 2. Satz ein Mittel gefunden haben und den Gegner dazu zwingen, flexibel zu sein....

PS: Mit ein bisschen Glück geht natürlich auch folgendes: Auf den Topspin ein Schuss...
Wenn dieser auf den Tisch kommen sollte, dann könnte der Gegner ins Zweifeln kommen und die Topspins unterlassen, allerdings ist diese Methode nicht ganz so sicher

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cu,
SJ

Cogito 16.08.2000 16:29

Der Schuß ist sicherlich das Beste; allerdings habe ich keinen Rückhandschuß http://www.tt-news.de/ubb/smilies/rolleyes.gif (schließlich spiele ich ja Langnoppen auf der Rückhand, weil es mir dort an Diversem mangelt) und Umlaufen - er plazierte sehr schön in einem Korridor ca.10-20cm von der linken Kante entfernt - wäre Selbstmord gewesen.

Mittlerweile glaube ich, der richtige Ball ist mit den Noppen einen "aktiven" Blockball zu spielen: also leicht geschlossener Schläger (wie eben beim Block) aber dann nach vorne zum Netz ziehen eventuell ganz leicht nach oben. Mein Fehler war wohl, daß ich wie beim Block auf normale Topspins viel Rotation erwartet habe und nur gegengehalten habe. Da ging das Ding immer ins Netz.

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