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Zitat von mmm
Wenn nun tatsächlich massive Menschenrechtsverletzungen (mehr als im restlichen China) in Tibet stattfanden, so muß es eine UN-Resolution und politische Reaktionen geben, sportliche Boykotts sind völlig nutzlos.
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Genau darum geht es oder eben nicht.
Wenn massive Menschenrechtsverletzungen DURCH das chinesische Regime stattfinden, gehe ich da nicht hin und spiele pingpong.
Egal ob nutzlos oder nicht.
Der SPORT sollte sowas nicht mit seinem Selbstverständnis in Einklang bringen dürfen.
Die 'Spiele' sollen per se eine friedliche, völkerverbindende Veranstaltung sein; wenn die Leute da aber gerade Krieg führen - informiert euch, genau das passiert geade in Lasa - dann MUSS ich doch sagen: 'O.K., dann eben nicht, hier kann doch kein olympischer Geist die Welt umwehen. Und Sport ist in diesem Zusammenhang ja geradezu unwichtig, auch wenn ich drei Jahre dafür trainiert habe"