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-   -   Das Buch "Psychologie im Sport" (https://forum.tt-news.de/showthread.php?t=62904)

stefan.s 20.09.2008 22:02

AW: Das Buch "Psychologie im Sport"
 
Zitat:

Zitat von Dragonspin (Beitrag 1239089)
Mag sein, dass er viel Quatsch schreibt. Finde es aber schade, dass ein durchaus interessantes Thema deshalb nicht ernsthaft besprechenswert ist.

Hör' mal, mein lieber Spin: ICH habe hier SEHR ernsthaft zum Thema beigetragen. Dass ich dies oft auf eine sarkastische Weise tuHe, ist vielleicht für Einige blöd.
Aber: wenn man 'ne Frage stellt und darauf 'ne Antwort erwartet,seine eigene Einstellung dazu aber von vorn herein zementiert ist, kommt mir das Kotzen.

So was nennt man rhethorisch.

Und DAS gehört hier nicht hin.

klugscheisser 20.09.2008 22:28

AW: Das Buch "Psychologie im Sport"
 
Zitat:

Zitat von stefan.s (Beitrag 1238649)
Ein erstaunlich schwacher Beitrag Deinerseits. Eigentlich völlig unerwartet.
...

Warum allerdings die Psychologie als erkenntnisorientierte Wissenschaft ein WERKZEUG sein soll, bleibt mir schleierhaft.

Hmm. ich werde aus deinem Beitrag nicht recht schlau. Erst pauschale Ablehnung (ist dein Recht), dann im Detail Zustimmung?

Was ich unter einem Werkzeug verstehe: ein Hilfsmittel, das bestimmte Vorhaben ermöglicht oder erleichtert. Einverstanden?

Und das mit der Psychologie Ziele verfolgt werden, welche auch immer, scheint mir klar. Mit psychologischen Mitteln will man (meistens) manipulieren.

Wenn dir das schleierhaft bleibt, denke mal an die Werbung.

Los Tioz 21.09.2008 11:12

AW: Das Buch "Psychologie im Sport"
 
@ Footsteps: Wenn du jetzt z.B. Timo Boll kopierst, musst du ja auch exakt das gleiche Material spielen. Ich sag nur "Absprungwinkel von Belägen"...
Und ich persönlich glaube auch nicht, dass du allein mit dieser "Kopiertechnik" weit kommst...

Gnadenloos 21.09.2008 12:26

AW: Das Buch "Psychologie im Sport"
 
Also mein Vorbild ist Benno Drallmeier :D

stefan.s 21.09.2008 12:39

AW: Das Buch "Psychologie im Sport"
 
Zitat:

Zitat von klugscheisser (Beitrag 1239149)
Hmm. ich werde aus deinem Beitrag nicht recht schlau. Erst pauschale Ablehnung (ist dein Recht), dann im Detail Zustimmung?

Was ich unter einem Werkzeug verstehe: ein Hilfsmittel, das bestimmte Vorhaben ermöglicht oder erleichtert. Einverstanden?

Und das mit der Psychologie Ziele verfolgt werden, welche auch immer, scheint mir klar. Mit psychologischen Mitteln will man (meistens) manipulieren.

Wenn dir das schleierhaft bleibt, denke mal an die Werbung.

Mensch, war doch eher provokativ gemeint:

Die Psychologie ist 'ne RICHTIGE Wissenschaft, die 'Psychologie' des Verkaufens bspw. hat damit nichts zu tun.
Wie gesagt, eigentlich ist sie (die Psychologie) genuin ERKENNTNISORIENTIERT.

Genau wie die 'Moral', von der Sportler gerne reden, nichts mit Philosophie zu tun hat.

Was ich nun hier kritisieren wollte, ist die 'Durchmengung' oder auch Verhohnepipelung von Wissenschaft mit Höllerschem Tschaka-Gebell.

Übrigens: mein Idealbild hat, obwohl ich's so gut imaginiert hatte, verloren, die Sau.;)

Footsteps 21.09.2008 12:59

AW: Das Buch "Psychologie im Sport"
 
Zitat:

Zitat von Los Tioz
Ich persönlich glaube auch nicht, dass du allein mit dieser "Kopiertechnik" weit kommst...

Das ist auch nur eine von 366 Seiten in dem Buch.

Es ist eine Möglichkeit Bewegungen zu lernen. Vielleicht funktioniert sie für dich überhaupt nicht. Vielleicht solltest du sie auch einfach nur mal ausprobieren?

Für mich funktioniert sie jedenfalls bestens. Entscheidend sind halt die Kriterien bei der Wahl des idealen Vorbilds. Nehmen wir mal Basketball. Ich spiele Aufbau und bin kleiner als 2 Meter. Dirk Nowitzki ist also kein Ideales Vorbild für mich. Seine Bewegungen sind grundlegend anders, er ist viel größer und außerdem spielt er Power Forward.

Mein Ideales Vorbild beim Basketball ist also eher Steffen Hamann. Außerdem mag ich den Kerl, weil ihn jeder haßt ^^, das ist auch wichtig, die emotionale Bindung. Du kannst nicht sagen "Ich will spielen wie Michi Ballack wenn du Ballack scheiße findest. Beim Basketball hat übrigens so ziemlich jeder Spieler ein Ideales Vorbild (Michael Jordan, lol^^), dort wird auch viel mehr über Basketball, Spitzensport und die NBA geredet. Während im Tischtennis die meisten noch nicht mal wissen wer Timo Boll ist, für welchen Klub er spielt, geschweige denn die Weltranglistenposition kennen.

Was das Material angeht, ich sagte es schon wiederholt ich halte es für den besten Weg bei der Materialauswahl das ideale Vorbild zu kopieren. Natürlich wieder gekoppelt an Kriterien wie: Körpergröße, Spielsystem, Links bzw. Rechtshänder. Ein 2 Meter großer Abwehrspieler sollte halt nicht Ryu Seung Min als Vorbild wählen sondern doch lieber Joo Se Hyuk.

Dann ist es natürlich der absolut entscheidende Faktor sich mit Videomaterial des Vorbildes zu beschäftigen. Es macht ja keinen Sinn einen auf Jan Ove Waldner zu machen und noch nicht mal zu wissen wie der aussieht. Die Sache funktioniert ganz einfach nach dem Prinzip sich die Frage zu stellen "Wie hat er DAS denn nun gemacht???" und es dann nachzuahmen. Der Clue dabei ist dann das du die Bewegung so genau studiert hast das du sie dir jederzeit ganz genau vorstellen kannst, und wenn du einen Fehler machst, beispielsweise beim Rückhand gegenziehen, dann ist das deine Checkliste die du durchgehst um den Fehler abzustellen. Der Psycho- Trick dabei ist das du nicht verzweifelst und dich fragst "was kann ICH armer Wurm denn nun machen das ich besser spiele?" sondern das du Hilfe von deinem Idealen Vorbild bekommst ganz nach dem Motto "Was würde Steffen Hamman/Michael Ballack/Jörg Roßkopf jetz tun?" Du bist dann für 4 Sekunden Timo Boll und haust den nächsten Rückhand Gegenspin volle Kanne cross court. Ob der dann draufgeht oder nicht ist garnicht das Thema, aber du GLAUBST in dem Moment daran das der draufgehen WIRD, also spielst du die Bewegung auch richtig.

Es geht dabei um Psychologie, also den Kopf, nicht vergessen. Es macht dich nicht besser als du bist, aber es hilft dir das Abzurufen was du tatsächlich draufhast.

Wanita 01.10.2008 23:25

AW: Das Buch "Psychologie im Sport"
 
Buch hin, Thread runterziehen her, es gibt nur eine logische Konsequenz:
GEWINNER LEBEN IM BEWUSSTSEIN DES GEWINNENS!!! :top:

spikie 02.10.2008 00:58

AW: Das Buch "Psychologie im Sport"
 
Footsteps I LOVE YOU!!!

du sagst genau das was ich wissen will und was wirklich stimmt

ich hab auch schon von jemand gehört habe das ich nen aufschlag und ne rückhand wie mein vorbild habe....

wenn mann das hört dann kriegt noch mehr vertrauen und man weis das man es richtig macht...

mfg: spike


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