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Alt 15.10.2002, 19:01
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Andreas Ü40 Andreas Ü40 ist offline
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@Loki

Pauschal ist deine Frage nicht zu beantworten, da es verschiedene Typen von Abwehrern gibt.
Der klassische Bringer (Chtchtetinine / Syed etc.) stirbt ja so langsam aus, während der Verteidiger der jede sich bietende Gelegenheit zum Zwischenangriff nutzt (Song Ding / Bitzigeio etc.) ja noch eher erfolgreich ist. Ich spreche jetzt von den höheren Klassen.

Der klassische Verteidiger bevorzugt Schwammstärken zwischen 1.0 und 1.5mm, bei dickeren Belägen steigen die Bälle in der US-Verteidigung zu sehr.
Die agressiven Verteidiger spielen oft 2.0mm, wenn sie den Belag bei den Defensivschlägen noch gut kontrollieren können und die verbesserten Offensivmöglichkeiten gerne mitnehmen.

Grundsätzlich gilt:
dünner Schwamm: Vorteile bei Kontrolle / Schuß / Block (wenn das Holz nicht zu weich ist)
dicker Schwamm: Vorteile bei Tempo / Spin

Ob man mit dünnen oder dicken Belägen mehr Schnitt in Aufschlag und US-Verteidigung erzeugen kann ist strittig.

Die meist in Kombination zu den obengenannten Backside-Belägen gewählten Langnoppen werden fast ausschließlich mit Schwamm gespielt (OX-Noppen sind eher für ein Störspiel am Tisch geeignet) und dann meist in 1.0mm. Dickere Schwämme vermindern wieder die Kontrolle.
Aber ein Carl Prean (der zwar Langnoppi, aber beileibe kein Defensivspieler ist) klebt schon mal einen 1.8mm Schwamm unter seine Noppe. Aber ich glaube Carl hat in seinem ganzen Leben auch noch keinen US-Ball mit der Noppe gespielt, sondern geht immer über den Ball.

Hope it helps
Andreas
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Dieser Beitrag wurde unter absichtlicher Missachtung der neuen deutschen Rechtschreibregeln erstellt.

Geändert von Andreas Ü40 (15.10.2002 um 20:01 Uhr)
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