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Plattentennis-Trainer 19.11.2008 15:27

AW: Übergang vom passiven ins aktive Spiel
 
Trotzdem bringen grade die parallelen Bälle den Gegner oft in Bedrängnis oder führen sogar zum direkten Punktgewinn.
Sollte man also vermehrt trainieren und im Spiel einsetzen.

Obachecka 19.11.2008 16:20

AW: Übergang vom passiven ins aktive Spiel
 
Durch einen gut platzierten Block (Ellenbogen z.B.) kann man den Gegner auch dazu kriegen, nur einen leichten Topspin (wenn überhaupt) zurück zu spielen, sodass man selber wieder angreifen kann. Setzt natürlich auch vorraus, dass der Block einigermaßen sicher sitzt und man ihn platzieren kann.

thomas92 19.11.2008 16:22

AW: Übergang vom passiven ins aktive Spiel
 
klar, weil viele spieler auch einen diagonalen ball gewohnt sind und ein paralleler topspin ist meistens unerwartet.
mit dem parallelen kann man finde ich wunderbar vorbereiten.

philwolters 19.11.2008 18:05

AW: Übergang vom passiven ins aktive Spiel
 
Zitat:

Zitat von Weltklasse (Beitrag 1300741)
@Philwolters

kann ich nicht bestätigen das ein Ball in Vorhand dann häufiger in meine Vorhand kommt. Das mag vielleicht auf Kreisniveau hinkommen, auf Bezirksniveau können die Leute genausogut parallel ziehen. In den anderem Punkt hast du aber recht. Am Tisch gegenziehen klappt nur, wenn der Topspin kürzer ist und etwas höher kommt. Von daher ist die Überlegung mit der Halbdistanz schon richtig.

Ich kenne niemanden, der mehr als 50% seiner Topspins parallel spielt und ich spiele höher als Bezirksniveau. Wenn du aus der Halbdistanz in die Rückhand blockst, kann der Gegner dich relativ leicht auf der RH festnageln und warten bis du zu kurz wirst.
Bei einem Block in die Vorhand zwingst du den Gegner zu einem riskanteren parallelen Topspin oder er gibt dir mit dem diagonalen Ball die Chance wieder aktiv zu werden.

Cheftrainer 19.11.2008 18:19

AW: Übergang vom passiven ins aktive Spiel
 
Zitat:

Zitat von Weltklasse (Beitrag 1300741)
...habe mich mal mit einem Oberligaspieler darüber unterhalten. Er sagt, erster Block am Tisch, dann 1-2 Meter nach hinten gehen...

Du solltest Dir woanders Rat suchen :D:D:D

Naja, sowas kann ja je nach Spielsystem funktionieren. Aber wer mit dem Ziel wieder ins aktive Spiel zu kommen 1-2 Meter nach hinten geht, ist entweder nur in der Halbdistanz gut (dann sollte er es aber nicht als grundlegende Taktik verbreiten, das funkioniert nur bei "seinem" System) oder taktisch gesehen Kreisklasse ^^

Weltklasse 20.11.2008 00:21

AW: Übergang vom passiven ins aktive Spiel
 
Zitat:

Zitat von philwolters (Beitrag 1301073)
Ich kenne niemanden, der mehr als 50% seiner Topspins parallel spielt und ich spiele höher als Bezirksniveau. Wenn du aus der Halbdistanz in die Rückhand blockst, kann der Gegner dich relativ leicht auf der RH festnageln und warten bis du zu kurz wirst.
Bei einem Block in die Vorhand zwingst du den Gegner zu einem riskanteren parallelen Topspin oder er gibt dir mit dem diagonalen Ball die Chance wieder aktiv zu werden.


...na, dann kennst du mich eben nicht.;) Ich Spiel auf der VH zu ca 65 % parallel bzw. beim Rechtshänder als Gegner in RH. Am Tisch versuche ich mit der RH meist schnell in die weite VH zu blocken. Zwar riskant allerdings durchaus erfolgreich, wenn der Ball kommt.


Bzgl dem festnageln auf der RH muß ich dir Recht geben, dies ist beim diagonalen Ball wesentlich leichter, allerdings finde ich den parallele Block/Treibschlag aus der Halbdistanz mit RH sehr schwer, weil einem die Übersicht bzw. der Winkel fehlt. Aber das sollte ich vielleicht wirklich mal üben. Guter Tipp. :top:

Du hast zwar Recht das der möglich gegnerische parallele Topspin darauf risikoreicher ist als diagonal, allerdings glaube ich nicht das Gegner dieses Risiko meidet, wenn er eine klare Rückhandschwäche bei mir festgestellt hat. Jedenfalls ist das bei meinen Gegnern oft der Fall, liegt vielleicht auch daran das viele Respekt vor meiner VH haben. ;)

Weltklasse 20.11.2008 00:34

AW: Übergang vom passiven ins aktive Spiel
 
Zitat:

Zitat von Cheftrainer (Beitrag 1301090)
Du solltest Dir woanders Rat suchen :D:D:D

Naja, sowas kann ja je nach Spielsystem funktionieren. Aber wer mit dem Ziel wieder ins aktive Spiel zu kommen 1-2 Meter nach hinten geht, ist entweder nur in der Halbdistanz gut (dann sollte er es aber nicht als grundlegende Taktik verbreiten, das funkioniert nur bei "seinem" System) oder taktisch gesehen Kreisklasse ^^

....da liegst du völlig richtig, die Halbdistanz ist sein Reich und am Tisch ist er realtiv schwach. Bei mir ist es ähnlich aktiv bin ich am Tisch noch recht gut, zumindestes mit der VH, aber passiv ne Niete. ...Und in der Halbdistanz fühle ich mich auch wohl.:) Von daher war diese Taktik auch eher auf mich zugeschnitten, kam wohl hier falsch rüber.

Cheftrainer 20.11.2008 11:28

AW: Übergang vom passiven ins aktive Spiel
 
So ein Halbdistanzspieler hat normalerweise die meisten Probleme mit dem ersten harten Angriffsball.

Wenn der Gegner einigermassen clever ist wird er versuchen zuerst kurz zu spielen und danach hart (ggf. auf Wechselpunkt) anzugreifen. Solange ist der Halbdistanzspieler noch tischnah. Wenn der Ballwechsel länger wird sollte der Halbdistanzspieler sowieso bessere Chancen haben in sein Spiel (durch Gegenspin aus 2. Reihe) zu kommen. Das Schwierigkeit dürfte also nur sein, dass er einen harten ersten Angriff vermeiden sollte.

Duque 20.11.2008 14:07

AW: Übergang vom passiven ins aktive Spiel
 
Zitat:

Zitat von Weltklasse (Beitrag 1298236)
(...)Was denkt Ihr?
Wie trainiert ihr den Übergang vom passiven ins aktive Spiel?

Hallo,

eine mögliche regelmäßige Übung, um den Übergang vom passiven ins aktive und wieder ins passive Spiel zu trainieren, ist die folgende:

- Ein VHTS in die VH des Zuspielers
- Block in die Mitte des Tisches
- Aus der Mitte ein VHTS wieder in die VH des Zuspielers
- VH Block parallel in RH
- RHTS oder RHK parallel in die VH des Zuspielers

Jetzt werden innerhalb des Ballwechsels die Rollen getauscht und der vormalige Zuspieler zieht VHTS (wie oben). Für eine regelmäßige Übung ist der Anspruch an die Koordination und Beinarbeit schon recht hoch. Macht aber Spass und ist bei hohem Tempo und Kontrolle sehr effektiv.

Buddaa 27.11.2008 14:28

AW: Übergang vom passiven ins aktive Spiel
 
ich versuche dem gegner mit sehr viel unterschnitt
in die rückhand zu spielen
--> der umlaufene Vorhandtopspin
wird sehr schwer und falls der gegner rückhandzieht ist es meist möglich den ball zu schießen
bzw. sehr hart zu kontern.


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