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Alt 02.01.2008, 10:26
sunfire sunfire ist offline
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Zitat:
Zitat von Fozzi Beitrag anzeigen
50 L, hab ich doch schon geschrieben! Stichtag?

Zur Talentdisskusion: ihr redet hier über Leute, die mit 17 bis 22 irgendwo eingekauft wurden. Was hat denn das mit Talentschmiede zu tun??

Die Fußballausbildung, die ich kenne, fängt bei den Bambinis an. Wenn einer bis 12 die Grundlagen nicht drauf hat, wir es ihm auch nix helfen, wenn er ab 17 bei Gerland durchs Stahlbad geht. Daher finde ich Beispiele wie Hargreaves, Fritz oder auch Zickler völlig daneben. Die haben das Kicken ganz sicher nicht bei den Bayern (bzw. Bremen) gelernt. Einen Feinschliff vielleicht.
da müsste man eher spieler wie babbel, hamann, nerlinger nennen, oder?
dazu sicherlich auch noch ottl (seit 96 bei den bayern) und lell (seit er 9 ist, spielt er für die bayern), die man allesamt mal besonders hervorheben muss, weil sie nicht nur aus der jugend sind, sondern alles deutsche.
dazu stehen noch junge spieler wie hummels (seit dem 8. lebensjahr in münchen), fürstner (seit 98) und naütrlich der noch nicht so lange in münchen spielende kroos im profi-kader.
ganz zu schweigen natürlich von rensing und schweinsteiger.

es ist aber schon interessant, wie viele spieler aus der ehemaligen jugend des fc bayern sich in anderen 1. und 2.-liga-vereinen tummeln. ich kann nicht sagen, wie lange die jeweiligen spieler da waren, aber ganz so schlecht kann die bayern-schule dann eigentlich auch nicht sein, denn ich denke, da sind nicht nur spieler dabei, die spät gewechselt sind und dann von gerland getrimmt wurden, sondern bestimmt auch viele, die schon länger dabei waren.

und noch was fozzi:
klar fängt ide fussballausbildung bei den bambinis an, aber nicht jeder kann sofort bei einem bundesligisten in die fussballschule gehen (gründe gibt es genug) und dnan muss man noch bedenken, wie viele unzählige vereine mit noch viel mehr nachwuchsspielern es gibt in deutschland. da muss man so einen kleinen zukünftigen bundesligaspieler erstmal entdecken.

aber wenn ich hier lesen muss, dass philwolters die jugendarbeit des fc bayern kritisiert mit dem argument, dass viele davon bei durchschnittlichen profivereinen landen, dann wird mir fast schon schlecht. was heißt das denn im umkehrschluss? dass die jugendarbeit sooo schlecht ist, dass der fc bayern es schafft, viele spieler als profis wieter zu vermitteln und die spieler davon leben können? ist das nicht das ziel des vereins? man mus halt sagen, dass nicht immer und überall ein ribery stecken kann, jeder spieler hat einfach seine grenzen, aber ich bin sicher, dass ohne die fußballschule des fc bayern aus fast allen fußballern, die heute profifußball spielen, keine berufssportler geworden wären.
klar gibt es noch genügend andere gute schulen in deutschland, das problem hat ischerlich jede schule, aber hier her zugehen und zu jammern, dass nicht jeder von den jungs profi beim fc bayern werden kann, ist jammern auf superhohem niveau. zumal viele ehemalige spieler aus dem nachwuchsbereich inzwischen leistungsträger in ihren jeweiligen klubs sind.
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