Zitat:
Zitat von stefan.s
Wenn massive Menschenrechtsverletzungen DURCH das chinesische Regime stattfinden, gehe ich da nicht hin und spiele pingpong.
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Kleiner Boykott-Terminplan 2008:
1. Schwimmen-Kurzbahn-WM England im April
wegen: Aushöhlung grundlegender Menschenrechte sowie der Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit und der Unabhängigkeit der Justiz; Versuche, das Verbot der Folter im In- und Ausland zu unterlaufen; schwere Menschenrechtsverletzungen durch Maßnahmen der Behörden zur Bekämpfung des Terrorismus
2. Tischtennis-Senioren-WM Brasilien im Mai
wegen: Probleme mit öffentlicher Sicherheit,Mängel im Strafvollzug und im Justizwesen verbunden mit systematischen Menschenrechtsverletzungen, exzessiver Gewalteinsatz der Sicherheitskräfte oder extralegale Hinrichtungen, Zwangsräumungen, Übergriffe gg. Menschenrechtsverteidiger
3. Karate WM Japan im August
wegen: Todesstrafen werden ausgesprochen und vollzogen, keine Ratifizierung des Internationalen Strafgerichtshofs, weiterhin keine Entschädigungszahlungen an die Opfer des japanischen Systems der Versklavung im Zweiten Weltkrieg
4. Curling WM USA (noch ohne Termin)
wegen: Guantanamo (Genfer Konvention etc.), extralegale Hinrichtungen, Polizeibrutalität, Misshandlungen an Gefängnisinsassen, dutzende Tote durch Taserwaffen-Einsatz durch Ordnungskräfte, Vollzug der Todesstrafe, keine Ratifizierung des Internationalen Strafgerichtshofs
5. Olympia China
wegen: lest einfach die Zeitungen
Die Liste läßt sich problemlos verlängern.
Ich denke, wir treten nur noch zu Sportveranstaltungen in Norwegen, Island, Chile, Zimbabwe oder Bhutan an, denn die fehlen im amnesty international Jahresbericht 2007.
Nichts für ungut, doch das wäre Heuchelei, wenn der Sportler boykottieren soll, aber der Politiker nur leise protestiert.