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Alt 30.04.2008, 00:47
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Tatsächlich habe ich (wie viele andere hier sicher auch) keinen Einblick in die Interna und die genaue Finanzlage in beiden Clubs, so dass man natürlich nur über Gründe und Hintergründe spekulieren kann.

ABER: Dass ein Geldgeber einen Club anscheinend extrem dominiert (und diesen Anschein muss man bei Frank Müller einfach haben), und das ganze anscheinend auch zur Selbstdarstellung nutzt, das finden viele Spotrfans sehr bedenklich. Wenn derjenige nach wenigen Jahren auf den zweiten Club umsattelt, dann ist das noch merkwürdiger. Wenn dann aber auch noch der nächste Traditionsclub "übernommen" wird (ist wohl nicht so, bei Müllers Drängen in den Vordergrund kommt es aber vielen TT-Fans so vor), dann finde ich es schon sehr verständlich, wenn sich TT-Fans in ganz Deutschland fragen, ob das ganze nicht sehr schädlich für den TT-Sport in Deutschland ist.


Dass nun extrem auf Frank Müller herumgehackt wird ist vielleicht nicht immer fair, aber sehr verständlich. Das ganze hängt sicherlich mit seiner Aussendarstellung zusammen, über die er sich veilleicht mal Gedanken machen sollte. Er tut nicht gerade viel dafür, den Eindruck zu zerstreuen, dass er ganz alleine in den von ihm "übernommenen" Clubs das Sagen hat und das er den jeweiligen Club als sein "Spielzeug" sieht.

Ein Frank Müller hat sicherlich viel im deutschen Tischtennis getan. Aber auch für das deutsche Tischtennis ? Darüber kann man streiten. Die Aussendarstellung der höchsten deutschen Tischtennisliga wirkt durch sein Auftreten nicht gerade seriöser und professioneller. Ob seine Verdienste nicht vielleicht auch durch Schäden, die er anrichtet, aufgewogen werden, das ist dann sicherlich Ansichtssache.

Mit der Behauptung, er habe mehr für das deutsche Tischtennis getan als viele (alle?) anderen hier, sollte man sicherlich auch vorsichtig sein. Wie gesagt, einiges könnte durchaus als Kontraproduktiv gesehen werden, und ob nicht die Basisarbeit, die viele hier leisten, mindestens genauso wertvoll ist wie sein Engagement ist eben auch Ansichtssache.

Auch ich bin jetzt hier nur auf Frank Müller eingegangen - eben weil er sich in der Vergnagenheit oft sehr in den Vordergrund gestellt hat und dadurch andere, ernsthaft arbeitende Funktionäre (soll nicht heißen, dass Müller nicht auch ernsthafte Funktionärsarbeit leistet) in den Hintergrund treten und kaum wahrgenommen werden.
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