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-   -   geringes Schlägergewicht zur Reduzierung von Gelenkschäden (https://forum.tt-news.de/showthread.php?t=423959)

hgr21 08.11.2021 18:58

AW: geringes Schlägergewicht zur Reduzierung von Gelenkschäden
 
Zitat:

Zitat von Power-Seven (Beitrag 3285079)
Ja, in etwa das mittlere Gewicht. Wie oben beschrieben weichen die einzelnen Exemplare davon unter Umständen deutlich ab.

Doch, genauso ist es.
Ich versuche es noch einmal konkret. Es gibt z.B. die Beläge TIBHAR Nimbus, Nimbus Soft und Nimbus Sound (und weitere, aber diese drei reichen zur Erklärung).

Bei vielen der Beläge, bei denen das genauso ist, erkennt man die Version übrigens an der Schwammfarbe. Die korrespondierende Härte ist dann im Normalfall eigentlich gut dokumentiert, könnte aber auf der Rückseite natürlich mit abgedruckt werden.

Hallo Power-Seven!
Danke für Deine Geduld.
meine Schlussfolgerung, dann ist der Shop gefordert:
1.Der Service ist in der Lage, das Gewicht des Schlägers exakt in Ansatz zu bringen, was der Kunde haben möchte, Voraussetzung der Shop hat diese Schläger
2. Die Beläge die der Kunde wünscht kann er auswiegen und unter Berücksichtigung des Abfalles ein Gesamtgewicht garantieren, okay der Kleber kommt noch dazu und das Kantenband.
3. Das Ergebnis kann dann mit geringer Fehlertoleranz, wenige Prozente, garantiert werden.
4. Der Kunde ist König, es lebe der Kunde und dann auch der Shop!
:):)

ttarc 08.11.2021 20:36

AW: geringes Schlägergewicht zur Reduzierung von Gelenkschäden
 
Zitat:

Zitat von hgr21 (Beitrag 3285105)
Hallo Power-Seven!
Danke für Deine Geduld.
meine Schlussfolgerung, dann ist der Shop gefordert:
1.Der Service ist in der Lage, das Gewicht des Schlägers exakt in Ansatz zu bringen, was der Kunde haben möchte, Voraussetzung der Shop hat diese Schläger
2. Die Beläge die der Kunde wünscht kann er auswiegen und unter Berücksichtigung des Abfalles ein Gesamtgewicht garantieren, okay der Kleber kommt noch dazu und das Kantenband.
3. Das Ergebnis kann dann mit geringer Fehlertoleranz, wenige Prozente, garantiert werden.
4. Der Kunde ist König, es lebe der Kunde und dann auch der Shop!
:):)

Jein...
Hölzer:
Ich kenne keinen Händler, der die Hölzer nicht für den Kunden auswiegen würde. Z.T. zwar nicht direkt bei der Bestellung angebbar, aber dann kann man vorher freundlich fragen und es geht. Egal ob hier oder anderswo.

Beläge:
Ein Beispiel wären Beläge von DHS. Die gibt es in Deutschland (soweit ich das überblicke) nur (überteuert) in den billigsten Varianten und nur mit streuender Schwammhärte. D.h. da bestelle ich einfach dort, wo es die Auswahl nach Qualität und genauer Schwammhärte gibt.
Andere "Hersteller" (in Anführungszeichen, da sehr, sehr viele Beläge von ESN kommen) geben die Schwammhärte mit entsprechenden Streuungen an (Tibhar Evolution-Beläge bspw., aber auch Yasaka und Victas auf ihren japanischen Seiten) wie sie in der Produktion vorkommen (können).
Und letzteres ist auch ein/der Grund, warum das kein Händler garantieren wird: Es kann schlicht und ergreifend sein, dass eine Charge von Belag x weicher oder härter ausfällt als die Charge vor y Monaten und damit unterschiedliche Gewichte hat und sich damit anders spielt. Ebenso kann sich auch die Verpackung des Belags ändern, auch kann die Menge an Werksbooster variieren (mehr Werksbooster + leichterer Schwamm könnte u.U. auch wieder dasselbe mittlere Gewicht erreichen wie weniger und schwererer Schwamm...). Die Schwammhärte variiert innerhalb einer Charge usw. usf.
Sicherlich könnte das mit entsprechender QS strenger selektiert werden. Die Folge wären aber höhere Preise und deutlich mehr Ausschuss.

Power-Seven 08.11.2021 23:18

AW: geringes Schlägergewicht zur Reduzierung von Gelenkschäden
 
Zitat:

Zitat von hgr21 (Beitrag 3285105)
1. Der Service ist in der Lage, das Gewicht des Schlägers exakt in Ansatz zu bringen, was der Kunde haben möchte, Voraussetzung der Shop hat diese Schläger

So sollte es sein. Sind mehrere "gleiche" Hölzer vorrätig, kann der Shop diese auswiegen.

Zitat:

Zitat von hgr21 (Beitrag 3285105)
2. Die Beläge die der Kunde wünscht kann er auswiegen und unter Berücksichtigung des Abfalles ein Gesamtgewicht garantieren, okay der Kleber kommt noch dazu und das Kantenband.

Da wird es leider viel schwieriger, denn der Shop hat die Beläge selbstverständlich originalverpackt im Lager. Da die Verpackungen unterschiedlich sind, kann man nicht einfach eine Pauschale abziehen, um das Gewicht des Belags zu bestimmen. Und man würde auch nicht 10 Verpackungen öffnen, der nächste Kunde zahlt nämlich nicht den vollen Preis für einen bereits geöffneten Belag.

Beim "Abfall" könnte man einen bestimmten Faktor des ungeschnittenen Belags ansetzen - wenn denn alle Hölzer gleich groß wären.

Zitat:

Zitat von hgr21 (Beitrag 3285105)

3. Das Ergebnis kann dann mit geringer Fehlertoleranz, wenige Prozente, garantiert werden.

Aus unter 2 genannten Gründen, leider nein.

hgr21 09.11.2021 14:08

AW: geringes Schlägergewicht zur Reduzierung von Gelenkschäden
 
Zitat:

Zitat von ttarc (Beitrag 3285144)
Jein...
Hölzer:
Ich kenne keinen Händler, der die Hölzer nicht für den Kunden auswiegen würde.
Sicherlich könnte das mit entsprechender QS strenger selektiert werden. Die Folge wären aber höhere Preise und deutlich mehr Ausschuss.

Hallo ttarc,
danke für Deine Meinung. So komme ich doch langsam voran.
TT-Shops können cleverer sein, als man sich ursprünglich vorstellen kann.
Es hängt natürlich vom Shop ab, ob er motiviert ist professionelle Leistung zu erbringen. Ich habe inzwischen Hinweise erhalten, die meinen Gedanken bestätigen, das Gewicht ist " machbar " .
Die Anfrage an Shops muss nur richtig gestellt werden und der passende Shop muss die Anfrage erhalten.
Den Shop, der mir meine Wünsche erfüllt, den würde ich dann immer wählen!
Es ist doch auch Vertrauenssache, wem ich meinen Auftrag gebe.
Natürlich gibt es Begründungen die meiner Behauptung widersprechen, aber die Wahrheit offenbart die Realität!
:klatsch:

hgr21 09.11.2021 14:56

AW: geringes Schlägergewicht zur Reduzierung von Gelenkschäden
 
Zitat:

Zitat von Power-Seven (Beitrag 3285159)
So sollte es sein. Sind mehrere "gleiche" Hölzer vorrätig, kann der Shop diese auswiegen.

der Shop hat die Beläge selbstverständlich originalverpackt im Lager. Da die Verpackungen unterschiedlich sind, kann man nicht einfach eine Pauschale abziehen, um das Gewicht des Belags zu bestimmen. Und man würde auch nicht 10 Verpackungen öffnen, der nächste Kunde zahlt nämlich nicht den vollen Preis für einen bereits geöffneten Belag.

Beim "Abfall" könnte man einen bestimmten Faktor des ungeschnittenen Belags ansetzen - wenn denn alle Hölzer gleich groß wären.

Hallo Power Seven!
Aus mehreren Meinungen oder Erfahrungen kann man sich ein Bild machen.

Die konkrete Vorgabe eines Schlägergewichtes könnte ein Problem sein. Das ist auch eine unlösbare Aufgabe, wenn der Shop nicht gewillt ist professionell zu arbeiten und die 4 Grundrechenarten und die Prozentrechnung in Ansatz bringen möchte und vielleicht auch nicht ein wenig experimentieren
möchte.
Die " unlösbare Aufgabe " ist aber auch kein Hexenwerk. Es gibt ja nur
3 Komponenten, Holz , Belag rot , Belag schwarz.

Auch wenn die Gummihistorie sich kompliziert anhört, praktisch kann man die vielen Variablen in absolute Werte umwandeln, man muss es nur wollen und auch können.

Aber keine Feindschaft, Meinungen sind halt Meinungen!

ttarc 09.11.2021 18:52

AW: geringes Schlägergewicht zur Reduzierung von Gelenkschäden
 
Zitat:

Zitat von hgr21 (Beitrag 3285433)
Hallo Power Seven!
Aus mehreren Meinungen oder Erfahrungen kann man sich ein Bild machen.

Die konkrete Vorgabe eines Schlägergewichtes könnte ein Problem sein. Das ist auch eine unlösbare Aufgabe, wenn der Shop nicht gewillt ist professionell zu arbeiten und die 4 Grundrechenarten und die Prozentrechnung in Ansatz bringen möchte und vielleicht auch nicht ein wenig experimentieren
möchte.
Die " unlösbare Aufgabe " ist aber auch kein Hexenwerk. Es gibt ja nur
3 Komponenten, Holz , Belag rot , Belag schwarz.

Auch wenn die Gummihistorie sich kompliziert anhört, praktisch kann man die vielen Variablen in absolute Werte umwandeln, man muss es nur wollen und auch können.

Aber keine Feindschaft, Meinungen sind halt Meinungen!

Meinung schön und gut, nur geht das gewünschte so nicht s.o. Bin aber auch grad zu faul, um aus den (zu wenigen) Daten zu Belaggewichten und Schwammhärten zu berechnen wie viele Beläge einer Sorte ein Händler auf Lager, auspacken und messen (s.o.) müsste, um ein bestimmtes Gewicht eines Kunden (und bei den anderen Kunden) mit einer bestimmten Abweichung anbieten zu können.
ESN, der Hersteller aller Beläge Made in Germany, dürfte die notwendigen Daten haben, aber rausrücken wird der diese mit Sicherheit nicht...

"Es gibt ja nur 3 Komponenten, Holz , Belag rot , Belag schwarz."
Alleine beim Holz sind da deutlich mehr Komponenten im Spiel... Neben den natürlichen Schwankungen der Dichte, Härte etc. der verwendeten Holzarten (die Einfluss auf Gewicht und Spieleigenschaften haben), auch die Gleichgewichtsfeuchte. Holz nimmt je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit mal mehr mal weniger Wasser auf bzw. stellt sich nach einer gewissen Zeit die Gleichgewichtsfeuchte ein. Führt auch zu unterschiedlichen Gewichten.
Klar kann man alles kontrollieren, dazu bräuchte der Händler dann nur ne ganze Reihe von Klimaschränken, Messgeräten, Zeit und Geld und wenn das Holz beim Kunden ist, regt sich dieser auf, weil das Holz mehr oder weniger wiegt, weil beim Kunden Temperatur und Luftfeuchtigkeit anders sind als bei Messung/Lagerung oder der Kunde den Zusammenhang nicht kennt oder falsch misst oder gar nicht die passenden Messgeräte hat...

hgr21 10.11.2021 10:22

AW: geringes Schlägergewicht zur Reduzierung von Gelenkschäden
 
Zitat:

Zitat von ttarc (Beitrag 3285550)
ESN, der Hersteller aller Beläge Made in Germany, dürfte die notwendigen Daten haben, aber rausrücken wird der diese mit Sicherheit nicht...

"Es gibt ja nur 3 Komponenten, Holz , Belag rot , Belag schwarz."
Alleine beim Holz sind da deutlich mehr Komponenten im Spiel... Neben den natürlichen Schwankungen der Dichte, Härte etc. der verwendeten Holzarten (die Einfluss auf Gewicht und Spieleigenschaften haben), auch die Gleichgewichtsfeuchte. Holz nimmt je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit mal mehr mal weniger Wasser auf bzw. stellt sich nach einer gewissen Zeit die Gleichgewichtsfeuchte ein. Führt auch zu unterschiedlichen Gewichten.

Hallo ttarc,
ja es gibt etliche Variablen und Abweichungen vom Mittelwert. Ich schreibe auch nicht für den Profi - Sport, sondern mehr für den Freizeitsport, mit dennoch ehrgeizigen Aspekten und Wünschen bezüglich der individuellen Spiel-Eigenschaften bzw. Bedürfnissen.
Deutschland ist groß und hat viele Shops. Natürlich kann man dann auch nur zum gewünschten Ergebnis kommen, wenn man einen Shop findet der in etwa das Material vorrätig hat, was man bevorzugt. Ein Gewichtslimit zu setzen halte ich für durchaus realistisch, Voraussetzung, der Shop spielt mit.
:klatsch:

hgr21 28.01.2022 03:24

AW: geringes Schlägergewicht zur Reduzierung von Gelenkschäden
 
Mein Tennisarm lässt wieder grüßen!

Nun ich mache gerade gute Erfahrungen mit einer Ellenbogenbandage, die
ich nun bei jedem Training und Wettkampf verwende. Das ist ja sehr langwierig, um wieder total schmerzfrei zu sein. Die Bewegung ist ja auch weiterhin wichtig, ohne die Schmerzen ausufern zu lassen.

RH-Topsin 28.01.2022 14:53

AW: geringes Schlägergewicht zur Reduzierung von Gelenkschäden
 
Ich kenne das Problem mit der Sehnenscheidenentzündung nur zu gut. Regelmäßige Übungen lösen die Verklebung und schaffen da häufig Abhilfe.

Ich drücke dir da die Daumen :top:

cemundo 28.01.2022 20:11

AW: geringes Schlägergewicht zur Reduzierung von Gelenkschäden
 
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Zitat:

Zitat von hgr21 (Beitrag 3314284)
Mein Tennisarm lässt wieder grüßen!

Nun ich mache gerade gute Erfahrungen mit einer Ellenbogenbandage, die
ich nun bei jedem Training und Wettkampf verwende. Das ist ja sehr langwierig, um wieder total schmerzfrei zu sein. Die Bewegung ist ja auch weiterhin wichtig, ohne die Schmerzen ausufern zu lassen.

Ich habe bei ähnlichen Schmerzen gute Erfahrungen hiermit gemacht:

Anhang 76035

Beim Orthopädie-Shop kosten die Produkte von Bauerfeind ca. 90 €.

Auch ohne Beschwerden trage ich die Dinger immer noch.


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