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Alt 16.11.2007, 12:33
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Zitat:
Zitat von Cujo Beitrag anzeigen

Ich denke, jeder Verein sollte sich vor der Saison Gedanken machen, wieviele Mannschaften er in welcher Klasse anmeldet. Und dass man auch damit rechnen muss, dass Leute ausfallen.

Wir haben uns vor der Saison genau diese Gedanken gemacht


Bist du dann wirklich der Meinung, dass ein Verein, der vor der Saison sich sehr viele Gedanken gemacht hat,

Wir haben uns mannschaftsintern bereits vor der Saison darauf geeinigt, dass wir keine Spiele verlegen werden.

Auch wir hatten in dieser Saison schon einen Extremfall, als alle 4 Mannschaften am gleichen Tag zur ungefähr gleichen Spielzeit spielen mussten und 4 Leute fehlten. Wir haben dann auch angefragt, ob es möglich wäre, das Spiel 3 Tage vorzuziehen. Wir bekamen dann auch eine Absage....


Die einzige Ausnahme wäre, wenn die Austragung des Spiels gefährdet wäre, z. B. wenn die Halle nicht frei ist



Gruß,

Erik
Irgendwie steige ich da nicht dahinter.


1. Ihr verlegt grundsätzlich keine Spiele bei Anfragen an euch, es sei denn die Halle ist nicht frei

2. Habt ihr euch vor der Runde Gedanken gemacht wie ihr diese gestaltet und habt natürlich auch den Spielplan aller Mannschaften mit einbezogen.



Ausnahmen macht ihr ja schonmal. Höhere Gewalt nennt man das dann wohl. Was ich ziemlich daneben finde ist das ihr bei Anfragen nicht verlegt obwohl ihr selbst ein Spiel vorziehen wolltet weil ihr euch vor der Runde gaaaaaaaanz viele Gedanken gemacht habt wie ihr wann wo antreten werdet und auch ob verlegt wird oder nicht. Dabei ist euch nicht aufgefallen das vier Mannschaften gleichzeitig spielen und von vier Gegnern wollte keiner verlegen, da im August bereits für alle fest stand das es keine Ausweichtermine gibt?!?!?! Zugegeben vier Spiele aller Mannschaften gleichzeitig ist extrem, aber trotzdem habt ihr euch ja Gedanken gemacht und ausgetauscht.



Prinzipiell habe ich die ganze Verlegerei mal mit einem unserer Staffelleiter diskutiert, weil ich über 30 Euro für eine Spielverlegung schon happig finde.
Als Antwort kam das es noch zu niedrig ist. Die Erklärung folgte auf dem Fuße.

Vor der Runde setzen dich die Staffelleiter klassenübergreifend zusammen und beachten so gut es geht in stundenlanger Arbeit die Spielterminwünsche aller Vereine.

Der Plan wird rechtzeitig genug ins Netz gestellt und alle Spieler haben die Möglichkeit sich zu äußern oder respektive ist der MF das klärende Organ.

Kaum fängt die Runde an bricht die Verlegungswut aus was mich persönlich auch ankotzt weil es unseren Verein massiv betroffen hat und dadurch auch zwei Mannschaften gegen den Abstieg spielen.

Ich würde mir als Staffelleiter auch verarscht vorkommen wenn nach all der Mühe auf einmal 30% der Spiele in einigen Klassen verlegt werden, da es ja auch noch Zusatzarbeit bedeutet.

Ich bemängele aber nicht nur die fehlende Verlegungsbereitschaft(mir wäre es auch lieber wenn alle immer da sind und nichts getan werden muß) sondern auch die beschissene Einstellung vieler Tischtennisspieler allgemein in allen Vereinen.(ausgenommen DJK Schönau I)

Zugegeben- es ist ein Teil vom WE weg und man hat auch mal lange Auswärtsfahrten(aber nicht in unseren Klassen), aber wozu trainiere ich ein, zwei Mal die Woche oder melde mich für den Mannschaftsspielbetrieb wenn ich nicht bereit bin mind 90% der Spiele anwesend zu sein? Es fehlt einfach eine gewisse Opferbereitschaft und auch der Wille Zugeständnisse zu machen zu seinem Sport.

8760 Stunden hat das gewöhnliche Jahr und an maximal 20 WE je max 4 h= 80 Stunden mit An-und Abreise in unseren Klassen sowie duschen etc erweitere ich das auf 6h erge 120 Stunden für kompletten Meisterschaftsspielbetrieb muss man spielen(Ausnahmen gibt es immer)

Dies bedeutet das man sagenhafte 1,37% der gesamten Zeit im Jahr für sein Hobby am Wochenende opfert. (Trainingszeiten mal nicht einberechnet)

Die Ausreden oder auch Lustlosigkeit die einem da manchmal begegnen sind echt himmelschreiend. Das bestätigen mir auch viele MF Kollegen.

Fehlt das hintere PK ist es meistens egal. Aber irgendwie habe ich den Eindruck das es in den meisten Fällen das vordere PK trifft und dann rückt alles auf und die Mannschaft ist nur noch halb so gut. Man sollte wirklich das Spielsystem ändern in eine Art jeder gegen jeden Wettbewerb mit max 3-4 Spielern pro Mannschaft, so dass man drei-vier gute Spieler braucht und der Wegfall eines Spielers sich nicht so extrem zu 50% negativ auswirken kann wie es jetzt der Fall ist.

Gegenbeispiel: Gestern ist Rudi Batz zum Punktspiel extra von einer Messe aus Düsseldorf nach Mannheim gefahren, hat meinen Posten als MF übernommen und mitgespielt..seine Bilanz versaut, mit der Mannschaft verloren und ist danach wieder ab nach Düsseldorf. Das ist vorbildlich und davor verbeuge ich mich.

Wenn viele Spieler nur 50% dieser Einsatzbereitschaft zeigen würden, müßten in allen Klassen insgesamt nicht mehr als 2 Spiele pro halbrunde verlegt werden.


Eines will ich noch klarstellen. Es passt auch weiterhin menschlich alles bei uns im Verein, nicht das da jemand auf dumme Gedanken kommt. Ich habe nur die allgemeine Situation in unseren Kreisen beschrieben und nicht ein Infernoszenario bei der MTG.
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Ich werde alt!
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