Zitat von Jancsi
Sehe ich anders. Falls der Gegner permanent falsche Aufschläge macht, suche ich den Grund nicht bei mir, sondern beim Gegner, denn der schert sich einen Dreck ums Regelwerk und gehört dafür bestraft. Falls er hingegen gefährliche, aber regelgerechte Aufschläge macht, die ich nicht retournieren kann, ja dann, aber eben auch nur dann, suche ich den Grund bei mir selbst.
Wie gesagt, in der Nacht von Freitag auf Samstag hab ich mich ziemlich aufgeregt, und auch jetzt, "mit ein bisschen Abstand" sehe ich es immer noch so.
Mich kotzt es irgendwie an, vor dem Spiel zum Gegner laufen zu müssen, ihn auf das Regelwerk hinzuweisen (das er allerdings, das ist klar, wie ich sehr gut kennt), nur um dann nach ein paar Ballwechseln wieder die (im Falle meines Gegners vom Freitag Abend) supergefährlichen Seitschnittaufschläge aus der Hand retournieren zu müssen, die vom Mannschaftskameraden meines Gegners natürlich nicht regelgerecht abgezählt werden. Ich habe übrigens nicht deswegen nichts gesagt, weil ich alles "in mich reinfressen" wollte, sondern deshalb, weil ich meinen Mannschaftskameraden mit einem Eklat, der nur wieder zu hitzigen Diskussionen mit denen eh schon im Bezirk als unfair verschrieenen Gegnern enden würde, nicht schaden wollte.
Die Frage ist halt die, wie ich in der Rückrunde gegen den gleichen Gegner reagieren soll. Die Problematik ist nämlich wieder exakt dieselbe. Er wird wieder Handaufschläge machen, wenn ich Pech habe, wird wieder sein Mannschaftskamerad zählen usw., kurzum: "Same procedure as last time".
Wie gesagt, die Alternative wäre, mit dem Tischtennissport aufzuhören, aber so weit möchte ich dann auch wieder nicht gehen. Ich würde halt gerne ein regelgerechtes Tischtennis spielen, zumindest in der Verbandsrunde. Im Schwimmbad um die Ecke habe ich nichts dagegen, gegen einen barnaspielenden, verdeckenden Handaufschlagsspieler anzutreten.
Gruß,
Jancsi
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